Warum Zweifel gut sind – und 9 Wege wie Du sie in Stärke verwandelst.

zweifel besiegen

 

Es ist besser, sich von Zweifeln beunruhigen zu lassen, als lange im Irrtum zu verweilen.

Alessandro Manzoni (1785-1873), ital. Dichter

 

Zweifelst Du manchmal? An Dir?

Oder an dem was Du tust?

Vielleicht fragst Du Dich manchmal, ob Du den richtigen Weg gewählt hast. Vielleicht hinterfragst Du, ob Du mit dem was Du tust wirklich glücklich werden wirst.

Und vielleicht nerven Dich diese Zweifel genauso sehr wie mich. Vielleicht kommen Deine Zweifel immer dann, wenn Du eigentlich dachtest, dass Du Deinen Weg erst einmal gefunden hast.

Lange Zeit dachte ich, dass Zweifel etwas Schlechtes sind.

Zweifel haben mich lange Zeit sehr beunruhigt, ja manchmal verrückt und unsicher gemacht. Ständig dachte ich, dass ich “schon wieder” auf dem falschen Weg bin.

Heute weiß ich, dass uns Zweifel helfen unseren Weg zu finden.

Ja, Zweifel sind gut und etwas Wunderbares, wenn Du weißt, wie Du mit ihnen umgehen kannst.

Das gesellschaftliche Bild: Zweifel sind schlecht.

In der Gesellschaft exisitiert bei vielen noch das Bild, dass Zweifel schlecht sind.

Zweifel werden in der Gesellschaft ähnlich behandelt wie Fehler.

Machen wir Fehler, werden wir schnell als “Versager” abgestempelt. Zweifeln wir an dem was wir tun, dann müssen wir uns die typischen Y-Generation-Sprüche anhören. Denn wir wissen ja nicht, was wir wollen…

Wie Du mit Zweifeln umgehen kannst.

Ich muss Dir gestehen: Ich zweifle super oft.

Ich zweifle, ob jemand meine Artikel lesen wird. Ich zweifle, ob ich den richtigen Weg gehe. Ich zweifle, ob ich mit dem was ich tue, einmal genug Geld verdienen werde, um eine Familie zu ernähren.

In den letzten Monaten hatte ich einige schlaflose Nächte.

Ich lag nachts wach und habe alles angezweifelt, was ich gerade tue. Ich war manchmal gedanklich kurz davor alles hinzuschmeißen – und habe überlegt zurück an die “sichere” Uni zu gehen.

Diese Momente waren alles andere als angenehm. In diesen Momenten fühlte ich mich einsam und ohne Selbstvertrauen.

Vielleicht hast Du auch ab und an solche Momente. Vielleicht denkst Du manchmal, dass Du eigentlich das Richtige tust, aber nicht weißt, ob es wirklich funktionieren wird.

Wenn meine Zweifel wieder einmal hochkommen, dann lasse ich sie zu. Ich versuche dahinter zu schauen. Warum sind diese Zweifel da? Was wollen sie mir sagen?

Gleichzeitig versuche ich sie realistisch zu sehen – und mich nicht von ihnen überwältigen zu lassen.

Mit der Zeit habe ich Methoden gefunden, um mit meinen schlaflosen Nächten und meinen Zweifeln umzugehen. Ich möchte sie mit Dir teilen und hoffe, dass sie Dir eine kleine Hilfe sein können.

9 Wege wie Du Deine Zweifel zu Stärke machst.

zweifel besiegen

1) Zweifel zulassen.

Das Allerwichtigste für mich ist, die Zweifel zuzulassen. Verdränge sie nicht direkt, sondern lass sie kurz zu Dir herüber kommen. Schaue Dir Deine Zweifel in aller Ruhe an und frage Dich vor allem: Wo kommen die Zweifel her?

Warum zweifelst Du genau in diesem Moment und was wollen Deine Zweifel Dir sagen?

Versuche zu ergründen, warum Deine Zweifel da sind. Nimm sie an, akzeptiere sie – und schon werden sie Dir viel kleiner und weniger mächtig vorkommen, als sie im ersten Moment gewirkt haben.

Manchmal ist es gar nicht so einfach herauszufinden, wo Deine Zweifel gerade herkommen. Und manchmal weißt Du vielleicht nicht, ob Du weitermachen oder Deinen Zweifeln nachgeben solltest. Tim von myMonk hat 5 Gründe gefunden, noch nicht aufzugeben.

Wenn ich gar nicht mehr durchblicke und schwarz sehe, dann helfen mir oft meine Freunde – lehn Dich zurück und lies noch ein wenig weiter.

2) Mit Freunden reden.

Wenn ich mal wieder zweifle, dann passiert es mir schnell, dass ich alles nur negativ sehe. Oft hilft es mir meine Zweifel mit guten Freunden zu teilen. Dann greife ich zum Handy oder treffe mich mit einem guten Freund oder einer guten Freundin und rede mir meine Zweifel von der Seele.

Manchmal brauchen wir einfach jemanden, dem wir unsere Zweifel mitteilen können. Wir brauchen einfach jemanden, der uns zuhört.

Wenn wir einem Freund erzählen wie es uns geht und warum wir zweifeln, dann hat allein das Gespräch oft schon eine heilende Wirkung.

Im Laufe des Gesprächs merke ich oft, wo das Problem steckt und woher meine Zweifel kommen.

Gleichzeitig merke ich oft, dass ich doch auf dem richtigen Weg bin und dass Zweifel eben dazugehören.

Oftmals können Dir Deine Freunde aufmunternde Worte schenken oder sie erinnern Dich an all das Gute und Positive was Du in der letzten Zeit schon geschafft und erreicht hast.

3) Was hast Du schon alles erreicht?

Vielleicht geht Dir wie mir auch immer alles zu langsam.

Wenn ich mal wieder an einem solchen Punkt stehe, dann hiflt es mir kurz inne zu halten. Ich setze mich hin und schaue zurück auf die letzen Wochen und Monate. Ich erinnere mich, wo ich noch vor 9 Monaten stand.

Dann realisiere ich, wie viel ich in den letzten Monaten auf meinem Weg weitergegangen bin.

Wenn Du zweifelst – nimm Dir Zeit und schaue zurück auf das was Du schon geleistet hast. Und traue Dich stolz darauf zu sein.

4) Dein persönliches Erfolgstagebuch.

In einem Erfolgstagebuch kannst Du Deine kleinen Erfolge des Tages niederschreiben. Du hältst einfach abends kurz inne und schaust zurück, was Du heute Tolles geschafft hast oder was schöne Erlebnisse für Dich waren.

Es wird Dir helfen jeden Tag bewusster zu leben – und auch kleine Erfolge und Fortschritte als solche wahrzunehmen.

5) Deine „Motivational-Liste“ für schwere Stunden.

Vor einiger Zeit habe ich mir eine “Motivational-Liste für schwere Stunden” angelegt. Ich habe einfach ein großes Flip-Chart-Blatt an die Wand gehängt. Darauf schreibe ich jetzt immer wieder kleine aufmunternde Sachen.

Ich notiere darauf zum Beispiel, wenn mir Menschen schöne Dinge schreiben:

  • Patrick (ein Blogleser – Name geändert): „Du bist für mich ein Vorbild in Sachen Mut.“
  • Carina von RockYourLife: „Du hast ein irres Standing bei Workshops.“
  • Yannis (ein Blogleser – Name geändert): „Meine Mutter ist ein Fan von Dir.“

Manchmal, wenn es mir nicht gut geht oder ich zweifle, dann schaue ich auf diese Liste. Auch wenn es nur kleine Sachen sind – sie lassen mich immer wieder schmunzeln und geben mir neue Kraft weiterzumachen.

Lege Dir Deine ganz eigene Liste für schwere Stunden an. Schreibe auf, was Freunde, Bekannte oder Kommilitonen Dir schon Aufmunterndes gesagt haben.

6) Inspirierende Zitate, Videos und Geschichten.

Eine Zeit lang habe ich jeden Morgen nach dem Aufstehen ein motivierendes Video geschaut.

Das hat mich jeden Morgen echt motiviert und mit Power für den Start in den Tag versorgt.

Außerdem hilft es mir, inspirierende Zitate, Videos oder Geschichten anzuschauen. Für Zitate kannst Du Dir einfach eine Liste anlegen.

Zudem hilft es mir mich an die Geschichten von großen Gründern oder Schriftstellern zu erinnern. Zum Beispiel Thomas Edison, der fast 2000 Mal gescheitert ist, bevor er die Glühbirne erfunden hat. Oder J.K. Rowling, die ihr Manuskript von Harry Potter an unzählige Verlage geschickt hatte, bevor es schließlich akzeptiert wurde – und ein Riesenerfolg wurde.

Welche Geschichten bekannter Persönlichkeiten inspirieren und motivieren Dich?

7) Gehe raus oder mache Sport.

Sport oder ein Spaziergang helfen mir ungemein meine Gedanken zu sortieren.

Wenn ich Sport mache oder an der frischen Luft spazieren gehe, dann kann ich meine Gedanken in meinem Kopf wieder ordnen.

Mir wird dann oft bewusst, dass meine Zweifel menschlich sind und dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Einfach mal rausgehen und tief durchatmen.

8) Stell Dir vor wo Du mal stehen wirst.

Manchmal kann es hilfreich sein Dich kurz in die Zukunft zu versetzen.

Stelle Dir vor, wo Dich Dein Weg noch hinführen wird. Stelle Dir vor, wen Du treffen wirst, was passieren wird und welche Erfolge Du feiern wirst.

Ich stelle mir dann zum Beispiel vor, wie aus Anti-Uni eine echte Community aus besonderen jungen Menschen wird, die Großartiges leisten und fette Projekte starten, die die Welt verändern.

Ich stelle mir vor, wie ich ein Buch veröffentliche und in eine Talkshow eingeladen werde.

Ich stelle mir vor, wie ich Vorträge auf Konferenzen halten darf um junge Menschen zu motivieren, ihren eigenen Weg zu gehen.

9) Sei dankbar.

Vielleicht bist Du schon mal längere Zeit mit dem Rucksack gereist. Vielleicht hast Du Menschen gesehen, die in einfachsten Verhältnissen leben und dennoch eine ungemeine Lebensfreude haben. Wenn nicht, dann reise.

Reisen lehrt Dich dankbar zu sein.

Sei dankbar für Deine großartigen Freunde. Sei dankbar dafür, dass Du ein Dach über dem Kopf hast.

Sei dankbar dafür, dass Du die Möglichkeit hast zu studieren oder ein Praktikum zu machen.

Sei dankbar dafür, dass Du so endlos viele Möglichkeiten hast, Dein eigenes Ding zu machen.

 

Ich hoffe, dass Dir die eine oder andere Methode eine Inspiration sein konnte.

Mein Fazit:

  1. Zweifel sind gut – sie sind Dein innerer Kompass.
  2. Finde Deine eigenen Methoden, um mit Deinen Zweifeln umzugehen.
  3. Deine Zweifel zuzulassen und zu überwinden macht Dich stärker.

 

„Zweifel sind der Beginn von Weisheit.“ 

– Aristoteles

 

Wie gehst Du mit Deinen Zweifeln um?

 

 

 Bilder: dollen und Thomas Rousing

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57 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hey Ben,

    wieder ein sehr schöner, ehrlicher Artikel. Das ist wieder mal ein Thema bei dem sich viele Blogger scheuen darüber zu schreiben. Aber im Endeffekt sitzen wir ja alle im selben Boot, wir alle haben Zweifel, selbst die „erfolgreichen“ unter uns. Es ist absolut natürlich und das einzige was zählt ist, wie wir mit den Zweifeln umgehen.

    Schön, dass du nicht nur kontroverse Themen in unserem Bildungssystem sondern auch in der persönlichen Entwicklung ansprichst.

    Gerade Punkt 9 finde ich immens wichtig. Dankbarkeit ist der Schlüssel zu einem schönen Leben.

    Viele Grüße,

    Daniel

    1. Hey Daniel!

      Lieben Dank für Deinen Kommentar!

      Ich finde es super wichtig auch über persönliche Themen zu schreiben und vor allem der persönlichen Entwicklung. Für mich ist „Bildung“ eine ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit – und dazu gehören auch die auf und abs in meinem täglichen Alltag.

      Wie Du sagst: JEDER hat Zweifel bzw. jeder sollte Zweifel haben von Zeit zu Zeit. Jeder hat seine eigenen Methoden mit Zweifeln umzugehen – im Endeffekt bin ich davon überzeugt, dass diejenigen die „erfolgreich Fehler machen“ und „erfolgreich zweifeln“ am weitesten kommen bzw. ihre Ziele am ehesten erreichen.

      Beste Grüße!

      Ben

  2. Hallo Ben, mach dir nichts draus.

    Heute, nein, gestern wieder gehört bei einem Vortrag einer „unserer“ Newcomer ( 🙂 ein Ösi, ein Musiker, der auf einmal aus dem Nichts in der breiteren Öffentlichkeit aufgetaucht ist und auch schon mehr oder weniger erfolgreich beim Songcontest teilnahm):
    Er hat nie studiert, hat selber begonnen, Lieder zu texten und Musik dazu zu schreiben, er hat nie Harmonielehre wie einer seiner Musikerkollegen gelernt. Er überlegt nicht, wie so ein erfolgreicher Song auszusehen hat, er schreibt einfach drauflos. Und so schreibt er eher etwas nieder, was er mit einer „Ausbildung“ verworfen hätte, einfach, weil man zu sehr überlegt: darf das sein, dass ist ja gar nicht nach dem richtigen Schema, …..

    Also, wieder ein Beispiel eines Menschen, der es auch ohne Uni geschafft hat

    Lg Bettina

    1. Yey! Großartig! =)

      Wie heißt der Kerl?

      Ich habe auch angefangen erste kleine Songs zu schreiben….mal schauen, vielleicht gibt es schon bald einen Anti-Uni-Song, wenn ich mich traue 😉

      1. der Kerl ist Lukas Plöchl, er ist durch ein Casting in Ösiland ziemlich bekannt geworden (beim Songcontest war er mit den Trackshittaz)

        ich konnte ihn durch einen Popsongwriting-Workshop, den ich in dieser Woche besuche, persönlich (zumindest ein wenig :-)) kennenlernen und war schon erstaunt über seinen Werdegang (ich hatte auch meine Vorurteile, aber ja, Geschmäcker sind verschieden………….). Er ist ja im Gegensatz zu mir so ein junges Pupperl 😉

        trau dich! ich habe auch im Zuge dieses Workshops meinen ersten Text mehr oder weniger weiteren Leuten bekanntgemacht (das war erforderlich zur Anmeldung für die Teilnahme am aktiven Workshop – also um den Song auch zu produzieren, es hat zwar nicht geklappt, aber hey, es war mein erster Schritt in die „Öffentlichkeit“)

        ich begann schon als Kind Geschichten zu schreiben, ich singe gerne, und nun bin ich dabei, dieses Hobby weiterzuverfolgen und damit meine zweite „Karriere“ zu starten (mit über 40!)

          1. ich „muss“ 🙂 das ja tun; da, wo ich derzeit noch stehe, kann und will ich einfach nicht weitermachen!

            Lg Bettina

  3. Ganz groß, Ben.

    Mit dem Artikel eröffnest du deinem Blog ein ganz neues Thema. Vulnerability rulez 🙂

    Eine etwas untypische Strategie, die für mich immer funktioniert: Musik.
    Ich habe ziemlich viele Musikprojekte gemacht, und daher auch im dementsprechende Musik bei meinen Projekten gehört.

    Wenn ich die Musik von „damals“ höre, kann ich die Motivation, Zielstrebigkeit und mein Selbstbewusstsein fast auf Knopfdruck „aktivieren“.

    Ich weiß nicht, inwieweit das generalisierbar ist. Probiert es aus 🙂 Im schlimmsten Fall hört ihr coole Musik 😉

    1. Ohja, Musik ist echt gut -es hilft mir oft. Und natürlich, ich trage, trotz aller Zweifel, die ich hatte und habe nach hinten (im Rückblick sozusagen 😉 ) eine „rosarote Brille“.

      Zweifel gehören einfach dazu.

      Mir hilft da erstaunlicherweise ACDC ziemlich gut 😉
      Selber bin ich komplett unmusikalisch – aber die Dusche ist sehr begeistert von mir 😀

      VG,
      David

      1. Musikalisch sein musst du dazu nicht;-)

        Es versetzt dich vielmehr in eine Situation zurück, in der du erfolgreich – ohne Zweifel warst.
        Bilder funktionieren auch. Je mehr Sinne involviert sind, desto besser.

        Gehirnwäsche gibt es sowiewo, dann kann man das auch lieber selber machen, und zwar so, dass es einem was nützt 😉

      2. Haha, Weltklasse! =)

        Singen und Musikalisch sein ist einfach eine schöne Sache. Und eigentlich kann das echt jeder. Durch unsere „Pop-Kultur“ und die Kommerzialisierung der Musikindustrie wirkt es nur mehr und mehr so als wäre das ein „Hexenwerk“.

        Dabei kann jeder Singen oder Musik machen – und jeder kann sich dabei ausleben, lernen und gut fühlen.

        Beste Grüße!

        Ben

        1. Auf jeden Fall, jeder ist musikalisch!

          Die Musik war an dieser Stelle grad nur „Mittel zum Zweck“. Also ging nicht ums Musik machen an sich.

          Mein Vater hat vor ein paar Wochen mit Mitte 50 angefangen Saxophon zu lernen. Er hat sich sein Leben lang für unmusikalisch gehalten. Und rockt das total 😉

  4. Hi Ben,

    danke für den Artikel und AMEN. Ich stimm dir vollkommen zu.
    Zweifel tauchen von Zeit zu Zeit auf und haben ihre Berechtigung bzw. ihren Sinn.

    Zu Punkt 5 : Solche RM und Dinge die du auf dein Flipchart schreibst, sind GROSSE Sachen. Tolle Erfolge die in der Welt schon einiges verändert haben.

    Alles Liebe
    Robert

    1. Hey Robert,

      ganz lieben Dank für Deinen Kommentar – und ja, diese Nachrichten unter Punkt 5 bedeuten mir super viel und geben mir eine ungeheure Kraft.

      Liebe Grüße

      Ben

    1. Hey David,

      die Generation Y das ist meine Generation (und vielleicht auch Deine Generation). Das sind diejenigen jungen Menschen, die um das Jahr 2000 herum zu den Teenagern zählten.

      Hier ein die soziologische Erklärung bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Generation_Y

      Und hier zwei interessante Beiträge zur Gen Y aus dem Spiegel bzw. der Zeit:

      Generation Y – Die Andersmacher: http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/generation-y-und-die-arbeitswelt-die-andersmacher-a-931225.html

      Generation Y – Wollen die auch arbeiten?: http://www.zeit.de/2013/11/Generation-Y-Arbeitswelt

      Viele Grüße und danke für Deinen Kommentar!

      Ben

  5. Hey,
    ein sehr guter Artikel.
    Zweifel sind eigenen Fragen.
    Und wer fragt der führt, heisst ein Leitspruch, man führt sich also selbst zu der Lösung.
    Keine Zweifel – keine Lösung!
    Also Zweifel zulassen, aber das hast Du ja schon richtig erklärt.

    Lieber zweifeln anstatt hinterher verzweifeln!

    Alois

  6. Super Tipps, Ben, und wieder mal ein super Artikel von dir.
    Zweifel ent“zweien“ uns mit uns selbst. Ein Teil von uns fällt irgendwie raus und will meckern, dass wir nicht gut sind, dass es keinen Sinn hat und wir lieber das machen sollten, was die Anderen sagen. Aber in dem Moment ist es einfach wichtig, sich mit diesem Schatten auseinander zu setzen und wieder neu Position zu beziehen. Wenn ich mir in solchen Situationen klar mache, welche Alternative sich für mich besser anfühlt, bin ich wieder in der Spur und kann weiter machen.

  7. Kein Zweifel: Anti-Uni ist HAMMER 🙂

    Dazu ein Zitat von Aristoteles: „Zweifel ist der Beginn der Weisheit.“

    …und noch ein cooler Song für einen gelungenen Start in den Tag: Jason Mraz – Living in the moment (unbedingt anhören!)

    Btw Ben, Du machst das ganz großartig. Ich kann mich da nur wiederholen. Ich bin sehr beeindruckt davon, wie jemand so jung und geistig schon so weit sein kann. Mach nur immer so weiter; ich freue mich schon auf die Talkshow mit Dir! Dafür mache ich sogar mal wieder den Fernseher an 😉

    Viele Grüße
    Timur

    1. Haha, danke danke Timur!

      Freut mich immer wieder Aufmunterndes und Konstruktives zu lesen.

      Btw – ich mag deine tipps! Verschlinge gerade regelrecht „Choose Yourself“ von James Altucher. Der Typ ist auf jeden Fall auf meiner „to-meet“-Liste und einfach crazy cool.

      Danke für die Tipps und das Zitat – ist notiert! =)

      Hör bloß nicht auf mit Deinen Kommentaren und Aufmunterungen von Zeit zu Zeit. Du leistest damit einen riesen Beitrag zum Erfolg dieses Projekts!

      Liebe Grüße!

      Ben

  8. Hallo Ben,

    ja, die lieben Zweifel zulassen. Schön, dass Du das so deutlich sagst. Ein Hoch auf die Zweifel!

    Du fragst, was wir bei Zweifeln tun. Nun, vor kurzem habe ich eine Methode – Focusing – kennengelernt, bei der gesagt wird, dass wir im Unklaren die Antwort finden. Das fand ich so toll. Weil sonst heißt es immer, Du musst wissen, was Du willst.

    Bei der Methode trittst Du in freundlichen Kontakt mit Deinen Zweifeln… und sie teilen dir dann mit, was sie für Dich wollen… und wenn sie erst einmal gehört sind, kommst Du zu mehr Klarheit darüber, was DU willst.
    Ich habe die Methode erlernt und bin so was von glücklich damit. MEINE Antworten in mir selbst finden. Traumhaft. Das größte Geschenk, das man sich vorstellen kann. – Ich war so begeistert von der Methode, dass ich gerade eine Ausbildung mache, um selbst mit Focusing arbeiten und andere Leute dabei unterstützen zu können, ihren inneren Kompass zu finden. 🙂
    Liebe Grüße Susanne

  9. Echt Klasse, bin erst seit heute dein neuer Leser.
    Und schon jetzt beeindruckt, sehr authentisch, ehrlich dein Blog.
    Am besten finde ich den Abschnitt ( Zukunft) junge Menschen die großes leisten und fette Projekte starten.
    Damit schreibst du mir aus dem Herzen.
    Und ich bin froh auf dem Weg bis zur großen Community, dabei sein zu dürfen.
    Ab jetzt werde ich mir das Zweifeln erlauben, danke !
    LG Eric

  10. Hi Ben,

    echt cooler Blog. Ich bin auch gerade in einer Lebensphase in der mich allemöglichen Zweifel gepackt haben und sie anzunehmen und zu hinterfragen hat mir wirklich weitergeholfen. Dein Artikel gefällt mir sehr gut und ich hoffe noch mehr von dir zu lesen.

    GLG

    Christine

    1. Hey Christine,

      danke für deinen Kommentar. Freut mich, dass du an Bord bist. Neue Artikel sind stets in der Mache – trag dich einfach entspannt in den Newsletter ein (du kannst dich jederzeit abmelden), dann bekommst du regelmäßig neue Artikel und Infos.

      Ben

  11. Hi Ben,

    bin über deinen Blog gestolpert und bin sehr angetan von den Artikeln, auch von diesem hier – wirklich super, wie qualitativ hochwertig und ansprechend du schreibst! Nur in einer Hinsicht würde ich dir widersprechen, und zwar, dass alle Zweifel gut sind. Ich finde, man muss zwischen konstruktiven und destruktiven Zweifeln unterscheiden. Zweitere behindern einen und erstere bergen Chancen zur Weiterentwicklung. Was denkst du?

    Liebe Grüße,
    Benjamin

    1. Hey Benjamin,

      danke für deinen Kommentar! Wie würdest du denn zwischen konstruktive und destruktiven Zweifeln unterscheiden?

      Mir ging es rückblickend mit dem Artikel glaube ich vor allem darum, Zweifel zuzulassen. Was du dann damit machst ist auch situationsabhängig und natürlich von der Art der Zweifel.

      Lg, Ben

      1. Hi Ben,

        du hast recht, die Annahme von Zweifeln gibt uns die Möglichkeit, mit diesen umzugehen. Ein paar Strategien dazu habe ich vor kurzem in einem anderen Blog gezeigt.

        Für mich sind destruktive Zweifel z.B. Zweifel am Selbstwert. Zweifel am eigenen Tun können jedoch durchaus konstruktiv sein, etwa, wenn man nach Wegen sucht, seinem Traumjob näher zu kommen und daran zweifelt, ob man qualifiziert genug dafür ist. Dieser Zweifel kann dann im konstruktiven Sinne dazu führen, dass man eine Weiterbildung macht.

        LG,Benjamin

  12. Hi Ben

    Danke für Deine tollen Artikel.

    Nachdem ich mich jahrelang durch ein schmerzhaftes Jurastudium plus zweijähriges Referendariat und 2 Master gepusht habe und ein paar Jahre geaebeitet habe muss ich jetzt mit 34 leider feststellen dass das alles nicht mein Ding ist. Ich habe totalen Respekt dass Du Dein Ding so durchziehst. Ich wäre froh ich hätte in Deinem Alter den Arsch in der Hose gehabt. Denn ich habe schon früh gespürt dass mich Jura und corporate einfach nur ankotzen.

    An alle Anfang 20 da draußen: hört auf Euren Bauch. Eltern und Lehrer meinen es mit Sicherheit meistens gut aber sie haben oft keinen blassen Schimmer.

    Bei mir siehts so aus: Kündigung eingetütet, ein paar Ersparnisse und jede Menge Erfahrungen ( für irgendwas wars dann doch gut) und Erfahrungen im Onlinebereich habe ich in einer Zwischenstation in UK auch gesammelt. Mal sehen wie sich das verbinden lässt. Ein paar Ideen habe ich schon und ich entwickele sie ständig weiter.

    Zweifel? Klar. Vor allem wenn um einen herum die ganzen Damen schwanger werden und Dich ansehen als seist Du nicht zurechnungsfähig, bloß weil der Gedanke an ein Leben zwischen Büro und Windeln Dir Angstschweiss verursacht und kein Mona Lisa smile auf Dein Gesicht zaubert.

    Mein Mittel gegen Zweifel: ausmalen des worst case scenario. Was kann im schlimmsten Fall passieren, wenn ich die anstehende Veränderung durchziehe? Und ist dieser case schlimmer als der status quo? In meinem Fall ganz klar: Nein.

    Also nach vorne gucken, offen bleiben und vor allem die toxischen Lutscher nett behandeln. Ich denke sie sind der zuverlässigste Vorbote jeden Erfolgs 😉

    Weiter so!

    Catherine

    1. Hey Catherine,

      autsch, noch so eine Jura-Geplagte 😉 Willkommen im Club. Und Glückwunsch zum Absprung – manche merken es erst mit Mitte 40 (habe ich auch schon getroffen). Du bist also „früh“ dran. Auch wenn auch hier Vergleichen eigentlich keinen Sinn macht. Wichtig ist ja nur, dass es dir jetzt besser geht und du dein Ding machst.

      Ja, das Worst Case Szenario kann manchmal ganz hilfreich sein. Nicht nur wenn es darum geht die nette junge Dame auf der Straße anzusprechen 😉

      Viel Kraft dir!

      Ben

      1. Hast Du auch Jura gemacht? Yikes… Dann muss ich an dieser Stelle noch mal sehr nachdrücklich gratulieren.

        Und das mit dem Ansprechen kann ich nur unterstützen. Super Training um die Komfortzone in ihre Schranken zu weisen. Wenn dabei ein nettes Date rauskommt: umso besser 😉

  13. Servus,

    die Leute, die sich trauen, anderen von ihren Problemen zu erzählen, sind die wahren mutigen unter uns. Probleme erzählen heißt, die Maske abnehmen und dem anderen mit vollem Vertrauen das Herz auf den Tisch legen. Samt Schlüssel. Das ist nur ganz selten ein Fehler, meistens sagt einem das Herz (Wayne weiß, woher es das weiß), bei wem das geht.
    Manchmal muss man sein Herz erst auf den Tisch legen, um zu sehen, dass das, was da im Körper pumt, gar nicht so schlimm ist. Und manchmal geht das nur mit jemand anderem.
    Ich bin also für die Lösung: Zweifel anschauen und auseinanderpflücken, ob allein oder zusammen.

    Grüße
    Kathi

  14. Der Verstand ist zu einfach.
    Er lässt zwei Richtungen zu:
    Sinn oder Unsinn.
    Sachtext oder Fantasie.

    Habe in „Doing money“ von Heiner Ganssmann
    Gelesen, dass der Verstand ein Messinstrument ist.
    Wie ein Lineal legen wir Worte auf [ ].

    Der Verstand ist so langweilig wie ein Lineal.
    Was schaffe ich mit ihm?
    Keinen Tisch. Kein Haus. Keine Kleidung. Kein Ackerbau.

    Was dann?
    Sag es mir

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