Wie Du Deine Leidenschaft und Deinen Traumjob finden kannst

Love: The Agony of Passion Amidst Frozen Water / 20091220.7D.016

Deine Leidenschaft, ja Deine Passion zu finden ist etwas Großartiges.

Wer das was er tut liebt, der ist damit erfolgreicher.

Das ist mittlerweile auch in Studien und Umfragen bestätitgt.

Michael Dell gründete 1984 seine Computerversand-Firma – mit nur 1000 € Startkapital. Seinen Erfolg so Dell, habe er dem leidenschaftlichen Basteln mit Computern zu verdanken.

Er sagt:

Heute hat sein Unternehmen weltweit über 40.000 Mitarbeiter, setzt ca. 40 Milliarden Dollar im Jahr um und Dell gehört zu den mächtigsten Unternehmern unserer Zeit.

Nun die Frage: Wie finde ich denn nun meine Leidenschaft?

Das ist gar nicht so einfach.

Ich habe jetzt – nachdem ich mich erst einmal von der Schule erholen musste – schon fast vier Jahre gesucht.

Ich merke, dass ich nun auf einem guten Weg bin – aber unterwegs habe ich auch viele Sachen gemacht, die sicher nicht meine Leidenschaft sind.

Machen wir´s ein wenig philosopisch:

Lass´es uns also einmal auf diese Art und Weise probieren.

Lass´uns herausfinden, was definitiv NICHT Deine Leidenschaft ist – was Du nicht magst.

Ganz praktisch: Mach´eine Liste.

  • Was willst Du später nicht als Job machen?
  • Wie willst Du auf keinen Fall leben?
  • Mit wem möchtest Du sicher keine Zeit verbringen?
  • Wo willst Du auf keinen Fall leben?
  • Was willst Du auf keinen Fall studieren?

Die Antworten auf diese Fragen geben Dir eine Idee, was defintiv nicht Deine Leidenschaft ist.

Sie geben Dir klare Anhaltspunkte genau diese Dinge dann auch zu vermeiden und aus Deinem Leben zu verbannen – Schritt für Schritt.

Vielleicht sagst Du jetzt: “Aber ich will doch auf Hawai leben und nur sieben Stunden die Woche arbeiten. Da hab ich Bock drauf!”

Hey, ganz ehrlich. Vielleicht ist das sogar möglich. – Aber es passiert sicher nicht von heute auf morgen. Es ist ein langer Weg dorthin zu kommen. – Und genau deshalb fängst Du im schlimmsten Fall nie an wirklich daran zu arbeiten.

Weil Du denkst: “Das schaff ich ja eh nicht.”

Daher ist es ein guter Anfang Dir bewusst zu werden worauf Du eben keine Lust hast, was und wer Dich nervt und was somit sicher nicht Deine Leidenschaft ist.

Eliminiere diese Dinge aus Deinem Leben oder verändere sie.

Und vielleicht magst Du das was dann herauskommt schon bedeutend mehr.

Wenn Du es nicht magst, dann eliminierst oder änderst Du es eben wieder.

Und wieder hast Du etwas aus Deinem Leben entfernt, was Du nicht magst.

Na, bist Du schon hinter meine Logik gekommen?

Auf diesem Wege kommst Du dem was Du magst systematisch und schrittweise näher: Denn Du verbannst einfach schon einmal die Sachen, die Du nicht magst – und probierst neue Dinge aus und experimentierst.

Das wird über kurz oder lang dazu führen – je nach dem wie ausdauernd Du bist – dass Du Deine Leidenschaft findest oder ihr jedenfalls immer wieder ein kleines Stückchen näher kommst.

Was Du verstehen musst:

Auch wenn Du einen großartigen Workshop besuchst oder ein grandioses Coaching machst. Du musst immer mit einem ersten kleinen Schritt anfangen.

Es kommt nie, wie Du es erwartest. Das habe ich in den letzten vier Jahren definitiv gelernt.

Genieße den Prozess und probiere es aus: Indem Du die Dinge nicht tust, die Du nicht magst.

Ich bin gespannt von Dir zu hören!

Wenn Dir der Artikel gefallen hat, dann helfe auch anderen Menschen den ersten Schritt zu machen und teile ihn.

 

 

 

 

Bild: See-ming Lee 李思明 SML

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9 Kommentare, sei der nächste!

  1. da bin ich gerade dabei (E-Course von Markus) 🙂

    und was ich definitiv jetzt schon weiß, aber mir einzusehen äußerst schwerfällt, dass es nicht von heute auf morgen funktioniert

    die ersten Schritte habe ich ja schon hinter mir, aber oft geht es mir noch zu langsam und ich werde ungeduldig

    das mußte ich auch auf dem „Weg des Künstlers“ (meine letzte Woche12 beginnt gerade) sehen; manchmal dachte ich auch, dass ich überhaupt nicht weitergekommen bin, dass ich mich gar nicht weiterentwickelt hätte, dass es überhaupt keinen Sinn hätte………

    aber da muss ich durch, wie wohl jede und jeder diese Erfahrung macht
    weiter auf dem Weg, Schritt für Schritt

    lg Bettina

    1. Step by step – so sieht´s aus! =)

      Oftmals geht es einfach langsamer als man das gerne hätte – und dann *pling* kommt auf einmal wieder eine neue Erkenntnis – und wieder ist man ein Schrittchen weiter.

      „Enjoy the process“ sage ich mir da immer wieder…:)

      Liebe Grüße,

      Ben

      1. ha, die Erkenntnis war gerade beim Lesen deiner Antwort da:

        ich werde den Prozess einfach schriftlich dokumentieren (wie auch Julia Cameron beim „Weg des Künstlers“ als Aufgabe gibt, jede Woche Gedanken, Fortschritte, Probleme, ja und natürlich Rückschritte, die auch vorkommen, Gefühle der Stagnation….. in Form eines wöchentlichen Check-In festzuhalten)

        aufschreiben, was sich getan hat, was nicht; wer und was mir geholfen hat, wie es mir ging, einfach zum Nachlesen, welche Fortschirtte ich schon geschafft habe, wenn es einmal nicht weiterzugehen scheint…..

        und ja, eben auch gesehen, dass ich einen Platz bei der DNX in Berlin ergattert habe
        eine Gelegenheit, motivierte Meschen kennenzulernen
        und auch d i e Gelegenheit, eine liebe Frau aus Berlin, die ich im Zuge meiner Schauspielkurse in Wien kennenlernen durfte, zu treffen

        wir sehen uns im Mai 🙂

        ganganzganz liebe Grüße
        Bettina

  2. Die Liste zu machen hat mir geholfen, etwas nicht zu tun, was ich beinahe getan hätte. Es wäre das Falsche gewesen. Das habe ich vorher leicht gespürt, doch jetzt weiß ich es.
    Danke!

    VORSICHT aber trotzdem, liebe Leute, bei all diesen Ratschlägen!
    Die Autoren wollen zwar nur helfen, aber auch sie geben dabei Richtungen vor, genauso wie Lehrer und Eltern eben andere Richtungen vorgeben.
    Das einzig richtige ist, einzig und allein auf sich selbst zu hören. Gerne kann man sich inspirieren lassen, aber eure höchste Instanz sollte euer eigener Kopf, Bauch und euer Herz sein und bleiben.

    Viel Glück dabei.
    Laurena

  3. Hi,

    der Artikel ist auf jeden Fall gelungen. Ich bin gerade auch dabei auszusortieren, was mir nicht in den Kram passt sozusagen. Genau habe ich es noch nicht rausgefunden, aber man schränkt die Auswahl immer mehr ein, in dem man sich von Dingen entfernt, die einem nicht gut tun.

    Danke dafür und weiterhin viel Erfolg.

    VG

    Mahdiya Tatjana

  4. Bin grad zufällig über den Artikel gestolpert, vielen Dank dafür 🙂 Der Artikel hat mich darin bestätigt, was ich tue – nämlich nichts, was ich nicht mag. Somit scheine ich auf bestem Weg zu sein meine Leidenschaft zu finden.

    Gestern hat mich meine Mutter gefragt was das Ziel von dem sei, was ich mache (bin seit 3 Jahren am Reisen). Meine Antwort darauf war, dass ich kein Ziel habe. Nun könnte ich ihr sagen, dass es mein Ziel ist, meinen Traumjob zu finden.

  5. Hello,

    mich persönlich hat das Ausschlußkriterium (so nenne ich den Vorgang die Dinge/Situationen, etc welche ich nicht in meinem Leben haben möchte einfach mal) zwar voran gebracht, allerdings nur in dem Sinne, dass ich gemerkt habe wie viel Schöner mein Leben ist, wenn ich mich wenig dazu verleiten lasse Dinge zu tun die ich nicht möchte. Einfach öfter Nein sagen zum Beispiel 😉
    Bisher habe ich meine Berufung damit noch nicht gefunden. Ich bin auch der Ansicht, wenn man sich zu sehr darauf konzentriert was einem nicht gefällt, wie soll man dann drauf kommen was einem gefällt; ja gut, durch Probieren geht über Studieren… . Doch wie schon erwähnt kann das ein langwieriger Prozess werden.
    Mein Gefühl rät mir: erinnere dich an deine Kindheit resp. was hat mich begeistert und warum? Ist irgendwas davon in meinem derzeitigen Job vorhanden oder kann ich es integrieren? Ein Beispiel aus meinem Leben/Job: Tagesgeschäft… liegt mir nicht, immer das Selbe, bin ich nicht der Typ für, ich brauche Abwechslung. Als Kind habe ich viel gerätselt, Geheimschriften erfunden, mit Zeichensprache kommuniziert… etc. Heute löse ich Probleme in Arbeitsabläufen oder versuche diese kontinuierlich zu optimieren; ich rätsel also immer noch 😉

    Ich würde mich freuen wenn mein Tip, sich an die Kindheit zu erinnern, viele Leidenschafts- und Traumjobsuchende ein Stück vorwärts bringt.

    Liebe Grüße
    Kathi

  6. Super Gedanke das „Pferd“ von hinten auszuräumen. Leider ist es bei den meisten Menschen so, dass sie keine Ahnung haben, was sie wollen, dafür umso mehr, was sie nicht wollen.

    Wenn wir den Fokus mehr darauf ausrichten würden, was wir wirklich wollen, wäre vieles so viel leichter.

    Deshalb ist dieser Beitrag umso besser. Erst ausmisten und dann Klarheit schaffen!
    Top.

    Liebe Grüße Jacqueline

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