Deine Grundwerte: Kennst du das Wichtigste in deinem Leben?

grundwerte

Jack Sparrow hat in Fluch der Karibik einen ganz besonderen Kompass. Der Kompass zeigt ihm die Richtung zu den Dingen, nach denen er sich sehnt.

Du hast auch so einen Kompass. Er nennt sich Grundwerte.

In diesem Artikel zeige ich dir, warum es so wichtig ist deine Grundwerte zu kennen – und ich gebe dir einen Einblick in mein Leben und meine Grundwerte.

„People who do not define their values concretely end up drifting around in life, pulled in the direction of any external validation they get their hands on.

They get a nice job out of college because that’s what their parents always pressured them to do. They commit to someone because they’re the nicest/prettiest/smartest/richest one who makes themselves available. They take a job so they can get enough money to match their friends’ purchases. They put up with manipulative and disrespectful behavior from their partner because they’re afraid of being single again.

This is why I think everybody, at some point, should sit down and hammer out some of these values for themselves. I’ve been having most of my consultation clients do this lately and it’s been helping them a lot.

Make them concrete. Then stick to them. It will make your decision making so much easier, and it will remove so much ambiguity from your life. You’ll also develop more self-esteem and feel like less of an asshole all the time.“

Mark Manson

  • Was ist dir persönlich am wichtigsten in deinem Leben?
  • Wie möchtest du leben?
  • Was möchtest du lernen und wie willst du arbeiten?

Wann hast du dir das letzte Mal genau diese Fragen gestellt?

Hast du überhaupt schon einmal über sie nachgedacht?

Und: Was bedeutet eigentlich dieses abstrakte Wort „Grundwerte“?

Für mich sind sie das absolut WICHTIGSTE in meinem Leben – nach ihnen richte ich mein Leben aus.

Doch zuerst einmal: Warum sollte ich meine Grundwerte überhaupt kennen?

Deine Grundwerte bestimmen über dein Leben

grundwerteHinter deinem täglichen Handeln verbergen sich deine Grundwerte.

Grundwerte sind die Motivation für dein Handeln.

Deine Grundwerte beeinflussen maßgeblich deine Entscheidungen und deinen Lebensweg.

Deine Grundwerte sind dein innerer Kompass. Sie geben dir eine Orientierung.

Grundwerte sind zum Beispiel: Sicherheit, Glück, Zufriedenheit, Freiheit, Abenteuer.

Fühlst du dich erfüllt und zufrieden?

Überlege mal kurz: Wann hast du dich das letzte Mal wirklich im Reinen mit dir selbst gefühlt?

Wann hast du ein Gefühl der Erfüllung gespürt? (Stelle dir dir Situation am besten vor deinem geistigen Auge vor.)

Die Wahrscheinlichkeit ist recht hoch, dass in diesem Moment deine Grundwerte im Einklang mit deinem Tun waren.

Wann hast du dich dagegen in letzter Zeit unzufrieden oder unglücklich gefühlt? Gab es Momente oder Konflikte in deinem Leben, an die du dich nur sehr ungern zurückerinnerst?

In diesen Momenten war es wahrscheinlich so, dass deine Grundwerte mit Füßen getreten wurden.

Warum sollte ich meine Grundwerte kennen?

So wie der Kompass von Jack Sparrow in Fluch der Karibik ihm die Richtung anzeigt, so zeigen deine Grundwerte dir die Richtung an.

Dabei beeinflussen deine Grundwerte dein Tun und dein Leben egal ob du dir deiner Grundwerte bewusst bist oder nicht.

Die Kenntnis deiner Grundwerte führt zu mehr Selbstkenntnis.

Wenn du dir deiner Grundwerte bewusst bist, dann weißt du, warum du tust, was du tust.

Die Kenntnis deiner Grundwerte führt dazu, dass du mehr Bewusstsein für dein Tun, Handeln und dein Leben entwickelst.

Für mich war es eine revolutionäre Erkenntnis mich näher mit meinen Grundwerten zu befassen.

Um die das zu verdeutlichen, möchte ich dir kurz meine 7 Grundwerte vorstellen und wie sie zustande gekommen sind. 

 1) Freiheit

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An der Uni habe ich mich nicht wirklich frei gefühlt.

Ich habe mich in ein System gezwängt gefühlt, aus dem ich so schnell nicht herauskommen würde.

Das lag natürlich vor allem in meiner Verantwortung: Ich hatte mich schließlich für Jura und meine Hochschule entschieden.

Wenn ich mir eine Karriere als Jurist vorstellte fühlte sich das für mich jedenfalls nicht nach Freiheit an.

Ich will reisen, wann immer ich will. Und ich will frei entscheiden was ich wann und wie lerne. Einfach weil ich Bock drauf habe.

Ich will einen Unterschied machen für andere, so wie ich es auch im Anti-Uni-Manifest formuliere.

Das klingt jetzt alles sehr nett, bedeutet aber auch, dass ich 100 % die Verantwortung für meine finanzielle Situation und meinen Lernfortschritt übernehme.

 2) Eigenständigkeit/Selbstständigkeit

Irgendwann wurde mir nach einigen Jobs bewusst: Ich will nicht für jemanden arbeiten, den ich für weniger intelligent halte als mich.

Das mag arrogant klingen, dahinter steckt aber noch viel mehr.

Als Selbstständiger kann ich selbst entscheiden. Ich kann meine Grundwerte durch mein eigenes Unternehmen leben und die Welt auf eine Art und Weise positiv verändern, wie ich das für richtig halte.

 3) Hingabe

Als ich noch von morgens 8.00 bis abends 22.00 Uhr in der Uni saß und Skripte in mich hineinpaukte war mir Hingabe so fern wie mir jetzt eine Karriere als Top-Jurist ist.

Möchtest du in einem 9 to 5 Job für jemanden arbeiten, dessen Vision du nicht teilst?

Hingabe bedeutet für mich für das zu LEBEN, was ich tue.

Und Gänsehaut zu bekommen, während ich solche Zeilen schreibe. Ein gutes Zeichen wahrscheinlich.

4) Potentialentfaltung/Selbstentfaltung

Ich konnte mir nicht vorstellen mein volles Potential als Jurist entfalten zu können.

Ich bin ein kreativer Kopf. Mehr Künstler als Korintenkacker.

Ich will 110 % meines Potentials leben. Ja, ich möchte mich selbst verwirklichen.

Und du solltest das auch tun.

Kennst du Menschen, die immer wieder ihre Komfortzone verlassen , die an ihre Grenzen gehen und alles aus sich rauskitzeln um einen Unterschied zu machen für andere?

Diese Menschen inspirieren mich.

Sie leben nicht nur ein Leben in dem sie  vor sich hinvegetieren, sondern in dem sie etwas bewegen.

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Dein Potential zu entfalten bedeutet dich selbst kennenzulernen. Es bedeutet auszuprobieren. Und es bedeutet auch dich auf die Suche nach deinem Ding zu machen.

 5) Offenheit und Authentizität

Wer von uns ist wirklich er oder sie selbst?

Wahrscheinlich wirklich wenige.

Auch ich bin nicht immer ich selbst. Aber ich bin um einiges mehr ich selbst, als ich das noch vor zwei Jahren war.

Und das merke ich. Ich bin viel mehr im Reinen mit mir selbst. Ich ziehe Menschen an, die mir gut tun. Ich habe erfüllendere Freundschaften.

Ich will offen mit dir sein. Und mit meinen Mitmenschen. Ich glaube nicht an Geheimnisse.

Was sind Geheimnisse am Ende unseres Lebens wert?

Ich möchte mich gut fühlen wie ich bin und mich so auch zeigen können. Ich möchte über Dinge offen reden können, die mich faszinieren und mich nicht vor anderen verstellen müssen.

So wie hier: Ein Geständnis.Warum ich nicht perfekt bin und dich nicht bekehren möchte.

 6) Liebe

Ja, die Liebe. Liebe ist ein besonderes Thema.

Ich war schon einige Male verliebt in meinem Leben. Aber nur einmal so richtig.

“Liebe ist die Lösung für alles”, habe ich letztens mal auf Facebook gelesen.

Das hat mich zum Nachdenken gebracht.

So esoterisch es auch klingt – es ist was dran.

Liebe ist mehr als nur romantische Liebe.

Wir können immer und jedem Liebe geben. Dem Menschen, dem wir ein Lächeln schenken auf der Straße, den Freund, den wir in den Arm nehmen auch wenn wir uns gestritten haben, uns selbst, wenn wir unzufrieden sind.

 7) Gemeinschaft

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“Alleine sind wir stark – zusammen unschlagbar.”

In meinen ersten Monaten in Berlin war ich oft allein. Ich saß oft alleine in meinem Zimmer und habe mich einsam gefühlt.

Es ist unser natürliches Bedürfnis, dass wir uns nach unserer kleinen Community sehnen. Wir wollen Menschen um uns herum, die ähnlich ticken wie wir.

Diese “Gemeinschaften” oder “Communities” sind ein bischen wie die Stämme der Ureinwohner.

Deine Gemeinschaft gibt dir Rückhalt. Sie fängt uns auf, wenn es uns schlecht geht, sie ermöglicht uns unsere Erfolge zu teilen und sie gemeinsam zu teilen.

Deine Community findest du vor allem, wenn du das lebst, was in dir drin steckt

– wenn du dich also nach deinen Grundwerten ausrichtest. 

 

 

So, das waren jetzt meine 7 Grundwerte.

Kennst du deine Grundwerte?

 

 

Eine Methode um deine Grundwerte rauszufinden lautet: „Der perfekte Tag“:

Wie sieht dein perfekter Tag aus? Was machst du? Schreib alles detailliert auf und dann schaue, welche Bedürfnisse und Grundwerte dahinterstecken.

Wie sieht dein perfekter Tag aus?

 

Mach dein Ding!

Dein Ben

 

 

P.s. Wenn du mehr über dich und deine Grundwerte erfahren möchtest, dann trage dich hier unverbindlich ein, dann bekommst du Bescheid, wenn unsere alternative Online-Universität Realität wird.

 

 

 

Bild: Shigeako/ Bild: Compass Study / Bild: we are challenged to change ourselves / Bild: Always with you

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25 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Ben, #

    Deine Gedanken zu den Grundwerten finde ich sehr interessant-zutreffend,
    dabei denke ich, sind sie nicht nur für junge Menschen wichtig- !
    Bin schon über 30 ;).
    Auch mit 32 Jahren kann man auf der Suche nach Erfüllung sein,
    eigentlich in jedem Alter.

    Vielleicht ist gerade das der Sinn im Leben , hier in dieser Welt den für sich bestgefühltesten.
    (manchmal leider auch zum Leidwesen anderer Menschen) Platz zu finden,

    ,,Es gibt keinen Weg zum Frieden,der Frieden ist der Weg“(M.Gandhi)

    Danke für den Gedankenschupser.

    Grüßle
    Anne

  2. Hallo Ben,
    Es freut mich, dass sich gerade eine comunity alternativ zur normalen Gesellschaft entwickelt. Es ist sehr interssant und inspirierend zu beobachten…

    Hab mir auch Gedanken über gesellschaftliche Grundwerte gemacht, ich finde auch
    -Ehrlichkeit
    -Vertrauen auch zu sich selbst, also Selbstvertrauen elementar

    Aber ist Liebe ein Grundwert? Oder ist es viel mehr was Gedeiht jenseits vom denken in einem Raum frei von Angst, Schuld, Eifersucht, Gier, EhrGEIZ….?

    An dieser Stelle möchte ich gerne ein Buch empfehlen: „Über die Liebe“ von Jiddu Krishnamurti ~es ist sehr klar und rein 🙂

    vielen Dank und liebe Grüße 🙂

    Oli

  3. Hey Ben, nachfolgend mal ein paar Tipps zur Typo deiner Texte.

    1. Man sollte höchstens 2 Formen der Über- und Unterordnung wählen.

    Das kann sein:
    – Textgröße (Überschrift groß, Text klein)
    – Fett (Überschriften, dann ausschließlich!)
    – Kursiv (Eigentlich nur Zitate, aber dafür hast du hier schon eine integrierte Funktion, also am besten ganz weglassen! Bringt immer unruhe rein)
    – Schriftart (Nur eine!)
    – Textfarbe (Im Grunde nur Anmerkungen und Überschriften farbig)

    2. Zeilenabstände: Immer gleich, und am besten so eng wie möglich. Sonst liest es sich wirklich schlecht Ben!

    3. Querverweise: MEHR! (Evtl. ist eine Wikiähnliche Struktur für dich das richtige. Schau mal bei mir vorbei bzw. Frag einfach mal nach, falls es dich interessiert)

    Danke für deine Beiträge!

    LG aus Dresden,
    Johann

    1. Hey Johann,

      danke für deinen Kommentar und deine Anmerkungen!

      Ich werde versuchen sie mir für die nächsten Artikel zu Herzen zu nehmen!

      Viele Grüße!

      Ben

      1. an Johann aus Dresden…
        Also ich lese den Blog jetzt schon eine Weile und ich hatte noch nie Probleme mit Zeilenabständen und Unter- oder Überordnungen…
        Weil meiner Meinung nach sind die Inhalte so gut rüber gebracht, dass mir so etwas nicht mal auffällt …

        außerdem finde ich kann man sich auch etwas dezenter in einer Nachricht vielleicht ausdrücken und nicht nach jedem Satz ein ! schreiben… 😉

        Liebe Grüße
        Luisa

  4. Hey Ben,

    wieder einmal ein toller Artikel. Ich bin jedes mal begeistert von deinem Engagement und Einsatz, wie du dir das Thema „Anti-Uni“ vorgenommen hast und konsequent weiterverfolgst. RESPEKT!

    Grundwerte, ein schönes und nicht einfaches Thema. Ich denke, dass wir ein Lebenslang damit beschäftigt sind unsere Grundwerte zu suchen und zu finden. Mit zunehmenden Alter und mit neuen Lebenssituationen ändern sich manche Grundwerte, einige neue kommen dazu und von manchen kann man sich auch getrost wieder trennen.

    Meine Grundwerte entwickeln sich, wie alles im Leben, ständig weiter. Ich sehe mich in der Herausforderung diese Entwicklung zuzulassen und mich mit Leidenschaft hinzugeben.

    Auch ich bin gerade an einem Punkt, wo ich bestimmte Entscheidungen treffen muss, da meine eigene Grundwerte dies verlangen. Aber ich muss auch einigenDingen loslassen und meinem Leben vertrauen, dass alles so richtig ist.

    Seine eigene Grundwerte zu leben, ist nicht immer einfach, aber wohl ein sehr wichtiger Schritt, um sein Ding zu machen. Vielleicht der wichtigste.

    Herzliche Grüße
    Afschin

    1. Hey Afschin,

      danke für deinen Kommentar!

      Und ja, Grundwerte entwickeln sich – ich denke das Wichtigste ist wirklich ein Bewusstsein für die eigenen Grundwerte zu entwickeln.

      Alles Liebe und mach dein Ding!

      Ben

  5. Lieber Ben,

    du sprichst in diesem Eintrag ein sehr wichtiges Thema an. Wir können nur das Leben führen das wir wollen, wenn wir genau wissen, was uns im tiefsten Inneren antreibt. Ich habe dazu vor einger Zeit eine Übung auf Udemy gemacht („Be True: Find Your Truth And Live It!“). Nach einer Reihe von Übungen hatte ich meine fünf wichtigsten Grundwerte herausgefunden:

    1) Lernen bzw. persönliche Weiterentwicklung
    2) Kreative Freiheit und Selbstständigkeit
    3) Integrität (d.h. mein Wissen und meine Freiheit aktiv einsetzen, um die Welt zum Positiven hin zu verändern)
    4) Zwischenmenschliche Beziehungen
    5) Erfolg/Durchhaltevermögen

    Mir ist dabei klargeworden, dass innere Grundwerte manchmal miteinander im Konflikt stehen. Meine zwischenmenschlichen Beziehungen schränken mich zum Beispiel in meiner Freiheit ein (und oft auch in meiner Integrität, weil ich Kompromisse eingehen muss). Hast du auch die Erfahrung gemacht, dass deine Grundwerte sich miteinander beißen?

    1. Hey Caroline,

      danke für deinen Kommentar und dafür, dass du deine Grundwerte mit uns teilst.

      Ja, Grundwerte können manchmal in Konflikt miteinander geraten. Das kann bedeuten, dass du ein einem Lebensbereich vielleicht etwas ändern musst (vielleicht gibt es da draußen Freunde, die dir mehr Freiheit geben?).

      Und klar kann es auch eine Sache von Prioritäten sein: Welcher Grundwert ist dir wichtiger, welchen möchtest du auf gar keinen Fall vernachlässigen?

      Oder wir akzeptieren es und nehmen es an – prinzipiell ist es aber schon ein sehr guter Schritt, wenn du überhaupt das Bewusstsein dafür hast, dass sich manche deiner Grundwerte ab und zu aneinander reiben.

      Alles Liebe und mach dein Ding!

      Ben

  6. Schöner Artikel, gefällt mir sehr gut. Wenn du noch mehr Tips haben solltest die eigenen Grundwerte festzustellen würde ich die gerne hören.

  7. Danke für deine tollen Artikel, lieber Ben. Sie sind eine Quelle der Inspiration.

    Ich habe mir auch vor einiger Zeit darüber Gedanken gemacht, welche Dinge im Leben für mich von besonderer Bedeutung sind:

    1) Die unendliche Liebe und Geborgenheit in meiner erfüllten Ehe.
    2) Meine persönliche Freiheit, die ich mir nehmen, wann immer ich sie brauche.
    3) Das immerwährende Streben nach Weiterentwicklung, Selbstverwirklichung und Anerkennung.

  8. Klar, kann nicht schaden, wenn man sich Gedanken über die eigenen Grundwerte machen, aber kommt da denn nicht eh immer das Gleiche raus (möglicherweise in unterschiedlicher Reihenfolge, aber immerhin)?

    Ich will selbstbestimmt das machen, was mir Spaß macht, möchte dabei das Gefühl haben, meine Sache gut zu machen, möchte mit meinen Mitmenschen und überhaupt dem ganzen Planeten in steter Eintracht leben. Fertig. Wer kann denn das bitteschön nicht unterschreiben? Beim einen kommt vielleicht ein Touch Spiritualität dazu, beim anderen eine Prise Trieberfüllung. Aber im Großen und ganzen ist das doch das, was jeder Mensch möchte.

    1. Naja, das ist jetzt doch sehr allgemein, mein Guter.

      Zudem ist vielleicht für einige Menschen der Wert Freiheit sehr wichtig – und für andere steht aber Sicherheit oder Gemeinschaft an oberster Stelle. Das macht dann schon einen Unterschied für die Ausrichtung deines Lebens.

  9. Hey Ben,

    ich finde es schön, dass du die Liebe so deutlich betonst. Auch wenn es ein eher schwieirg defnierbarer Grundwert ist, finde ich es wichtig ihn beim Namen zu benennen. Ich hoffe eines Tages kann man die Stärke der Liebe betonen ohne dass man sich dafür rechtfertigen muss esoterisch zu klingen. Wer weiß, vielleicht wird die Eigenschaft aktiv lieben zu können eines Tages mal als eine Kompetenz aufgefasst, welche auf Augenhöhe mit der Qualität logisch Denken zu können steht. Träumen darf man zumindest.

    Besten Gruß!

  10. Hi Ben,

    Danke für Deine Ausführungen, finde sie als Einstieg prima. (- Ich beschäftige mich seit längerem mit ähnlichen Themen wie Du…)

    Was ich (perspektivisch) noch ganz hilfreich fände (auch aus eigener Erfahrung), ist die Stelle, an der man mit seinen eigenen Werten aneckt, sie verteidigen und evtl. auch mal dafür kämpfen muss. Also da wo’s ungemütlich und evtl. streckenweise einsam wird. Das vielleicht als Diskussionsanregung und evtl. als Aufhänger für eine Fortsetzung.

    Beste Grüße!
    Alex

  11. Ich bin 41., verheiratet und Vater einer knapp 3 jährigen Tochter und habe bei Google nach „was ist wichtig im Leben“ gesucht, da ich nach 2 Uhr morgens immer noch wach im Bett liege.

    Aus meiner Sicht bestehen die menschlichen Grundwerte reduziert betrachtet aus Glücklichsein und Liebe. Die Frage des Lebens lautet dann, wie werde ich Glücklich? Laut Dalai Lama wird man glücklich, in dem man anderen Leuten hilft und teilt.

    Mir geht es so gut, dass ich manchmal das Glück gar nicht mehr schätzen kann und deshalb unglücklich bin! In schlaflosen Nächten wie diesen überdenke ich unsere Systeme, in denen wir gefangen sind.

    Auf der anderen Seite sind es genau diese Gedanken, die Suche nach dem Glück, die das Leben lebenswert machen. Die Reflexion des eigenen Handeln, des Fühlens, der Drang nach Gerechtigkeit und dem Leben im hier und jetzt!

    Gefangen und glücklichen im Streben nach Glück!

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