Finde dein Ding: Wie du in 6 Schritten deine Leidenschaft findest!

leidenschaft

6 Minuten Lesezeit für 6 einfach Schritte, die dein Leben verändern könnten – entfache dein Feuer. Ein Gastbeitrag von Stefan:

 

Wahrscheinlich hast du schon einmal irgendwo einen Satz gelesen wie diesen:

„Verwirkliche deine Leidenschaft!“

Hast du dich auch schon einmal gefragt was das eigentlich bedeutet?

Leidenschaft = passion (eng.) –> kommt aus dem lateinischen von „pati“ = leiden, aushalten.

Das bedeutet du leidest für eine Sache, weil du eine tiefe Verbindung zu ihr spürst. Leidenschaft heißt Leiden spüren. Solch eine Verbindung kannst du nur herstellen, wenn du Zeit und Arbeit investierst.

Es ist leicht eine oberflächliche Passion für etwas zu spüren, denn du musst nicht viel dafür tun. Aber eine wirklich tiefe Leidenschaft für etwas zu empfinden erfordert Arbeit.

Vor gar nicht allzu langer Zeit war ich Feuer und Flamme für eine bestimmte Idee. Ich dachte mir: „Webdesign, das klingt interessant!“ und  sofort habe ich mich in die Arbeit gestürzt. Dann ist etwas komisches passiert:

Je mehr Zeit ich investierte, desto stärker spürte ich, dass ich mich nicht für Programmierarbeiten begeistern kann.

Heute weiß ich mir zwar ganz gut in dem Bereich zu helfen, aber leben möchte ich davon nicht.

„It ain’t about how hard you hit. It’s about how hard you can get hit and keep moving forward; how much you can take and keep moving forward.“

passion

 

Für ein Thema zu brennen ist wichtig, gerade am Anfang. Aber noch wichtiger ist es wie viel du einstecken kannst und wie lange du durchhältst.

 

In diesem Artikel zeige ich dir  6 Schritte, mit denen du deine Leidenschaft finden und entwickeln kannst.

Und keine Angst, es wird  nicht so schlimm wie es sich vielleicht anhört! (..es wird schlimmer. )

Zunächst möchte ich etwas klarstellen:

Motivierende Ratschläge in die Richtung „Verwirkliche deine Passion!“ sind gut gemeint, aber nur schwer umsetzbar, wenn du noch keine genaue Vorstellung von deinem Ziel hast.

Was sind die Gründe dafür?

  1. Die meisten Menschen wissen nicht, was ihre Leidenschaft ist. Wir werden von so vielen Seiten beeinflusst, dass es schwierig ist zu sagen was unsere eigenen Werte, unsere eigenen Träume und unsere eigenen Ziele sind. Ich stand bis vor kurzem selbst vor diesem Problem. Ich habe Tage und Nächte damit verbracht, krampfhaft über meine Bestimmung nachzudenken. Ich konnte keine zufriedenstellende Antwort finden. Warum? Weil diese Frage ein weiteres Problem aufwirft:
  2. Es schränkt deine Möglichkeiten ein. Auf den ersten Blick klingt „Verwirkliche deine Leidenschaft!“ unglaublich befreiend. Es kann dich allerdings auch ausbremsen und erstarren lassen. Ich wette es gibt mehrere Dinge, für die du dich wirklich interessierst, oder? Es ist fast unmöglich deinen Weg zu gehen, wenn du dir vornimmst die eine Leidenschaft zu finden, die dich dein ganzes Leben lang ausfüllen soll. Du denkst darüber nach und beginnst dir selbst Druck zu machen. Was ist meine größte Leidenschaft? Was, wenn ich versage? Was, wenn diese Sache doch nicht meine größte Leidenschaft ist? Was, wenn ich davon nicht leben kann? …

Ich beschäftige mich seit ungefähr 4 Jahren mit dem Thema Selbstverwirklichung. Mein Feuer entfacht hat damals tatsächlich ein Ratschlag à la „Lebe deinen Traum!“ – also versteh mich nicht falsch, der Ratschlag, dass du deine Leidenschaft verwirklichen sollst ist für den Anfang nicht schlecht.

Trotzdem möchte ich dir einen realistischeren Ansatz mit auf den Weg geben. Dieser lautet wie folgt:

Werde gut in Irgendetwas!

„Halt Stopp, Moment mal!” Wirst du dir jetzt vielleicht denken. „Das ist doch kein besserer Ratschlag!”

Lass es mich dir erklären.

Der wichtigste Punkt auf dem Weg zu deinen Zielen ist, dass du anfängst. Startest. Den ersten Schritt gehst:

drive offEs bringt dir nichts monatelang Theorien aufzustellen und dir darüber Gedanken zu machen, was du vielleicht, irgendwann tun könntest.

Starte mit ETWAS!

Wenn du schon weißt was dich bewegt, perfekt. Fang damit an. Wenn nicht, dann beginne mit etwas, das dich interessiert. Erkennst du den Unterschied? Es soll dich interessieren, nicht deine tiefste Leidenschaft sein. Wenn du später feststellst, dass dich diese Sache doch nicht so sehr interessiert wie du dachtest, ist das halb so wild.

Diese Herangehensweise hat 2 riesige Vorteile:

  1. Du handelst! Taten wiegen schwerer als Worte. Du sammelst wesentlich mehr Erfahrung dadurch etwas zu tun, als es zu theoretisieren. Stell dir einen jungen Fußballspieler vor der Profi werden will. Er wird nicht allein dadurch besser, dass er Fußballtheorie lernt. Er muss die Theorie auch auf dem Platz anwenden und sich durch seine Taten darin vertiefen.
  2. Wenn du dich für eine gewisse Zeit mit einer Sache beschäftigst wirst du gut darin, vielleicht sogar außergewöhnlich gut. Und jetzt kommt ein interessanter Punkt: Wenn die Leute sehen, dass du gut in ETWAS bist gehen sie fast automatisch davon aus, dass du auch Talent in anderen Bereichen hast. Plötzlich öffnen sich Türen. Möglichkeiten tun sich auf. Menschen sehen dich als Autorität an.Ben kann dir bestimmt ein Lied davon singen.

Aber wie funktioniert das Ganze?

Wie findest du etwas, das dich interessiert und wie nutzt du es um den Grundstein für deinen Erfolg zu legen?

1. Überlege dir, was dich interessiert

Diesen Schritt kann ich dir nicht abnehmen. Er ist zum größten Teil dein Part. Ich könnte dir jetzt Tipps in Richtung “Starte einen Blog! … bla,bla,bla” geben, aber dann würdest du mich dafür verantwortlich machen, wenn du irgendwann feststellst, dass du dich eigentlich nicht dafür interessierst. Und das wollen wir doch nicht. 😉

Sehen wir uns die Kriterien an, die dein Interesse abdecken sollte:

  1. Du solltest ehrlich und aufrichtig daran interessiert sein. Im besten Fall spürst du ein leichtes Kribbeln. Du spürst Vorfreude, wenn du nur an das Thema denkst und du hast Bock daran zu arbeiten! Im besten Fall kommt es dir nicht wie Arbeit vor. Aber das ist nur der optimale Fall. Im Grunde reicht es, wenn du dir vorstellen kannst dich mehr in das Thema zu vertiefen, eben weil du es vergleichsweise interessant findest. Wenn du im Laufe des Prozesses feststellst, dass es eben nicht dein Ding ist, ist das nicht so schlimm. Dann suchst du dir etwas Neues. Mir ging es z.B. so, als ich vor ca. 2 Jahren begonnen habe mit Fotografie zu experimentieren. Ich habe einiges dadurch gelernt, habe aber festgestellt, dass mein Interesse dafür doch begrenzt ist und bin weitergezogen.
  2. Du solltest dadurch in Kontakt zu anderen Menschen kommen. Mache deine Arbeit öffentlich. Setze dir ein Ziel, arbeite daran und veröffentliche es. Wichtig ist, dass du etwas hast, dass du anderen zeigen kannst. Eine Art Portfolio. Nicht um damit anzugeben, sondern damit die Leute deine Fähigkeiten beurteilen können.
  3. Es sollte Menschen einen Mehrwert bieten. Hier sind deinem Tatendrang keine Grenzen gesetzt: Du könntest ein Problem lösen. Du könntest jemandem dabei helfen Hindernisse zu überwinden. Du könntest dein ganzes Herzblut, deine Leidenschaft, deine innerste Stimme in dein Projekt legen und dich damit verwundbar für Kritik machen. Das ist der Grundgedanke von Kunst.

Lass dich nicht einschüchtern. Selbst wenn dein Interesse auf den ersten Blick nicht alle 3 Punkte in sich vereint, du dich aber wirklich dafür interessierst:

2. Fang an!

410697715_37576c95c0Du hast also ein Interesse und solltest auch ungefähr vor Augen haben, was du damit anstellen willst. Willst du ein Buch schreiben? Musik machen? Youtube-Videos drehen?

Setze dir ein Ziel. Für den Anfang kann es auch ein kleines Ziel sein aber bedenke: Du wächst an der Größe deiner Ziele. Je ambitionierter dein Ziel, desto mehr bringt es dich voran.

Der Clou ist es, deine Ziele in kleine Schritte zu unterteilen. Setze dir Zwischenziele, die du vergleichsweise einfach erreichen kannst, sonst wirst du dich schnell überfordert und demotiviert fühlen. Durch kleine Ziele erringst du kleine Siege.

3. Mache Fehler

Du sollst nicht bewusst deine Projekte sabotieren, aber sei offen für Fehler und Rückschläge. Meist beinhalten Niederlagen Weisheiten an denen du persönlich wächst und die dir in späteren Situationen helfen.

Scheitern formt deinen Charakter.

In den Medien hören wir oft nur von Menschen die unglaublich großen Erfolg haben, oder von Menschen die kläglich gescheitert sind. (Die Medien lieben Extreme). Daraus ziehen wir oft die Schlussfolgerung, dass wir es am Besten gar nicht versuchen sollten. Oft denken wir dann: Das sind alles Superbrains. Für uns „Normalos“ ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir scheitern viel zu hoch!

Was bei diesen „Berichterstattungen“ leider oft vergessen wird zu erwähnen ist, dass die meisten erfolgreichen Menschen sehr oft gescheitert sind bevor sie Erfolg hatten.

Was unterscheidet die Erfolgreichen also wirklich von den Versagern?

Die Erfolgreichen lassen sich von Niederlagen nicht aus der Bahn werfen. Sie gehen Ihren Weg weiter. Der amerikanische Erfinder Thomas Edison beispielsweise hat auf dem Weg die Glühbirne zu erfinden unglaublich viele Fehlschläge erlitten – und wie ging er damit um? Vielleicht erkennst du ja sein Zitat wieder:

„Ich habe nicht versagt. Ich habe nur erfolgreich zehntausend Wege entdeckt, die zu keinem Ergebnis führen.“

4. Suche dir Unterstützung

Umgib dich mit positiven Menschen. Mit Menschen die dich weiterbringen und die dir neue Sichtweisen eröffnen. Man sagt nicht umsonst, dass du der Durchschnitt der 5 Menschen bist mit denen du am meisten Zeit verbringst. Was meinst du warum seit Jahren so viele Innovationen im amerikanischen Silicon Valley entstehen und sich ähnliches zur Zeit in Berlin abspielt?

Weil viele kreative und ambitionierte Menschen nah beieinander leben und sich gegenseitig inspirieren.

Deshalb…

Suche dir Gleichgesinnte.

9117228589_5be6a51390Leute die ähnliche Ziele verfolgen wie du. Umgib dich mit Menschen die Ihre Ziele anpacken. Die sich weiterentwickeln. Lass dich von Ihnen mitreißen und gib Ihnen die gleiche Motivation, die sie dir geben.

Suche dir Mentoren.

Menschen die bereits etwas geleistet haben, das dich inspiriert. Mentoren können auch “virtuelle Personen” sein. Also Menschen die du nicht persönlich kennst, aber aus deren Geschichten du lernen kannst. Lies Biographien und Bücher zu Themen die dich interessieren. Sieh dir Vorträge an, höre Podcasts. Jap – es wird Zeit den Fernseher auszuschalten mein Lieber!

Einen „echten“ Mentor zu finden sollte trotzdem eine hohe Priorität für dich haben. Es ist unglaublich wertvoll für dich jemanden zu haben, der dir Ratschläge gibt wenn du nicht weiter kommst und aus dessen Fehlern du Lehren ziehen kannst.

Hol dir Feedback.

Je mehr Content du schaffst und je wertvoller deine Arbeit wird, desto mehr Menschen werden auf dich aufmerksam werden. Es wird Menschen geben, die sich zu deiner Arbeit hingezogen fühlen. Das sind wahrscheinlich die wichtigsten Menschen für dein ganzes Projekt. Behandle sie gut! Behandle sie wie gute Freunde, wie eine Familie. Bau eine Verbindung zu ihnen auf, hilf ihnen mit deiner Arbeit und frage sie, was du besser machen kannst. Feedback ist Gold Wert!

5. Arbeite jeden Tag auf dein Ziel hin

Wenn ich dir nur einen einzigen Ratschlag mit auf den Weg geben könnte wäre es wohl dieser!

Selbst wenn du jeden Tag nur einen winzigen Schritt gehst, kommst du voran. Spätestens am Ende des Jahres wirst du sehen, wie sich deine Bemühungen addiert haben. Sieh das Leben als Marathon und nicht als Sprint. Teile dir deine Energie gut ein und bewege dich konstant vorwärts.

Falls du ein Plateau erreichst und nicht weiterkommst: Halte kurz inne und betrachte deine Situation aus einer anderen Perspektive.

Nimm Abstand von deinem Projekt wenn es sein muss. Wenn du dich lange mit einem Thema beschäftigst kannst du leicht den Blick fürs Wesentliche verlieren. Probiere Neues aus. Sprich mit Menschen mit denen du normalerweise nicht sprichst, lies Bücher die du normalerweise nicht lesen würdest.

Wenn du dich jeden Tag mit einem Thema beschäftigst verändert sich auch deine Sicht auf die Welt. Du entdeckst Zusammenhänge zwischen deinem Ziel und der Welt um dich herum. Dein Fokus verändert sich und du findest neue Ideen in Alltagssituationen.

6. Erkenne und nutze Gelegenheiten

Nun musst du Gelegenheiten erkennen, die sich dir auftun. Einige werden sich dir offensichtlich präsentieren, andere musst du genau beobachten um sie zu erkennen und wieder andere verbergen sich hinter Fehlschlägen. Beobachte was um dich herum geschieht und ergreife die Initiative.

Wichtig ist, dass du beginnst für deinen Erfolg zu arbeiten. Auf dem Weg dahin verbesserst du deine Fähigkeiten und du entwickelst eine Expertise.

Eine oberflächliche Passion ist das Markenzeichen von Amateuren und Pfuschern. Jeder kann sich oberflächlich für eine Sache nach der anderen begeistern ohne sich darin zu vertiefen.

Wenn ich eine Sache aus den letzten Jahren meines Weges gelernt habe, dann dass Leidenschaft mit harter Arbeit und tatsächlichem Leiden verbunden ist.

Nur wenn du bereit bist Leid zu ertragen, wirst du Erfolg bei deiner Suche haben.

 

Über den Autor: 

Stefan SchimmingHey, ich bin Stefan und ich blogge auf routiniert.com über Gewohnheiten und Routinen. Meine Wahlheimat ist Leipzig und ich plane in naher Zukunft ortsunabhängig und selbstbestimmt zu arbeiten. Mein derzeitiges Handwerk ist das Schreiben und wenn es nach mir geht wird daraus meine Leidenschaft.

Mehr über mich erfährst du unter: stefanschimming.com

 

Bist du bereit auf die Suche nach deiner Leidenschaft zu gehen? Ich (Ben) arbeite gerade backstage an einer alternativen Online-Uni, die dir genau dabei helfen soll. Trag dich einfach unter diesem Artikel in den Newsletter ein – dann bekommst du aktuelle Artikel und die neusten News zum Stand der Dinge.

 

Was denkst du zum Thema „Leidenschaft“? Hast du „Dein Ding“ schon gefunden? Wo stehst du gerade und was sind deine Herausforderungen?

Lass es uns in den Kommentaren wissen!!

 

 

Mach dein Ding!

Dein Ben

 

P.s. Welche Hürden dich vielleicht davon abhalten, dein Ding zu finden und zu machen kannst du hier lesen: 11 Stolpersteine auf dem Weg Dein Ding zu finden.

 

 

 

Beitragsbild: dancing on top of the world /Bild 1: Be what you love /Bild 2 : Drive off / Bild 3:Golfland start / Bild 4: DSC_0140

 

Willst Du auch weniger auf die Gesellschaft hören und Dein eigenes Ding machen?

Hol´ Dir den kostenlosen 3-teiligen Anti-Uni-Guide und erfahre, worum es genau geht und was du davon hast! 

(Schon über 7.118 Anti-Uni-Fellows sind dabei!)

35 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Stefan,

    danke für diesen Artikel. Du hast das sehr gut auf den Punkt gebracht. Oft fängt man nicht an, weil man sich nicht sicher ist, ob es das ist oder weil wir (wir älteren :-)) auch antrainiert wurden, das fertig zu machen, was wir begonnen haben.

    Einmal das und einmal dies war immer ein Zeichen für „kein Durchhaltevermögen haben“. Was aber ein Blödsinn ist. Ausprobieren, aufhören, wenn es nicht passt, weitergehen, neues ausprobieren – so soll es sein, ansonsten bleibt man vielleicht in seinen Träumen und Ideen gefangen, ohne jemals das gemacht zu haben, was man wirklich will.

    Ich finde deinen Schreibstil super – mach so weiter.

    LG
    Cornelia

  2. Hey Ben & Stefan,

    Cooler Beitrag. Ich habe lange Zeit nach meiner Berufung oder Lebensaufgabe gesucht. was habe ich nicht von Zeit und Geld da investiert. Heute bin ich überzeugt davon, dass es die eine Berufung oder Lebensaufgabe NICHT gibt.

    So wie du schreibst: Es gibt nur Leidenschaft, Passison (das Wort gefällt mir besser). Wenn man seine Leidenschaft gefunden hat, kann man mit diesem Feuer viele seiner Talent bündeln und starten.

    @ Cornelia: das mit dem Durchhaltevermögen hast du toll geschildert. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, da ich viele Sachen ausprobiert habe, die mir unheimlich Freude bereitet haben. Und in einige bin ich auch gescheitert. In unserer Gesellschaft ist Leider das Scheitern negativ behaftet, und so trauen sich viele Menschen nicht etwas neues auszuprobieren.

    Liebe Grüße und euch allen ein bombastisches Wochenende
    Afschin

    1. Hey Afschin,

      ich mag deine Formulierung und gebe dir Recht: Wenn man seine Leidenschaft findet sollte man sie nutzen um seine Talente zu bündeln und etwas auf die Beine zu stellen.

      Wichtig finde ich es vor allem seine Talente zu bündeln und nicht zu versuchen auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen und im Endeffekt zwar gut in mehreren Sachen aber in keiner davon herausragend zu sein.

      Ich wünsche dir ein genau so bombastisches Wochenende! 😉

      Beste Grüße

      Stefan

      1. Hey Stefan,

        „…und nicht zu versuchen auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen…“ – Ja, da ist bei mir noch Nachholbedarf und ich arbeite daran. In der Tat habe ich das sehr lange Zeit versucht. danke für den Reminder.

        Danke@Ben für tolle Gastbeiträge 🙂

        LG, Afschin

      2. „Wichtig finde ich es vor allem seine Talente zu bündeln und nicht zu versuchen auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen und im Endeffekt zwar gut in mehreren Sachen aber in keiner davon herausragend zu sein. “

        Muss ich denn herausragend in einer Sache sein? Kann ich nicht herausragend einfach nur ich selbst sein und all das tun, was mich interessiert?

        Das war immerhin ein Grund, warum ich mein Studium abgebrochen habe. Ich konnte mich nicht immerzu, die ganze Woche hindurch und das über Monate, nur auf das eine Thema beschränken. Man studiert eben ein Fach und damit hat es sich dann auch (es sei denn man hat Freizeit). Abweichungen sind kaum möglich (außer bei den wenigen interdisziplinären Modulen). Da fand ich die Schulzeit schon besser: So viele verschiedene Fächer! Deutsch, Mathe, Englisch, Französisch, Physik, Chemie, Philosophie,… Ein Traum!

        1. Hallo Thomas!

          Mir geht es genauso wie dir! In der Schulzeit habe ich es geliebt zwischen den Fächern hin- und her zu springen. Alles ein bisschen. Leider habe ich im Studium nie das Gefühl das es so möglich ist. Oft genug muss ich Dinge machen die keinen Wert für mich darstellen. Versteh mich nicht falsch – es gibt auch noch Veranstaltungen wo ich gerne hingehe – aber es wäre so viel schöner wenn ich ein Studium machen könnte das total interdisziplinär ist!

          Grüße

        2. Hey ThomasR,

          das ist ne richtig gute Frage!

          „Muss ich denn herausragend in einer Sache sein? Kann ich nicht herausragend einfach nur ich selbst sein und all das tun, was mich interessiert?“

          Ich denke nein, du musst nicht herausragend in einer Sache sein. Leider wird uns in unserer Gesellschaft eher das Gegeteil immer wieder aufgezeigt. Experte in EINER Sache zu werden wird hier so hoch angesehen. Jeder der mehrere Sachen verfolgt wird ja eher als „Hans Dampf in allen Gassen“ gesehen.
          Und dieser gesellschaftliche Einfluss hinterlässt dann seine Spuren. Ich kenne das aus eigener Erfahrung nur zu gut, dass man dann von sich selber denkt:

          „Ich kann einfach nichts so richtig. Wenn ich doch nur so wie all die anderen eine Sache richtig machen könnte.“

          Das ist schade, denn jemand wie wir, der sich für mehrere Dinge begeistern kann, bringt etwas unglaublich wertvolles mit: Er kann die Dinge die ihn begeistern miteinander kombinieren! Und dann müssen diese Dinge im Einzelnen nicht alle herausragend sein, denn der Mix macht es einmalig.

          Du kannst also in gewisser Weise genau wie du selbst sagst „einfach nur herausragend gut du selbst sein“.

          Der Weg dahin ist nicht immer leicht, aber es gibt so viele Beispiele wie es andere großartige Menschen für sich gefunden haben.

          Einer meiner Lieblingsbeispiele ist Dr. Eckhard von Hirschhausen. Der ist bestimmt nicht der weltbeste Arzt oder Comedian. Aber keiner macht ihm was vor, wenn er die beiden Sachen miteinander kombiniert!

          Eine ganz andere Herangehensweise für dieses Dilemma wäre dann auch noch sich selbst zu fragen: Muss ich denn wirklich all die Dinge die mich interessieren zu meiner Berufung machen, oder kann ich vielleicht meine Arbeitszeit so frei gestalten, damit drumherum auch noch genug Platz für all die anderen wichtigen Dinge in meinem Leben sind.

          Ich für mich persönlich habe einen guten Mix gefunden wie ich Mein Ding aus mehreren Leidenschaften „zusammen basteln“ konnte und gleichzeitig noch genug Platz für alles was sonst noch wichtig ist in meinem Leben schaffen konnte.

          Ich hoffe das konnte dir nen Stück weiter helfen 🙂

  3. Richtig, mit *einer* Sache *anfangen* – das sind die zwei wichtigsten Tipps, die ich auch geben würde.

    Als ich 2008 meine Beamtenlaufbahn aufgab, machte ich mich mit einer A Cappella-Konzertagentur selbständig. Während der nächsten Jahre lernte ich, dass Musik meine Leidenschaft ist, auch das Kennenlernen all der Leute in der Szene, aber das dauernde Leute-überzeugen-und-nerven-müssen (Akquise und Booking) waren es nicht. Ende 2013 hängte ich die Agentur an den Nagel, und ich bereute nicht einen einzigen Tag, diesen „Umweg“ gegangen zu sein. Es brachte mich genau dort hin, wo ich heute bin, zu dem Beruf, den ich heute tue und wirklich liebe, und ich habe meinen einstigen Traum ausprobiert. Es war kein Scheitern, es war ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

    Also: Wähle *einen* deiner Träume und *mache* ihn wahr. Tagtäglich ein kleines Stückchen mehr.

    Toller Artikel! Danke sehr. Sandra, die #Freuberuflerin

  4. Hi,

    klasse Artikel! Habe ich wirklich gut genossen und durchgelesen. Webdesign mag wirklich nicht jedermanns Sache sein – ich habe auch mehrere „Bereiche“, die mich interessieren, in denen ich teilweise arbeite und mich demnach immer weiter fortbilden kann.

    Wichtig ist einfach, dass man nicht einfach herumhängt und schaut was DIE Leidenschaft ist. Denn auch das „Suchen“ kann Leiden schaffen, denn Suchen bringt kein Geld ein. Ist leider nun einmal so in unserer Gesellschaft, dass man nur mit Geld überleben kann. Also sich Gedanken machen, wie viel Geld reicht einem pro Monat aus und wie kann man am Besten arbeiten, um dann noch trotzdem genug Zeit nebenher zu haben und sich Gedanken zu machen über weiter Dinge.

    Ich nehme mir meistens einfach die Zeit. Theoretisch hätte ich vielleicht gar keine Zeit dazu solche Artikel zu lesen, aber ich nehme sie mir einfach – und bin dann sowieso viel motivierter für die ganzen anderen Dinge, die ich mache und die teilweise getan werden müssen (Uni…).

    Liebe Grüße
    Gitte

  5. Prima Artikel und trifft den Nagel auf den Kopf: mit einer Sache anfangen, tun, nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Und wenn man feststellt, es ist nicht das Wahre, dann was anderes probieren. Und mit Herzblut dabei sein. Meine erste Selbständigkeit ging genau aus dem Grund schief, Kopfentscheidung, keine Leidenschaft für das Thema. Der nächste Anlauf ist in Planung, dieses mal mit Herz (Thema) und Verstand (Planung) und ich bin sicher, das wird.

    Liebe Grüße,
    Ivana

  6. Genau wie du finde ich es sehr wichtig, die eigenen Leidenschaften zu entdecken und zu entfachen. Allerdings finde ich, dass man bei vielen Menschen viel früher ansetzen muss. Sie trauen sich nicht einmal, eine Leidenschaft als solche zu betrachten, haben beinahe keine richtigen Interessen mehr. Einer Freundin von mir geht es so, sie hat sehr damit zu kämpfen und ist weit davon entfernt, sich Ziele zu setzen. Für solche Menschen wäre es wichtig, spielerisch an die Sache ranzugehen und vollkommen ohne Druck und Ziele überhaupt Dinge zuzulassen, sich an sie ranzutasten und auszuprobieren. Zunächst nur im Kopf, dann vielleicht auf dem Papier und wenn die Neugier dann vor der Angst zu versagen siegt, auch mal in der Realität. Bis dahin ist es aber bei so Vielen ein riesengroßer Schritt. Das würde deinen Artikel vielleicht ergänzen.

    Was mir auch auffällt ist, dass ich mich NICHT auf eine meiner (mehrerer) Leidenschaften festzulegen. Ich habe aktuell 3 sehr gleichrangige Interessen, die ich alle 3 weiterentwickeln möchte, auch wenn sie nur bedingt zusammen gehören. Ich finde, man kann sich auch dann Ziele setzen und sie verwirklichen. In einer Woche konzentriere ich mich mehr auf das eine, dann wieder mehr auf das andere. Trotzdem geht alles stetig voran und ich fühle mich nicht gebremst, sondern im Gegenteil beflügelt von der Abwechslung! Es gibt wohl also auch Menschen, die sich in ihrem Wesen eingeschränkt fühlen würden, wenn man ihnen vorschriebe, sich zunächst nur auf eine Sache zu konzentrieren. Es kann dann sein, dass sie nichts davon anfangen, weil sie ja alles auf einmal machen wollen.

    1. Hi Anna,

      genau das dachte ich auch beim Lesen. Viele junge Leute haben erst im Studium ihre erste richtige Arbeitsstelle in Form des Praktikums. Erst da stellen viele fest, ob ihr Studium auch später trägt. Der Aufprall in der Realität ist oft hart.
      Aber: Nur durch TUN formt sich der eigene Weg. Je später damit begonnen wird, desto schwieriger ist die Konfrontation mit dem eigenen Selbstbild:
      – nein, die Welt hat nicht auf mich gewartet
      – nein, mein Studium macht mich in der Praxis nicht zum Super-Helden.
      – Ich kann nicht wirklich was ausserhalb des Praktikum-Rahmens, bin erstmal nur Befehlsempfänger statt Abteilungsleiter
      – nein, das Geld wird nicht gleich für eine Weltreise reichen etc…

      Kompensiert wird das mit einem sehr blenderischen Auftreten, was aber nicht zu neuen Arbeitgebern führen wird.

      Meine Erfahrung ist, dass ohne einer ehrlichen Beständsaufnahme der eigenen Notwendigkeiten kein wirklicher Weg entsteht. Selten sind Wünsche der erste Motivator, sondern die eigene Not in irgendeinem Punkt.

      Ein Freund erzählt, warum er huite ein anerkannter Experte in Tontechnik ist: er hatte am Anfang seines Weges schlicht Hunger, der ihn Zwang, besser zu werden. Er wollte was zum Essen kaufen können. Dieser „Hunger“ fehlt heute auf breiter Front. Wer muss schon wirklich „besser“ werden, wenn vermeintlich „gut“ schon reicht?

  7. „Du wächst an der Größe deiner Ziele. Je ambitionierter dein Ziel, desto mehr bringt es dich voran.

    Der Clou ist es, deine Ziele in kleine Schritte zu unterteilen. Setze dir Zwischenziele, die du vergleichsweise einfach erreichen kannst, sonst wirst du dich schnell überfordert und demotiviert fühlen. Durch kleine Ziele erringst du kleine Siege.“

    Das ist ein Standardspruch aus der selfhelp-Szene, den ich schon lange nicht mehr ernst nehmen kann. Das ist vergleichbar mit den Neujahrsvorsätzen die man immer wieder macht aber niemals hält und sich dann schlecht fühlt. Wischiwaschi Ratschläge ohne größeren Nutzen oder sogar mit Schaden.
    Ich weiß doch vorher nicht, wie schwer mein Ziel zu erreichen sein wird und wie lange ich dafür brauchen würde. Ich weiß nicht, welche Zwischenziele ich bei der Planung übersehe und auch hier weiß ich nicht, wie lange es braucht und wie schwer es ist diese zu erreichen. Dann wird empfohlen schwere Zwischenziele in noch kleinere Ziele aufzuteilen. Aber das verschiebt nur das Problem. Der Akt des Zielsetzens ist ein Arbeitsaufwand der mich vom eigentlichen Ziel ablenkt. Wenn ich etwas plane dann bin ich ja bereits produktiv oder?
    Wie kann ich planen wo ich doch nicht in die Zukunft blicken kann? Es passieren ständig und immer unvorhergesehene Sachen die einer ständigen Anpassung meiner Pläne und Ziele bedürfe. Wieder ein enormer Arbeitsaufwand der mich vom Tun ablenkt. Und das Tun ist hier das entscheidende: Motivieren mich Ziele tatsächlich? Ich meine ob ich nun plane morgen meine Wohnung aufzuräumen und lauter Zwischenziele anlege, wie etwa „Wäsche in die Waschmaschine – 5 Minuten“ ,“Bett machen – 1 Minute“, „Staub wischen – 20 Minuten“ und „abwaschen – 20 Minuten“ oder jetzt einfach damit anfange ist ein erheblicher Unterschied. Ziele verschieben die Handlung in die Zukunft. Und die Zukunft die man sich ausmalt gibt es nicht. Morgen fällt mir dann auf, dass ich noch Einkaufen muss und schon ist die Planung für das Aufräumen dahin. Also motivieren einen Ziele? Jedenfalls nicht lang genug. Und wenn ich dieses Luftschloss nicht erreiche? Ja dann fühle ich mich natürlich schlecht! Und wenn ich jetzt meinem Plan folge und alle Teilziele erreiche, dann fühle ich mich doch bestimmt gut? Kann sein, muss aber nicht. Der eine hat das Ziel ordentlich Geld zu verdienen, wahrscheinlich unter Vernachlässigung von Familie, Freunden und Hobbys und wenn er es erreicht, merkt er plötzlich, dass ihm das Geld eigentlich total egal ist. Aber das ist eben normal, wenn man nur an morgen denkt.

    Mit freundlichen Grüßen aus dem Hier und Jetzt,
    jemand der allen Zielen abgeschworen hat

    1. Interessante Sicht auf die Dinge. Ich finde Ziele sind immer flexibel – und können mich durchaus motivieren. Ich finde es geht beides – im Hier und Jetzt sein und dennoch ein wenig vorausschauen und sich ausmalen, wer man in Zukunft sein möchte.

      Und dann: Action. Und zwar am besten genau jetzt.

      1. In der kognitiven Verhaltenstherapie gibt es ein schönes Mantra welches sich für mich als wahr herausgestellt hat: „Motivation folgt auf Aktion“ oder „Die Aktion geht immer der Motivation voraus!“

        Wer darauf warten muss motiviert zu sein, um in Aktion zu treten, macht sich zum Opfer seiner Gefühle. Und Gefühle sind selten stabil. Man kann (und sollte?) sicherlich solche Momente nutzen, aber in der Regel hat man sicherlich selten Lust dieses und jenes zu tun, auch wenn das Ziel einem noch so wichtig sein mag. (Man denke nur an die ganzen Leute die sich das Ziel gesetzt haben abzunehmen – Das ist gar nicht wichtig! Es zählt nur, dass man sich selbst wichtig genug ist, dass man jetzt und heute gesund leben will)

        Im einzigen Moment zu leben der tatsächlich von Bedeutung ist (der jetzige Moment), heißt ja auch nicht, dass man nicht planen kann. Wenn ich jetzt einen Kuchen backen will, muss ich natürlich meinen Einkauf entsprechend planen und mir die Zeit dafür organisieren. Aber ich muss mich nicht erst hinsetzen und am besten noch aufschreiben „Ziel: Kuchen backen“ – „Zwischenziele: Einkaufsliste schreiben -> Einkaufen -> Küche vorbereiten -> anfangen zu backen (nach Rezept) -> Küche aufräumen -> fertig!“
        Ich tue es einfach.

        Man muss heute der sein, der man auch in Zukunft sein möchte.

        Da sich dieses „Ziele setzen“ so beständig in der selfhelp-Szene hält vermute ich mal, dass es für einige funktioniert. Bei mir funktionierte es nicht. Sobald ich ein Ziel nicht erreiche habe ich nämlich ein Problem: Ich bin gescheitert, damit muss ich umgehen (lernen) und das kostet Kraft (und Zeit). Sobald ich das Ziel erreiche habe ich unter Umständen erneut ein Problem: Was ist das nächste Ziel und bin ich jetzt glücklicher, wo ich dieses Ziel erreicht habe?

        Wie sagte schon Goethes Faust: „Geschrieben steht: ‚Im Anfang war das Wort!‘ || Hier stock ich schon! Wer hilft mir weiter fort? || […] Mir hilft der Geist! auf einmal seh ich Rat || Und schreibe getrost: Im Anfang war die Tat!“

        Mit freundlichen Grüßen
        Der Ziellose, der Freie

        1. Auch hier gibt es nicht DIE WAHRHEIT. Für den einen mag das Ziele setzen helfen, für den anderen eher nicht.

          Solche Artikel sind deswegen gut, weil sie einem eine klare Anleitung geben. Wenn man für sich herausfinden möchte was bei einem selbst am besten passt, dann würde ich zu aller erst empfehlen für die neuen Info’s offen zu sein. Einfach mal ran setzen und ausprobieren, ohne gleich alles zu verteufeln. Und dann kann man danach Resumee ziehen.

          Hat’s bei mir funktioniert? – Super

          Wenn nicht, dann auch gut. – So habe ich wieder etwas wichtiges über mich gelernt. Vielleicht kann einen Teil übernehmen und den Rest weg lassen.

          Aber erwartet nicht DIE EINE LÖSUNG für jeden. Denn die gibt es nicht.

  8. Ich finde, eine der wichtigsten Faktoren seine Leidenschaft zu finden ist die Motivation. Das WARUM. Warum tue ich etwas. Weil ich muss? Um zu … ? Oder einfach weil ich es liebe und meinen Impulsen folge. Ich verwende gerne das Bild von uns als Kind, wir haben uns nicht gekümmert um „müssen“ und „sollen“, wir haben einfach gemacht. Frisch, ursprünglich und staunend. Meine Strategie immer wieder ist ANHALTEN. JETZT. Hier sein und schauen was jetzt gerade ist. Nichts müssen, nur SEIN. Muss ja nicht lange sein, 2 -3 Minuten reichen schon. Das kann man ganz oft am Tag machen und sich immer wieder erinnern. Das Warum erscheint von ganz alleine, wenn wir uns die Zeit nehmen.
    In diesem Sinne … unsere Leidenschaft ist HIER, wir sehen sie nur nicht, weil wir zu beschäftigt sind.

    Alles Liebe

    Dirk

  9. Ich finde Meditation, Buddhismus, Persönlichkeitsentwicklung und Philosophie sehr spannend, außerdem fühle ich mich zu der Natur sehr hingezogen und mag Sport und ich mag es über diese Themen zu reden, mich interessieren deine Beiträge sehr und allgemein Themen von Motivationsvideos oder Seminaren, Büchern die etwas mit tiefgründigen Sachen zu tun haben, sprechen mich sehr an. Ich glaube der Grund ist das die genannten Interessen eins gemeinsam haben ( vielleicht gibt es ja auch ein Oberbegriff für die genannten Sachen ), nämlich das du dadurch unglaubliche Fähigkeiten erlangst die dein Leben viel glücklicher machen zB das durch Meditation du deine Emotionen besser im Griff hast, entspannter bist und sogar dein Chi kontrollieren kannst und dadurch jegliche von dir gedachte Grenze überschreiten kannst, das Persönlichkeitsentwicklung dir hilft dein Potential besser auszuleben und Buddhismus so viele Weisheiten umschließt die dir eine bessere Lebensqualität geben. Sport dich diszipliniert und sozialer macht und wichtige Werte vermittelt, Philosophie etwas ist woraus du für dein Leben etwas lernen kannst und in der Natur findest du mehr zu dir selbst und bist von der ganzen Medienkonsumwelt befreit. Ich werde mich näher mit diesen Themen beschäftigen und hoffe das meine Faszination nicht verloren geht oder nur eine Phase in der Pubertät ist. Ich würde mich sehr auf eine Antwort von Ben oder Stefan freuen. Vielen Dank

  10. Hi Stefan,
    Ich beschäftige mich mit diesen Themen im Bereich “Persönlichkeitsentwicklung“ die du hier auch nennst nun schon seit mehr als einem Jahr und ich muss sagen, du hast das echt richtig gut zusammengefasst und in einem “Bericht“ zusammen geschrieben! 🙂 Ich habe natürlich über das ganze etwas Hintergrundwissen usw. deswegen seh ich diesen Bericht vielleicht etwas anders, als welche die ihn hier auch lesen. Der Bericht sollte natürlich nicht so lang sein und der ist auch richtig gut dafür, aber wenn schreiben deine Leidenschaft ist, dir das Spaß macht und du dieses Wissen über das was du da oben nennst besitzt, dann schreib doch ein ausführlicheres Buch darüber. Natürlich ist jetzt einfach gesagt, aber du hast mich echt Inspiriert und andere hier bestimmt auch. Also tu doch den Menschen den gefallen, Indem du ein Buch schreibst das etwas länger geht und tiefsinniger wird. Die Schritte Ausführlicher erklärt. 🙂 Wollte dir nur mal mein Feedback dazu geben und Tipps, mehr kommt da auch grad nicht raus 😀

    Also alles gute von mir 😉

    LG Yason

  11. Hallo!
    Das war ein wirklich toller Artikel. Zur Zeit ist das nämlich auch ein Thema, mit dem ich mich sehr stark beschäftige. Da kam Bens Newsletter gerade zur rechten Zeit 😉
    Finde es einfach sehr schwierig, etwas zu finden, was man wirklich gerne mag. Gerade, wenn es viele Dinge gibt. Manchmal sieht man auch einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht, was das angeht.
    Natürlich habe ich auch Angst davor, zu scheitern, dass die ganze Mühe einfach vergebens war. Besonders, was die Arbeit am Blog und im Social Media- Bereich angeht. Oder mein eigenes Buch 😉
    Falls ihr noch mehr Tipps habt, diese Angst/ Unsicherheit zu überwinden, wäre ich über Hinweise sehr dankbar!
    LG,
    Sara

  12. Hallo Ben & Stefan,

    sehr interessanter Artikel, ich konnte daraus einiges für mich selbst mitnehmen.
    Offen sein für Neues und einfach mal machen. (Anstatt alles totzudenken)

    Ich hoffe, ihr seid fleißig am Leidenschaftenfinden.

    Grüße
    Mike

  13. Hallo Jungs!
    Ganz toller Artikel – danke dafür! Und Afschin – dein Feuersatz gehört direkt mal in eine Liste großartiger Zitate! Punkt 3 finde ich super wichtig – hab hierfür mal einen tollen Ausdruck gehört – „vorwärts versagen“ 😉 Ich konnte für mich mitnehmen, dass Leidenschaft auch Leiden schafft – banal aber so wahr und war mir nie so bewusst, wie tiefgreifend dieser Begriff in seiner Bedeutung doch ist und wie sich das auswirkt – klärt auch vieles für mich!
    Alles Liebe und weiterhin viel Freude, Erfolg und Leidenschaft!
    M.

  14. Hey Ben & Stefan,

    toller Beitrag, schöner Schreibstil, spannende Kommentare und Gedanken dazu.

    Einige Statements triggern, bei anderen gehe ich mit einem eindeutigen JA in Resonanz. Ergänzen würde ich gerne das Stichwort MUT.

    Mich hat vor einem Jahr ein Schicksalsschlag nahezu vollkommen aus meinem bisherigen Lebensplan geworfen. Meine Ich-und-meine-Lebenskonzept-Puzzleteile lagen so ziemlich überall verstreut um mich herum verteilt. Ich fühlte mich schonungslos entblößt und auf Zero zurück gezoomt, aber auch auf eine neue Art aufgefangen und getragen. Es gab viele sehr intime Momente und Zwiegespräche zwischen mir und meinem Leben, in denen ich das Vertrauen in die Kraft, die mich trägt, in mir pulsiert und mich nie im Stich lässt, wieder finden durfte. Heute empfinde ich tiefe Dankbarkeit, dass mich dieser Schlag ins Gesicht gerettet hat, mich weiter auf einem Weg zu verlieren der nicht wirklich meiner war. Wie es weiter geht, wohin die Reise führt und damit zurück zum Thema, worin meine Leidenschaften bestehen, darauf habe ich bisher erst Teilantworten für mich gefunden. Momentan bin ich Puzzleteile-Sammlerin und erschrecke, wie weit ich zuweilen nochmal „zurück“ muss, in die Kindheit und durch die Brillen meiner sozialen Rollen hindurch, um sie zu finden.

    Das erfordert Mut – JA zu sagen zu dem, was ist und wo ich heute und jetzt stehe. Mit 20 darf man ja noch offiziell suchen, sich ausprobieren und seinen Lebensplan finden, aber mit fast Mitte 30 sollte man ihn doch gefunden haben und so wie es das Umfeld einem vorlebt, Kinder kriegen, Häuser bauen und den nächsten Karriereschritt planen. Es fühlt sich merkwürdig wackelig an, sich jetzt die Frage nach dem WARUM und dem, was ich wirklich wirklich will, nochmal neu zu stellen – a daily task, neu hinzuschauen, hinzuhorchen und hinzuspüren, was das eigene Leben einem zuflüstert und den Mut zu haben, es dann zu leben.

    Danke für eure Impulse & Inputs!
    Alles Liebe euch
    Christine

  15. Echt klasse Beitrag Stefan.

    Du hast es wirklich sehr gut auf den Punkt gebracht, das ein Teil dessen seine Leidenschaft zu finden einfach darin besteht mit irgendetwas anzufangen, auszuprobieren und zu optimieren.

    Wir wollen immer gleich das perfekte Ergebnis und schränken uns damit ein. Dabei gibt es so viel da draußen zu entdecken.

    Ich hoffe, dass das in Zukunft noch mehr Menschen erkennen und ins Tun kommen.

    Alles Liebe
    Jacqueline

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *