STOP! Willst du mit der falschen Motivation dein Ding machen?

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Auf den Punkt. Provokant. Ehrlich. Ein Gastbeitrag von Anchu.

Du hast gemerkt, dass ein Studium und eine „klassische“ Karriere nichts für dich sind?

Zumindest zweifelst du daran.

Eines vorweg: Es ist alles andere als einfach, ein Aussteiger zu sein und dein eigenes Ding zu machen.

Es erfordert viel Selbstvertrauen und wie die Spanier sagen würden, „cojones“.

Ich habe vor einiger Zeit die Entscheidung getroffen, nicht mehr zu studieren (nach dem Bachelor). Jetzt mache ich mein Ding – und lebe davon.

Warum dein Ding machen?

Ich habe Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Damit hätte ich gutes Geld verdienen können.

ingenieur

Jedoch habe ich gemerkt, dass Geld für mich nicht als Motivation ausreicht.

Verstehe mich nicht falsch, klar will ich Geld verdienen, gerne auch viel, aber eben auf eine Art und Weise, die sinnvoll ist und zu mir passt.

Und das bedeutet für mich: durch meine Arbeit einen Beitrag leisten, anderen zu helfen, Wert zu kreieren.

Diese Absicht – Wert zu schaffen – sollte meiner Meinung nach deine Hauptmotivation sein, um dein Ding zu machen. Denn diese Motivation kommt von innen, sie ist intrinsisch.

Alles andere ist extern. Externe Dinge können dich zwar für eine gewisse Zeit antreiben, jedoch bin ich davon überzeugt, dass sie kaum zu deiner dauerhaften Zufriedenheit führen.

Jetzt aufgepasst –

Ich habe mir gerade ein gebrauchtes Wohnmobil gekauft und werde diesen Sommer zwei Monate mit einem Freund durch Europa reisen: Abenteuer, Freiheit und Spaß.

Das geht, weil ich mein eigener Chef bin (wie ich mein Einkommen generiere erkläre ich weiter unten). Ich bin ortsungebunden und arbeite wann ich will, wie ich will und wo ich will.

Hört sich gut an, oder?

Aber aus diesem Antrieb heraus ein (Online)Business zu starten, ist die falsche Motivation. Ein ortsunabhängiges Leben ist ein toller Nebeneffekt, es sollte jedoch nicht die Motivation Nummer 1 sein.

Ähnlich hält es sich mit:

  • andere beeindrucken zu wollen („Ich bin jetzt Entrepreneur …“)
  • viel Geld verdienen zu wollen
  • „schnelles Geld“ verdienen zu wollen
  • nicht oder nur noch ganz wenig arbeiten zu müssen

All das sind die falschen Beweggründe, um ein Unternehmen zu gründen.

Die einzige Motivation, warum du ein Business (egal ob online oder klassisch) startest, sollte folgende sein:

 

Wert zu erschaffen

 

Es geht nicht um dich

Ich weiß, du willst dich unbedingt selbst verwirklichen und träumst davon, was Eigenes machen.

Die Sache ist die: Das interessiert erst mal niemanden.

In deinem Business geht es nicht um dich – es geht um deine Kunden.

Meine Leser interessiert es nicht, was ich aus dem ganzen ziehe. Sie lesen mein Blog und kaufen mein Buch, weil sie davon überzeugt sind, dass es ihnen weiterhilft. Das, was ich schreibe, bietet ihnen einen Wert.

Es geht um sie, nicht um mich.

Warum liest du Ben‘s Blog? Weil DU aus seinem Blog etwas Wertvolles mitnimmst! Klar ist Ben ein lockerer und cooler Typ, aber du liest seinen Blog, weil du daraus einen Wert für dich ziehst.

Die Motivation für dein Business sollte also seinetwas zu kreieren, was für andere Menschen extrem hilfreich ist.

Etwas, das Wert hat. Das sind vor allem all die Dinge, die Menschen dabei helfen, ihre Probleme zu lösen oder ihnen ein starkes Wohlbefinden vermittelt.

Egal was es ist, Hauptsache es hat für andere Menschen einen Wert. Viel Wert!

Kreiere etwas Außergewöhnliches

Warum ist Ben’s Blog in relativ kurzer Zeit so erfolgreich geworden?

Weil er etwas anspricht, was viele Menschen beschäftigt.

Weil er ehrlich und mutig ist. Weil er über etwas schreibt, was viele bewegt, wozu es jedoch noch kaum etwas gibt.

Dadurch motiviert und hilft er anderen enorm – und das hat einen besonderen Wert!

Bei mir ist das etwas anders. Ich schreibe einen Blog über Männlichkeit und Dating – dazu gibt es schon so einiges im Netz.

Jedoch hebt sich mein Blog von der Masse ab, weil ich die Thematik anders behandele, weil ich meinen eigenen Stil habe.

Ich schreibe filterlos, persönlich, radikal ehrlich.

Ich möchte meinen Leser helfen, ihre Ängste im Umgang mit Frauen zu überwinden und ihre Männlichkeit wieder zu entdecken – und das spüren sie.

Klar, ich will auch Bücher verkaufen – davon lebe ich schließlich –, aber es ist nicht meine Hauptmotivation. Die Motivation für mein Buch war nie Geld, sondern anderen Menschen zu helfen und sie zu unterstützen.

Ich saß an meinem Buch über ein halbes Jahr und es hat mich einige Male an den Rand des Wahnsinns getrieben. Aber ich habe das beste Buch geschrieben, das ich schreiben konnte. Ich wollte wirklichen WERT erschaffen. Und genau darauf kommt es an.

Falls du dich also selbstständig machen willst, überlege dir ganz genau, warum du es tun willst. Denn das ist häufig der alles entscheidende Punkt.

 

anchu kögelDies ist ein Gastartikel von Anchu Kögl. Anchu reist um die Welt und ist Autor des Buchs „Attraktive Männlichkeit“. Er schreibt über Frauen, Sex und Männlichkeit. Intensiv, filterlos und schockierend direkt. Seinen Blog findest du hier.

 

Hast du Fragen oder Anregungen oder eine Meinung? Teile sie mit uns in den Kommentaren!

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Wenn du auch Interesse am Thema Bloggen hast, dann schau mal hier.

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Bilder: smudie / That Guy Who’s Going Places

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5 Kommentare, sei der nächste!

  1. Das gefällt mir vom Ansatz her schon mal sehr gut wie du das beschreibst. Ich habe mich mal in deinen Newsletter eingetragen um mir anzusehen inwieweit sich dein Konzept und dein Material von den ganzen anderen Pick-Up-Typen unterscheidet. Was mich noch interessieren würde ob es für dich wirklich zum Leben ausreicht das Online-Material das du bisher kreirt hast zu verkaufen und unabhängig davon ob ja oder nein wie du das in Zukunft vor hast. Willst du weiterhin noch mehr davon erstellen? Auch wenn du irgendwann alle Themen abgedeckt hast?

    1. Hi Tiam,
      danke.
      Ja, ich lebe momentan nur von dem Buch verkauf – es reicht. In Zukunft möchte ich noch weitere Themen behandeln, Ideen dazu hab ich noch. Ich denke kaum, dass ich irgendwann alle Themen abgedeckt habe. Ich entwickel mich, dadurch kommen auch immer wieder neue Konzepte und Ideen.
      LG

  2. Hi Anchu,

    bei deinem „Frauen“ Thema habe ich zuerst an die vielen unseriösen Angebote gedacht, aber bin dann doch äußerst positiv von deiner Art und Herangehensweise überrascht worden. Authentizität, Ehrlichkeit und Offenheit fallen mir bei dir spontan ein und das zeichnet ja auch Ben hier aus. Wenn ich Bedarf hätte, würde ich mich wahrscheinlich bei dir anmelden:)

    Wichtiger aber, was in deinem Beitrag so wunderbar rüberkommt: „Warum Dein Ding machen?“ – um Werte zu schaffen. Etwas zu schaffen, was einen Wert hat und anderen einen Mehrwert bietet. Nicht die Selbstverwirklichung, das Füttern des eigenen Egos, sondern der Nutzen für andere, auf seine eigene Art etwas Sinnvolles für andere zu schaffen ist meiner Meinung nach der Schlüssel für persönlichen Erfolg und Zufriedenheit.

    Viel Erfolg weiterhin

    Franz

    1. Hallo Franz,

      bei Deinem letzten Absatz kann ich Dir ganz und voll zustimmen. Besonders etwas für andere schaffen macht den Unterschied zwischen Zufriedenheit und Unzufriedenheit.

      Patrick

      1. Hi Franz,
        danke fuer das ehrliche Feedback. Ja, leider ist die ganze Datingbranche ziemlich „billig“, deshalb freut es mich umso mehr zu hoeren, dass ich einen anderen Eindruck erwecken kann.
        „Auf seine eigene Art etwas Sinnvolles für andere zu schaffen ist meiner Meinung nach der Schlüssel für persönlichen Erfolg und Zufriedenheit.“ -> Absolut!
        LG

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