Ein Experiment (und 8 mögliche digitale Geschenke an dich selbst)

Wishing you all theHope, Wonder and Joy

In diesem Beitrag wage ich ein Experiment…

Ein Blog – eine Community

Ich habe dieses Jahr weit mehr als 1.000 Stunden in diesen Blog gesteckt – gute 20 Stunden pro Woche.

Dieser Blog ist ein Gemeinschafts- und ein Herzensprojekt.

Es geht hier nicht primär um mich (auch wenn ich die meisten der Artikel schreibe und du mein Foto auf der about-page findest).

Es geht um die Community.

Ich habe dieses Jahr hunderte von Nachrichten von euch bekommen (wahrscheinlich haben wir sogar die 1000er Marke geknackt!).

  • Ich habe Nachrichten von Schülern bekommen, die mega smart sind, aber frustriert sind von der Schule (so wie Anna)
  • Ich habe Nachrichten von Abiturienten bekommen die super smart sind, aber Angst haben nicht die Erwartungen ihrer Eltern erfüllen zu können.
  • Ich habe Nachrichten von Studenten bekommen, die nicht zufrieden sind mit ihrem Studium. (Manche sind gar so mutig und machen einfach ihr eigenes Ding – so wie Robert)
  • Und ich habe Nachrichten bekommen von Menschen, die unzufrieden sind mit ihrem Job und selbst etwas bewegen und starten wollen. Sei es ein Blog, ein Business, ein Projekt, you name it.

Die vielen Nachrichten sind auch ein Grund, warum es immer weiter geht auf diesem Blog. Sie geben mir immer wieder Antrieb und Motivation, manchmal springe ich vor Freude sogar in die Luft oder bekomme Gänsehaut. (Hört also bloß nicht auf damit!)

Ich habe diesen Blog nicht gestartet, weil ich damit reich werden möchte.

Stattdessen will ich zeigen, dass man (= du, ich, wir) auch ohne Schule, ohne Uni, sprich ohne das zu tun was alle machen oder was alle von dir erwarten sein Ding machen kann. Und zwar erfolgreich.

Dieser Blog ist für Menschen, die nicht wie ein „Lemming“ schön hinter allen herlaufen. Dieser Blog ist für Menschen, die den Mut haben ihren eigenen Weg einzuschlagen.

Dieser Blog ist für Menschen, die Ambitionen haben. Für Menschen, die ihr Ding machen wollen. Und für Menschen, die etwas verändern wollen.

Das war die gute Nachricht 😉

Die schlechte Nachricht: Diesen Blog zu finanzieren ist gar nicht so einfach. Aber hey, ich werde dir (und den immerhin knapp 25.000 Besuchern pro Monat) sicher keine Werbebanner um die Ohren hauen. Denn das will wirklich niemand, oder?

Ein Experiment

Ich hab mir was überlegt.

Ich habe schon viel zu lange darüber nachgedacht und mich nicht getraut es auszuprobieren.

Also wage ich mich jetzt raus aus meiner Komfortzone.

Here we go:

Es ist ein Experiment. Ein Experiment, das auf Vertrauen basiert – der Währung der Zukunft.

Wenn du das Gefühl hast, dass dieser Blog dein Leben dieses Jahr ein bisschen besser gemacht habe, dann bist du vielleicht bereit etwas zurückzugeben.

Ob oder wie viel du zurückgeben möchtest, das entscheidest du allein.

In meinem letzten Newsletter habe ich euch gefragt, wie euch Anti-Uni 2014 konkret weitergebracht hat. Zuerst hatte ich Angst, dass ich nicht viel mehr als 20 Nachrichten bekommen würde. Mittlerweile sprengen über 300 E-Mails mein Postfach und ich bin immer noch damit beschäftigt alle eure großartigen Mails zu lesen!

Jedenfalls war ich komplett überwältigt von eurem Feedback, das mir zeigt, dass tatsächlich etwas bei euch angekommen ist! Bei vielen von euch hat sich tatsächlich etwas bewegt dieses Jahr – und Anti-Uni durfte seinen kleinen Teil dazu beitragen. Das alleine erfüllt mich schon mit enormem Stolz und Freude! Manche sind zu Reisen aufgebrochen, andere haben Blogs gestartet und wieder andere haben sich mutig entschlossen die Schule oder die Uni sein zu lassen um ihren Leidenschaften zu folgen und ihr Ding zu machen.

Jetzt aber zum Experiment, das ich mir überlegt habe…

Ich habe mir Gedanken gemacht, wie ich eine Win-Win-Situation für dich und das finanzielle Fortbestehen dieses Blogs schaffen kann.

Eine Möglichkeit, die ich mir überlegt habe ist die folgende:

Ich habe 8 E-Books und Online-Kurse zu verschiedenen Lebensbereichen und Themen zusammengestellt. Es sind allesamt Kurse und Bücher, die ich selbst gelesen oder belegt und die mir weitergeholfen habe. (Etwas anderes würde ich auch beim besten Willen nicht empfehlen.)

Ich hoffe, dass ich Kurse und Bücher finden konnte, die dir weiterhelfen. (Wenn nicht, lass es mich in den Kommentaren wissen!)

Hier ist der Deal: Wo du ein * siehst geht ein Teil des Verkaufs-Preises an Anti-Uni. Du unterstützt damit also mich und das Fortbestehen dieses Blogprojekts. Das * ist also ausnahmsweise ein gutes Zeichen 😉

Ich habe mich bei den E-Books und Online-Kursen dafür eingesetzt, dass du (bei fast allen) einen exklusiven Rabatt bekommst. Bei manchen siehst du Rabatt-Codes, bei anderen ist der Rabatt schon in dem individuellen Link integriert.

Du kannst also in deine Bildung investieren – und gleichzeitig diesen Blog und mich unterstützen.

Alternativ kannst du weiter unten auch einfach so einen Betrag deiner Wahl spenden. Wie viel das entscheidest du allein.

Warum dieses Experiment für mich Sinn macht?

Ich habe dieses Jahr einige Tausend (!) Euro in meine eigene Bildung gesteckt. Ich bin zu Konferenzen gefahren, habe hunderte von Büchern und Online-Kursen gekauft und vieles mehr.

Das mag auf den ersten Blick viel wirken. Wow, einige Tausend Euro! Davon könnte ich sicher einen schönen Urlaub machen.

Jeder Euro, den ich heute in meine Bildung investiere, zahlt sich über die Zeit doppelt und dreifach – wahrscheinlich eher zehnfach oder dreißigfach aus.

Deine beste Investition bist du selbst. Denn wenn du dich clever anstellst, dann ist deine Rendite weit höher als die von Warren Buffett.

“An investment in knowledge always pays the best interest.” – Benjamin Franklin

Ich bin gespannt!

8 Top Online-Kurse und E-Books aus 2014 (auch 2015 noch aktuell!)

(und zwei Alternativen)

Mit dieser Auswahl möchte ich gleichzeitig etwas zurückgeben an meine großartigen Kollegen in der Szene, die dieses Jahr großartige Arbeit geleistet haben und Anti-Uni immer wieder verlinkt und unterstützt haben. Danke euch dafür.

1) Blogging

a) Das Affenbuch

affenbuchMein Favorit im Bereich “Blogging” dieses Jahr ist das Affenbuch von Vladislav.

Vladi liefert jetzt seit zwei Jahren gute und harte Arbeit ab. Das trägt so langsam aber sicher Früchte. Ich erinnere mich noch gut, wie ich im Sommer mit Vladi geskypt habe und er nicht genau wusste, wer sein perfekter Leser ist. Jetzt bekommen seine Artikel teilweise hunderte von shares und Vladi schafft es einen echten Tribe ambitionierter und smarter Blogger aufzubauen.

Mit dem Affenbuch hat er ein solides Einsteigerbuch abgeliefert, das dich an die Hand nimmt und mit dir die ersten Schritte zu einem erfolgreichen Blog-Business geht. Mit dabei sind Checklisten, coole Beispiele und anschauliche Geschichten.

Rock on, Vladi!

Mehr Infos zum Affenbuch findest du hier *

(Ich habe dir übrigens 10 € Rabatt ausgehandelt.)

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b) Der Blogging University Online-Kurs

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Eine Option zum Affenbuch ist mein Blogging University Online-Kurs.

Im diesem umfangreichen Online-Kurs habe ich all mein Wissen aus den letzten drei Jahren erfolgreiches Bloggen zusammengetragen.

Bisher sind schon mehr als 200 Teilnehmer in der Blogging University dabei. 🙂

Hier erfährst du mehr zum Blogging University Online-Kurs *

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2) Geschäftsideen und Startups

IdeaCamp Startup KompaktkursDer IdeaCamp-Kompaktkurs von meinem Kumpel Thomas Jakel hilft dir endlich deine Geschäftsideen umzusetzen.

Ich habe das Buch Mitte des Jahres in einem Rutsch durchgelesen. Thomas liebt und lebt Bootstrapping und das schnelle Starten von Projekten, die ihn überzeugen und die die Welt positiv verändern.

Im Buch erzählt er Geschichten seiner ersten Gründung, verschwendete Zeit im BWL-Studium und Methoden wie du deine eigenen Ideen ohne viel Geld erfolgreich umsetzen kannst.

Der perfekte Guide, wenn du endlich Geschäftsideen in die Praxis umsetzen willst.

Thomas war besonders in meiner Anfangszeit beim IdeaCamp einer meiner größten Mentoren und ich bin ihm sehr dankbar für alles, was ich von ihm gelernt habe. Thanks, Thomas!

Hinter diesem Link erfährst du mehr über den Kompaktkurs von Thomas *

(auch hier habe ich dir einen 10 € Rabattcode besorgt: start15)

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3) Digitale Nomaden

digitale nomaden buchDigital – Unabhängig – Frei.

Das ist schon mal ein spannender Buchtitel.

Die gute Conni Biesalski (die auch das oben schon genannte Blog Camp gestartet hat) ist eine digitale Nomadin der ersten Stunde. Vor allem aber ist sie eine Freiheitsliebende. Ich durfte mit Conni im Sommer einige Wochen in den USA verbringen und wir hatten eine echt coole Zeit und viele spannende Gespräche.

In ihrem Buch Digital – Unabhängig – Frei erzählt sie nicht nur ihre Geschichte, sondern stellt vor allem die besten und effektivsten Methoden vor, um ein Leben mit mehr Freiheit zu kreieren und selbst digitaler Nomade zu werden.

Hier erfährst du mehr über Conni’s Buch *

Zusatz: Mein Interview zum Buch Digital-Unabhängig-Frei mit Conni.

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4) Habits (Gewohnheiten)

12 Gewohnheiten Tim SchlenzigEndlich gibt es was zu kaufen von MyMonk! Der großartige Tim Schlenzig von MyMonk hat ein E-Book über 12 Gewohnheiten geschrieben, die dein Leben verändern (könnten).

Nachdem ich das Buch gelesen hatte, wurde mir vor allem eins klar: Ich will zu viel auf einmal.

Was ich jetzt stattdessen versuche: Klein anfangen und dann step by step steigern. Das Buch ist die perfekte (und noch dazu eine unterhaltsame) Anleitung dazu.

Wenn Du wirklich dauerhaft etwas verändern willst, in kleinen realistischen Schritten, dann check Tim’s E-Book aus.

Hier erfährst du mehr über „12 Gewohnheiten, die dein Leben verändern“ *

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5) Dating

Models Mark MansonDie Frauen…Wer versteht die schon. 😉

Na gut, ich verstehe sie immer mehr.

Ich durfte einige großartige Frauen kennenlernen in den letzten Jahren. Vor allem auf meinen Reisen.

Ich habe großartige Erfahrungen gemacht – und Erfahrungen, die ganz schön weh taten.

Mark’s Buch ist wohl das beste und kompakteste im Bereich Dating, das ich bisher gelesen habe.

Ich denke schon der Untertitel ist ziemlich cool: “Attract women through honesty and vulnerability.”

Keine blabla-Techniken also oder Pick-Up-Shit. Ein ehrliches Buch, das dir einen guten Überblick gibt.

Kurz zu Mark: Mark ist jahrelang um die Welt geflogen und hat Männern geholfen glücklichere Beziehungen mit Frauen zu führen. Er ist einer der ganz großen in seiner Nische und schreibt mittlerweile nicht nur über Dating, sondern alle möglichen anderen Themen.

People love it! (Schau dir mal seinen Blog an)

Hier erfährst du mehr zum Buch von Mark *

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6) Bücher und Personal Development

successbooksDie Jungs von Flowfinder haben sich 10 der bekanntesten Bücher aus dem Bereich Personal Development vorgenommen. Diese haben sie in knackige Videos von ungefähr je einer Stunde verpackt.

Eine coole Idee!

Ich selbst nutze die Videos der Jungs gerade vor allem, um die Bücher (nachdem ich sie gelesen habe) noch einmal zu rekapitulieren.

Gleichzeitig sind die Videos aber auch perfekt geeignet, wenn du nicht viel Zeit hast und gerne Zugang zu dem Wissen dieser Bücher hättest.

Hier erfährst du mehr über die Bücher von Flowfinder *

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7) Speedreading

speedreading online kursVor kurzem haben einige Anti-Uni-Leser und ich bei Mirko von Speedstudents ein Speedreading-Seminar besucht.

Was soll ich sagen: Wir haben unsere Lesegeschwindigkeit allesamt fast verdoppelt! Ich habe vorher schon recht gute 400 Wörter pro Minute gelesen. Jetzt lese ich relativ konstant fast 800 Wörter pro Minute (und verstehe mehr als zuvor!).

Wenn du nicht beim Live-Seminar dabei sein konntest, hat Mirko einen Online-Kurs konzipiert mit dem auch du deine Lesegeschwindigkeit verdoppeln kannst.

Hier erfährst du mehr über den Speedreading-Online-Kurs *

(Nur für dich: Der 10 € Spargutschein: bp0005)

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8) Travel

freigereistPeter Alexander Hackmair war mal Fußballprofi. Dann beendete er seine Karriere, schrieb ein Buch und reiste mit seiner Freundin um die Welt.

Dabei entstand ein zweites Buch über seine Weltreise und den Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt.

Hier meine Worte zum Buch:

“Mit “Freigereist” nimmt Peter dich mit auf seine ganz persönliche Weltreise und damit in einen komplett neuen Lebensabschnitt nach seiner Karriere als Profi-Fußballer. Freigereist erzählt von Höhen, Tiefen, Zweifel, Glück, Freiheit und dem Gefühl von Aufbruch. Peters Geschichte resoniert sehr stark mit mir, da mich selbst erst vor wenigen Jahren “freigereist” habe und einen für mich neuen und gewagten Lebensweg eingeschlagen habe. Ein Buch, das Mut macht, unsere großartige Welt zu erkunden, über den eigenen Schatten zu springen und uns immer wieder neu zu erfinden.”

Das Buch ist “pay as much as you want”. Auch auf Vertrauen basierend.

Hier erfährst du mehr zum Buch von Peter 

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9) Die Alternative: Spende einen Betrag deiner Wahl und unterstütze diesen Blog

Wenn dir keines dieser E-Books oder Kurse zusagt oder du einfach so etwas zurückgeben möchtest ist das deine Option.

Wie viel du geben magst, das entscheidest du ganz allein.



 

10) Bestelle über Anti-Uni bei amazon.de

Da ich auf diesem Blog das amazon-Partnerprogramm nutze, bekomme ich immer, wenn du ein Buch oder etwas anderes über diesen Blog bei amazon bestellst eine mini-kleine Beiteiligung am Verkaufspreis (in der Regel zwischen 3 und 7 %).

Bei einem Buch sind das also wirklich peanuts. Für dich kostet das ganze natürlich nicht mehr – statt amazon höhere Profite zu bescheren unterstützt du stattdessen diesen Blog.

Wenn du also in deine Bildung investieren oder sonst etwas bei amazon bestellen willst, dann kannst du etwas zurückgeben indem du ganz einfach über diesen Link auf amazon gehst.

Hier kannst du auf amazon.de shoppen und gleichzeitig Anti-Uni unterstützen

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So, das war’s von mir für heute. Danke dir, dass du dabei bist bei diesem Projekt.

Zwei Dinge, die mich brennend interessieren:

1) Was hältst du von meinem Experiment?

2) Was waren deine Top-Online-Kurse oder E-Books, die du dieses Jahr besucht, gekauft oder gelesen hast?

Ab in die Kommentare damit!

 

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23 Kommentare, sei der nächste!

  1. Das ist leider genau so wie ich es erwartet hatte. Ohne Moos ist leider doch nichts los. Bei allen Idialen ist man leider doch irgendwo vom System abhängig. Ich verfolge die hier genannten Seiten schon länger. Flowfinder, Affenbuch, Anti-Uni, Blog Camp, Idea Camp usw. Weil ich das Gefühl habe, etwas in meinem Leben zu ändern. Ich habe viele gute Texte gelesen (auch hier) und selber ein Blog gestartet und möchte auch einiges in meinem Leben ändern. Nur im Prinzip geht es am Ende nur ums Geld verdienen. Die hier genannten Blogs zitieren sich gegenseitig und haben eine Art netzwerk aufgebaut. Ihr verdient quasi Geld damit mir zu sagen wie ich mein Leben ändern kann. Nur was soll ich machen? Soll ich jetzt auch anderen sagen wie sie ihr Leben ändern können und damit Geld verdienen? Das ist irgendwie wie die PDFs die ich teuer kaufen soll, die mir dann zeigen wie ich im Internet Geld verdiene. Dabei verdienen die nur damit Geld indem sie mir das erklären. Versteht man worauf ich hinaus will? Das frustriert mich etwas.
    Im Prinzip haben diese Seiten mir natürlich den Anstoß gegeben aber grob gesehen steht überall das gleiche und im am Ende liegt es nur an Dir ob Du jetzt den Hintern hoch bekommst und was machst. Für neue Inspiration sind die genannten Blogs auf jeden Fall zu emfehlen. Aber so wie der Eindruck vermittelt wird, das immer alles easy ist, ist es natürlich nicht. Ich denke einige haben eine Menge Arbeit um Content zu schaffen der Geld bringt.

    1. Hey Alex,

      danke erst einmal für deinen ehrlichen Kommentar.

      Ich möchte deinen Kommentar ganz gerne nutzen, um ein paar Dinge klarzustellen.

      1) Du schreibst „Bei allen Idealen ist man leider doch irgendwo vom System abhängig“

      Zunächst eine Klarstellungsfrage: Was ist denn für dich „das System“? Meinst du damit unser kapitalistisches Wirtschaftssystem? Worauf genau beziehst du dich?

      Falls du auf das kapitalistische System abzielst und darauf, dass wir in der Regel „Wert gegen Geld“ tauschen, dann hast du damit nur bedingt recht. Denn: Ich habe über die letzten Stunden von einigen großartigen Menschen knapp 100 € an Spenden über Paypal erhalten, um Anti-Uni zu unterstützen. Das ist schon einmal gar kein so schlechter Anfang. Diese Menschen waren der Meinung, dass sie etwas zurückgeben können und dafür bin ich sehr dankbar.

      Klar verlinken wir uns gegenseitig – gemeinsam ist man immer stärker als alleine. Das kommt doch am Ende nur dem Leser entgegen, der dadurch mehr Blogs entdecken kann. Was du konsumierst oder gar kaufst ist ja ganz dir überlassen.

      Daher macht es auch Sinn, dass es verschiedene Blogs gibt – teilweise gar zu dem gleichen Thema. Jeder hat seinen eigenen Stil. Bei dem einen spürst du eine stärkere Resonanz, als bei einem anderen.

      2) Du hast das Gefühl etwas in deinem Leben ändern zu wollen. Das ist doch schon mal ein guter Anfang!

      Weißt du auch WAS genau du ändern willst?

      Wenn ich beispielsweise auf deinen Blog schaue wird mir nicht direkt klar, um was es genau geht bzw. was dein Fokus ist. (Und da wäre zum Beispiel das Affenbuch von Vladi eine gute Möglichkeit daran zu arbeiten – nur so als unverbindlichen Vorschlag).

      3) Du schreibst, dass es am Ende nur ums Geld verdienen geht.

      Wenn du den Artikel genau gelesen hättest, dann hättest du zumindest gelesen, dass es mir nicht primär um Geld geht. Das kannst du mir natürlich abnehmen oder nicht. Ganz ehrlich: Wenn es mir darum ginge viel Geld zu verdienen, dann würde ich sicher nicht bloggen. Geld allein ist für mich ÜBERHAUPT kein Grund, etwas zu tun. Gleichzeitig brauche ich ein wenig Geld, um mich zu finanzieren. Und ich glaube, dass ich einen gewissen Wert schaffe mit dem was ich tue. Daher finde ich es legitim entweder eine Dienstleistung, ein Buch oder ein Produkt anzubieten und dafür Geld zu verlangen. Oder eben als Alternative darauf zu vertrauen, dass Menschen auch so gewillt sind etwas zurückzugeben.

      Für mich ist das auch ein Experiment. Und Blogs sind NIE von Anfang Gelddruckmaschinen. Schau dich mal in der Szene um. Selbst die besten haben teilweise mehrere Jahre harter Arbeit in ihre Projekte und Blogs gesteckt, bevor sie davon leben konnten.

      Ein schönes Zitat dazu: „Money is the byproduct of what you do when you’re passionate about something.“

      Und nochmal: Du musst nichts kaufen. Du musst auch nichts spenden. Du musst nicht mal die Artikel lesen.

      4) Niemand sagt, dass es einfach ist. Alles, was gut wird und herausragend braucht viele Stunden harter Arbeit.

      Stell es dir so vor: Alles, was du auf diversen Blogs findest ist wie die Obsttheke im Supermarkt. Du nimmst dir das mit, was dir weiterhilft und den Rest lässt du einfach liegen.

      5) Klar passiert nichts, wenn du nichts MACHST. Und das machen kann dir auch niemand abnehmen. Alles was ich tun kann ist dir kräftig in den Hintern zu treten oder darüber zu schreiben wie ich mir selbst in den Hintern trete.

      Lg, Ben

      1. Danke für die Antwort. Mein Text hat sich vielleicht schlimmer angehört als ich es gemeint habe :). Das war jetzt auch nicht direkt auf Dich bezogen sondern eher allgemein.

        Mit meinem Blog hast Du recht, das weiß ich selber noch nicht genau wo es hingeht. Ich habe einfach überstürzt angefangen und schaue jetzt wo es hingeht. Ich bin aktuell noch dabei die Seite zu bearbeiten. Ich will immer mehr machen wie ich kann und am Ende bin ich frustriert und lasse es sein. Ich habe einige Ideen im Kopf aber am Ende scheitert es doch irgendwie.

        Es soll auch nicht heißen das ich kein Geld dafür ausgeben würde oder eure Arbeit nicht würdige. Ich lese gerne die Artikel. Das Affenbuch und Digitale Nomaden finde ich sehr interessant und werde es mir vielleicht irgendwann kaufen. Auch das Grundeinkommen zum Beispiel habe ich unterstützt, ich gebe gerne.

        Wenn man selber frustriert ist sucht man die Fehler auch immer zuerst bei den anderen. Daran sollte ich noch arbeiten :).

        Zur Veränderung. Ja ich möchte mich verändern. Ich habe auch bestimmte Vorstellungen (teilweise). Nur das ganze ist beschränkt weil erst das tun muß was das System verlangt. (Ja das System) Arbeiten gehen um meine Familie zu versorgen. (5Personen) . Wäre ich alleine würde ich viel probieren aber so muss ich den sichern Weg wählen und habe (glaube ich ) nur wenige Möglichkeiten bzw. ich suche nach Möglichkeiten.

        1. Hey Alex,

          danke für deine Antwort und die Relativierung deiner Aussagen. Ich hatte ehrlich gesagt auch das Gefühl, dass da etwas Frust mitschwingt, wollte es so direkt aber nicht ansprechen. Schön, dass du so offen und dir dessen bewusst bist!

          Und ja, wenn wir frustriert sind suchen wir die Fehler oder das Problem gerne bei jedem außer uns selbst. Davon bin ich natürlich nicht frei. Dabei bringt es uns vor allem weiter, wenn wir mutig genug sind die Herausforderungen bei uns selbst zu suchen und die dann anzugehen. Da habe ich bei dir ein gutes Gefühl.

          Und ja, manchmal ist es herausfordernd. Mit Familie mag es eine besondere Herausforderung sein. Gleichzeitig kann deine Familie auch ein Rückhalt sein. Beachtlich finde ich beispielsweise was Leo Babauta (mit Familie) aufgebaut hat über die letzten Jahre. Seinen Blog findest du hier in der Liste, wenn du ihn noch nicht kennst: http://anti-uni.com/blogs-2014/

          Lg, Ben

      2. Hallo Ben,

        “Money is the byproduct of what you do when you’re passionate about something.”

        ist ein wunderbares Zitat! Von wem ist das? Ich würde gern die Quelle mit angeben, wenn ich das mal irgendwo wiedergebe.

        Meine Meinung in Steno deckt sich mit diesem Zitat: Dein Antrieb für alles, was Du tust, soll Deine LEIDENSCHAFT sein.

        Schöne Grüße aus Bremen,
        Eddy

  2. Wieder mal ein sehr guter Artikel – so wie die meisten hier auf deinem Blog! Habe dieses Jahr zusammengerechnet sicher einige Stunden auf deinem Blog verbracht! Die Videos von Flowfinder interessieren mich, und wenn ich in den Feiertagen Zeit finde, werde ich mir das Packet holen. In jedem Fall über deinen Ref-Link aus diesem Artikel!

    Freue mich auf weitere spannende Beiträge von dir im Jahr 2015! Guten Rutsch!

    1. Hey Robert!

      Freut mich, dass du etwas mitnehmen konntest von Anti-Uni in 2014. Und mich freut natürlich auch sehr, dass du bereit bist etwas zurück zu geben.

      2015 wird großartig! Darauf kannst du dich verlassen 😉

      Ich freue mich auf weitere Kommentare von dir, Robert!

      Lg, Ben

  3. Hallo Ben,

    echt cooler Artikel und ich finde das mit den Affiliate Links eine coole Idee von Dir. Noch dazu ist ja der Blog frei zugänglich und somit gibst Du uns ja schon jede Menge Content ohne das wir es mit Geld bezahlen müssen.

    Freue mich weitere interessante Artikel im Jahr 2015 von Dir zu lesen.

    P.S.: betreibst du auch outsourcing bei deinen Projekten?

    fg
    Thomas

    1. Hey Thomas,

      danke dir! Ich würde auch sagen, dass ich eine Menge frei raushaue. Zumal meine Motto bisher ist, dass die besten Blogger eigentlich ihren besten Content auch kostenlos zur Verfügung stellen. Und so will ich es auch in Zukunft halten.

      2015 wird der shit kann ich dir sagen 😉

      Outsourcing betreibe ich nicht wirklich nein. Gerade mache ich eigentlich alles selbst. Ab und an schaut mal jemand über meine Beiträge drüber – sonst mache ich alles selbst. Finde das gerade auch echt wichtig und es fühlt sich gut an. Mal schauen wie das in Zukunft laufen wird. Sourct du was aus bzw. was würdest du mir vorschlagen outzusourcen? 😉

      Cheers,

      Ben

  4. Danke für die Vorschläge und die Sonderangebote. Schön transparent, man merkt, dass du in der Blogszene auch gut vernetzt bist. Ich hoffe 2015 läuft für dich finanziell besser, auch wenn das Ziel deines Blogs nicht ist, damit reich zu werden.

    Frohe Feiertage 🙂

    Jonas

    1. Hey Jonas!

      Danke dir! Jep, ich denke Transparenz ist heute im Internet echt wichtig um Scharlatane von echten Wertschöpfern unterscheiden zu können.

      Viele Grüße und ebenfalls schöne Feiertage!

      Ben

  5. Um mal an das Gespräch von oben anzuknüpfen. Ihr habt recht mit Familie ist das alles ein bisschen schwerer. Ich kenne es selbst da ich einen Mann und 2 kleine Updates habe und ja die wollen auch versorgt werden. Als Extrahürde muss ich gestehen, dass wir beide selbstständig sind. Das heißt weder mein Mann noch ich haben ein festes Arbeitsverhältnis. Aber mit viel Elan und Ausdauer lässt sich auch das schaffen.

    Also Kopf hoch an alle die gerade den Kopf hängen lassen. Genießt Weihnachten und entspannt euch. Nach Weihnachten dann mit neuer Kraft gestartet und stark an den Zielen gearbeitet.

  6. Hey Ben!
    Vielen Dank für die tollen Links und Anregungen (und die vielen Preisnachlässe 😉 )
    Ich habe mir vorhin das affenbuch geholt und arbeite es gerade durch. Ich bin zwar noch am Anfang, aber bisher gefällt es mir sehr gut. Ich hoffe, ihr könnt dann 2015 auch ein Blog von mir bewundern 😉
    Das Ebook von Conni klingt auch superspannend, das werde ich mir bestimmt demnächst noch besorgen! Aber erstmal eins nach dem Anderen …

    Viele Grüße und einen guten Rutsch!

    1. Hey Christin!

      Cool, dass du dir das Affenbuch geholt hast! Das ist auf jeden Fall echt sein Geld wert – ich schaue auch immer mal wieder in meine Aufzeichnungen dazu rein. Wenn du noch mehr Blogging-Wissen von Vladi brauchst, dann schau dir mal seinen affenclan (http://www.affenclan.de/) an.

      Ich bin gespannt auf deinen Blog in 2015!

      Ben

  7. Hey Ben,

    schön, da hab ich doch mal das Affenbuch bestellt 🙂

    ich habe noch nicht so oft auf Vladis Blog verbracht, aber ich habe ihn jetzt schon des öfteren verlinkt gesehen (ich glaube, zuerst war’s bei Markus Cerenak) und die Artikel, die ich bis dato gesehen habe, klingen cool

    lg und das Beste für 2015
    Bettina

  8. Hey Ben, ich sehe es als kein wirkliches Experiment. Unter einem Experiment verstehe ich, dass du etwas machst. Beispiel: Du gehst in eine Uni und machst XY und dafür sammelst Geld oder so.

    Finde es jedoch sehr gut, dass du den Mut hast zu sagen: „Hey, seht her ich verdiene hier kaum was, aber mehr wäre schön“ (alles kann, nichts muss) und deine Fans aufrufst dich zu unterstützen. Wer darf das sonst tun, außer Family, Fans und Friends?

    Vielleicht ist es im ersten Moment komisch, dann aber gut, da ehrlich. Neider und Hater gibt es immer, aber wenn du (auch beim Geld-Thema) dranbleibst, dann werden auch diese Menschen merken, dass du es ernst meinst und dir im besten Fall helfen.

    Zumal es jedem selbst überlassen ist, ob und was lesen, kaufen und machen, aber das ist ja klar.

    Ich glaube, dass es im Grunde „egal“ ist, ob mit Family oder ohne. Es gibt genug Beispiele, wo Blogger alleine „Schwierigkeiten haben“, den Blog zu monetarisieren oder gar zu erstellen und aufzubauen. Und dann gibt es welche mit Kind, die das super hinkriegen. Siehe hier: http://www.mamarevolution.de/

    Natürlich nicht ganz alleine, da hinter jedem Blog mehr oder weniger, kleine und große Helfer stecken und da spielt die Gemeinschaft/das Netzwerk eben wieder eine große Rolle. Also ich denke du hast alles „richtig“ gemacht.

    So, mach, lerne, probiere, experimentiere oder was auch immer dir in den Sinn kommt. Es ist dein Blog und dein Leben.

    Hier ein paar Monetarisierungs-Tipps für dich: Paid Content, Video-Lernkurse oder Experimente (offline), Challenges o.ä., Veranstaltungen (paid Anti-Uni Treffen), Klassiker Ebook. Den Titel lautet doch „Für die Macher von Morgen“ – so: Was machst du? Teile es mit den anderen. Und bei Anti-Uni fällt mir Folgendes ein: Ich bin z.B. Studentin und hab kein Bock auf Uni, schmeiss die und komm jetzt auf deinen Blog – was finde ich hier, was die Uni quasi ersetzt oder auf eine andere Art „besser“ macht? Irgendwie so. Hoffe es ist verständlich und bringt dich auf neue Ideen und Handlungen.

    Wir alle machen Fehler und können es beim nächsten Mal nur noch besser oder anders machen oder eben nicht. Wenn wir nicht draus lernen, dann wenigstens eingestehen, es quasi selbst verkackt zu haben. (Allgemeine Floskel)

    Keep your head up.

    Ach ja, noch was: Wer etwas im Leben verändern will, sollte mal bei sich selbst anfangen. Nur mal so als Tipp (auch für mich). Peaci 😉

    1. Hey Valeria,

      danke für deinen Kommentar und deine Tipps und Hinweise.

      Für dieses Jahr sind auf jeden Fall einige Projekte in Arbeit.

      Was Fehler angeht bin ich ganz auf deiner Seite. Ich denke es ist nur gar nicht so leicht sich die eigenen Fehler einzugestehen.

      Aber ich versuche das jetzt einfach zu kanalisieren und anderen zu helfen, dass sie meine Fehler nicht machen.

      Lg,

      Ben

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