3 erprobte Wege, um deinen Traumjob zu finden

3 erprobte Wege, deinen Traumjob zu finden...

Du hast keinen Bock sinnloser Arbeit nachzugehen, die dich nicht erfüllt?

Du hast keine Lust in hierarchischen veralteten Unternehmen zu arbeiten?

Du hast auch keinen Bock dich herumkommandieren zu lassen und nervige Aufgaben zu erledigen, die dich nicht fordern?

Herzlichen Glückwunsch!

Denn diese Unternehmen und Jobs wird es bald nicht mehr geben.

Warum ist das so?

Sagen wir es mal mit Todd Lutwak, Partner bei Andreesen Horrowitz, einem der bekanntesten Investoren aus dem Silicon Valley:

“Software frisst die Welt auf. Eine Industrie nach der anderen wird von ihr neu erfunden.” 

Im Startup-Experten-Jargon könnte man auch sagen: „Wir befinden uns in einem Zeitalter der Plattformisierung.“

Clevere Startups im Silicon Valley und überall auf der Welt nutzen Software und Algorithmen, um skalierbare Plattformen zu bauen.

Mehr und mehr Jobs, die bisher von durchschnittlichen bis überdurchschnittlichen Akademikern erledigt wurden, verschwinden daher langsam aber sicher von der Bildfläche. Okay, vielleicht noch nicht jetzt. Aber spätestens dann, wenn du fertig bist mit deinen Studium und dir dein Bachelor- oder Master-Zeugnis an die Wand hängen willst.

Allein über dieses Thema werden gerade ganze Bücher geschrieben.

Was genau aber hat es mit diesen Plattformen auf sich?

Immer mehr schlaue Plattformen bringen gekonnt Nutzer und Anbieter mit Hilfe des Internets zusammen. Sie schalten oft clever die Zwischeninstanz aus – und laufen so den etablierten Unternehmen den Rang ab.

Hier nur mal 4 Beispiele: 

1) Uber killt Taxis

Uber bringt über eine einfache App Auto-Fahrer mit Mitfahrern zusammen.

Alle mittelmäßigen Jura-Studenten da draußen aufgepasst. Taxi-Fahren ist vielleicht nicht mehr, wenn ihr fertig seid. Vergesst also nicht euch jetzt schon einen Uber-Account anzulegen 😉

2) Spotify killt das traditionelle Musik-Business

Spotify revolutioniert gerade das Musik-Business und macht klassischen Vertriebswegen und Plattenfirmen die Hölle heiß.

3)  Airbnb killt Hotels

Airbnb hat jetzt schon mehr Betten weltweit gelistet als alle Hilton Hotels der Welt zusammen.

4) Flipboard revolutioniert die Online-Werbe-Industrie

Bei Flipboard kannst du dir dein eigenes kleines Online-Magazin zusammenstellen.

(Flipboard bedient mehr als 60 Millionen Menschen mit nur 80 Mitarbeitern. Und übrigens: Instagram hat nur wenig mehr als 20 Mitarbeiter.)

Du merkst schon: Großes Business – wenige Mitarbeiter. Scalability, baby!

Nun, das waren nur mal vier konkrete Beispiele. Jedenfalls ist die fortschreitende Digitalisierung Fluch und Segen zugleich.

Ich habe zwei Nachrichten für dich.

Fangen wir mit der schlechten an:

Die fachliche Vorbereitung, die du von der Schule und der Uni für das “echte Leben” da draußen bekommst ist keinen müden Pfennig mehr wert. Außer du studierst in Stanford. Dann haben deine 40.000 $ Studiengebühren pro Jahr höchstwahrscheinlich einen recht guten ROI (=Return on Investment).

Was du heute in Schule und Uni an Faktenwissen lernst ist ein wenig überspitzt ausgedrückt veralteter BULLSHIT (der dich nirgendwo hinbringt).

Es ist Wissen von gestern, das dir in der Welt von heute maximal die Jobs von gestern bescheren wird.

Und diese Jobs existieren dummerweise nicht mehr – oder werden bald verschwinden.

Vor ein paar Wochen war ich an der EBS (European Business School) zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Da wollte mir ein Professor der EBS tatsächlich sagen, dass die Uni das Fitnessstudio des Basketballspielers für Studenten sei. Man trainiere also an der Universität den Geist, um dann später auf dem Spielfeld des Berufslebens die Körbe zu werfen.

Als ich in die Runde schaute, schüttelten die meisten Studenten nur müde den Kopf…

Aus meiner Erfahrung und Beobachtung sind Universitäten heute eben gerade KEIN mentales Fitnessstudio.

Denn: Orte an denen Auswendiglernen und die richtigen Haken in Tests gefragt werden (wohlgemerkt von Wissen, das oftmals NULL Relevanz für den Lernenden hat) würde ich nicht gerade als Fitnessstudio für den Geist ansehen.

Aber: Be your own judge.

Ich kann dir jedenfalls so viel sagen: Dein Blatt Papier allein auf dem “Bachelor of Partymaking” steht, wird dich nicht weit bringen.

Nun – das war die schlechte Nachricht.

Hier kommt die gute (die manch ein Chiller oder Hippie auch als schlechte interpretieren könnte).

Du hast es selbst in der Hand.

Du hast es selbst in der Hand deinen Traumjob zu finden und dich “Innovation ready” zu machen, wie es Harvards Bildungs-Experte Tony Wagner in seinem Buch Creating Innovators: The Making of Young People Who Will Change the World beschreibt.

Faktenwissen ist heute auf jedem Smartphone in Sekundenschnelle abrufbar – daher macht es kaum noch Sinn (ich sage nicht, dass es keinen Sinn macht sich abstraktes Wissen anzueignen.)

Ich tue das übrigens vor allem durch Bücher und Events.

Es macht jedoch keinen Sinn dieses Wissen in Schule oder Hochschule in dich hineinzupressen. Denn höchstwahrscheinlich ist es schon einen Moment später wieder veraltet.

Eine Sache, die mir wichtig ist: Es geht mir nicht darum, dir Angst zu machen. Es geht mir darum ein Bewusstsein bei dir zu schaffen und dich zu motivieren als einer der ersten da raus zu gehen und dich #readyforfuture zu machen.

Noch eine gute Nachricht: Der Wandel beschert uns immer mehr Probleme, die nach neuartigen kreativen Lösungen verlangen.

Dazu der Bildungsexperte aus Harvard:

„Die Fähigkeit echte Probleme auf kreative Art und Weise zu lösen bringe neue Möglichkeiten hervor“, so Wagner.

So seien Skills wie kritisches Denken, Kommunikation oder Zusammenarbeit weit wichtiger als akademisches Wissen, schreibt Wagner in einer E-Mail.

Von einer Führungskraft zitiert er überdies den Satz:

“Wir können neuen Mitarbeitern das Inhaltliche beibringen, und das müssen wir auch, da es sich ständig ändert – aber wir können ihnen nicht beibringen zu denken, die richtigen Fragen zu stellen und die Initiative zu ergreifen.”

Und jetzt?

Für unsere Eltern sind diese neuen Regeln unserer Zeit kaum nachvollziehbar.

Sie gingen zur Uni oder machten eine Ausbildung und wurden in er Regel von einem sicheren Job erwartet.

Diese Erfahrungen projizieren sie heute auf uns, wenn sie uns sagen

“Mach doch erst mal was Sicheres.”

“Sicher” aber, ist nur eines: Nämlich, dass es sicher nicht sicher ist, was unsere Eltern uns da raten.

Und selbst wenn wir als Absolventen von heute noch einen guten und vermeintlich sicheren Job finden sollten, dann können wir uns darauf weit weniger ausruhen, als das unsere Eltern konnten.

Denn in einer sich immer schneller verändernden und sich digitalisierenden Welt ist heute die einzige sichere Wette der ständige Wandel – und damit eine ständige Unsicherheit. (Oder auch: #VUKA – volatil, unsicher, komplex und ambiguitiv)

Diese Unsicherheit ist für uns Gefahr und Chance zugleich: Die, die sich nicht proaktiv an die neuen Verhältnisse anpassen werden leer ausgehen und die schlechten oder gar keine Jobs abbekommen.

Diejenigen, die sich anpassen und schnell reagieren werden weiterhin gut dastehen.

Sie werden proaktiv Chancen sehen und sie für sich nutzen können. Drei konkrete Ideen wie das aussehen kann gebe ich dir im letzten Abschnitts dieses Artikel mit auf den Weg.

Auf die Frage angesprochen, was junge Menschen heute denn lernen sollten antwortete Wagner übrigens 2013:

“Every young person will continue to need basic knowledge, of course, [….] But they will need skills and motivation even more. Of these three education goals, motivation is the most critical.

Young people who are intrinsically motivated — curious, persistent, and willing to take risks — will learn new knowledge and skills continuously.

They will be able to find new opportunities or create their own — a disposition that will be increasingly important as many traditional careers disappear.”

Was es also braucht ist vor allem Neugierde, Durchhaltevermögen und Risikobereitschaft.

Bis auf die zweite Komponente wohl kaum Skills oder Eigenschaften, die durch unser Bildungssystem gefördert werden.

Auf den Punkt gebracht schreibt er:

“We teach and test things most students have no interest in and will never need, and facts that they can Google and will forget as soon as the test is over, […]

Because of this, the longer kids are in school, the less motivated they become. Gallup’s recent survey showed student engagement going from 80 percent in fifth grade to 40 percent in high school.“

Unser Bildungssystem wurde für eine industrialisierte Welt geschaffen in der wir konforme Fabrikarbeiter benötigten. Die Grundstruktur des Systems hat sich seit dem nicht verändert – die Welt da draußen jedoch umso mehr.

Es liegt also vor allem an dir als Individuum dich nicht nur auf das System zu verlassen sondern in bester James-Altucher-Manier sich selbst zu erwählen.

(Falls du James Altucher nicht kennst – er ist Bestseller-Autor des Buches Choose Yourself!)

Hier sind 3 konkrete Dinge, die du tun kannst:

1) MACHEN – nicht ohne Plan. So, dass du Skills aufbaust und ein Netzwerk.

Du musst lernen nicht nur wirklichen SKILL in einem Bereich aufzubauen (lies dazu: Be So Good They Can’t Ignore You), sondern darüber hinaus auch der Außenwelt zu zeigen, dass du diese Fähigkeiten wirklich besitzt.

2) Suche dir einen Mentor

Kontaktiere Menschen, die dich inspirieren, um von ihnen zu lernen.

Besuche ihre Veranstaltungen, Seminare oder lies ihre Bücher. Versuche eine persönliche Beziehung zu ihnen aufzubauen. Ein guter Ansatz ist auch hier die free work Methode von Charlie Hoehn (der damit unter anderem für Tim Ferriss, Seth Godin und Ramith Sethi gearbeitet hat.)

3) Dein persönliches Online-Portfolio 

Hol dir Webspace (ich bin bei Hosteurope) und ein cooles personal Theme bei Themeforest und fange an deine Skills auf deiner persönlichen Website zu dokumentieren.

Wie mein Kumpel Till kannst du zum Beispiel Videos von Vorträgen hochladen, die du gehalten hast oder Interviews mit spannenden Menschen oder Blogartikel wie Edward Druce.

Und wenn du keine Vorträge oder Interviews am Start hast, dann kannst du deine Projekte dokumentieren, die du in den letzten Monaten und Jahren gemacht hast.

Nochmal der Experte aus Harvard Tony Wagner dazu:

“All students should have digital portfolios to show evidence of mastery of skills like critical thinking and communication…”

(Erfolgreiche Case Studies dazu findest du auch in dem Buch “Education of Millionaires” von Michael Ellsberg.)

Anders ausgedrückt heißt das für dich: Ausruhen ist nicht, wenn du einen Traumjob willst – und erst recht nicht, wenn du Unternehmer werden willst.

Also kannst du dein Glück auch gleich selbst in die Hand nehmen und etwas tun, was dich begeistert oder?

In diesem Sinne

Mach dein Ding!

 

PS: Wenn du auch anderen in deinem Umfeld einen Gefallen tun willst, dann teile diesen Beitrag mit ihnen.

Als das Internet neu war, wusste niemand, was es bedeuten würde. Jetzt freuen sich die, die zuerst gehandelt haben. Sei du also einer derjenigen, die jetzt schon handeln – um dann in ein paar Wochen, Monaten und Jahren die Früchte dafür einsammeln.

 

Zuerst ignorieren sie dich,

dann lachen sie über dich,

dann bekämpfen sie dich

und dann gewinnst du.

Mahatma Gandhi

 





	

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32 Kommentare, sei der nächste!

  1. AWESOMESAUCE!

    Straight to the point, man! Hast alles geliefert was es zu sagen gibt. Ich bin begeistert! Für mich eindeutig dein stärkster Post!

    Keep going!

    1. Hey my man!

      Danke für den Hinweis zum Artikel! Ich lese gerade „Die Null Grenzkosten Gesellschaft“ von Jeremy Rifkin. Sehr lesenswertes und augenöffnendes Buch!

      Was die „Hinweise“ angeht: Die sind nicht mehr zu übersehen, wenn man die Augen aufhält und den gesunden Menschenverstand einschaltet.

      Cheers und mach Dein Ding!

      Ben

  2. Guter Artikel!

    Hier ist ein Video das in diesem Zusammenhang extrem interessant ist:

    http://youtu.be/AJBpya2rQog
    Frei von Existenzsorgen

    Und hier ein kleines Porträt von einem Mann dem als Kind die Möglichkeit gegeben wurde sich frei zu entwickeln ohne Schule: Heute ist er Gitarrenbauer, Journalist, Buchautor, Komponist (man merkt schon nicht so abgerichtet auf ein Fachgebiet um im System gut zu funktionieren sonder vielseitig, begabt, kontaktfreudig, begeistert), hält Vorträge vor Unis, spricht fünf Sprachen etc. Solltest du eigl kennen. Ist bekannt in der ,,Szene“ und arbeitet mit g hüther zusammen:

    http://youtu.be/XdsyQDqgpBg
    http://youtu.be/FrlSDPlLT9s
    http://youtu.be/ozEMf5wPPjs

    Klick dich mal durch!
    Du wirst es nicht bereuen.

    Lieber Grüße
    Lennard

    1. Hey Lennard,

      danke dir für die Blumen.

      Das erste Video klingt spannend – schau ich mir bei Gelegenheit mal an.

      André Stern kenne ich natürlich und habe ihn letztens in Wien getroffen. Sehr cooler Typ!

      Cheers und mach Dein Ding!

      Ben

  3. Yeah großartig! Bei mir wandert die FAZ jetzt fast immer direkt in den Papierkorb und ich les einfach deinen Blog, da bin ich wesentlich motivierter und informierter 😉

    Da du ja schon genug mit Lob überschüttet wirst, wollte ich eine kleine Anregung geben; Ich als Leser fände es super, mehr über Menschen in ihren jungen 20ern hören, die sich erstmal gegen ein Studium oder Ausbildung entscheiden/entschieden und den Weg, den sie gehen.
    Wäre sehr spannend zu sehen wie sie es vor allem in einer konservativen Abschluss-gesellschaft wie Deutschland schaffen.

    Greetz
    Flo

    1. Hey Flo!

      Danke erst einmal für das Lob und den Vergleich mit der FAZ 😉

      Es gibt durchaus schon einige Artikel auf dem Blog zu Menschen in ihren jungen 20ern und ihren Weg. Unten eine kleine Auswahl dazu.

      – Peter: http://anti-uni.com/weil-es-dein-leben-ist/
      – Till: http://anti-uni.com/bildung-hacken/ – hier auch ein Video dazu: https://www.youtube.com/watch?v=TUnpSYMNEhY
      – Robert: http://anti-uni.com/warum-ich-meinen-alternativen-bildungsweg-einem-studium-vorziehe/
      – Ein weiteres prima Beispiel ist mein Kumpel Georg, der soulbottles gegründet hat ( http://soulbottles.com/ ) – mit ihm werde ich demnächst mal ein Interview machen.

      In Zukunft werde ich noch mehr Geschichten, Gastbeiträge und Interviews von diesen Menschen präsentieren. Du darfst also gespannt bleiben!

      Cheers and rock on!

      Ben

  4. Hallo Ben,

    bin schon neugierig auf das Interview mit Georg! Ich höre auch gerne von anderen Menschen in ihren 20ern. Die Interviews (und auch Gastartikel), die ich bis jetzt gelesen habe, waren immer eine große Inspiration. 🙂

    Danke auch für den Artikel: Habe mal wieder Begeisterung und Motivation getankt, vom „traditionellen“ Weg abzuweichen und neue Wege zu gehen!!

    Liebe Grüße,
    Raphael

  5. Ich habe Germanistik studiert und kann inzwischen sagen, dass mir mein Studium schon weiter geholfen hat. Aber nicht, indem es mich auf mein späteres Berufsleben vorbereitet hätte, es hat mir geholfen meine Fertigkeiten im Schreiben zu verbessern. Hätte ich das auch ohne Studium gelernt? Japp, sicher hätte ich das. Studieren ist eben nur eine von tausend Möglichkeiten, und inzwischen nicht immer unbedingt die beste… aber Spaß gemacht hat es schon! 🙂

  6. Hey Ben, guter Artikel!

    Hast du deine Website eigentlich selbst konfiguriert?
    Ich bin auch gerade einen Blog zu machen, allerdings tu ich mir echt schwer dabei, ein passendes Newsletter Widget und ein Right-Corner Pop up zu finden.
    Ich versuche alles möglichst kostenlos zu bekommen, da ich noch Schüler bin.

    Lg Flo

    1. Hey Flo,

      erst einmal cool, dass du einen Blog starten willst! (Ich wünschte ich wäre auch schon als Schüler auf die Idee gekommen.)

      Ich benutze ein WordPress-Theme von meinem Kumpel Jakob Schweighofer. Habe das damals von ihm zum Beta-Testen bekommen, bevor er es auf den Markt gebracht hat. Ich handele gerade einen Deal aus mit Jakob, um es für Anti-Uni-Leser günstiger anzubieten. Aber super billig wird es wohl nicht werden.

      Sonst gibt es aber sicher wordpress-plugins mit denen du ein Newsletter-Eintragsformular bauen kannst. Sonst poste einfach mal in einer Blogger-Gruppe bei Facebook rein (z.B. „Erfolgreich Bloggen“), die helfen dir bestimmt gerne weiter.

      Cheers und viel Erfolg mit deinem Blog!

      Ben

  7. Hey Ben,
    einige interessante Ansätze, die du da in deinem Artikel angeführt hast.
    Ich würde das mit dem „Faktenwissen“ und dem Uniabschluss aber nicht generell negativ sehen.
    Ich denke du auch nicht.
    Wenn du wirklich ehrlich bist!

    Stell dir doch mal folgende Frage:

    Von wemm du lieber eine Blinddarm OP erhalten würdest.
    a) einem Arzt, der an einer Uni ausgebildet wurde (mit Abschluss)
    b) einem Studienabbrecher, der jede Woche 1 Medizinbuch (optional auch einen Roman in dem ein Mediziner die Hauptrolle hat) gelesen hat

    Davon könnte man noch X-weitere Beispiele bringen.
    Ich bin auch nicht der Meinung das die Uni die absolute Lösung für alle Berufsfleder ist, aber in vielen Berreichen bin ich froh das es gewisse „standarts“ wie Uniabschlüsse gibt.

    Beste Grüße

    PS: Frage zu deiner About Seite: Welche Medien haben dich denn als bekanntestens Hochschulabbrecher beschrieben? Da gibt es doch X deutsche A,B,C Promis die diese Titel schon beanspruchen.

    1. Hey 黒,

      das mit dem Arzt ist wohl das meist genutzte Gegenbeispiel. Prinzipiell ist es da gut, dass es die Standards dort gibt, ja. Dennoch kannst du auch ohne Abschluss ein guter Arzt werden. An der ersten Herztransplantation war z.B. der Geschichte nach ein schwarzer Arzt maßgeblich beteiligt, der gar keinen Abschluss machen durfte – und dennoch mitverantwortlich für die erste (so weit ich weiß erfolgreiche) Herztransplantation war.

      Es geht mehr um das Prinzip, dass es auch ohne geht. Darüber hinaus ist das Studium oft einfach ein Murks. Lies dazu auch gerne hier, von einer Medizinstudentin in der ZEIT: http://www.zeit.de/studium/hochschule/2014-11/medizin-studium-multiple-choice

      Standards schreibt man übrigens mit „d“ 😉 (nichts für ungut, ich baue sicher auch immer mal so was ein).

      Was meine about-page angeht: Die werde ich bald überarbeiten. Welche Medien das genau waren kann ich dir aus dem Kopf nicht genau sagen. Tagesspiegel und noch ein paar andere so weit ich mich erinnere. Aber Medien-Zeug mache ich gerade ohnehin sehr wenig – daher: whatever the media says.

  8. Hallo Ben,
    ich lese schon seit längerer Zeit deinen Blog und habe meinen Beruf selbst kreiert.
    Das Zitat „Es ist Wissen von gestern, das dir in der Welt von heute maximal die Jobs von gestern bescheren wird“ ist ja bombastisch! Das bringt alles auf den Punkt. Schade, dass die Leute immer noch denken, dass es sichere Angestelltenverhältnisse gibt. Dabei kann man die Sicherheit nur in sich selber finden. Eine Frage habe ich aber noch: angenommen wir leben später in einer Zeit, in der alle Systeme bzw. Plattformen skaliert sind. Woher beziehen die Leute dann ihr Einkommen? Was ist deine Meinung dazu?
    Würde mich freuen von dir zu hören.

    Lg, Jesco

    1. Hey Jesco,

      danke für deinen Kommentar und die Blumen.

      Meine Meinung ist, dass wir in den nächsten Jahren mehr Gemeinschaftsbewusstsein brauchen. Die Plattformen wird es geben, wenige Monopole, die hoch skaliert sind und einigen wenigen richtig viel aufs Konto spülen. Die Jobs (und vor allem die guten Jobs) werden nicht gerade mehr werden.

      Durch mehr Gemeinschaftsbewusstsein könnte es die Gesellschaft schaffen den so gewonnen Wohlstand besser umzuverteilen. Das Thema ist super spannend und ich lese dazu gerade „Die Null Grenzkosten Gesellschaft“ von Jeremy Rifkin. Was ist dein Standpunkt dazu?

      Viele Grüße,

      Ben

  9. Hallo Ben!

    Wow richtig interessanter Artikel! Wie heißt eigtl. das Theme von Till in WordPress für die Erstellung eines eigenen Online-Portfolios, welches du in Schritt Drei erwähnst?
    Wo finde ich geeignete, moderne aber gleizeitig „seriöse“ Themes?

    Liebe Grüße

  10. Hi
    Sorry ich seh das anders. Wenn du als Mensch es bis heute nicht kapiert hast das die Werte, welche dir deine Eltern beigebracht haben, nix bringen in der heutigen Welt dann bist du selber daran Schuld. Du alleine bist für dich und dein Werdegang verantwortlich. Keine Uni, keine Schule, keine Ausbildung. Wer sich aber darauf verlässt hat in meinen Augen sein eigenes scheitern vollstens verdiehnt. Wer so dumm ist und sein Schicksal in die Hände der Gesellschaft gibt, nachdem Motto los lehrt mich in dieser Welt klar zu kommen, brauch sich nicht wundern wenn er auf die Nase fällt. Du und alle denen dies wiederfahren ist geben die Schuld an ihrem Versagen dem System. Statt die Schuld einfach mal bei sich zu suchen. Zu guter letzt dein Beispiel mit Spotify ist der größte Müll. Die Vertriebe bekommen Geld von den Betreibern und die Plattenfirmen entscheiden selber ob ihr Künstler auf der Plattform erscheint oder nicht. Mit deinen Artikel hast du zwar recht klingt für mich aber eher wie eine Entschuldigung daf7r das du es zuspät gecheckt hast wie der Hase läuft

    1. Hey Stephan,

      dass ich alleine für meinen Werdegang verantwortlich bin dessen bin ich mir bewusst.

      Ich möchte niemanden die Schuld geben, ich möchte nur aufzeigen, welche Herausforderungen es gibt. Die Systeme (wie Bildungssystem und Co.) gibt es nun mal und ich finde es legitim diese Systeme zu kritisieren.

      Was Spotify angeht würde ich nicht sagen, dass das der größte Müll ist. Denn Spotify macht einen guten Job, keine Frage. Gleichzeitig wird es für Künstler und Plattenfirmen immer schwerer mit Musik Geld zu verdienen. Bei Spotify bekommst du für 10 € im Monat alles was du willst. Früher hättest du das für ein einziges Album ausgegeben.

      Ich will damit gar nicht sagen, dass diese Plattformen gut oder schlecht sind. Es ist der Lauf der Dinge, der durch das Internet ermöglicht wurde und ich nutze spotify sehr gerne. Gleichzeitig gewinnen die jungen Menschen, die ein Bewusstsein haben für die aktuellen Entwicklungen – und dazu möchte ich beitragen.

      Cheers!

      Ben

  11. Hey Ben, nettes Geblubber. But get a clou. Und das hat nichts mit der Auslach-Phase in Ghandis Zitat zu tun. Wenn dies deine Weissheiten sind, dann mach schon mal das Licht aus und penne ein paar Dekaden weiter.

    Cheers,
    Der Boss

    1. Hey „Boss“,

      schön, dass hier auch ein paar Trolle ankommen. Auf die habe ich schon sehnsüchtig gewartet. Eigentlich ist mir meine Zeit zu schade dir zu antworten, aber ich opfere mal zwei Minuten meiner wertvollen Lebenszeit.

      Von „Weisheiten“ spreche ich gar nicht und wie du an den Kommentaren über dir siehst, sind andere Menschen durchaus anderer Meinung was den Artikel angeht.

      Übrigens: Dein Kommentar hat weit weniger Gehalt als mein Artikel – denn wenn du eine Meinung hättest, dann würdest du dich vielleicht auch trauen die mit uns zu teilen. So ist das nur Internet-Trollerei, die dich (und mich) ein paar Minuten Lebenszeit kosten.

      Merry Christmas,

      Ben

      1. Nur dissen ist ja auch ziemlich sinnlos. Klar, Kritik und klare Positionen sind gut und wichtig. Aber wer nicht Verantwortung übernimmt für das was er von sich gibt und konkrete alternative Wege aufzeigt, den kann ich auch nicht wirklich ernst nehmen.

        In diesem Sinne Lisa, Mach Dein Ding!

  12. sorry,
    aber wenn ich euch sagen muss das ihr selber schuld daran seit das: 1. das Gehalt im Vergleich zu früher schlecher geworden ist 2. muss nicht jeder einen Akademischen Beruf ergreifen, Handwerker warden auch noch gesucht 3. wenn sich jeder zweiter von euch auf einer Praktikumsstelle einlässt, würde ich mir als Unternehmer auch billige Praktikatenten suchen, anstand teuere MA einstellen.

    Da größte Problem ist das die große Unsicherheit, das man nicht weiß was man in der Zukunft macht und wo, sich von einen Job zu den nächsten angeln klapp nur eine begrenzte zeit, danach kommt hartz 4 Beste Grüße an alle

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