10 Dinge, die mich das Bloggen gelehrt hat für die ich unheimlich dankbar bin.

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“Lerne wie du Schritt für Schritt deinen eigenen Blog startest und mit deiner Leidenschaft tausende Menschen erreichst.”

Das ist der Leitsatz vom Blog-Camp Online Kurs.

(Ein Gastbeitrag von Raphael Kolic) 

Tausende Menschen mit meiner Leidenschaft erreichen? Verrückte Idee. Die Art von verrückte Idee, die ich, sobald sie in meinem Kopf war, nicht mehr los wurde.

Ich schlief eine Nacht drüber und am nächsten Tag kaufte ich den Kurs. Das war Februar 2014.

Am 26. Oktober 2014 war es soweit: Der Blog ging online.

Offiziell blogge ich jetzt über ein halbes Jahr. Was habe ich in diesen neun Monaten vom und übers Bloggen gelernt? Hier sind meine Top Learnings:

1 ) Verlieren lernen

Bloggen hielt (und hält) für mich einige Tiefs bereit:

Mein Blog (übrigens hier zu finden: http://no-right-no-wrong.com/ ) ist mein Herzensprojekt. Ich stecke ca. 20 Stunden pro Woche rein – neben anderen Projekten wie Uni und Praktika. Ich schreibe persönliche Texte über Themen, die mir am Herzen liegen. Als Blogger habe ich einige Tiefs durchgemacht.

  • Wenn ich mehr als sechs Stunden in einen Artikel stecke – den Artikel sehr cool finde, aber niemand darauf reagiert…
  • Wenn ich mir einen Entwurf eines Artikel durchlese und finde, dass ich vollkommenen Mist geschrieben habe…
  • etc.

Bloggen fordert mich heraus zu lernen, mit Misserfolgen umzugehen. Es trainiert mich, trotz Flauten durchzuhalten.

Bloggen fordert dich heraus, mit Missgeschicken umzugehen lernen.

Bloggen fordert mich heraus, mit Missgeschicken umzugehen lernen.

Darüber bin ich heute sehr dankbar: Trotz ausgewaschener Durchhänger ist es mir gelungen, den Blog aufzubauen und regelmäßig einen Artikel rauszuhauen.

Der Gewinn für dich, wenn du lernst mit Flauten umzugehen: Du vertraust mehr und mehr auf deine Fähigkeit, Herausforderungen zu meistern.

2) Produktivität

Meine Aufgabenliste für den Blog ist endlos. Wenn ich heute beginnen würde, 60 Stunden pro Woche am Blog zu arbeiten, wäre ich in den nächsten Monaten noch nicht fertig.

Das stellt meine Tagesplanung, Produktivität und Disziplin vor neue Herausforderungen. Welche Aufgaben sind die wichtigsten, um meine Ziele zu erreichen? Was bringt meinen Blog weiter? Und was sieht zwar gut aus, ist aber nicht wirklich wichtig?

Bloggen fordert mich heraus, meinen Tag effektiv zu strukturieren: Wie strukturierst du  deinen Tag, damit du die Aufgaben bewältigen kannst (und das womöglich mit Spaß und Leichtigkeit)?

Zurzeit plane ich meine Aufgaben wöchentlich. In meiner Planung berücksichtige ich Aufgaben, die absolut notwendig sind und plane außerdem Aufgaben ein, die nicht dringend sind, meinen Blog aber langfristig weiterbringen sollen (Gastbeiträge wie dieser zum Beispiel).

Um das alles zu schaffen, habe ich z.B. die beiden Gewohnheiten etabliert jeden Tag um 06:30 aufzustehen und jeden Tag zu schreiben, um meinen Schreibstil langfristig zu verbessern.

3) Zeit ist ungleich Produktivität

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Welche Aufgaben sind die Wichtigsten? Welche haben den größten Einfluss auf den langfristigen Erfolg des Blogs?

„Wow 20 Stunden arbeitest du für deinen Blog in der Woche? Krass!!“ Doch eigentlich ist Zeit kein gültiger Indikator für Produktivität. In dieser Zeit kann ich 100 mal E-Mails abrufen, Kleinigkeiten im Design ändern und unwichtige Sachen planen. Es gibt 1000 Sachen, die ich am Blog “verbessern” könnte, die aber keine Wirkung für den langfristigen Erfolg des Blogs hätten.

Viel wichtiger als die investierte Zeit ist, wichtige Aufgaben zu erledigen. Da habe ich noch Potential. Einige Aufgaben wie z.B. mich mit anderen Bloggern und Gleichgesinnten zu vernetzen, schiebe ich schon lange vor mir her.

4) Ängste überwinden

Wenn ich langfristig mit meinem Projekt erfolgreich sein will, muss ich Wege finden, Dinge zu tun, die mir Angst machen.

Wie z.B.:

  • meine Idee vorstellen (mit der Möglichkeit, dass sie abgelehnt wird)
  • eine kontroverse Idee veröffentlichen (mit der Angst, dass ich mich bloß stelle)
  • neue Kontakte knüpfen (obwohl ich Angst habe, abgelehnt zu werden)

Nicht selten, fiel meine Entscheidung auf die angstfreie Wahl: Nach dem ersten Artikel, hatte ich keine Angst mehr, neue Artikel zu veröffentlichen. Das Einfachste zu dieser Zeit war, Artikel für den eigenen Blog zu schreiben. Gastartikel waren bereits unbequem. Was wenn der/dem Blogger meine Idee nicht gefällt?

Meistens sind die wichtigsten Dinge, jene die einem Angst machen.

Mut ist, wenn du Angst hast und es trotzdem machst.

Mut ist Angst plus ein Schritt

Mut ist Angst plus ein Schritt

Mut ist, was du als Blogger entwickelst – vorausgesetzt du klemmst dich dahinter und gehst stetig auf dein Ziel zu, egal wie viel Angst.

5) Einfühlung ist wichtig

Einen Blog zu schreiben, der auch ankommt, braucht viel Einfühlungsvermögen. Was bewegt die Leser, was sind ihre Probleme und Wünsche? Solange ich das nicht weiß, schreibe ich mit meinem Blog am Leser vorbei – was nicht mein Ziel ist.

Viel schöner finde ich einen Dialog anzustoßen: ich spreche über meine Artikel und Leser durch ihre Kommentare. Das geschieht aber nur, wenn ich über Dinge schreibe, die für Leser relevant sind. Naja alles kommt darauf zurück: Um einen Blog zu schreiben, musst du dich in deine Leser/Zielgruppe einfühlen können.

So trainiere ich durchs Bloggen täglich meine Einfühlungskraft.

6) Perfektionismus für Professionalität nutzen

Done is better than perfect – steht auf einem Türrahmen im Facebook Hauptquartier.

Während ich dem zustimme, hat Perfektionismus in geringen Dosen auch Vorteile: Die Menschen, die sich als Perfektionisten beschreiben, schreiben oft auch großartige Artikel.

Sieh dir z.B. den Blog Wait but Why von Tim Urban an. Er schreibt über seinen eigenen Perfektionismus – liefert verdammt gute Arbeit ab und ist damit erfolgreich.

Um erfolgreich mit einem Unternehmen zu sein, darfst du dich nicht scheuen, die extra Meile zu gehen. Die Herausforderung ist, sich nicht vom Perfektionismus lähmen zu lassen, sondern diesen zu nutzen, um richtig viel Mehrwert zu bieten.

Wenn du dich mit deinem Perfektionismus überforderst, gehe zu Punkt 1: Verlieren lernen 😉

7) Wer schreibt, macht sich streitbar

Ich bin nur ein Mensch. Genau wie jeder andere Mensch mache ich “Fehler”. Ideen, die ich heute hilfreich finde, sind morgen vielleicht schon wieder überholt.

This sucks.

Mit meinem Blog zeige ich mich also auch als Mensch: Verletzlich. Wenn ich nach einigen Jahren noch einmal meine Texte lese, würde ich dem dann immer noch voll zustimmen? Oft. Bestimmt nicht immer.

Wer schreibt, macht sich streitbar. Wie gehe ich mit Ablehnung um und wie gehe ich mit mir selbst um, wenn ich etwas ganz und gar nicht Hilfreiches von mir gegeben habe? Das bringt mich zurück zum Punkt verlieren lernen.

8) Die eigene Stimme finden zwischen Marketing Wahn und Authentizität

  • Die perfekte Überschrift.
  • Tue es auf diese Art oder dein Blog wird nicht erfolgreich sein.
  • etc.

Es gibt einige Meinungen übers Bloggen, die einem die eigene authentische Stimme ordentlich verderben können.

Klar, die meisten Blogger meinen ihre Tipps nicht als Dogma.

Doch viele Ratschläge kommen so rüber.

Eins der schönsten Dinge als Blogger ist, deine eigene Stimme zu entwickeln. Authentisch zu schreiben – immer mehr aus deinen Werten und deiner Person heraus.

Finde deine Art, Artikel humorvoll und unterhaltsam zu machen. Mit jedem Artikel lerne ich meinen Schreibstil mehr und mehr aus meiner Persönlichkeit entspringen zu lassen.

Wenn du Bloggen nicht durch Dogmen sondern auf Basis funktionierender Prinzipien lernen willst, ist die Blogging University von Ben genau für dich! 😉

9) Vertrauen, in die eigene Kreativität

Du lernst nicht nur kreativ zu sein - du lernst vielmehr auf deine Kreativität zu vertrauen.

Du lernst nicht nur kreativ zu sein – du lernst vielmehr auf deine Kreativität zu vertrauen.

Jeden Mittwoch veröffentliche ich einen Artikel über Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung. Über das letzte halbe Jahr waren das 40 Artikel auf meinem Blog und 4 Gastartikel.

Würde ich mir heute vornehmen, 30 Artikel zu schreiben, wären Zweifel vorprogrammiert:

  • Werde ich genug Ideen haben?
  • Was ist, wenn mir die Ideen ausgehen?

Eine Sache, die ich durchs Bloggen lerne und übe, ist, auf meinen inneren Ideenreichtum zu vertrauen.

Kreativität ist eine coole Sache: Es gibt beinahe unendlich viele Ideen, einzigartige Verschränkungen und Perspektiven, um durch Beiträge Mehrwert zu schaffen. Anfangs zweifelte ich, ob das möglich sei, heute vertraue ich mehr und mehr darauf.

10) Glaubenssätze überwinden

Diese zwei Dinge sind fürs Bloggen zentral:

  • Glaubenshaltungen zu entwickeln, die dich weiterbringen.
  • Glaubenssätze abzulegen, die dich hindern.

Glaubenssätze zu hinterfragen, ist ein befreiender Akt. Du definierst deine Grenzen neu und wächst über dich hinaus.

Jakob Schweighofer extrahierte für seinen Newsletter folgendes Top Learning, das er in einem Gespräch mit Darren Rowse hatte (Gründer von www.problogger.net – einer der erfolgreichsten Blog-Strategie-Blogs):

„Erfolg mit einem Blog hat nichts mit dem Fachwissen zu tun, das du hast. Es geht mehr darum Glaubenssätze aufzulösen, den Kopf im Griff zu haben und immer weiter zu machen.“

Fetzt oder? Meine Erfahrung gibt dem Zitat ein fettes Ja.

Mein erster Glaubenssatz, den ich beim Bloggen überwunden habe, war:

Ich kann nicht schreiben.

Zugegebenermaßen: Ich bin kein Schreibtalent. Rechtschreibung, Grammatik und Ausdruck sind immer noch nicht meine besten Freunde. Aber den Glaubenssatz habe ich abgelegt.

Über das letzte Jahr habe ich gesehen, wie sich mein Schreibstil entwickelte. Und nicht nur mein Schreibstil. Ich habe den Eindruck, dass sich sogar meine Rechtschreibung und Grammatik verbesserte. Ich habe ganz konkret erfahren:

Ich kann schreiben lernen.

Zig andere Glaubenssätze und Annahmen haben mich zuerst zurückgehalten und einen nach den anderen habe ich überwunden, oder werde ich noch überwinden. Zumindest bin ich dazu entschlossen.

Welche Glaubenssätze hast du?

Ich kann mit Technik nicht umgehen? 

Ich kann nichts wertvolles beitragen?

Ich darf mit meinem Blog kein Geld verdienen?

Allen Glaubenshaltungen die soll/muss/darf nicht/kann nicht enthalten würde ich besonders skeptisch begegnen. Ist das wirklich wahr? Beginne zu hinterfragen und es öffnen sich Türen, von denen du noch nichts gewusst hast. 🙂

 

Das waren meine Top Learnings übers und vom Bloggen.

#ichliebebloggen

Du auch?

 

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Alles Liebe,
Raphael

Stell sicher, dass du die Blogging University von Ben nicht verpasst. Ich bin schon dabei und bin begeistert von den Inhalten und der Community! 🙂

Über Raphael:

raphael kolicRaphael ist begeisterter Selbstlerner, Anti-Uni Leser der ersten Stunde, Blogger (no-right-no-wrong.com), Trainer, Student und vor allem eins: Mensch. Am liebsten beschäftigt er sich mit Kommunikation, die Menschen hilft, mit sich und anderen achtsam und mitfühlend umzugehen.

 

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43 Kommentare, sei der nächste!

  1. Schöner Artikel!

    Leider funktioniert der Link zu Raphael’s Blog nicht (zumindest bei mir)

    Das mit dem Marketing-Wahn finde ich besonders wichtig. Das Internet scheint voll von selbsternannten Experten (die alle die 4-Stunden Woche gelgesen haben 😉 ) die irgendeine Sache einmal erfolgreich geschafft haben und jetzt glauben, dass sie aus ihrem Erfolg allgemeingültige Regeln ableiten zu können (Buchempfehlung: Nassim Taleb – Fooled by Randomness). Sich mal anzuschauen was andere so „empfehlen“ ist sicherlich nicht verkehrt, kann selbst denken aber nicht ersetzen.

    Gruß Jan

    1. Hey Jan,

      danke für deinen Kommentar und deine Buchempfehlung. 🙂 Selber denken und auf die eigene Stimme zu hören, ist imo eine Kernzutat um authentisch zu sein.

      Alles Liebe,
      Raphael

  2. Hey Raphael und hey Ben!

    guter Gastartikel und auch guter Schreibstil, Raphael 😉

    Würde sagen, den ersten Punkt könnte man mit „Mache es für dich selbst“ oder besser: „…als Selbstzweck“ ergänzen, so wird man nicht so leicht enttäuscht, da man es ja (mitunter) aus Spaß an der Sache macht und nicht (nur) um irgendetwas zu erreichen. Wäre eine gesunde Betrachtung meiner Meinung xD

    Übrigens kann man fast alle deine aufgelisteten Punkte ins Unternehmertum übertragen 🙂

    Liebe Grüße,
    Mad

  3. Hallo Raphael,

    danke fürs Teilen deiner Erfahrungen mit dem Bloggen! Ein wichtiger Punkt für mich persönlich ist die Nummer 8: Im „Marketing-Wahn“, wie du es nennst, riskiert man schnell, seine authentische Stimme zu verlieren und vermeintlichen „Best Practices“ hinterher zu hecheln.

    Dabei vergisst man aber: Menschen überzeugt man nicht in erster Linie mit einer optimierten Artikellänge, Keyworddichte oder Veröffentlichungsfrequenz – sondern mit einem Nutzen, den man für sie stiftet, oder einer Lösung für ihr Problem.

    Beste Grüße
    Alex

    1. Hey Axel,

      danke für deinen Kommentar. Schön, dass der Punkt Resonanz bei dir erzeugt.

      Da bin ich ganz bei dir: Es geht um den Nutzen, den ich auf meine eigene einzigartige Art und Weise stifte. 🙂

      Liebe Grüße aus dem Odenwald,
      Raphael

  4. Hallo Raphael,

    hast du diesen Beitrag aus meinem Tagebuch kopiert?

    Spaß beiseite, aber ich finde mich in deinen zehn Punkten wieder. Auch ich blogge Seit Oktober 2014, stecke viel Arbeit in die Recherche meiner Artikel – und habe sehr viel gelernt!

    Zu bloggen ist eine persönliche Bereicherung, die ich jedem nur ans Herz legen kann. Nicht aus finanziellen Gründen, sondern aus ganz persönlichen.

    Liebe Grüße
    Jonas

    1. Hey Jonas,

      am liebsten würde ich ja sagen, dass ich mich einfach in die Matrix eingeklinkt und dein Tagebuch runtergeladen habe. ;D

      Aber letztlich ist es doch wahrscheinlicher, dass das das Werk des Zufalls war.

      Jedenfalls finde ich die Beobachtung sehr spannend – wir behandeln auch ähnliche Themen. Ich würde mal sagen wir hören bestimmt noch voneinander!

      Danke für deinen Kommentar,

      liebe Grüße,
      Raphael

  5. Hallo Raphael,

    Besten Dank für diesen Artikel. Ich bin auch schon etwas länger dabei und ich konnte jeden Deiner angesprochenen Punkte nachvollziehen. Im Prozess des Schaffens wachsen, sich selbst kritisieren (lassen) oder seine Ideen gegen Widerstände verteidigen sind so meine wichtigsten Erfahrungen. Und natürlich auch die 60 Stunden Woche! 😀 Außerdem bekommt man auch ohne Erfolg eine Menge Erfahrung.

    Beste Grüße
    Jörg

    PS. Bist du der Studienabbrecher mit der Frau E.?

    1. Hey Jörg,

      danke für deinen Kommentar. Bis jetzt bin ich noch kein Studienabbrecher, habe mir aber die Erlaubnis gegeben, mein Studium nicht abschließen zu müssen. Seitdem habe ich wieder etwas mehr Bock. Mal schauen, wie es sich weiterentwickelt. 😉

      LG,
      Raphael

  6. Hi Raphael,
    mit dem „Zeit ist ungleich Produktivität“ bringst du einen interessanten Aspekt ins Spiel, an den ich bisher so noch nicht gedacht hatte. Aber es stimmt: Man kann wirklich super viel Zeit für nicht zielführendes oder für „nur über Umwegen zielführendes“ aufbringen.
    Cooler Beitrag jedenfalls.

    1. Hey Chris,

      danke für deinen Kommentar! 🙂 Ja, finde ich auch sehr spannend. Das ist definitiv eins der zentralsten Dinge, egal was du machst!

      Viel Spaß und Erfolg bei deinen Projekten.

      Liebe Grüße,
      Raphael

  7. Hallo Raphael,

    vielen Dank fuer deine offenen Worte. Beim Lesen des Artikels habe ich stets mit dem Kopf genickt. Ich kann also nur zustimmen.

    Ich finde es sehr schade, dass viele Blogger nach einer gewissen Zeit nicht mehr bloggen, um ihre Gedanken zu teilen und dem Leser hilfreiche Tipps zu geben, sondern einfach nur noch sich selbst und ihre Produkte vermarkten wollen. Schade, wenn dabei die anfaengliche Authentizitaet verloren geht.

    Beste Gruesse aus Ras Al Khaimah

    Jana

    1. Hey Jana,

      ja Authentizität ist wichtig – ich denke gleichzeitig auch, dass es möglich ist, authentisch zu sein und Produkte anzubieten. Was denkst du?

      Danke für deinen Kommentar.

      Alles Liebe,
      Raphael

  8. Hallo Raphael,

    ich bin auf diesen Artikel gestoßen, als ich auch einen ähnlichen geschrieben habe))

    Ich finde den Punkt Zeit ist ungleich Produktivität ganz interessant. Investierte Zeit in blöde Aufgaben, ist wie investiertes Geld in schlechte Aktien. Am Ende zählt nur das Ergebnis. Es ist ganz wichtig dann nützliche und unnützliche Aufgaben zu differenzieren.

    Wir haben zurzeit viele Tools, die uns dabei helfen, unsere Zeit zu optimieren. Ich habe aber gemerkt, manchmal verbringe ich mit diesen Tools unnötig Zeit. Und könnte dabei wichtige Aufgaben erledigen, anstatt zu optimieren.

    Ich glaube mein Beitrag könnte als Ergänzung zu deinem sein. Ich würde mich auf dein Feedback freuen http://blogtomoney.de/10-geheime-vorteile-bloggen-bringt/

    MfG
    Dennis

    1. Hey Dennis,

      finde deinen Artikel sehr gelungen. Obwohl wir beide über das selbe Thema schreiben, sind wir doch mit unterschiedlichen Punkten aufgekommen. Faszinierend wie viele Vorteile man am Bloggen finden kann. 😉

      LG,
      Raphael

  9. Hi Raphael, Eigentlich find ich bloggen auch toll nur ich stell mir das so vor das man dann den ganzen Tag vor dem pc hockt und irgendwann dann Artikel raushaut und schon muss man wieder ganzen tag vor dem pc hocken um den nächsten rauszuhauen, ich mein ich werd doch kein erfülltes leben haben wenn ich nur über meine Begeisterung/Thema SCHREIBE, ich muss sie doch machen MACHEN aber beim Bloggen schreibe ich nur darüber??? den ganzen tag darüber, ich bin nämlich in ein Thema sehhhr begeistert was auch dann das Thema des Blogs sein sollte aber habe da noch sehr wenig Erfahrungen soll ich jtz stundenlang recherchieren drüber, dann posten und wollend das auszuprobieren aber da drängt schon die zeit den nächsten Artikel zu schreiben also komm ich im endeffekt gar nicht zum machen meiner begesiterung sondern ständig nur zum schreiben über diese. ?? hab ich da eine falsche vorstellung dann korrrigier mich bitte.

    1. Hey Daniel,

      du sprichst einen wichtigen Punkt an – wenn Schreiben nicht deine Leidenschaft ist (für viele Blogger wird es allerdings zur Leidenschaft) und du nur über deine Leidenschaft schreibst, ist das ähnlich, als würdest du über deine Leidenschaft nur lesen.

      Bloggen funktioniert gut, wenn du es mit einer anderen Tätigkeit kombinierst. Du surfst gerne und bloggst darüber (nicht Vollzeit, sonst könntest du ja nicht surfen). Du coacht gerne und gibst gerne Seminare, dann schreib über Persönlickeitsentwicklung.

      Ich denke die Qualität eines Blogs hängt unter anderem auch davon ab, was ich im Leben (außergewöhnliches) mache. Das gibt Stoff für Artikel, die gern gelesen werden. 🙂

      Liebe Grüße,
      Raphael

  10. Mir gefällt Bloggen vor allem deshalb, weil es einen guten Ausgleich zum Alltag bietet. Wenn man erst einmal angefangen hat zu schreiben und im Flow ist, ensteht der Text oft von ganz allein.

  11. http://wp.me/p6p4kw-L

    Hi ıch hab jetzt auch einen Blog und zwei Blog Artikel
    und hab auch ein bischen versucht einen Email verteiler Einzurichten obwohl ich noch keine Email Adressen habe und noch nicht genau verstanden habe wie das funktioniert

    Ich würde mich über Förderung und Support freuen,weil ich gute Texte schreiben kann,die zum nachdenken anregen

  12. Hallo Raphael.

    Lass mich dir sagen wie WERTVOLL du bist!
    :o)

    Seit Jahren spiele ich mit dem Gedanken, meinen eigenen Blog zu starten. Erst in dieser Woche habe ich mich endlich getraut, dafür den ersten Schritt zu gehen. Zuerst habe ich mir das E-Book „Digital, unabhängig, frei“ von Connie Biesalski zugelegt. 2 Tage später habe ich mich bei ihrem und Sebastian Canave’s Onlinekurs „Blog-Camp“ registriert UND verfolge zeitgleich Ben Paul, seine Seite Anti-Uni.com & Blogging University! All das ist GEIL, SEHR, SEHR GEIL!!!
    :o)
    Seitdem habe ich mir bereits viel konkretere Gedanken bezüglich meines gemacht und weißt du was – ich finde diese Gedanken ALLE in deinem/ diesen Beitrag wieder! Es tut einfach so unendlich gut, zu sehen, zu lesen MENSCH, DA IST JA NOCH JEMAND DA DRAUSSEN, DER ANGST, SORGEN & BEFÜRCHTUNGEN HAT! Raphael – dein Beitrag ist unbezahlbar für mich – denn beim lesen deiner Zeilen habe ich nicht nur angefangen zu weinen (während ich dabei auf dem Klo gesessen habe ;o) ) – ich habe die STIMME gehört, die STIMME, die jeder von uns in sich trägt, auf die die meisten jedoch nicht mehr hören.
    Und diese STIMME sagte immer wieder – JA – JA DU MACHST DAS JETZT AUCH STEFAN!
    DANKESCHÖN für deinen Beitrag, für deinen Mut, all das zu schreiben, so verletzlich, offen und ehrlich zu sein – in einer Welt, in der zumindest ich den starken Eindruck habe, es geht einzig und allein um HÖHER, SCHNELLER, WEITER & MEINE FRAU, MEIN AUTO, MEIN HAUS! Alles uninteressant – für mich!
    Lieber Raphael – schreibe weiter, immer weiter, egal wie viele Beiträge von dir eventuell nicht bejubelt werden. Sei weiter da für Menschen wie mich – bitte!
    Danke.
    ? Gruß Stefan
    P.S. Ich bin weder Schüler noch Student, ich bin in diesem Jahr 40 geworden und stehe vor einem massiven Wendepunkt in meinem Leben. DU, RAPHAEL, gehörst hiermit zu den ersten, neuen Wegweisern in meinem Leben – mit Conni, Sebastian & Ben, die mir zeigen, wo es langgehen könnte.
    ☺ Schön, das du genau zum richtigen Zeitpunkt erschienen bist!!!

    1. Lieber Stefan,

      danke für deinen überwältigenden, offenen und verletzlichen Kommentar. Ging direkt in mein Herz! 🙂

      Alles Liebe und viel Erfolg wünsche ich dir bei deinen Projekten!!
      Raphael

  13. Ich finde es schön das du durch ein halbes Jahr bloggen so viel lernen konntest.

    Was mich etwas schmunzeln lässt ist, dass man den Eindruck erhält das du dafür den „Blog-Camp Online Kurs“ gebraucht hast.
    Hättest du ohne den Kurs niemals mit einem Blog angefangen?

    Kleine Anmerkung zu Punkt Nr. 1) Verlieren lernen
    Das sehe ich ganz anders.
    Für mich geht es beim bloggen nicht um „Verlieren oder Gewinnen“.
    Klar, man schreibt auch für seine Leser, aber doch auch für sich selbst.
    Man verliert doch nichts wenn ein Blogartikel keine Aufrufe oder Kommentare hat.
    Erfolg oder Misserfolg ist beim Bloggen auch etwas subjektives.
    Für mich ist der Weg das Ziel…verlieren kann man da nicht.

    Beste Grüße
    Stephan

    1. Grüß dich Stefan,

      Danke für deinen Kommentar.

      Wieso bringt dich der Eindruck zum Schmunzeln – klär mich auf! 😉 Ich habe keine Ahnung – so ist’s eben gelaufen. Die Idee einen Blog zu starten, hatte ich jedenfalls schon vor dem Blogcamp. Ben war z.B. eine Inspiration mit seinem Blog.

      Mit verlieren lernen meine ich, lernen mit Misserfolge umzugehen. Wenn ich 10 Stunden in einen Blogartikel investiere, dann ist es mein Ziel damit viele Menschen zu erreichen. Wenn das nicht der Fall ist, dann muss ich damit umgehen, dass meine Erwartungen enttäuscht wurden. Ich glaube auch nicht, dass ich verlieren kann, im Sinne von: entweder ich verliere oder gewinne.

      Ich glaube wir verstehen einfach zwei verschiedene Dinge mit dem Wort „verlieren“. Was du schreibst, könnte von einem rationalen Teil in mir kommen: Verlieren gibt es nicht, es geht um den Prozess, Misserfolg gibt es nicht – es gibt nur Feedback und Lernen etc…

      Stimme zu, gleichzeitig gibt es Flauten, Enttäuschungen, Misserfolge auf einer emotionalen Ebene – und mit diesen lerne ich durch das Bloggen umzugehen. Dafür bin ich dankbar. 😉

      LG,
      Raphael

      1. Hi Raphael,

        danke für deine Antwort.

        Ich denke das es auch möglich ist eine halbes Jahr lang zu bloggen und eigene Erfahrungen zu sammeln ohne einen Kurs besucht zu haben.
        Daher kommt das schmunzeln.
        (Auch, weil es frühe solche Kurse einfach nicht gab und da auch gebloggt wurde.)
        Aber wenn es dir hilft und dich motiviert, dann kann es ja nicht schlecht sein.

        Danke für die Erklärung mit der Erwartungshaltung.
        Stimme dir 100% zu, dass wir unter dem Wort verlieren zwei verschiedene Dinge verstehen.

        Zu dem Thema Blogziele:
        Ich kann nur sagen, dass man nach meiner Erfahrung als Blogger einen langen Atem braucht.
        Das Ziel viele Menschen zu erreiche verstehe ich.
        Nach meiner Erfahrung ist dafür aber nicht immer die Qualität des Blogartikels ausschlaggebend (oder die Zeit die man zum Schreiben gebraucht hat).
        Wenn ich einen Blogartikel geschrieben habe, der mir besonders am Herzen liegt, freue ich mich über den Artikel an sich. (selbst wenn er nicht die Aufrufzahlen und Kommentare erhält, die ich mir wünschen würde).
        Ich rate jedem Blogger seine Artikel auch nach Kennzahlen wie z.B. Nutzerbesuchen auszuwerten und seine „schreibe“ auch danach zu optimieren.
        (ich mache das z.B.)
        Das ist meiner Meinung nach aber nicht alles.
        Mann kann ja nicht nur „Hitarkitel“ schrieben, die durch die Decke gehen.
        Also einfach nicht entmutigen lassen.

        Beste Grüße
        Stephan

        1. Hallo Stephan,

          danke für deine Antwort und die Klarheit! 🙂

          Es hat mir sicher geholfen, aber ich habe leider keinen Vergleich, wie es ohne gelaufen wäre.

          Danke für deine Impulse. Da stimm ich zu, wenn ich zufrieden bin mit einem Artikel, dann ist das schon die halbe Miete. Das mit den anderen Kennzahlen ist ein guter Hinweis!

          Wünsch dir noch viel Erfolg (was auch immer du als Erfolg definiert hast) mit deinem Blog!

          Beste Grüße,
          Raphael

  14. Hey Raphael,

    vielen Dank für diesen Artikel, den ich leider erst jetzt gelesen habe. Ich kann fast alles vorbehaltlos unterschreiben, obwohl ich mit meinem Blog noch ganz am Anfang stehe.

    Aber es ist immer wieder schön, von den Erfahrungen anderer Blogger zu lesen und zu lernen.

    Insbesondere deinen Hinweis, dass Zeit nicht unbedingt gleichzusetzen ist mit Produktivität. Das kenne ich nur zu gut. Hier noch die ein oder andere Mail, dort noch mal Facebook oder XING und passt die Hintergrundfarbe für den Blog wirklich?

    Ich habe noch kein Patentrezept, aber wenn ich eines aus den vielen Berichten anderer Blogger mitgenommen habe, heißt eines der Zauberwörter wohl „Ausdauer“. Nicht unterkriegen lassen und immer wieder posten. Wer mit seinen Artikeln echten Mehrwert bietet, der MUSS früher oder später Erfolg haben.

    Mach weiter so, cooler Blog!

    1. Hallo Michael,

      danke für deinen Kommentar! 🙂

      Ausdauer ist definitiv eine wichtige Komponente – wenn nicht die wichtigste! Allerdings braucht es auch eine gute Strategie, die sicherstellt, dass ich Mehwert dort anbiete, wo er gebraucht wird.

      Wenn die Strategie am Anfang nicht da ist, halb so wild – mit ein bisschen Ausdauer, bessert man immer mehr nach. 😉 Was ich sagen wollte: Es braucht Ausdauer, die offen ist für neue Strategien, wenn eine gewählte Strategie mal nicht fruchtet. 🙂

      LG,
      Raphael

  15. Hi Raphael,
    Ja, das lernt wohl jeder Blogger 😉 Habe in den letzten 2 Jahren schon einige kommen und gehen sehen. Auch das Bloggen ist ein Marathon und kein Sprint 😉
    Liebe Grüsse und weiter so.
    Gabriele

    1. Hey Gabriele, ja Bloggen ist eindeutig ein Marathon. Und auch wenn ich mal eine Pause machen würde – kann mir nicht vorstellen, dass mich das Bloggen irgendwann ganz loslässt. 🙂

      Wäre neugierig, wie das für andere ist!

      LG,
      Raphael

  16. Hallo Raphael,
    Schöner Artikel, der mir aus der Seele spricht. Bei der Produktivität musste ich an „eat that frog“ von Brian Tracy denken. Kennst du das? Da beschreibt er, dass man jeden Tag mit dem größten Frosch, der die größte Hebelwirkung hat, beginnen soll. Das hab ich schon begonnen umzusetzen und ist super!
    Und Glaubenssätze kommen viele hoch, das stimmt…transformieren und neue erschaffen, die mir dienlich sind. 🙂
    LG,
    Susi

    1. Hi Susi,

      danke für deinen Kommentar. Freut mich. 🙂

      Ja, eat that frog kenne ich. Das Selbstorganisationssystem, das für mich gerade am besten funktioniert ist von Tony Robbins und live your legend: Der „Weekly Planner“. Finde ich ein geniales System, um voranzukommen und auch andere wichtige Bedürfnisse wie Spiel, Spaß, Beziehungen im Auge zu behalten. 🙂

      LG,
      Raphael

    1. Hallo Lothar,

      da bin ich ganz bei dir. Es ist wichtig nicht die eigenen Träume und Wünsche aufzugeben, was man aber in regelmäßigen Abständen überdenken und ändern kann sind die eigenen Strategien dorthin zu kommen. Ich würde jetzt auch nicht Strategien wie Unterhosen wechseln. Was ich aber wichtig finde, ist sie nach einem im Vorhinein festgelegten Zeitpunkt zu evaluieren. 🙂

      LG,
      Raphael

  17. Hey Raphael,

    ich muss Dir wirklich beipflichten, dass Bloggen lehrt vor allem Produktivität! Du zwingst Dich somit selbst dazu, in Aktion zu treten. Deshalb kann ich es jedem nur empfehlen,

    Liebe Grüße, Joh

  18. Hallo Raphael,

    super Artikel. Grade die Angst abgelehnt zu werden war bei mir anfangs ziemlich stark und auch heute denke ich noch vor einigen Veröffentlichungen über diese Angst nach.

    Gruß Till

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