BILDUNG REVOLUTIONIEREN – DEN ERSTEN SCHRITT GEHEN

Bildung revolutionieren

You´ve been fed a lie. The lie is, that if you study hard in school, get good grades, get into a good college, and get a degree, then your success in life is guaranteed.

 

Das sind die ersten Zeilen aus dem Buch The Education of Millionaires: Everything You Won’t Learn in College About How to Be Successful von Michael Ellsberg.

Mein großen Anliegen mit diesem Blog ist es, dass Du Deinen eigenen Weg findest und einen Beruf ergreifen kannst, der Dich glücklich macht.

Außerdem möchte ich mit Dir diskutieren – Glaubst Du, dass gute Noten und ein guter Abschluss heutzutage reichen, um da draußen wirklich etwas zu bewegen?

Was brauchen wir wirklich? Was braucht die Arbeitswelt da draußen?

Und vor allem: Welchen Beitrag möchtest Du überhaupt zur Gesellschaft leisten?

Bildung revolutionieren

Herzlich willkommen auf Anti-Uni.com – ich freue mich sehr, Dich hier begrüßen zu dürfen!

Eine kleine Notiz vorab. Auf diesem Blog ist noch nicht alles perfekt. Ich hätte gerne schon viel mehr Ressourcen wie Tipps zu Büchern, Videos oder Online-Kursen hier auf dem Blog. Das wird alles mit der Zeit kommen.

Erst wenige Monate ist es her, dass ich mich vorerst endgültig entschieden habe nicht zurück an die Uni zu gehen.

Stattdessen lerne ich nun dadurch, dass ich Projekte starte. So wie den großartigen Workshop “ChallengeYourself”, den ich ins Leben gerufen habe. Außerdem lese ich viel und besuche Events.

So hole ich mir den Input, den ich haben möchte – ohne, dass mir jemand vorschreibt, was ich zu lesen habe.

Ohne dass mich jemand benotet. Ohne dass ich Zeit verschwende für einen Papierschein auf dem am Ende “Bachelor of Arts” oder etwas ähnliches steht.

Meine letzten 6 Monate

Wenn ich sehe, was ich in nur 6 Monaten schon alles gelernt habe (u.a. Bloggen, Online-Marketing, einen eigenen Workshop geben, überhaupt ein eigenes Projekt starten, richtig gute Vorträge halten und Menschen begeistern und inspirieren, besser Gitarre spielen, HipHop Tanzen, Yoga und vieles mehr), werde ich manchmal traurig, dass ich fast 13 Jahre in die Schule gegangen bin – und nicht z.B. Das Teenager Befreiungs Handbuch: Glücklich und erfolgreich ohne Schule von Grace Llewellyn früher entdeckt habe.

Dieses Buch wird uns übrigens noch verfolgen – Du kannst es also auch schon direkt jetzt bestellen.

Das Zitat kommt Dir bestimmt bekannt vor. Es ist von Albert Einstein, einem, der ein großartiger Vordenker seiner Zeit war.

Wie es zu Anti-Uni.com gekommen ist

Nach meinem Abitur im März 2010 habe ich ein Jahr an einer sogenannten “Elite-Uni“, der Bucerius Law School in Hamburg Jura studiert. Außerdem habe ich nebenbei Psychologie-Vorlesungen besucht.

Ich hatte durchaus gute Noten und unter anderem ein Praktikum bei Audi gemacht. Ich war ausgestattet mit einem Stipendium der Studienstiftung, gehörte also zu den “besten 1%” aller deutschen Studenten. Dennoch war ich nicht wirklich glücklich.

Ich saß von morgens bis spät abends in der Uni und las ein Skript nach dem anderen – ohne dass mich die Materie wirklich faszinierte. Ich hatte wenig Zeit für Freunde, Sport und Musik. Ich fühlte mich wie in einem Hamsterrad.

Also beschloss ich kurzerhand einen Freiwilligendienst in Nicaragua zu machen und im Anschluss durch Südamerika zu backpacken.

Meine 12 Monate in Lateinamerika waren unglaublich spannend, voller Abenteuer und auch unglaublich lehrreich.

Nun, das war quasi der Prozess in Kurzform. Wie genau ich zu meiner Entscheidung gekommen bin und was ich jetzt konkret mache, darüber werde ich in Zukunft noch mehr schreiben auf diesem Blog. Mehr über mich erfährst Du in „über Ben„.

Der Start von Anti-Uni.com und die Bildungsrevolution

Warum schreibe ich diesen Blog?

Ich habe in den letzten Monaten gemerkt, wie viele Talente ich habe und wie toll es sich anfühlt meine Potentiale entfalten zu können.

Noch nicht völlig, aber immer mehr und mehr.

Ich habe mit Freunden gesprochen und festgestellt, wie viele junge Menschen unzufrieden mit ihrem Studium sind.

Ich musste mit Schrecken feststellen, wie wenige junge Menschen ihr Studium wirklich “lieben”, wie viele überlegen abzubrechen oder zu wechseln.

Ich habe Schulen besucht und mit Schülern und Abiturienten gesprochen, die den gesellschaftlichen Druck spüren, studieren zu müssen.

Und überdies direkt nach der Schule zu wissen, was sie studieren und ihr Leben lang machen möchten.

Ich habe Unis besucht und mir viele Vorlesungen in den verschiedensten Bereichen angesehen (u.a. Jura, Psychologie und BWL). Ich habe gemerkt, dass die Uni alles andere als effizient ist und es Wege gibt, schneller und mit mehr Spaß zu lernen.

Ich habe realisiert, dass das ganze System “Schule und Universität” mehr “funktionierende Abnicker” ausbildet als kreative Innovatoren.

Auf dem Vision Summit 2013 hatte ich die Gelegenheit kurz mit Thomas Sattelberger zu sprechen – einer der wichtigsten Personalvorstände der vergangenen Jahre.

Auch er sagt: Wir brauchen diese quer denkenden Innovatoren mehr denn je. Die Wirtschaft braucht sie. Deutschland braucht sie.

So könnte ich hier noch viele weitere Punkte aufführen.

Dieser Blog ist der erste Schritt zur Verwirklichung meiner Vision:

Meine Vision ist, dass Du frei bestimmst, was Du lernst und dass Du einen Beruf (er)findest, der Dich erfüllt und Dir Spaß macht.

Ich möchte Dir vor allem helfen, Deine Potentiale zu entdecken und für Dich zu nutzen.

Ich möchte Dich dazu inspirieren, Dich weniger den Noten in der Uni zu widmen als vielmehr ein Projekt zu starten, das Dich erfüllt und durch das Du lernst.

Was auch immer das ist – starte einen Workshop. Starte einen Blog. Was auch immer. Tu es einfach.

Ich möchte Dich dazu motivieren, mitzumachen. Außerdem möchte ich die Menschen da draußen und auch die Politik für Bildung sensibilisieren. Warum immer mehr in die Lehrpläne pressen und Studienzeiten verkürzen? Führt das wirklich zum Ziel?

Was Du auf Anti-Uni.com findest

Wie Du siehst ist die Seite noch im Aufbau. Du findest hier schon jetzt einige Buch-Tipps, Links und Videos zu verschiedenen Themen.

Was genau ich geplant habe bzw. mir erhoffe, das findest Du unter „Starte hier„.

Über die nächsten Tage, Woche und Monate werden wir das hoffentlich noch deutlich ausbauen können. Ja, „wir“, denn ich brauche Deine Mithilfe.

Meine große Bitte an Dich

Wenn Du selbst jemand bist, der nicht auf die Schule oder Uni gegangen ist – schreibe mir!

Wenn Du Dein Studium abgebrochen hast, wenn Du zumindest zum Teil autodidaktisch lernst – schreibe mir!

Wenn Du jemanden kennst, der sich bewusst gegen die Schule oder die Uni entschieden hat – schreibe mir!

Damit trägst Du zum Wachsen der Community bei und hilfst mit, dass es in Deutschland in Sachen Bildung voran geht.

Die Vision und Philosophie von Anti-Uni

-Ralph Waldo Emerson

Genau das ist es, wo Anti-Uni Dich hinführen möchte. Habe den Mut Deinen ganz eigenen Bildungsweg zu gehen. Denn wer weiß, ob Du durch das Hinterherlaufen und das “im-System-sein” wirklich die Sicherheit bekommen wirst, die Dir deine Eltern und die Gesellschaft heute noch versprechen?

Das Projekt Anti-Uni selbst ist ein gänzlich neuer Weg für mich. Klar ist er mit Risiken verbunden. Dessen bin ich mir bewusst.

Ich bin jedoch davon überzeugt, dass es ein kalkulierbares Risiko ist, da ich weiß welche Potentiale ich selbst und auch Anti-Uni haben.

Ich habe für mich entschieden, dass ich selbstständig werden möchte. Ich möchte mein eigener Chef sein. Das lerne ich nicht an der Uni. Sondern am besten dadurch, dass ich es “einfach mache” und meine eigenen Projekte starte.

Finde Deinen eigenen Weg

Ich hoffe, dass Dir Anti-Uni helfen kann, Deine eignenen Potentiale, Talente und Träume mehr zu entdecken. Und dass Du den Mut entwickelst ihnen zu folgen.

Gleichzeitig kann ich Deine Unterstützung sehr gut gebrauchen – wenn Du also Anregungen, Tipps oder Ähnliches hast, dann nur her damit. Ich bin sehr dankbar dafür.

Ich suche nach Menschen, die eine self-customized education leben. Du bist so jemand oder kennst wen? Dann schreib mir unbedingt!

Du findest mich bei twitter, facebook oder google+. Und natürlich kannst Du mir auch gerne einfach eine Mail schreiben an Ben@anti-uni.com.

Anti-Uni ist ein Abenteuer – ich mag Abenteuer.

Ich lade Dich herzlich ein auf das Abenteuer, lassen wir es also beginnen!

Dein Ben

 

 

Bild: Capture The Uncapturable

Willst Du auch weniger auf die Gesellschaft hören und Dein eigenes Ding machen?

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(Schon über 7.118 Anti-Uni-Fellows sind dabei!)

29 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hi Ben,
    ich kann mich noch sehr gut an dich vom Charisma Camp erinnern! Dort war ich schon sehr beeindruckt, wie ein so junger Mensch geistig schon so weit sein kann. Du bist zwar 10 Jahre jünger als ich und mir doch bereits einige Jahre voraus, was das angeht 😉
    Ich kann Dich nur ermutigen, da dran zu bleiben! Ich für meinen Teil bin jetzt schon sehr gespannt, wie sich die Anti-Uni noch entwickelt.
    2014 scheint auch ein besonders gut geeignetes Jahr dafür zu sein, Projekte zu starten (google „Jahr des Pferdes“).
    An alle Leser: Scheut euch nicht, auch von jüngeren Menschen zu lernen, als ihr es seid. Ben ist das beste Beispiel!
    Viele Grüße und viel Erfolg
    Timur

    1. Hey Timur!!

      Lieben Dank für Deinen Kommentar, ich erinnere mich auch noch gut an Dich vom Charisma Camp! =)

      Und auch lieben Dank für Deine ermutigenden Worte! Ich freue mich sehr, wenn Du Anti-Uni fleißig verfolgst und kommentierst! =)

      Wenn Du jemanden kennst, dem Anti-Uni etwas geben könnte, dann freue ich mich sehr, wenn Du es weiterleitest.

      Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute!

      Ben

  2. Hi Ben, ich freue mich dich „zufällig“ gefunden zu haben … und gratuliere dir zu deinem – intuitiven – Leben. Wie wunder-wunder-schön und spannend! Ich bin Mutter eines 13-jährigen jungen Mannes mit der Laufbahn Gymnasium-Abitur-Studium. Dieser a l t e Weg ist dem Untergang geweiht, da bin ich mir sicher! Werde deinen Blog meinem Nachwuchs empfehlen. Ich fühle, dass sich da ein neues, erfolgreiches Tor aufgetan hat und sich weiter und weiter auftun wird …

    Mach weiter und toi toi toi – du bist auf dem Weg, der dir Freude bringt und das allein zählt für Jetzt und die Zukunft.

    Freiheit und Frieden sende ich dir aus meinem Herzen,
    KaDe

    1. Heeey!

      Ganz lieben Dank für Deinen Kommentar! =)

      Das freut mich, dass Du meinen Blog Deinem Nachwuchs empfehlen wirst.

      Der „alte“ Weg hat mal so was von ausgedient. Das zeigen schon jetzt die ganzen Nachrichten, die ich bekomme, nachdem der Blog gerade mal ein paar Tage online ist!

      Lass von Dir hören und ich freue mich, wenn der Blog auch anderen dienen kann. – Also fleißig weiterempfehlen. =)

      Also – auf den Weg – jeder für sich und alle gemeinsam!

      Beste Grüße!

      Ben

    2. Hallo KaDe!

      Ich bin Mama eines 14jährigen Sohnes und würde mich sehr über Austausch freuen – darüber, wie wir unsere Kinder TROTZ unseres Wissens über das „veraltete System“ da nun „durchbekommen“. Ist – finde ich – ein echter Drahtseilakt …

      Welche Erfahrungen haben andere Eltern? Oder – was würde wer mag empfehlen? 😉

      Herzliche Grüße,
      Ulrike

  3. Hallo, Ben, hier schreibt dir jemand, der nicht mehr so jung ist und ich bin nicht jemand, der sich hier unbedingt in der Arbeitswelt ausbreiten möchte. Ich schreibe dir, weil es mich so freut, dass endlich einige junge Menschen wach werden.
    Das ist so sehr not-wendig und somit wird es auch mehr und mehr geschehen, da bin ich sicher. Jetzt ist die Zeit, wo das passieren muss und auch wird…
    Ich kenne zwei Menschen, die nicht zur Schule gegangen sind, einmal ist es Andre Stern, der recht bekannt ist und auch Vorträge hält über seine Nichtschulzeit (er ist von seinen Eltern auf unübliche Weise unterrichtet worden.
    Und dann gibt es noch den Sohn einer Freundin, der sich vehemt schon mit sechs Jahren gegen Schule verwehrt hat. Und es hat – mit Hängen und Würgen – geklappt. Denn natürlich wollte man ihn mit Gewalt hinbringen. Es ging aber einfach nicht…
    Heute kann er aber alles, was man können muss, wenn man sich in der Welt einigermaßen bewegen möchte, kein Problem also.
    Was ich anmerken möchte, das ist, vielleicht zu überlegen, ob du nicht außer den Studierenden/Abiturienten grundsätzlich junge Menschen ansprechen möchtest, die ähnliche Gedanken haben wie du ? Es gibt so viele junge Menschen, die kreativ sind und nicht die Gymnasiallaufbahn genommen haben und sicher interessiert sind an dem, was du anbietest. Ich kenne da so einige. . . . .herzliche Grüße von mir

    1. Hey!

      Lieben Dank für Deinen Kommentar!

      André Stern bewundere ich sehr! =) Kennst Du ihn persönlich? Vllt könntest Du ja mal einen Kontakt zu ihm herstellen.

      Und ja – natürlich möchte ich vor allem Menschen ansprechen, die genauso „extrem“ drauf sind wie ich und sich trauen ihren eigenen Weg außerhalb des Systems zu suchen. Aber ich weiß noch gar nicht wie viele es von denen überhaupt gibt 😉

      Ich freue mich, wenn Du den Blog genau diesen Menschen weiterleitest! =)

      Und der Blog ist ja auch noch jung und hier wird sich in zukunft noch so einiges tun.

      Beste Grüße und viel Spaß beim Lesen!

      Ben

  4. Dear Ben,

    mein Herz hüpft vor Freude beim Lesen Deiner Worte….

    Ich bin ein Oldie ( aus den 60ern) , wir haben damals geträumt und auch etwas bewegt, was in dieser Zeit möglich war, ich hoffte, träumte und bewegte weiter und wusste , dass JETZT die Zeit reif ist für ganz tiefgreifende Veränderungen in der Gesellschaft weltweit!
    Du bist ein junger, begeisterungsfähiger Mann, der den Mut, die Kraft, die Kreativität und alles das hat, was man zur Umsetzung, zur Verwirklichung der Ideen, braucht.
    Ich wünsche Dir, dass alles was Du für Dich brauchst, zur rechten Zeit da ist, wie z.B. ein früchtetragendes Netzwerk mit Gleichgesinnten….

    Meine Unterstützung hast Du durch meine kraftvollen Gedanken und glücklichen Gefühle!

    Von Herzen
    Anne

    Bestimmt hast Du von André Stern und auch vom Kinofilm „Alphabet“ gehört .
    http://www.andrestern.com/de/

    1. Hey Anne!!

      Ganz lieben Dank für Deinen Kommentar!!

      Deine Worte machen mir Mut und geben mir gerade einen richtigen Energieschub! =) Ist gar nicht so einfach mit diesem „immer gegen den Strom schwimmen…“.

      Da tun solche Worte von Dir echt gut! Also mach bitte weiter damit! =)

      André Stern kenn ich, bewundere ihn sehr und würde ihn super gerne mal persönlich treffen. Und wow, Alphabet durfte ich bei zwei Vorpremieren miterleben und war einfach nur super inspiriert. Der Film ist wirklich mitreißend! =)

      Ganz liebe Grüße und viel Spaß beim Lesen und weiterempfehlen! =)

      Ben

  5. Hallo Ben,
    Ich bin zwar nicht mehr ganz so jung, was du da schreibst gefällt mir aber sehr gut.
    Werde deinen Blog auf jeden Fall mitverfolgen.
    Viel Erfolg damit!

  6. Hallo Ben,

    ich hatte einen Einwand eines Freundes beinahe wieder vergessen, jetzt ist es mir aber wieder eingefallen, wenn ich lese, dass viele Eltern ihre Kinder selber unterrichten möchten, oder dass du und viele Gleichgesinnte ihre Bildung selber in die Hand nehmen wollen

    ich finde das wirklich genial, und ich bin auch über diverse Blogs, die ich in den letzten Monaten verfolge (weil ich auch noch mit über 40 ausbrechen möchte 🙂 ) darüber gestolpert, dass es auch anders geht als in ollen 9-to-5 Jobs, und ich habe mittlerweile den Entschluss gefasst, auch als Ich-Konzern oder One-Woman-Show oder wie auch immer man das bezeichnen möchte, durchzustarten

    a b e r: wie viele Jugendliche werden das wirklich wollen? oder tun? ist es die breite Masse? wenn die Schulpflicht, die es ja in unseren Breiten gibt, wirklich abgeschafft würde, wieviele Menschen werden ihre Kinder dann gar nicht unterrichten? wielviele Menschen werden ihre Kinder überhaupt zum Selberlernen anhalten?

    der oben angesprochene Einwand war, dass manche Eltern ihre Kinder zB auf Kaffeeplantagen zum Arbeiten und Geldverdienen schicken würden und eben nicht in die Schule oder ihnen gar selber etwas beizubringen
    mir würde auf der Stelle eine Person in meinem Familienkreis einfallen, die die Kinder (und es sind „nur“ die angeheirateten) sofort nach der Schule zum Arbeiten schicken wollte

    lg Bettina

      1. Hallo Ulrike,

        und das funktioniert bei allen? klar, gehen lernt zb jeder (außer es gibt körperliche Schwierigkeiten)

        ich kann mich auch noch sehr gut an meine eigene Kindheit erinnern, ich lernte mit meinen Geschwistern lesen (die viel älter sind und daher schon in die Schule gingen)

        aber meine kleine Nichte hatte zb Probleme beim Treppen hinuntersteigen (etwa mit 2 Jahren) und war extrem ängstlich
        ich weiß nicht ob das damit zusammenhing oder nicht, aber sie hatte auch viel später zu reden gelernt

        kann man den kindern vielleicht den Urinstinkt „abtrainieren“?

        lg Bettina

  7. Noch ein tolles Zitat von Einstein 😉
    ,,Ich unter-RICHTE meine Schüler nicht, ich schaffe für sie nur die besten Bedingungen zum Lernen.“

    1. Hey Torben!

      Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst! Schau ich mir direkt mal an!

      Alles Liebe und mach dein Ding!

      Ben

  8. Hallo Ben,

    durch Zufall habe ich von dir in einem Podcast gehört, sodass ich deinen Blog gleich googlen musste. Kaum angefangen zu lesen, kam ein „Wow-“ und „Sehnsuchtsgefühl“ auf.

    Für mich „lange Zeit“, habe ich in einer Anstellung gearbeitet, die nur noch frustrierend war und alles nebenher wie ein schwarzes Loch mitzog. Sollte ich nicht eigentlich froh sein, eine feste Anstellung mit einem Gehalt zu haben?!
    Es hat ein Weilchen gedauert, bis ich mich hochbekam und Bewerbungen schrieb. Es war ein gutes Gefühl, aus dem Job ausbrechen zu können und etwas Neues anzugehen. Einen Job, der mir wesentlich mehr Spaß bereitet und Abwechslung bietet. Doch deine geschriebenen Worte ließen mich nachdenklich werden und ich stellte fest: zu 100% füllt mich der Job nicht aus…

    Du schreibst: Ich helfe Dir, Deine Leidenschaft und Deinen individuellen Bildungsweg zu finden.
    Das wäre wirklich toll! Denn irgendwie scheine ich „verlernt“ zu haben, was mir tatsächlich Spaß macht, so dumm das auch klingt. Doch ich merke, dass ich mehr will und brauche.

    Aus diesem Grund: blogge was das Zeug hält! Es macht mir und gewiss vielen anderen Mut, einen EIGENEN Schritt im Leben zu gehen, der nicht vorherbestimmt ist.

    Viele liebe Grüße (ebenfalls aus der Hauptstadt)
    Dawina

  9. Hallo Ben,

    ich bin eher zufällig – oder vielleicht auch nicht, denn was ist schon Zufall im Leben – auf deinen Blog gestoßen und habe ihn gierig verschlungen.
    Ich finde es unglaublich schön, dass du nicht nur deinen eigenen Weg gehst, sondern auch jenen eine Plattform bietest, die bis dato vielleicht nur den stummen Wunsch danach in sich tragen und/oder versuchen, zwischen all den Motivationscoaches, Stellenbörsen, Karrieretipps etc pp, eine Inspiration oder Hilfestellung für ein Leben abseits des Arbeitslemming-Daseins zu finden.
    DANKE!

    Ich habe mich so viele Jahre mit Leistungsdruck, Anforderungen, Erwartungen und in-Wege-hineinstopfen-lassen gequält, dass ein großer Teil irgendwann resigniert hat, sich gefügt hat, so dass ich nun in einem Bereich und einem Job stecke, der mich schlicht anwidert.
    Ich habe immer gezeichnet, viel und irgendwann auch wirklich gut wage ich zu behaupten, ich wollte nichts anderes tun und so machte ich eine FH-gebundene Ausbildung in dem Bereich, wollte danach Kunst studieren, was man mir ausgeredet hat – brotlose Kunst, wovon soll man schon leben dann, alle sind nur post mortem etwas wert.
    So habe ich mich „erfolgreich“ in einen knochentrockenen Wirtschaftszweig drängen lassen, alles brav absolviert – wirklich gut sogar – aber glücklich war ich weder damals noch heute damit.

    „Kündige doch“ ist die Standardantwort – aber wenn es so einfach wäre, würden das wohl viel mehr Menschen tun. 😉
    Die finanzielle Abhängigkeit vom Job, der soziale/ familiäre Druck nicht als „arbeitsloser Schmarotzer herumzuhängen“ und für mich am allerschlimmsten: der Wechsel aus dieser Branche zu etwas, was zwar völlig konträr ist, jedoch mein Herzblut besitzt. Alles verläuft mittlerweile in solch engen Bahnen, dass es mehr als schwierig ist, ohne Vitamin B den Einstieg als Quereinsteiger zu erhalten.

    Ich will kein Schaf sein, das dem maskierten Wolf folgt, den Kopf unten und die Hufe still hält.
    Mir scheint, als „Aussteiger“ wird man gezielt gebrandmarkt, sei es durch Benachteiligung, soziale/finanzielle Repressalien oder apokalyptische Zukunftsaussichten.
    Und obwohl ich im Gespräch so viele Gleichdenkende gefunden habe, so begehren deutlich zu wenige dagegen auf.
    Deswegen auch an dieser Stelle nochmals danke für deinen Mut und deine Arbeit!
    Dein Blog wird mich in dunklen, erschöpften Zeiten daran erinnern, warum ich mich noch nicht ausruhen will.

    P.S. Robert Frost – The Road Not Taken
    🙂

  10. Es gibt nur einen Weg und Du kannst sicher sein: Du bist drauf.
    Unser Leben ist ein BIL*dungsweg – weil sich ständig was Neues bildet.
    Man erkennen das früher oder später
    und freuen sich darüber
    und genießen es
    und machen Gebrauch davon.

    Wenn Du also ins Leben HINAUS ziehst, vergiss nicht, auch HINEIN zu ziehen!
    Das Problem in unseren „Schulen“, die wir zum Gegenteil von Schule gemacht haben, ist nicht die Schule sondern der Unterricht.
    Im Unterricht müssen wir ständig UNTEN einüben, uns nach denen OBEN zu richten.
    Das richtet dich NACH UNTEN.

    In der neuen Ich-kann-Schule ist das anders.
    Da wird gelehrt und gelernt.
    LERNEN = FÄHRten des Lebensfolgen, GeFAHRen bestehen, eigene ErFAHRungen sammeln.
    Das bringt einen VORWÄRTS.
    Wenn dich deine ErFAHRungen so faszinieren, dass andere dir VON SICH AUS FOLGEN WOLLEN, bist du LEHRER, auch wenn du erst 5 Jahre alt bist.
    Lehrer sind in der neuen Ich-kann-Schule MITREISSENDE VORBILDER FÜR LERNEN.
    Folglich ist auch nicht Druck sondern SOG DAS GRUNDPRINZIP der neuen Ich-kann-Schule.
    Wir alle sind mit GEIST begabt, uns was ein-/auffallen zu lassen, was ZIEHT.
    Mit Druck kann man Kräfte nur schwer und schlecht lenken,
    mit SOG lenkst du mühelos Kräfte punktgenau.
    Der Bauer weiß das schon; drum spannt er die Pferde nicht hinter sondern VOR den Wagen.

    Ich freue muich auf deinen Erfolg.

    Franz Josef Neffe

    1. Hey Franz,

      danke für deinen Kommentar. Erst konnte ich dein „Du bist drauf“ nicht richtig einordnen. Dann habe ich gesehen, dass es sich auf „den Bildungsweg“ bezieht.

      Danke für deine Worte!

      Ben

  11. Hey Ben,

    bin gerade auf deinen Blog gestoßen und bin völlig fasziniert.
    Ich gehöre zu denjenigen, die v.a. durch die Eltern dahingehend erzogen wurden: „Lerne brav, studiere und dann hast du einen guten Job.“ Eine Lehre war war schon zu gering, es musste ein Studium sein.

    Nun, da bin ich nun, ein Maschinenbaustudium und ein MBA. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich nicht mehr studieren. Klar, man verdient als Dipl.-Ing. und MBA schon recht gut, aber brauche ich das Geld wirklich? Ist es nicht viel wichtiger, eine erfüllende Aufgabe zu haben und jeden Tag aufzustehen und sich freuen, die Welt ein wenig schöner zu machen? Das lernt man nicht auf der Uni! Ich habe es ja am eigenen Leib erfahren. Nach dem Studium habe ich übrigens die Erfahrung gemacht, dass man das theoretische Wissen der Uni nur sehr bedingt im echten Wirtschaftsleben einsetzen kann.

    Nun, da man die Zeit bekanntlich nicht zurückdrehen kann, nutzt es nicht, zu sudern (österreichisch für „jammern“ 😉 ) und das Beste aus der Situation zu machen. Deswegen bin ich nun mit Mitte 30 endlich von meinen Glaubenssätzen her soweit, das zu tun, für was ich brenne: Menschen zu helfen, auch ihrem Leben einen Sinn zu geben und nicht mehr dem Geld nach zu laufen. In meinem Fall „kümmere“ ich mich um „Einzelunternehmer“.

    Viel Erfolg weiterhin und LG aus Salzburg!

    Stefan

    1. Hey Stefan,

      da ist Vieles dabei, was ich so unterschreiben würde.

      Klingt als hättest du jetzt aber eine sinnvolle Tätigkeit für dich gefunden.

      Würde mich freuen noch öfter hier von dir zu lesen!

      Lg,

      Ben

  12. Hallo Ben,

    ich hab heute auf YouTube von deinem Blog erfahren und bin total froh, dass du die Dinge beim Namen nennst und dich so engagierst.
    Jemanden wie dich brauche ich im Moment auch, denn es fällt mir momentan so schwer, mich für die Schule zu motivieren. In einem Jahr „soll“ ich Abi machen, aber ich möchte nicht studieren und deshalb ist die Schule auch anstrengend; ich hab kein klares Ziel vor Augen.

    Manchmal würde ich am liebsten hinschmeißen und „durchstarten“ – aber womit?? Ich weiß es nicht. Das ist einfach das Problem, ich hab keine Alternative.

    Den Newsletter hab ich schon bestellt und ich bin sehr gespannt, was ich von dir und der ganzen Sache hier lernen werde in nächster Zeit 🙂

    Liebste Grüße von Caro

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