Wie die Angst dein und mein Leben bestimmt (und warum das nicht sein muss)

angst

Sind wir mal ehrlich. Wir sind Getriebene von Angst. Allesamt. Du, ich, wir.

Wir haben Angst davor die Frau auf der Straße anzusprechen, die uns gefällt. Oder dem Typen in der U-Bahn zuzulächeln, der einen so süß verträumten Blick drauf hat.

Wir haben Angst davor zurückgewiesen zu werden. Angst nicht akzeptiert zu werden. Angst davor, später auf der Straße zu landen und keinen angesehenen Beruf zu ergreifen.

Wir haben Angst davor zu scheitern. Und vielleicht haben wir sogar Angst vor Erfolg.

Wir haben Angst davor nicht die Erwartungen unserer Eltern erfüllen zu können.

Woher kommt die Angst?

Woher kommen diese Ängste? Kommen sie von Zwängen in der Gesellschaft? Oder von uns selbst?

Sicherlich kommen sie teilweise aus der Gesellschaft und von den Glaubenssätzen, die unsere Eltern an uns weiter geben.

Dabei haben wir nichts zu verlieren. Wir haben nur unsere 78 (Frauen ihre 83) Jahre. Dann ist´s vorbei.

Denken wir.

Alleine diese Lebenserwartung ist eine Illusion.

Ich will dir keinen Stress machen. Aber es könnte schon morgen vorbei sein. Ein Auto, ein LKW, ein Flugzeug, ein Meteorit, ein Fön in der Dusche. Bäm. Aus und vorbei.

Lebe deine Träume, oder was?

Ich will keinen dieser blabla “Leben deine Träume”-Artikel schreiben. Ich schreibe diesen Artikel, weil wir aufwachen müssen.

Als Kinder hatten wir Ambitionen. Wir wollten die Welt verändern. Popstar werden. Fußballprofi. Schriftsteller. Film-Regisseur.

Heute sitzen wir in einem langweiligen Studium, das uns nur bedingt erfüllt. Oder in einem Job, den wir eigentlich nur angenommen haben, weil es nichts anderes gab. Wir üben uns in Zufriedenheit. Wir versuchen noch so kleine Dinge zu feiern. “Ist ja auch nicht alles schlecht” ist die Devise.

Manchmal sehnen wir uns nach mehr. Wir träumen davon auszubrechen. Doch der Montag kommt schneller als wir denken und schon hat uns unsere alte Routine wieder.

Sind wir Spieler oder Spielfiguren?

Wie die Angst dein und mein Leben bestimmt...

Wir spielen mit. Wir sind nicht die Spieler, sondern nur die Spielfiguren. Wir lassen uns hin- und herschieben wie auf einem Spielbrett.

Wir lassen uns mitreißen von der Mittelmäßigkeit und Ambitionslosigkeit unserer Gesellschaft.

Wir stellen Sicherheit über Freiheit.

Wir stapeln tief und wählen stets die “sichere Option”.

Wir sehen Chancen nicht, die sich ergeben. Vielleicht sehen wir sie – aber wir nutzen sie nicht.

Dann zeigen wir auf andere, die etwas gewagt haben und gescheitert sind und denken: “Puh, gut, dass ich nichts gewagt habe.”

5 Jahre später treffen wir denjenigen wieder. Erfolgreich.

Dann wundern wir uns…”Dabei haben wir doch gar keine Fehler gemacht…”, denken wir.

Vielleicht ist es ja genau das. Fehler machen. So richtig auf die Fresse fliegen. Daraus lernen. Weitermachen. Nicht glorreich, sondern pragmatisch. Nicht nur rumnörgeln, sondern anpacken.Wie die Angst dein und mein Leben bestimmt...(und warum das nicht sein muss)

Bin ich besser?

Wir orientieren uns an denen, die auch da sind wo wir sind. Und nicht an denen, die da sind, wo wir mal hinwollten. Früher.

Wie beruhigen uns damit, dass wir das größere Auto haben als die Nachbarn. Wir waren einen Punkt besser als der Kommilitone in der letzten Klausur. Immerhin waren wir auf Ibiza im Urlaub. Die Nachbarn haben es nur nach Mallorca geschafft.

Wir ruhen uns auf unseren Erfolgen aus. Wir studieren an einer tollen Uni. Wir sind Stipendiaten. Wir fühlen uns zugehörig zu einer elitären Gruppe.

Wir definieren uns über Dinge, die wir haben. Orte an denen wir waren. Unis an denen wir studieren. Worüber definierst du dich eigentlich? 

Wir haben einen Abschluss. Einen guten Abschluss. Und bald sogar einen Doktor. Wow. Drauf auf die Visitenkarte. Papa ist stolz – und die Welt ein ganzes Stück besser.

Wir reden uns alles schön und wollen eigentlich nur den Status quo erhalten.

Wir stellen uns selten die Frage nach dem Warum. Warum wir tun, was wir tun. Warum wir unseren Weg gewählt haben.

Wir laufen einfach mit. Auto-Pilot. Wird schon werden. Die Rente kommt bestimmt. Auch wenn sie unsicher ist. Einfach machen, was alle machen. Wird schon schiefgehen. Bloß nicht aus der Reihe tanzen.

Nach dem Studium ist ja auch noch Zeit ins Ausland zu gehen. Aber vielleicht mache ich doch erst noch meinen Doktor…

Einfach machen?

Wir machen es uns gemütlich in unserer Komfortzone und kuscheln uns ein.

Wir wissen genau was wir wollen. Jedenfalls tun wir so.

Zweifel haben wir nicht. Und wenn sie mal hochkommen, dann verdrängen wir sie ganz schnell.

Zweifel sind schlecht, reden wir uns ein.

“Die ist eh zu hübsch für mich” sagen wir uns in der Bar. Dann kommt einer und spricht sie an. “Shit!”, denken wir dann. Beim nächsten Mal.

Wir haben Angst.

Wir träumen gerne, aber packen nicht an.

Dabei kann es so schnell vorbei sein. Morgen schon. Wie bei diesem jungen Mann. Er hat gelebt.

Wir verstehen viel zu spät was wirklich zählt. Dann wenn wir auf dem Sterbebett liegen. Dann wenn wir eine transformierende Erfahrung machen. Wenn es keinen Weg zurück gibt.

Wenn wir dem Tod ins Auge gesehen haben fangen wir an zu leben.

Man sagt: Auf dem Sterbebett denken wir nicht an die Dinge, die wir getan haben sondern an die, die wir tun wollten. Vielleicht sollten wir die einfach mal aufschreiben. Und dann oben anfangen.

Vielleicht.

Vielleicht sollten wir aber auch einfach eine Runde Fifa spielen. Mal ne Runde chillen. Uns nicht zu sehr stressen lassen.

Denn wenn wir vom Mond auf die Erde herabschauen, dann sind wir nur ein kleiner Punkt. Und die Fehler, die wir machen sieht man gar nicht.

Das sollte uns Mut machen.

Worauf warten wir eigentlich?

Wie die Angst dein und mein Leben bestimmt... (und warum das nicht sein muss)

Wir warten darauf, dass unsere Träume erhört werden. Dass sich eines Tages alles von heute auf morgen ändert. Dann sitzt sie da die hübsche und intelligente Freundin. Und wir trinken aus Kokosnüssen auf einer einsamen Insel. Vielleicht. Irgendwann.

Eigentlich wissen wir ganz gut was wir wollen. Wir fühlen es förmlich.

Vielleicht wollen wir reisen. Eigentlich wollen wir immer reisen. Aber ja, wir haben ja kein Geld. Und dass wir trampen und couchsurfen können haben wir schon wieder vergessen. Oder wir wollen es nicht wissen. Denn Reisen ist teuer. Wir müssen jetzt erst arbeiten.

Wir warten darauf entdeckt zu werden.

Wenn wir etwas wagen, dann machen wir nur das nach, was andere schon erfolgreich vor uns gewagt haben. Der 15. Reiseblog, der gleich aussieht.

Wir plappern nach anstatt mit unserer eigenen Stimme zu sprechen. Wir sind lieber schlechte Kopien als wir selbst.

Egal wo wir stehen und wer wir sind. Wir haben Angst. Du, ich, wir.

Wir können unsere Angst ignorieren. Oder aber mit ihr spielen.

Uns mal auf den Mond beamen und schauen wie unsere Angst von dort oben aussieht.

Wie die Angst dein und mein Leben bestimmt...

 

Und es dann einfach machen.

 

 

 

Mach Dein Ding!

Dein Ben

 

 

 

Bilder: Daniela Vladimirova, Robert McGoldrick, Tomas Stasiuk, Hernán Pinera, The Pug father

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49 Kommentare, sei der nächste!

  1. Super Artikel!! Ich denke genauso. Da fällt mir die Geschichte vom Ei des Columbus ein. Er fragte angeblich seine Seeleute, ob sie ein hart gekochtes Ei aufstellen könnten. Alle scheiterten. Columbus schlug das Ei auf den Tisch, sodass ein Teil der Schale brach und es stand. „Das hätten wir auch gekonnt,“ sagten die Seeleute. „Ja, „sagte Columbus, „aber ich habe es gemacht. „

  2. Sehr schöner Artikel der einem wieder zeigt, dass man weiß was man will aber sich doch nicht ganz traut. Schön, dass es dich gibt, Ben! Du bist inspirierend, neugierig und voller Mut und Ehrlichkeit.

  3. Hey Ben,

    ich muss sagen, dass ich deine letzten Artikel nicht so wirklich verfolgt habe. Dieser hat mich aber dazu bewegt, Dir in Zukunft wieder ein bisschen mehr meiner Zeit zu schenken!

    Viele Grüße,

    Daniel

  4. Hey Ben!

    Wow, ein toller Artikel!
    Ich denke auch wie Daniel. Ich fand deine Artikel in letzter Zeit ein wenig monoton…Der hier ist sehr schön geschrieben und spricht einen wirklich an.

    Ich baue zur Zeit meinen Blog auf, den ich vor allem für Studenten schreibe. Falls ich es nach Berlin zum Treffen schaffe, würde ich dir gerne persönlich darüber erzählen.

    Bis dahin 🙂
    Selina

  5. Zauberhaft. Danke, Ben!
    Angst bewusst wahrzunehmen und die Annahmen dahinter zu hinterfragen tut mir schon innerhalb weniger Minuten gut. Und ich gebe zu: Mit schönen Träumen beschäftige ich mich gerne, aber die mich lähmende Angst blende ich nur allzu oft aus. Aus Angst.

    1. Hey Lucie!

      Das freut mich! Viel Spaß und Freue, wenn du dich auf den Mond beamst und deine Angst von dort oben betrachtest. Und sie vielleicht auch mal auslachst 😉

      Mach Dein Ding!

      Ben

  6. Hallo Ben,

    vielen Dank für diesen wundervollen Artikel, der mich genau da abholt, wo ich gerade stehe: zwischen Angst und Neugier, Komfortzone und Träume wagen.
    Ich möchte tatsächlich keine Kopie sein, sondern ich selbst. Das ist nur nicht ganz so einfach diese ganzen Masken und Hüllen abzustreifen, die das Leben, die Erziehung und Sozialisation, die Menschen um mich herum mir gegeben haben und die ich angenommen habe.
    Aber ich bin dran und weiß, dass ich es schaffe. Ich muss es schaffen!

    Liebe Grüße,
    Christina

    1. Hey Christina!

      Danke für deinen Kommentar!

      Einfach ist es wirklich nicht, das stimmt. Ich bin mir sicher, dass du das schaffst!

      Alles Liebe und mach dein Ding!

      Ben

  7. Hallo Ben!

    Kompliment! Wirklich ein sehr toller, berührender Artikel! Ich kann vielem leider nur zustimmen….ABER du hast mich wieder einmal daran erinnert zu leben, mich nicht so zu stressen, nicht so viel nachzudenken und einfach zu machen. Danke! Ich werd öfter wiedereinmal daran denken und mich bemühen!

    Liebe Grüße,
    Christina

    PS: Bin heute aus meiner Komfortzone ausgetreten. Früher scheute ich mich irrsinnig vor Präsentationen. Jetzt hatte ich schon lange keine mehr und wusste nicht wie und ob ich das noch kann. Hatte halt ein wenig Angst davor. Aber ich musste an einen Artikel von dir denken und dachte heute ständig „Du musst endlich aus deiner Komfortzone austreten – nur so kannst du dich weiterentwickeln und erfolgreich werden!“ – und ich habe meine Präsentation gemeistert^^…und es war nicht einmal schlimm. Die Angst war völlig unbegründet!

    Danke vielmals für alle deine interessanten, motivierenden und inspirierenden Artikel. Ich hab schon einiges daraus gelernt! Mach bitte weiter so!! 😀

    1. Hey Christina!

      Danke für deinen Kommentar! Und geil, dass du deine Komfortzone heute erfolgreich verlassen hast!!

      Alles Liebe und mach Dein Ding!

      Ben

  8. Hey Ben, danke für den schönen Artikel. Da fühl ich mich gleich nicht mehr so mutterseelenallein, haha. Du hast absolut recht! Ich hoffe, viele Menschen werden auf deinen Artikel stossen im Netz! Und ich hoffe unsere Generation wird mutig genug sein aus dem Status quo auszubrechen. Danke.

    1. Hey Aiy!

      Danke für deinen Kommentar und dass dir mein Artikel gefällt! Freue mich, wenn du ihn weiterleitest an Menschen, denen er dienen kann.

      Ben

      1. Hi Ben,

        ganz, ganz großer Artikel, den ich umgehend mit Freude auf meiner Seite teilen werde. Wie du ja weißt, ging das bei mir mit der Angst noch viel weiter. Aber diese „harmloseren“ Ängste blockieren einen genauso und halten einen von viel zu viel spannenden Dingen ab.
        Liebe Grüße
        Mischa

  9. Hey Ben,
    ich verfolge deinen Blog jetzt schon länger und ich freue mich über jeden neuen Beitrag.
    Sie geben mir doch immer den kleinen Anreiz ein wenig über mich hinauszuwachsen und neue Dinge auszuprobieren. Ich habe klein angefangen und nun stehe ich hier in Neuseeland und erlebe das Abenteuer meines Lebens.

    Viele Grüße
    Sven

    1. Hey Sven!

      Danke für deinen Kommentar! Das freut mich von Herzen, dass ich dir einen kleinen Anreiz geben kann über dich hinauszuwachsen. Viel Spaß noch in Neuseeland!

      Ben

  10. Hey Ben,

    ich hab gerade mal wieder seit langer Zeit deinen Blog aufgerufen … (die interessante Frage ist, wieso?). Ich habe schon einige Sachen gelesen, die in die gleiche Richtung gehen, aber irgendwie hat es bei deinem Artikel hier gerade „Klick“ gemacht. Man könnte sagen, die Idee ist angekommen. Vielleicht war ich erst jetzt dafür bereit.

    Ich glaube, die Angst, die du beschreibst, kommt davon, anders zu sein als der Großteil der Gesellschaft. Wir sind ja soziale Wesen, d.h. wir wollen (bewusst oder unbewusst) so sein wie die anderen auch. Integrität. Besonders zu sein, ob nun besonders erfolgreich oder was auch immer, bedeutet aber auch gerade, anders zu sein als die meisten anderen … (die berühmten „oberen“ 10%).

    Dein Artikel hat irgendwie die Zuordnung für mich transparent gemacht, d.h. ich sehe jetzt vor meinem inneren Auge die Option, mich der 10%-Minderheit zuzuordnen und dementsprechend zu handeln. Dann mal ab durch die Decke würde ich sagen =)

    Grüße, Philipp

    1. Hey Philipp,

      danke für deinen Kommentar, der mich echt rührt und freut.

      Du sprichst einen Aspekt an, den ich gar nicht primär im Kopf hatte, als ich den Artikel geschrieben habe. Mir geht es genau wie du schreibst: Es ist hart „anders“ zu sein. Aber auch wir „anderen“ haben unsere Community, wir müssen uns nur zusammenschließen und uns gegenseitig unterstützen.

      Denn nur zu wissen, dass es da draußen noch andere gibt, die „anders“ sind ist schon unglaublich viel wert und gibt irgendwie Halt.

      Let´s do this und ab durch die Decke wie du so schön sagst!

      Ben

  11. Hi Ben,
    Interessante Seite und schöner Artikel. Glückwunsch. Du sprichst mir aus der Seele. Ich hab mich selbst oft ins kalte Wasser geworfen und kam jedes Mal geschickter zurück ans Ufer. Der erste Schritt ist immer der schwierigste und manche Leute wagen ihn wohl nie. Sie werden es irgendwann bereuen, da bin ich sicher. Wer nicht wagt der nicht gewinnt. Ich sehe du machst dein Ding und bist auf dem richtigen Weg.

  12. Hi Ben,

    ich habe gelernt, dass sich alle unsere Entscheidungen auf 2 Faktoren zurückführen lassen.
    Angst – Liebe

    Entweder wir treffen Entscheidungen aus Angst, oder wir treffen diese aus Liebe.

    Wie du schreibst sind die meisten Menschen Spielfiguren und lassen sich durch das Leben schupsen. Diese Menschen haben oft Angst aus dem System auszusteigen und sich angreifbar zu machen.

    Hier kann ich dir nur zustimmen: Es ist Zeit aufzuwachen und zu handeln.

    Alles Liebe
    Robert

  13. Hallo Ben,
    was für ein Timing! Gerade letzte Woche habe ich meinen ersten Podcast mit dem Thema „Definiere deine Angst“ gelauncht (verlinkt). Dein Artikel ist sehr inspirierend, vielen Dank dafür! Wenn nur immer diese Angst nicht wäre, wären die meisten Leben auf dieser Welt viel bunter.
    Liebe Grüße
    Annika

  14. Liegt es daran, dass ich zufällig gerade ‚Circle of Life‘ gehört habe, oder ist dieser Artikel ein wenig dramatisch? Trotzdem sehr inspirierend, danke für den Artikel (und allgemein deinen Blog), Ben!

  15. Ich bin durch Zufall auf deinen Blog gestoßen und habe in der letzten Stunde mehrere Artikel gelesen. Ich stecke im Moment in einer ziemlichen Tiefphase – und das obwohl ich gerade einmal 18 Jahre alt bin. Ich habe eigentlich schon vor einem Jahr festgestellt, dass ich in der Schule nur unglücklich bin, ich nicht weiterkomme in meinem Leben. Klar, ich könnte aufhören, habe immerhin den erweiterten Realschulabschluss, aber mir fehlt der Mut. Denn ich habe Angst, was danach auf mich zukommt.
    Doch die ganzen Artikel, die ich gelesen habe, haben mich dazu inspiriert zu kämpfen – gegen normale Ängste, die wohl jeder Mensch hat, und gegen meine soziale Phobie, die mich doch sehr einschränkt.
    Aber du hast es dennoch geschafft, mir Mut zu machen und zu zeigen, dass ich mir selbst aus dieser Phase heraushelfen kann – ich muss es nur genug wollen und meine Komfortzone verlassen. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie dankbar ich dir und den anderen hier bin.

  16. Bin vor kurzem auf deinen Blog gestoßen und kann seit dem nichtmehr aufhören deine Artikel zu lesen. Deine Texte haben eine so motivierende Wirkung! Nach jedem Artikel, den man liest, hat man das Gefühl man könnte alles schaffen und will am liebsten gleich losrennen und all das tun, was man sich bisher nicht getraut hat. Ich bin 18 und mir gehen zur Zeit auch echt viele Fragen durch den Kopf (Mache ich das Richtige?, Was ist mir wirklich wichtig?, .. ), auf die man manchmal auch keine richtige Antwort findet, weil es DIE eine richtige Antwort vielleicht auch gar nicht (oder noch nicht) gibt. Aber deine Texte öffnen einem echt die Augen und man bekommt nochmal eine ganz neue Perspektive, die einem hilft sich besser zu orientieren. Danke dafür!
    Und zu Thema Angst: Ich hab auch eine lange Zeit immer nur das getan, wo ich safe war, wo klar war das mir nichts passiert und mich auch keiner auslachen oder verurteilen wird. Erst seitdem ich angefangen habe keinen Wert darauf zu legen, was andere über mich und das, was ich tue denken, bin ich erst wirklich glücklich und zufrieden und kann mein eigenes Ding durchziehen. Denn, wie du schon gesagt hast, erst wenn wir über unsere vermeintlichen „Grenzen“ hinausgeht können wir etwas Neues lernen.
    Freue mich auf weitere Artikel von dir, Ben. LG

  17. Hi Ben,

    ein sehr interessanter Artikel, der die westliche Gesllschaft gut beschreibt.
    Viele Menschen sind einfach zu abhängig vom aktuellen System. Das System freut sich daran in Form von unterbezahlten Angestellten, Steuerzahlern und braven Konsumenten. Wer aus diesem „Teufelskreis“ ausbrechen möchte, gilt als jemand, der aus der Reihe tanzt. So ein „Aussenseiter“ wird deswegen komisch „beäugt“ von Kollegen, Familie, Freunden und Nachbarn.
    Da hilft nur eins: Sein Ding durchziehen.
    Ich z.B: habe mein Ding als Online Marketer durchgezogen.
    Seitdem blicke ich nicht mehr zurück.
    Übrigens habe ich deine Seite in meinem Brwoser in den Favoriten gespeichert.

    Mit besten Grüßen,
    Abidin

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