7 Gründe nicht an die Uni zu gehen – jedenfalls noch nicht.

nicht an die uni

Eigentlich ist es ja klar. Du machst Abi, dann darfst Du ein Jahr „Pause“ machen – und dann aber schnell an die Uni. 

Verwandter Artikel: 11 Gründe, warum die Gesellschaft von dir erwartet, dass du zur Uni gehst.

Hier sind 7 Gründe, es nicht so zu machen, wie es alle von Dir erwarten. 

7 Gründe (noch) nicht an die Uni zu gehen

1. Es ist, was Du tun solltest, nicht was Du wirklich willst.

Die letzten Jahre wurde Dir immer erzählt, dass die Uni der logische nächste Schritt sei.

Deine Eltern haben bestimmte Pläne für dich.

Du weißt noch gar nicht, ob deine Pläne für dich die gleichen sind wie die deiner Eltern.

Ja, vielleicht hast du wirklich Bock Arzt, Anwalt oder Professor zu werden. Vielleicht sind das aber auch eher die Ziele deine Eltern mit der sie dich in einem sicheren Job sehen.

Die Sicherheit von der deine Eltern noch träumen gibt es längst nicht mehr.

Du weißt also noch gar nicht genau warum Du wirklich an die Uni gehen willst.

Geschweige denn was Du studieren willst. Oder gar den Rest Deines Lebens machen willst.

Macht gar nichts. Wenn Menschen mit 40 immer noch nach ihrem Ding suchen, dann kannst du dir in jungen Jahren ruhig auch in Ruhe Zeit dafür nehmen.

Hier sind ein paar Anregungen: 40 Alternativen zum Studium

2. Du kannst nicht davon ausgehen, dass Uni = beruflicher Erfolg bedeutet.

In der Schule wird uns Disziplin und Gehorsam eingetrichtert. Immer schön dem System nach – und nur das tun, was von uns erwartet wird.

Die besten Schüler waren doch immer die, die immer schön ihre Hausaufgaben gemacht haben und so schreiben wie es der Lehrer gerne hätte, oder?

Arbeigeber (und wenn Du Dich selbstständig machst, brauchst Du es umso mehr) da draußen suchen aber nicht nach “Arbeitslemmingen”, die nur fleißig das tun, was man ihnen vorgibt.

Sie suchen Menschen, die Initiative zeigen und selbstständig arbeiten, ja Projekte vorantreiben können.

3. Alle machen es.

Wenn Du mal überlegst: Alle rennen an die Unis.

Wie zur Hölle willst Du da herausstechen?

4. Hast Du schon andere Optionen abgewägt?

Du hast so viele Möglichkeiten.

Und es gibt tausende andere Möglichkeiten, als an die Uni zu gehen.

Nur weil jeder von Dir erwartet an die Uni zu gehen, heißt das nicht, dass es automatisch die beste Option für Dich ist.

Auch andere Wege können zu Deinem persönlichen Glück und Erfolg führen.

Vielleicht hast du das Gefühl, dass du erst einmal die Welt sehen und dich ausprobieren möchtest.

Solange du jung bist ist die beste Zeit, um zu reisen, zu experimentieren und die Dinge zu tun, die du schon immer mal tun wolltest.

Lass´ Dir Zeit – und die anderen reden.

5. Nicht an die Uni zu gehen bedeutet nicht, dass Du bei McDonalds landen wirst.

Ja, auch normale Menschen können erfolgreich und glücklich werden ohne an die Uni zu gehen.

Ihre Stories sind nur nicht so bekannt wie die von Mark Zuckerberg oder Bill Gates.

Hier ist eine Möglichkeit: Mach´ ein Praktikum in einem Bereich, der Dich fasziniert. Lerne so viel wie Du kannst und schau, dass Du gute Kontakte bekommst.

Arbeite Dich mit Deiner Erfahrung zu besser bezahlten Praktika hoch. Und dann nutze Deine Erfahrung und Kontakte um einen Job zu bekommen. Dieses Experiment kannst Du beliebig oft wiederholen.

6. Viele Menschen lernen außerhalb der Uni mehr als in einem Studium.

Für viele von uns sind Bücher und noch mehr Bücher einfach zu theoretisch. Wir lernen viel schneller, wenn wir aktiv Dinge machen und ausprobieren.

Außerhalb der Uni kannst Du Dein eigenes Tempo gehen. Du bist an keine Vorgaben gebunden.

Und wenn Du doch auf Lesen stehst, dann kannst Du gerne bei der Anti-Uni-Buch-Challenge mitmachen.

Das Wichtigste ist wirklich, dass Du für Dich herausfindest, wie Du am besten lernst.

7. Du bist viel freier.

Keiner macht Dir Vorgaben. Du kannst Dir Deinen Lernplan selbst zusammenstellen.

Und Dir vielleicht gleichzeitig schon eine persönliche Reputation aufbauen. Du kannst einen Blog starten und dort deinen Lern-Fortschritt dokumentieren.

Vergiss aber nicht, dass Freiheit auch immer Verantwortung bedeutet.

 

 

Was denkst du? Ist die Uni für dich der beste Ort zum lernen?

Was fehlt dir, oder was würdest du dir wünschen?

 

 

Mach Dein Ding!

Dein Ben

 

 

P.s. Du weißt nicht was du statt der Uni tun sollst? Hier sind 40 Alternativen zur Uni.

 

 

Bild: Kwintin

Willst Du auch weniger auf die Gesellschaft hören und Dein eigenes Ding machen?

Hol´ Dir meine 7-teilige kostenlose Video-Serie und lerne die Kunst deinen eigenen Weg zu finden. 

>> jetzt die kostenlose Video-Serie abholen! <<

find_your_own_way_university-bdr

17 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Ben,

    ich lese eigentlich immer mit Begeisterung deine Artikel, aber ich muss echt sagen: Langsam wird es langweilig!

    Natürlich heißt der Blog Anti-Uni, aber statt immer mal wieder Gründe zu finden, warum man *nicht* auf eine Uni gehen sollte, solltest du dich vielleicht mit dem Thema auseinander setzen was man stattdessen machen könnte.
    Eine „Ausbildung“ an der Universität ist nicht so realitätsfern, wie man sich das vielleicht denkt … gerade im naturwissenschaftlichen Bereich! Natürlich macht es eher weniger Sinn Informatik zu studieren, wenn man besser dran ist mit einer Ausbildung als Fachinformatiker (da deutlich praxisrelevanter) – andererseits ist die Uni auch gar nicht in jedem Fall dafür da für den Arbeitsmarkt die Leute auszubilden, sondern letztenendes für die Forschung.

    Ich gebe dir sicherlich Recht in vielen Punkten, aber andererseits gibt es auch immer eine Kehrseite. Die andere Seite der Medaille, oder Münze, nimm es wie du willst.

    Leider Gottes ist es aber in unserer Gesellschaft so, dass du ein bestimmtes Tempo anlegen musst. Gerade an der Uni lernst du selbstständig zu arbeiten! Denn den Professoren ist es gerade in den ersten paar Semestern total egal, wer die einzelnen Personen sind (vorallem bei 600-800 Studenten in *einer* Vorlesung). Da muss man sich durchkämpfen, wenn man weiter kommen will. Mittlerweile kenne ich aber auch einige die momentan an ihrer Bachelorarbeit sitzen und total entspannt sind, einfach weil Ihnen das Umfeld gefällt und weil sie es toll finden im Labor o.ä. arbeiten zu können.

    Uni ist auch ein guter Weg, um einfach mal herauszufinden, was man *nicht* mag. Uni ist aber andererseits auch ein Kompromiss, den man manchmal eingeht, weil man zB sonst nicht an die finanziellen Möglichkeiten kommt – eine Ausbildung „wirft“ vielleicht zu wenig Geld ab, aber man möchte unbedingt ausziehen, weil man eventuell familiäre Probleme hat?

    Die Menschen sind vielseitig und genauso vielseitig sind auch die Wege, die man einschlagen kann. Man kann auch nach dem Realschulabschluss sagen: „Hey, mein Abitur brauche ich nicht. Denn ich WEISS wohin ich will – auf geht’s!“

    Ich will dir deinen Blog nicht schlecht reden, aber langsam langweilt es wirklich, immer wieder dasselbe lesen zu müssen: Die Gründe, warum man sich *unbedingt* gegen eine Universität entscheiden sollte. Andere Blogs sind dir da voraus, die gehen noch einen Schritt weiter. Ich weiß, du bist jung – ich bin es auch. Aber momentan habe ich eher das Gefühl, dass du Anti-Uni die Komfortzone nicht verlassen möchte und immer wieder dasselbe „abwirft“ 😉

    just my 2 cents…

    Liebe Grüße aus Hamburg
    Gitte

    1. Hey Gitte,

      danke für dein Feedback!

      Ich hatte ehrlich gesagt bei dem aktuellen Artikel auch eher das Gefühl mich zu wiederholen.

      Nächstes mal höre ich dann wieder auf meine Intuition.

      Alles Liebe und mach dein Ding,

      Ben

  2. Also ich persönlich sage immer studieren geht über probieren.

    Natürlich bin ich so einer, der denkt (weil das die Gesellschaft erwartet) man muss sofort sich entscheiden…. und so ist das auch:

    Ich wollte zuerst Bankkaufmann werden ,- aber ich persönlich fand schon das Pratikum schlimm
    In Biologie und Chemie war ich ganz gut aber Biologie ist ein Fach wo man für brennen muss und man landet gerne mal direkt in die Arbeitslosigkeit (was derzeit auch stimmt…und ich habe halt keine Lust mehr auf Biologie)

    In Mathe hatte ich ne 4+ auf nen Zeugnis und Physik habe ich keine Ahnung deshalb plane wie jeder andere auch in die Spieleindustrie (das ist sehr Mathelastig aber in Mathe war ich jetzt nicht so schlecht) (bzw. werde ich vermutlich woanders landen kann mich dann aber in der Freizeit mit befassen)
    und ja die Medizinische Informatik ist die Zukunft! aber das ist mir doch egal…ich richte meine Studienwahl nicht anhand irgendeiner Pharmalobby….

    und in ungefähr 8 Jahren werde ich dann natürlich eine Ausbildung als Biologielaborant machen um dann als (wer nichts wird wird…)Lehrer in Kunst zu arbeiten und dann später Zeichner von was halt in 12 Jahren so da ist. ( Die Zukunft ist eh unsicher…deshalb bleibe ich in der Gegenwart)

    Uni = beruflicher Erfolg
    Ich finde schon das man eine UNI (UNIS sind nicht schlimm aber Informatik ist z.B. sehr realitätsfern an einigen UNIS laut der Meinung unqualifizierter Internetuser) möglichst meiden sollte aber an „Wald und Wiesen“ Fachhochschulen gibt es in der Regel sowas wie „Innovation“ und „studentische Projekte“ und man kann da sowas wie brotlose Kunst studieren… (ich bin dafür, dass man „Orchideenstudiengänge“ studiert…)

    …aber man studiert ja nicht wegen des Abschlusses sondern weil man halt das Thema/Studium bzw. den Modulplan toll findet…. und da kann man mit Professoren Tee trinken und darf halt so Prüfungen schreiben (das hilft in der Regel sehr weil sonst beschäftige ich mich nur tragend mit dem Taylorsatz oder „ist die Matrix diagonalisierbar“ oder der Berechenbarkeit und Komplexitätstheorie)

    und erstmal das Abitur…finde ich…okay ich mag an einer Privatschule gewesen sein aber beim Abitur kann man z.B. sich mit Themen selbstständig auseinandersetzten und Reflektieren (Das waren die beiden Semesterarbeiten bei mir…ich fand, die haben mehr gebracht als das gesamte Abitur…unter anderem die Erkenntnis, dass ich in Bio ganz gut bin aber nicht Bio studieren will weil es halt nicht so mein Ding ist) …Heute weiß ich was ein Arbeitsmarktbericht (das sind so Zahlen umherwerfen) ist und so 12 Englische Studien durcharbeiten für 2x 20 Seiten Semesterarbeit, wo man dann schauen muss…wie war die Studie aufgebaut? Wo sind die Schwächen und Stärken des Studienaufbaus?…usw..
    und ich konnte Kunst machen und so lustig 60 Minuten Vorträge halten….ohne Kunst im Abitur hätte ich mein Studienfach nie gefunden….(ok nur halt später oder vlt garnicht weil ich einen anderen Weg versucht habe)

    und nach dem Studium werde ich dann wissen, dass ich dann bei MCdonalds als taxifahrender Gameartist arbeite. (also so sieht meine Zukunft halt aus. aber ich kann ja die Gegenwart noch ändern und man ist ja Flexibel heutzutage….)

    und die UNI ist immer ein besserer Ort zum Lernen als zuhause glaube ich ( WEIL FREIZEIT UND LERNEN voneinander getrennt sein sollten)

    1. Uni=Erfolg stimmt aber auch nicht immer (und was ist Erfolg überhaupt?)

      lernen tu ich auch in der Freizeit zB wenn ich radfahre oder ein Instrument lerne

      und wieso sollte an der Uni besser lernen sein als zu Hause? ich habe beides praktiziert

      lg Bettina

  3. und was nach dem Abitur ne Pause machen…ich glaube es hackt….nach dem Abitur FANGE ICH AN …wer will schon ein Jahr umherreisen ….das mache ich nach meinem Studium.

    1. Aha, nach dem Studium, ja? Dann kommst du nicht mehr dazu… nicht nur ich spreche da aus Erfahrung.

      Selbstständiges Denken Fehlanzeige – genau da HAKT es bei sehr vielen Pisanern, während Ben seine Bildung wirklich HACKT – ein kleiner, aber feiner Unterschied 🙂

  4. Ja es stimmt ich lerne außerhalb der Universität mehr, aber ich studiere trotzdem und genau das ist es, ich habe mir ein Studium ausgesucht welches meinen „Lieblingsbereich“ beinhaltet.

    Aber genau dieses Studium gibt mir die Freiheiten und die Möglichkeiten auch außerhalb zu lernen. Ich treffe viele Menschen die meine Interessen haben, schließe neue Freundschaften und teile mir meine Zeit ein wie ich es möchte.

    Ich glaube nicht, dass die UNIs oder FHs das Problem sind, ich glaube einfach viele Menschen studieren „falsch“ bzw. stellen sich ein Studium komplett anders vor. In meinem Studiengang sind von 97 noch 22 übrig, diese 22 Studenten sind von ihrer Art wie sie das Studium sehen schon ziemlich gleich.

  5. Ich glaube, als junger Mensch solltest du herausfinden, was dir Spaß macht und wofür du wirklich brennst. Lange darüber zu grübeln hilft allerdings nicht viel. Du musst die Sache anpacken und einfach loslegen. Durch verschiedene Praktika und Gespräche mit Menschen, die das machen, wofür du dich interessierst, kannst du viele Hintergrundinfos sammeln. Mach dir ein eigenes Bild von deinem Traumjob oder einem Studium, denn nicht immer stimmt die Realität mit deinen Vorstellungen überein.

    Wenn du dich für Bio interessierst und ein Studium anstrebst, dann studiere Bio. Wenn du während des Studiums feststellst, dass Bio nicht dein Ding ist, kannst du immer noch wechseln und etwas anderes machen. Aber mach es. Nichts ist ärgerlicher als eine verpasste Chance. Natürlich spart es viel Zeit, Geld und Arbeit, wenn du bereits vorher weißt, wo du einmal hin möchtest und wie du dorthin kommst und du durch einige Praktika und Gespräche Erfahrungen sammeln konntest, die deine Wünschen gefestigt und deine Vorstellungen konkretisiert haben.

    Allerdings ist es auch nicht verkehrt, sich auszuprobieren und einfach herauszufinden, wo die eigenen Stärken liegen und wofür du brennst. Mit allem, was du tust, entwickelst du dich weiter, eignest dir Fachwissen an, knüpfst wichtige Kontakte und lernst viel über dich selbst. Die Kenntnisse und Erfahrungen, die du in deinem Bio-Studium erworben hast, helfen dir vielleicht auch bei einem anderen Studium oder im Job. Nichts was wir machen, ist umsonst. Immer lernen wir etwas, was wir später noch einmal gebrauchen können, was uns hilft und nützlich ist.

    Übrigens, was vor einigen Monaten noch dein absoluter Traum war, kann morgen schon vorbei sein und du brennst für eine ganz andere Sache, die du entdeckt hast, als du deinen ursprünglichen Plan verfolgt hast. Du hast etwas Neues und total Spannendes entdeckt oder die Welt bietet dir plötzlich ganz neue ungeahnte Möglichkeiten und Chancen. Das Leben ist eben geprägt von Veränderungen und der ganz eigenen persönlichen Weiterentwicklung. Also grübel nicht lange darüber nach, was du tun oder nicht tun solltest, sondern fang einfach an und finde heraus, was dein Ding ist.

  6. Hallo Ben,

    Vieles von dem, was mir zu deinem Post eingefallen ist, hat unter mir bereits Gitte geschrieben.

    Allerdings sehe ich das mit dem Wiederholen von Posts (oder den darin enthaltenen Gedanken), nicht so schlimm, sondern eher manchmal nützlich. Wenn ein neuer Leser (wie ich heute) deinen Blog findet, schaut man sich meist die jüngsten paar Posts durch und wenn da ein paar grundsätzliche Gedanken wiederholt werden, ist das eigentlich nicht schlecht (auch wenn es die Stammleser vielleicht schon öfters gehört haben).

    Was ich aber oft bei diesen Pro-/Contra-Studium- bzw. Studium-vs.-autodidaktisches-Lernen-Diskussionen vermisse, ist: Es gibt einfach eine Reihe von Tätigkeiten die einem ohne abgeschlossene Berufs- bzw. Hochschulausbildung nicht zugänglich sind.

    Warum oder wieso man sich diese Fähigkeiten nur in den seltensten Fällen selbst aneigenen kann, würde jetzt zu weit führen, aber das ist eine Einschränkung, die einem bewusst sein sollte.

    Alles Gute, Julius.

    1. Hey Julius,

      danke für deinen Kommentar.

      Auf welche Berufe/Tätigkeiten spielst du an?

      Oftmals gibt es erstaunlich unkonventionelle Möglichkeiten auch solche Tätigkeiten ohne Abschluss ausführen zu können.

      Viele Grüße,

      Ben

      1. Hi Ben,

        Da gibt es zwei Aspekte:

        1) In Deutschland sind etliche sog. zulassungspflichtige Handwerk(sbetriebe) nur mit Meister-Brief erlaubt (z.B. Kfz-Mechaniker, Friseur, …). Da kommt man einfach formal nicht um diesen Qualifikationsnachweis (die Meister-Prüfung) herum.

        2) Ein naturwissenschaftliches und ingenieurswissenschaftliches Studium. Klar, kann man sich auch alles ohne Uni reinprügeln, aber wenn man den Stoff autodidaktisch versteht, würde man auch das Studium schaffen – und das sehr wahrscheinlich auch schneller. (Ja, es gibt immer wieder Ausnahmen, wie auch Einstein eine war, aber man sollte nicht darauf setzen, der eine in einer Milliarde zu sein.)

        D.h. es gibt einfach Berufe, die man ohne einen standardisierten Qualifikationsnachweis nicht ausüben kann. Kein größeres Unternehmen stellt einen Ingenieur oder Naturwissenschaftler in der Entwicklungsabteilung ein, der nicht studiert hat. Oder nicht wenigstens ein nobelpreisverdächtiges Patent mitbringt 😉

        Ich verstehe, wenn das Berufe sind, die für dich nicht in Frage kommen, aber es soll zeigen, dass einige Berufe dann praktisch unerreichbar sind.

        Aber das macht ja nichts, für viele Freelance-Tätigkeiten sind dagegen die meisten Ausbildungen/Studiengänge sicherlich verschwendete Jahre.

  7. Hi Ben,

    ich bin da ganz mit dir einverstanden. Ein paar Jahre nach dem Studium blicke ich etwas skeptisch auf meine Uni-Zeit zurück. Ja, ich habe viele interessante Dinge gelernt und auch eine tolle Zeit erlebt. Aber es hätte mir wohl mehr gebracht, wenn ich ZUERST ein paar Jahre gearbeitet hätte und ANSCHLIESSEND mit mehr Lebenserfahrung studiert hätte. Dann hätte ich gezielter das abgreifen können, was mir für meinen heutigen Lebensentwurf am meisten bringt.

    Gruss,
    Oli

    1. Hey Oli!

      Danke für deinen Kommentar und dass du deine Einsicht mit uns teilst!

      Ich habe das Gefühl, dass viele junge Menschen einfach noch nicht bereit sind für die Uni – jedenfalls sind es die wenigsten direkt nach der Schule.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *