5 gute Gründe niemals einen Blog zu starten

american sector

Dieser Tage im Internet unterwegs zu sein, kann ganz schön einschüchternd sein.

Es scheint scheint voll von Leuten, die mit schon fast erschreckender Regelmäßigkeit Blog-Artikel veröffentlichen, Online-Kurse erstellen und eine Menge loyaler Leser, Fans und Follower zu haben scheinen.

Beim durch-die-Blogs-Surfen kann es also durchaus passieren, dass es dir in den Fingern juckt und die Gedanken schweifen selbst einen Blog zu starten.

Eine eigene und loyale Leserschaft aufzubauen scheint dabei kein Spaziergang zu sein.

Aber auch kein unmögliches Projekt.

Ich finde: Einen Blog zu starten kann gleichzeitig eine gute und eine schlechte Idee sein.

Mich erreichen regelmäßig Mails von Menschen, die “mit dem Gedanken spielen einen Blog zu starten”.

Oder auch so was wie: “Ich will einen Blog starten, aber ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.”

Blogger scheinen Aufmerksamkeit zu bekommen – für ihre Ideen und das wofür sie stehen. Bloggen erfüllt damit irgendwo ein Grundbedürfnis von uns Menschen: Wir alle wollen gesehen und gehört werden.

Da gibt es Blogger, die haben Hunderttausende von Lesern.

Und andere verdienen sogar echt gutes Geld mit ihren Blogs.

Gleichzeitig kommen in dir Zweifel auf bei dem Gedanken einen Blog zu starten: Auffindbar zu sein, für etwas zu stehen, vielleicht auch mal kritisiert zu werden.

Aber auch: Die Angst davor nicht perfekt zu sein. Am Anfang vielleicht ein Sch***-Design zu haben. Hier und da einen Rechtschreib-Fehler zu machen, auf den dann unsere freundlich-deutschen Rechtschreib-Nazis liebevoll hinweisen… (darauf jedenfalls kannst du dich verlassen 😉 )

Um dich vor den deutschen Rechtschreib-Nazis zu schützen, habe ich fünf Gründe gefunden, es mit dem Bloggen lieber sein zu lassen.

*Trommelwirbel*

Hier sind sie:

1. Du bist nicht online = du existierst nicht.

Könnte man schon fast sagen in der heutigen Zeit.

Oder auch:

Jedenfalls: Bist du nicht online, dann kann dich auch niemand online finden.

Ob du das willst oder nicht, ist eine andere Sache. Erwarte jedenfalls nicht, dass heute noch jemand nach dir in den Gelben Seiten oder im Telefonbuch blättert.

Hm…warum das ein Grund gegen das Bloggen ist? Weiß ich auch nicht.

Machen wir weiter mit Punkt 2.

2. Keinen Impact zu haben

Ein Blog ist ein geiles Tool, um Menschen zu erreichen.

Du schreibst einen Artikel – und schwups kann es passieren, dass den auf einmal Hunderte oder gar Tausende von Menschen lesen. Krasser Scheiß.

Wenn ich mir vorstelle, dass ich mit diesem Blog seit dem Start schon über 300.000 einzelne Menschen erreicht habe (das sind gute 5 Fußball-Stadien voll), dann flößt mir das zwar immer noch Respekt ein – aber stolz bin ich auch ein bisschen. 😉

3. Niemanden zu einer Veränderung zu inspirieren

Kurz vor Weihnachten bzw. Silvester habe ich euch gefragt (also die, die meinen Newsletter bekommen – den du nicht verpassen solltest…), was sich bei euch in 2014 durch Anti-Uni positiv verändert hat.

Über 400 Mails später hatte ich gleichzeitig Tränen der Freude und der Rührung in den Augen.

Hier ein Ausschnitt von Katharina (natürlich mit ihrer Genehmigung).

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4. Keinen loyalen Tribe aufzubauen

Ja, ich konnte bereits ca. 8 Monate nach dem Start dieses Blogs davon leben. Vor allem dank vieler Vorträge und Workshops, für die ich mittlerweile gebucht werde.

Aber auch direkt über den Blog kommt mittlerweile ganz gut was rein, z.B. Durch die vielen Bücher, die ihr bei Amazon bestellt. 😉

Gleichzeitig investiere ich jeden Monat einige Hundert € in diesem Blog. Alleine mein E-Mail-Anbieter kostet mich mittlerweile fast 100 € im Monat.

Daher bin ich umso dankbarer, dass ihr mich z.B. bei meinem Experiment unterstützt habt und auch alle paar Tage regelmäßig Spenden über die Spenden-Box in der Sidebar eintröpfeln.

Danke, dass ihr da seid und mich unterstützt. 🙂

5. Keine konkreten Probleme von Menschen zu lösen

Manchmal ist es ein kleiner Knoten in unseren Köpfen, der uns davon abhält das zu tun, was wir wirklich tun wollen.

Und genau diese Knoten kannst du als Blogger lösen. Mir passiert das immer wieder, dass mir wirklich gute Artikel auf von mir häufig gelesenen Blogs zu einer neuen Erkenntnis verhelfen.

Und natürlich kannst du auch einen Schritt weiter gehen und dein Wissen und deine Erfahrung nicht nur in Form von Artikeln weitergeben – auch E-Books (wie hier, hier, hier, hier oder hier) oder Online-Kurse (wie hier, hier, hier oder hier ) sind eine gute Möglichkeit Menschen zu unterstützen und gleichzeitig deinen Blog zu refinanzieren.

Übrigens:

“Einen Blog starten” klingt ganz schön groß.

Für den Anfang kann es auch einfach ein einziger Artikel sein. Auf Tumblr. Oder Medium zum Beispiel.

Eine geteilte Idee, eine geteilte Erfahrung. Kein Projekt auf Lebenszeit. Lediglich ein kleiner mutiger Schritt.

Mal wieder raus aus der Komfortzone.

Und da ist sie wieder die Frage: Ist es eine gute oder eine schlechte Idee einen Blog zu starten?

Am Ende ist der Akt des Blog-Startens vor allem eine gute Idee, wenn es passiert. (Also wie bei so vielen Dingen und Träumen, die wir haben).

Wenn aus unseren Gedanken Handeln wird.

Wenn die eigenen Gedanken und Zeilen nicht nur nach Aufmerksamkeit lechzend in einem Schreib-Block oder einen Word-Ordner vermodern.

Wenn sie in die digitale Welt eintreten, Köpfe, Herzen, Menschen und Leben berühren. Wenn sie Ausdruck des eigenen Selbst werden und gleichzeitig Fläche bieten für Resonanz, für Entwicklung, Neues und Veränderung.

Wenn das passiert, dann ist das “Blog starten” selbst die Veränderung. Dann ist es größer als wir selbst.

Und damit sogar mehr als nur eine gute Idee.

 

 

Du kannst dir vorstellen einen Blog zu starten?

Dann ist das hier ein guter Anfang: http://www.blogginguniversity.net/

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Willst Du auch weniger auf die Gesellschaft hören und Dein eigenes Ding machen?

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45 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hi Ben,

    danke für diesen inspirierenden Artikel. Ich selber bin ja nun gerade gestartet mit meinem Blogprojekt, eben auch aus der Motivation heraus, anderen einen möglichst großen Mehrwert zu geben, mit den Erfahrungen, die ich selber in meinem Leben gesammelt habe. Menschen zu inspirieren ihr Potential zu leben, nicht unter dem Radar zu fliegen.
    Alleine das TUN, es an zu gehen, es umzusetzen aus der Komfortzone heraus zu treten, hat schon so viel positive Veränderung bewirkt. Auch die Angst, es interessiert sich vielleicht niemand für meinen Content, oder die Zielgruppe ist falsch, oder oder oder.
    Gerade wenn man startet, sieht man ja nur die, die schön länger und „professioneller“ dabei sind und neigt dazu, den eigenen Content als minderwertig einzustufen.
    Ich möchte andere, die dies jetzt vielleicht auch lesen dazu ermuntern zu STARTEN, zu TUN, was immer es ist, was dich begeistert. „Andere“ sind immer besser, wer kennt das nicht?
    Alleine die Skills die ich in den letzten Wochen gelernt habe und Menschen die mir dadurch begegnet sind, sind es schon wert, den Versuch gestartet zu haben.
    Und Blogs und Youtuber, die immer wieder inspirieren und unterstützen, so wie du Ben. Vielen Dank an dieser Stelle das du auch dein Ding machst. I love it.
    „Lieber ein misslungener Anlauf in die richtige Richtung, als ein geglückter in die falsche“.

    In diesem Sinne: Bitte MEHR sinnhftige Unternehmer in der Welt

    Walk on …

    Dirk

    1. Hallo Dirk,

      genauso ging es mir auch, als ich meinen Blog letztes Jahr gestartet habe. Hoffentlich interessiert sich jemand dafür, hoffentlich hagelt es nicht Kritik von allen Seiten… Aber inzwischen geht es mir ganz gut – ich verdiene zwar kein Geld mit meinem Blog, aber das Projekt macht mir Freude, ich habe auch Leser … ab und an bekomme ich auch positive Rückmeldungen. Und inzwischen habe ich über das Thema sogar ein Buch geschrieben – erstaunlich, welche Energien im letzten halben Jahr freigesetzt wurden! Und was ich alles gelernt habe – sowohl beim Bloggen (das für mich am Anfang ja böhmische Dörfer waren) als auch bei der Buchveröffentlichung. Das ist viel wert für’s Leben – und auch falls sich herausstellen sollte, dass es eine falsche Abzweigung im Leben war, kann mir niemand diese Erfahrung nehmen.
      Auf jeden Fall hilft mir Ben immer wieder dabei, bestimmte Vorgehensweisen nicht aus den Augen zu verlieren, ob aus Unwissenheit oder aus überschießender Begeisterung.
      Und, Dirk, Deinen Blog habe ich soeben abonniert und freue mich auf Deine Beiträge!
      Liebe Grüße
      Christine

    2. Hallo Freunde!!
      Vor einiger Zeit habe ich durch Zufall Ben Seite gefunden und lese seitdem regelmässig interessiert mit. Der oben erwähnte „blog“ ist ein Projekt das ich vor 3 Jahren gestartet habe um Jugendlichen die die Studien aufgaben und keine beruflichen Aussichten haben. Einer der Jungs hat übrigens die Seite aufgebaut.
      Aber nun zum Schreiben: Ja, ich hab’s gewagt und folgenden Text geschrieben und prompt wurde er auch bei Personal Development gepostet unter folgendem Link: https://lspersonaldevelopment.wordpress.com/
      Liebe Grüsse und viel Mut wünsche ich euch
      Marcel

  2. Hallo Ben,

    schöner Beitrag.

    Ich selbst habe ja einen ziemlich klassischen Werdegang hinter mir. Aber seit ich meinen Blog habe, habe ich das Gefühl endlich wieder mehr zu lernen, mich als Mensch weiterzuentwicklen und auf Menschen zu treffen, die mir ohne verborgen geblieben werden.

    Wenn dann noch auf einen Blogartikel cooles Leserfeedback kommt – dann ist der Tag sonniger und schöner, als er in Wirklichkeit vielleicht ist.

    Ich finde es mega, wie man mit seinen eigenen Gedanken, die sich manchmal im Kreise drehen, oder die unsinnig, klein und wertlos erscheinen Menschen berühren und bewegen kann. Und wie das Feedback dazu mich als Mensch noch mal weiter treibt.

    Fakt ist: ich liebe meinen Blog. Auch wenn er weit davon entfernt ist, zu den Großen zu gehören.

    Alles Liebe
    Tanja

    1. Hey Tanja,

      ja, das Leser-Feedback ist vielleicht einer der schönsten Teile des Bloggens. Ich finde deinen Blog großartig und finde auch, dass er sich gut entwickelt. Also immer schön dran bleiben 🙂

      Alles Liebe,

      Ben

      1. Eigentlich war das nicht als fishing for compliments gedacht, aber yeah, danke für das Kompliment! 🙂

        Freu mich riesig auf deinen Workshop am Freitag.

        Bis dahin alles Liebe
        Tanja

    2. Hallo Tanja,

      mein Blog gehört auch nicht zu den Großen. Aber Du hast recht, wenn Du schreibst, dass jeder positive Kommentar den Tag ein bisschen schöner macht. So ein Blog ist eine große Bereicherung, finde ich. Ich glaube, so etwas nennt man LEIDENSCHAFT.
      Liebe Grüße
      Christine

  3. Hey Ben,

    sehr cooler Artikel. Es gibt noch weitaus mehr Gründe niemals einen Blog zu starten.

    Ein Blog erfordert viel Arbeit und Zeit, wenn man wirklich etwas erreichen möchte. Das wollen die meisten leider nicht einsehen und so gehen diese Blogs in Regel nach den ersten 2 Monaten direkt unter.

    Aber es gibt mindestens genauso viele Gründe UM einen Blog zu starten. Für mich persönlich ist es die Kommunikation. Es ist der ständige Austausch zwischen meinem Tribe und mir, die mir sagen, dass meine Guides toll sind, die mich Teil haben lassen an ihren Projekten und sich mir anvertrauen.

    Mach weiter so

    Viele Grüße
    Vladimir

  4. Hallo Ben,

    wie viele Menschen man mit einem Blog erreichen kann, ist wirklich nicht zu unterschätzen! Ich bin selbst immer wieder überrascht, wenn ich erfahre, wer meinen Blog liest. Die wenigsten Leser melden sich nämlich öffentlich zu Wort. Und ja, ich finde es schön, zu sehen, dass meine Beiträge andere Menschen zum Nachdenken und Hinterfragen anregen.

    Lieber Gruß,
    Philipp

    1. Hey Philipp,

      davon gehe ich fest aus, dass du Menschen erreichst und zum Nachdenken bringst. Und ja, darüber habe ich gestern noch mit einem Freund gesprochen: Klar meldet sich immer nur ein kleiner Teil zurück – und gerade deshalb kannst du dir eig. vorstellen, dass deine Wirkung wahrscheinlich mindestens die zehnfache ist von dem was du zurückbekommst. 🙂

      Lg, Ben

  5. Hallo Ben,
    ich verfolge deinen Blog schon seit geraumer Zeit und habe mich schon vor einigen Monaten dazu entschieden, auch mein Ding zu machen. Auch wenn ich bisher nicht die notwendige Zeit aufbringen konnte, mich um die Seite zu kümmern, habe ich es nie bereut, die Seite zu launchen.

    Gruß Stefan

  6. Hey Ben
    Irgendwie finde ich das keiner deine Gründe wirklich gegen einen eigenen Blog spricht (Oder das die guten eindeutig überwiegen) . Und selbst wenn- du würdest mit diesem Artikel eine Woche zu spät kommen 😉 . Ich habe gerade mit einem Blog über mein und unser Leben als Freilernerfamilie begonnen, und freue mich schon total Leuten von uns zu erzählen, und Mut machen zu können ihren eigenen Weg zu gehen ! Gerade weil die wenigsten deutschen Freilernerfamilien die Möglichkeit haben, an die Öffentlichkeit zu gehen (Weil es hier nun mal nicht erlaubt ist seine Bildung selbst zu gestalten. … ) bin ich total stolz dies tun zu können. Und DU hast einen großen Teil dazu beigetragen weil ich gemerkt habe wie sehr ich es genieße regelmäßig deine Artikel zu lesen .
    einen Riesen Dankeschön
    Lebe die Freiheit !
    Joy =)

    1. Hey Joy,

      yey! Sehr cool, dass ihr einen Blog gestartet habt, das freut mich zu hören! Voll gut, dass ihr jetzt euren Weg mit anderen teilt, ich bin mir sicher, dass das viele ermutigen wird.

      Freut mich auch, dass du gerne meine Artikel liest. Tut gut, das zu hören.

      Und was die Überschrift angeht war das natürlich eher als Nachdenk-Überschrift gedacht 😉

      Alles Liebe,

      Ben

  7. Hi Ben,

    jetzt bin ich mal richtig schön pathetisch und sage: Das Bloggen hat aus mir einen anderen Menschen gemacht.

    Okay, ganz so dramatisch ist es nicht, aber immerhin sind folgende Dinge passiert:

    – Ich habe mein Gräuel vor der Technik überwunden und den Blog online gebracht
    – Ich habe mich getraut, zum ersten Mal in aller Öffentlichkeit über Ängste und Depressionen zu sprechen
    – Mir gegenüber haben sich jede Menge Freunde/Bekannte mit ähnlichen Problemen „geoutet“, die sonst so gut wie niemandem davon erzählt hatten
    – Ich habe unfassbar viel Aufmunterung und Bestärkung durch Leserzuschriften bekommen
    – Ich habe so viele geile Leute übers Bloggen kennengelernt, es haben sich Freundschaften und Businessideen daraus entwickelt
    – Ich lasse im Bemühen um ein mutiges Leben nicht mehr nach, weil es inzwischen ein paar Tausend Leser als Augenzeugen gibt
    – Ich reflektiere mit jedem Artikel mein Leben und meine Gedanken.

    Ja, es ist manchmal verdammt scheiß viel Arbeit, aber jede Minute ist gut investiert.

    Ich gönn dir den Erfolg deines Blogs von Herzen, denn du machst einfach einen richtig geilen Job.

    Liebe Grüße

    Mischa

    1. Yeeeeeeees! 🙂

      I’m feeling it.

      Danke für die Worte, Mischa. Ich finde, du machst einen nicht weniger geilen Job.

      Alles Liebe,

      Ben

  8. Hallo Ben,

    meinen Sprachenblog gibt es seit letzten August – ich bin mit Feuereifer dabei und habe inzwischen auch ein Buch geschrieben. Letztes Jahr um diese Zeit hätte ich niemals gedacht, dass das möglich wäre. Nicht zuletzt durch Deinen Blog wurde ich bei meinen Vorhaben kräftig unterstützt – dafür wollte ich Dir mal Danke sagen!

    Liebe Grüße
    Christine Konstantinidis

  9. Hey Ben,

    5 Fußballstadien! Alter Schwede! Ich gratuliere 😀

    Die Entdeckung von Anti-Uni war für mich eine treibende Kraft endlich mal das lange in mir gärende Blogprojekt richtig in die Hand zu nehmen.
    Ich habe deine Tipps befolgt, das Blog Camp gestartet, mir eine Mentorin gesucht, habe Geld in mich investiert und bin seit 2 Wochen online.

    Und ich könnte nicht glücklicher sein. Ich flippe jedes Mal beim „Veröffentlichen“ drücken halb aus vor Lampenfieber aber ich liebe.den.scheiß.so.
    Kann bloggen eigentlich süchtig machen? Egal, ich finde es jedenfalls besser als herkömmliche Drogen.

    Danke für die Inspiration, Ben!

    Alles Liebe
    Andrea

    1. Hey Andrea!

      Ja, das mit den 5 Fußballstadien fand ich auch krass, als ich versucht habe mir das vorzustellen 😉

      Glückwunsch zu deinem Blogprojekt! (Oder eher: Fett, fett, fett!!!) Sieht übrigens echt gut aus dein Design!

      Freut mich sehr, dass du glücklich bist damit. 🙂 Gleichzeitig nehme ich die Lorbeeren erst dann vollständig an, wenn du von dem Ding leben kannst (Wenn du das denn willst).

      Ich gründe gerade übrigens meine eigene Blogging University (noch um einiges tiefer gehender als Blog Camp 😉 ). Einen ersten Eindruck bekommst du bald hier: http://blogginguniversity.net/ . Aber shh..noch nicht weitersagen 😉

      Alles Liebe!

      Ben

      1. Yeah, sehr guter Schachzug! Bin schon total gespannt, mehr darüber zu lesen. Gerade jetzt da der Support vom BlogCamp eingestellt wird, braucht das Land unbedingt was neues!

        Danke für die Blumen 🙂 Das bedeutet mir echt sehr viel! Es sind bisher so unglaublich viele coole Dinge passiert, das glaubst du gar nicht! Habe sogar schon meinen ersten Job an Land gezogen – oder eher der Job mich 😉

        Das ultimative Ziel ist es, von meinem Blog leben zu können. Ich arbeite gerade an meinem Produkt und wir sind nebenbei auf dem Weg ALLES zu minimalisieren. Wir ziehen in eine halb so große Wohnung um. Mein Freund verliert nämlich seinen Brotjob und konzentriert sich ab jetzt hauptsächlich auf sein Start Up (hab ich gerade mal unter meinem Namen oben verlinkt 🙂 ).

        Alles Liebe!

  10. Hey Ben,
    ich finde einen Blog zu starten ist immer eine gute Idee. Schon allein die Tatsache, dass man sich mit dieser Idee auseinandersetzt, zeigt schon die Richtigkeit der Sache.
    Auch wenn ich mit meinem Blog noch keinen riesigen Followerkreis aufbauen konnte, so habe ich doch schon vieles gewinnen können: Menschen (auch wenn es nur ein paar wenige sind), die ich für ihren Lebenstraum motivieren konnte und kennenlernen durfte.
    LG

  11. Hi,

    Ich komm grade von einem Hammer! 18 monatigen Trip zurück und checkte im Netz meine Studiengänge, da bin ich irgendwie hier gelandet und hab mir auch mal deine „digitalen Nomaden“ Kollegen angeschaut. Der Begriff Webworker ist doch besser.

    Ich muss sagen, dass ich persönlich das Ganze hier ziemlich überbewertet finde auch mal abgesehen speziell von diesem Post. Ich schreib einfach mal wild ein paar Gedanken, die mir spontan einfallen.
    Ein bisschen Kritik führt immer zu positivem Wachstum 🙂

    Das die neue Generation sich immer für total innovativ hält ist ja nix neues. Das geht schon so ewig so. Das wusste schon Kurt Tucholsky in „Der Mensch, 1931“: Die verschiedenen Altersstufen des Menschen halten einander schon für verschiedene Rassen……
    Wir machen unser Glück selbst, es wundert mich, dass so viele junge Leute keinen Plan haben und Motivation im Internet suchen müssen und Plattformen wie diese brauchen um „ihr Ding“ zu finden.

    Ich bin Handwerker und konnte auf meiner Reise überall Arbeit finden und ein Schlafplatz mit Essen wurde mir auch immer angeboten. Das nenn ich frei und unabhängig. Digital machts nicht einfacher. Die besten Erfahrungen machte ich, wenn ich mehrere Male 3-4 Wochen kein Internet hatte. Ganz einfach, weil es keine Infrastruktur gab. Kein Mensch braucht couchsurfing oder facebook um Kontakte unterwegs zu knüpfen, wer mit offenem Herzen reist und Leute einfach anspricht und vielleicht noch die Landessprache spricht und gut mal schaffen kann findet überall seinen Platz. Das ist Reisen für mich. Komplett eintauchen in die Kultur eines Landes, aus sich rauskommen, Leute direkt ansprechen, seine Grenzen überwinden ohne Technik und mal komplett weg von allem sein. Auch mal viele Tage keinen anderen Ausländer zu Gesicht bekommen.
    Ich brauch keine Challenges um Selbstbewusstsein zu tanken, das ist ne hübsche Businessidee für Industrienationen des Westens, weil die Leute verlernt haben aus sich rauszukommen und aktiv zu sein, zu handeln. Sie haben verlernt sich selbst zu sein und ihre Meinungen zu vertreten. Ihre Möglichkeiten zu nutzen. Schau doch mal die junge Generation in Japan an wie die sich einlullen.

    Wenn dann unterwegs mal das Internet für 4 Wochen fehlt und du wieder in die Zivilisation zurückkommst hast du erstmal nen Schock bekommen. Du denkst warum brauchst du das? Pärchen glotzen in ihre Smartphones und haben sich nichts mehr zu sagen. Die total individuellen Backpacker ebenfalls. Auf der Jagd nach illusorischer Anerkennung wird wie wild der traumhafte Strand mit Selfies abgelichtet und auf facebook oder dem Reiseblog hochgeladen. Das bringt die Leutchen auf ihrer Reise null weiter. AirAsia Generation, echt alternativ, individuell, flach, einsame Leute in Gruppen. Ich seh schon, wie frei der Internetauftritt macht.

    Ich habe mich unfassbar erfüllt gefühlt, die entspannten Locals, die Entschleunigung, Meditation, die Ruhe, die Natur und das Arbeiten. Kein Netz?…..saugeil. Irgendwo am anderen Ende der Welt. Ich war einfach ich und super im Flow trotz Arbeit. Glaubst du jetzt im Ernst ich existierte nicht weil ich nicht online war?
    Ich hatte super Leute um mich rum, war verbunden mit mir selbst und echt befriedigt. Das ist echte Freiheit und gleichzeitig höchste Sicherheit. Eine feste Community aus Fleisch und Blut. Als Blogger bist du selbst für dich verantwortlich, auch für dein Scheitern.
    Was dich eher schwer befriedigt ist dieser Hochgeschwindigkeitszug auf den du als Blogger aufgesprungen bist. Klar deine Follower wollen unterhalten werden und für deine digitalen Freunde existierst du leider nicht aber das brauchts zum Glück alles nicht um zufrieden zu sein. Der Gedanke, dass du online sein „musst“ macht euch gemeinsam einsam.

    Also das nur mal zu dem Aspekt, du brauchst unbedingt nen Blog. Ich hatte nie Facebook oder nen Blog, nie ein Smartphone. Ich brauch da nicht mitschwimmen. Mir gehts super gut damit.

    Das Netz erfindet sich immer neu, damit zu arbeiten lässt dich nie komplett damit „fertig“ oder frei sein.

    Was anderes finde ich es teilweise schade wie ihr eure minimalistischen Werte vermittelt. Viele kaufen hier wahrscheinlich irgendwelche Bücher, lesen sie, und dann gammeln sie halt rum. Warum nicht mal einen kleinen Tauschflohmarkt? Wachstum durch Teilen.

    Ihr predigt Minimalismus und glaubt an Nachhaltigkeit und postet „ultimative Packlisten“ fürs Reisen mit denen man einen Schulbus vollpacken könnte nur um Kohle von Amazon zu kassieren. Damit stärkt ihr nur Monopolisten, Ausbeutung und eure Brieftasche. Das ist so nachhaltig wie der Biosprit ausm Regenwald.
    Das versteh ich nicht wie ihr das mit euren Werten in Einklang bringt? Gewissen? Finde ich einfach bisschen schade oder unglaubhaft.

    So und die Sache mit der self education. Ich denke, es wird immer Abschlüsse geben für die der „Schein“ am Ende einfach wichtig ist z.B. Medizin oder dein geliebtes Jura. Das ist auch ok, du musst einfach was aufm Kasten haben.

    Aber shit, ich denke auch, dass wir da richtig was verbessern können. Da bin ich auf deiner Seite. Mit einem „Prof“ in Indien und sehr vielen motivierten Leuten konnten wir zusammen richtig was bewegen. Morgens bisschen basic agriculture für die Ernährung und 2-3€ für Material pro Tag und es ging ab. Man liest viel, tauscht sich aus, macht! und lernt. Wohnen war frei. Das ist auch kein Online Kram sondern echte Leute. Kennste? Kennste!

    So verrückt es klingt, ich träume teilweise von studycamps mit motivierten, vor Energie sprudelnden Leuten, ausgelagert in die dritte Welt für günstige Lebenshaltungskosten und zur Unterstützung für die locals.
    Das wäre für viele Menschen hier denk ich ein richtiger Entwicklungskatalysator. Günstige, gute Ausbildung ohne zu starre Strukturen und viel kritischem Querdenken. Das spuckt dann auch Leute raus, die da draußen ihre Leben, wie sagen das die digitalen Nomaden?, ROCKEN würden.

    Aber ich bin 21, da kann ich noch was ändern. Gibt noch mehr was ich sagen oder kritisieren würde, aber das reicht hier. Da kannst du vielleicht bisschen was rausziehen.
    Vielleicht brauch ich ja nen Blog^^
    Ne, du. Ich MACH lieber in real Life.

    Machts gut,

    Pele

    1. Hey Pele,

      danke für deinen Erguss 😉

      Ich lass das mal so stehen und gehe ne Runde an der frischen Luft spazieren.

      (Ich denke, das wäre in deinem Sinn, oder?)

      Lg, Ben

  12. Toller Artikel. Ich finde ein Blog ist die perfekte Plattform um sich selbst zu verwirklichen und Ideen auszutesten. Mein eigener Life Coaching Blog existiert noch nicht sooo lange, aber ich spüre bereits wie ich mich positiv dadurch verändere. Also nur zu, keine Angst vorm Bloggen!

    1. Denke auch, dass man beim Bloggen gut Dinge ausprobieren kann. Es kann eben letztlich nicht viel passieren. Also: Keine Angst vorm Bloggen und learning by doing! 🙂

  13. Gute Gründe, lieber Ben. Hab lange nichts von mir hören lassen, was daran liegt dass Deine Gründe mich nicht abhalten 😉 Mein Blog wird nächste Woche launchen, ein Buch in 3 Wochen veröffentlicht werden und ich mich bei Dir in den nächsten Wochen mal melden. Danke für die Inspiration 🙂

  14. Hi Ben,
    ich blogge zwar selber schon seit ein paar Monaten, bin aber komischerweise erst jetzt auf Deine Seite gestoßen. Kompliment zu der tollen Arbeit und ich hoffe ich lese noch viel von Dir.
    Zum Thema: Ich denke jeder sollte einen Blog starten. Zwar ist damit auch Arbeit verbunden, aber es ist eine sehr befriedigende Arbeit, zu der man sich auch noch nach dem Feierabend aufrafft, weil man (fast täglich) sieht das etwas wächst, was man selbst kreiert hat.
    Gruß Timm

  15. Sicherlich hat ein Blog vor und Nachteile aber wenn einen Firma xxx nicht im Internet vertreten ist, dann existiert sie auch nicht. Früher habe Menschen Tagebücher geschrieben oder Ihre Gedanken zu Papier gebracht (Liebesbriefe, Gedichte…) und deshalb ist ein Blog einen feine Sachen um die Masse zu erreichen. Es ist doch im Grunde genommen der Spaßfaktor der zählt, wenn z.b die Besucherzahlen ansteigen und die User an deinem Wissen teilhaben.

    Gruß
    Mariusz

  16. Das Beste am Bloggen finde ich, dass es möglich ist, seine eigenen Ideen mit vielen anderen Leuten zu teilen. Außerdem kann jeder direkt anfangen zu bloggen, ohne dass man große Voraussetzungen erfüllen muss..

  17. Deine Leistungsverweigerung aufgrund von Schikane und verbalen Beschimpfungen
    Finde ich gut

    Natürlich erhälst Du ein Mindestmaß an Pflichterfüllung ein
    Weil Dir sonst langweilig wäre

    Wieso
    Als Jurist arbeiten
    Den Menschen helfen

    Wenn sie Dich täglich schikanieren versteckt und indirekt

    ?

    Da habe ich auch besseres zu tun.

    Silja Nathe

  18. Die halten dich in Schach.
    Brutal.
    Die haben Dich aus dem Weg geräumt.
    Noch nicht ganz.
    Wenn Du in der Psychiatrie landest
    Dann erst bist Du
    Gut

    Ne. Doch nicht.
    Alles ist gut, was Du machst
    Du bist

    Selbstbestimmt.
    Selbstbestimmt kannst du kein Jura mehr studieren
    Weil DU
    Schikaniert wirst.

    ICh auch.
    Täglich.

    Kann kaum arbeiten was Hohe Leistung betrifft.
    Bin dauernd abgelenkt
    Schikaniert
    Vergewaltigt

    Der Verlust für die Wirtschaft
    Ist enorm
    Das ist meine einzige Verteidigung

    No money für mich
    =
    No money für euch

  19. Weissst Duu
    Weer Diich schiikaniert ?

    Aarme Leeute, diie stoolz siind
    Auff ihhr biisschen Geeld

    Diie neehmen Schriift niicht eernst.
    Aales, waas Duuh riiichtig maachsst
    Seei faaalschh.

    Iich weende diiese Geeheeeiimspraache aan
    Uum miit Diir zuu Koohumunizieren, Been.

    Daa zäaahle nuur eiines: Geeldd. Keein eiiinziger
    Buuuchstaabe wiiird errnnst genoommenn!

    Keeein eeiinziger!

    Sscchreecklich soo waas.

    Biittee weende nuur diiiese Geeeheimspraachee an
    Uum miit miir zuuu kooomuniziieren.

    Sooo laange biis siie aufffffliiegt

    Ssiilljjaa

    1. Ich lese Bens Artikel auch gerne,
      aber Sie wirken, um es auf den Punkt zu bringen,
      verstört auf mich. Warum schreiben Sie nicht ganz normal,
      dass man sie auch verstehen kann?

  20. Hey Ben,

    cooler Schreibstil! Gefällt mir sehr gut 🙂
    Und natürlich ist das auch ein klasse Artikel.
    Ich hatte vor mich durch diesen Artikel mit meinen Ängsten zu konfrontieren stattdessen hat er meine Freude und meinen Mut geweckt was sogar noch besser ist.

    Vielen Dank dafür,
    und hoffentlich bis bald.

  21. Hallo Ben,
    aus purem Zufall bin ich bei meiner ersten Kommentierrunde auf dein Blog aufmerksam geworden und diese guten Blogpost gelesen. Ja, also ich blogge schon seit 10 Jahren und kenne die Schwierigkeiten, die damit verbunden sind, ein eigenes Blog zu starten. Vielleicht sollte sich der Neublogger einen guten und dauerhaften Startplan überlegen wie er diesen Schritt machen und die Sache anpacken kann.

    Damals fing ich 2006 auf Blogspot an, doch daraus wurde viel mehr und ein Jahr später war ich schon auf einem selbstgehosteten Blog auf Internetblogger.de, welches es nach wie vor gibt. Das Blog wird demnächst 9 Jahre alt und damit bin ich zufrieden. Ich gehöre sicherlich nicht zu den grössten Bloggern, aber auch ich habe eine Stammleserschaft und weiss wie schwer es ist, diese aufzubauen. Das ist auch von Blogger zu Blogger sehr unterschiedlich.

    In jedem Falle musst du stark am Ball bleiben, mehrmals in der Woche im Blog aktiv werden, Social Media und all das nutzen, um auf dich und das Blog aufmerksam zu machen. Es ist ein Weg und du hast ein festes Ziel, welches du nie aus den Augen lässt. So habe ich die letzten 10 Jahre durchgestanden und locker ausgehalten. Eines Tages kann ich ein Blog-Opa werden, was ich mir fest vornehme 😉

    Durch das Bloggen habe ich meine Blogger-Freunde, aber dieses Blog hier kannte ich bisher nicht. Ich wusste schon immer, dass es bei ca. 100.000 deutschen Blogs einfach massenhaft lesenswerter Blogs gibt und das weiss ich sehr sehr zu schätzen. Vernetzen wir uns einfach alle und werden bekannter 🙂

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