5 Annahmen, die deiner Bildung im Weg stehen

selbstbestimmte bildung
(Vorhang auf für einen großartigen Gastbeitrag von Raphael)

Ich las die E-Mail ein letztes Mal durch, bevor ich sie abschickte. Als ich auf “senden” klickte, machte sich ein kribbeliges Gefühl in meinem Bauch breit.

Ich bewarb mich um ein Stipendium für eine Trainerausbildung. Als Trainer zu arbeiten, fand ich sehr anziehend. Die Mail war mein erster Schritt, mir diesen Traum zu erfüllen.

Welche Arbeit/Beruf findest du attraktiv? Hast du den ersten Schritt dorthin schon gemacht?

Wenn du schon länger einen Beruf/eine Fähigkeit erlernen willst, ist es dir vielleicht wie mir ergangen: Du bist auf einige Hindernisse gestoßen.

Ich bin auf Hindernisse gestoßen.

Ich bin auf Hindernisse gestoßen.

Allerdings waren die Hindernisse nicht außen. Sie waren in meinem Kopf! Ungünstige Annahmen darüber, wie ich am besten vorgehe, um eine Fähigkeit zu erlernen.

Dieser Artikel ist dir gewidmet, wenn du auch auf dem Weg bist, deine Bildung selbst zu gestalten. Du findest darin sämtliche Hürden, die ich genommen habe (oder hoffentlich noch nehmen werde) und die ich auch in anderen Lernenden beobachte.

1. Andere bilden mich fertig aus  (oder: Verantwortung auf allen Levels übernehmen)

Du und ich wissen, dass die Uni uns nur mäßig auf unseren Berufsalltag vorbereitet. Womöglich liest du deswegen auch anti-uni.

Du willst deine Bildung selbst gestalten und dich von den formalen Bildungswegen unabhängig machen.

Das wollte ich auch, als ich mich abseits vom Studium für die Trainerausbildung entschied. Im Training selbst brachte ich mich ein – nahm jede Möglichkeit wahr, zu üben.

Ich freute mich auf den Abschluss der Ausbildung, denn dann würde ich ein ausgebildeter Trainer sein.

Fehlanzeige!

Als ich nach der Trainerausbildung begann, meine ersten Workshops zu geben – begann ich zu realisieren: Meine Fähigkeit als Trainer war noch in den Kinderschuhen.

Ich war frustriert und enttäuscht – ich habe viel Zeit (und Geld) in diese Ausbildung investiert, aber ich war noch nicht der Trainer, der ich sein wollte.

Mit dieser Ausbildung wollte ich Verantwortung für meine Bildung übernehmen. Und das habe ich auch bis zu einem gewissen Grad. Nur habe ich meine Verantwortung im Seminar wieder abgegeben. Ich erwartete, dass der Trainer mich „zum Trainer machen würde“.

“Education is not received. It is achieved.” – Anonym

Die Verantwortung deiner Ausbildung zum Beruf X weder an die Uni, noch an einen Seminarleiter, oder Onlinekurs abzugeben: Das meine ich mit Verantwortung auf allen Levels übernehmen.

2. Damit ich eine Fähigkeit erlernen kann, muss ich zuerst eine Ausbildung machen (oder: ins Tun kommen)

“Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.”  Albert Einstein

Viel wichtiger als jede Ausbildung ist, dass du in der Praxis die Fähigkeiten übst und ausprobierst. Ins Tun kommen bedeutet für mich nicht, beginnen über eine Fähigkeit zu lesen, Seminare zu besuchen etc., sondern es konkret auszuprobieren und in der Praxis zu machen. In vielen Fällen ist das auch der angsteinflößendste Part. (Vielleicht ein Grund, warum es bei mir so lange gedauert hat!)

Wenn du Trainer werden willst, gib Workshops.

Wenn du Coach werden willst, gib Coachings.

Wenn du Autor werden willst, schreibe Bücher.

Ausbildungen, Bücher, Kurse etc. sind kein Selbstzweck: Sie dienen als Inspirations- und Feedbackquelle für die Praxis.

Du brauchst genau so viel Information, wie es für dich nötig ist, den ersten Schritt in der Praxis zu tun.

Jede Information darüber hinaus, besänftigt zwar dein Gewissen, weil du dich mit der Materie beschäftigst – bringt dich aber effektiv nicht weiter.

Im Tun zu bleiben, ist genau so wichtig, wie ins Tun zu kommen. Verlierst du die Regelmäßigkeit, verlierst du auch den Drive und die positive Aussicht. Afschin spricht in seinem ersten Podcast mehr darüber.

3. Bevor ich ins Tun komme, muss ich perfekt vorbereitet sein (oder: die extra Meile)

Du hast deine Pläne zum dritten Mal verworfen, weil sie nicht perfekt waren? Du kommst deswegen nicht ins Tun? Dann ist es an der Zeit, deinen Perfektionismus etwas zu dosieren.

Eins vorab: Perfektionismus ist nicht per se schlecht. Wenn du eine Fähigkeit/einen Beruf meistern willst, kommst du nicht drum herum, die extra Meile zu gehen. Meisterschaft kann Spaß machen, du braucht aber auch Disziplin und die Bereitschaft, viel Zeit zu investieren. Perfektionismus ist eine Eigenschaft, die du dafür nutzen kannst.

Gleichzeitig lähmt uns der Wunsch, eine perfekte Entscheidung zu treffen oder einen vollkommenen Plan zu entwerfen. Wenn dich dein Perfektionismus, einschränkt, stell dir vor, wie du etwas davon in eine verschließbare Kiste gibst. Den Rest behalte für die extra Meile.

Was heißt das konkret?

Übertriff die Standards. Mach mehr, als sich normal anfühlt. Setze aber auch eine konkrete Deadline, die du einhältst. Es geht darum, deine Standards zu übertreffen, die beste Arbeit zu machen, zu der du gerade fähig bist. Nicht etwas vollkommen zu machen.

perfektionismus

Der perfekte Platz, um überschüssigen Perfektionismus zu verwahren.

4. Misserfolge vermeiden (oder: keine Ausbildung der Welt, sollte dir Misserfolge ersparen)

Ein Teil in mir mochte Seminare, weil es ein bequemer Weg ist, etwas “zu tun”. Ich war kaum “Misserfolgen” ausgesetzt und arbeitete trotzdem an meinem Traum. Nur war mir nicht bewusst, wie essentiell Misserfolge für das Lernen einer Fähigkeit waren. 

Indem ich damit wartete, erste Trainings zu geben, stattdessen Seminare besuchte, Onlinekurse machte oder Bücher las, schob ich Misserfolge auf.

Das erhöhte die Angst vor diesem und erhöhte den Druck – keine gute Ausgangsbasis, um entspannt Erfahrungen zu machen.

Ich bin nach wie vor ängstlich und zögerlich mich Misserfolgen auszusetzen. Wenn es dir ähnlich geht, sei dir darüber bewusst, akzeptiere die Angst und mach den größtmöglichen nächsten Schritt. (Mut ist Angst plus ein Schritt).

5. Von einer Barfuß-Bewegung lernen: Du brauchst kein Zertifikat

Es gibt mittlerweile viele Ausbildungen, die dich nach erfolgreicher Ausbildung als Trainer, Coach etc. zertifizieren.

idea-605766_640Um einen Beruf zu erlernen (z.B. Trainings zu geben), brauchst du allerdings kein Zertifikat. Du brauchst aber etwas anderes. Im Fall eines Trainers: eine  wertschätzende Haltung, eine reife Persönlichkeit und Ressourcenreichtum (die beste Art Ressourcenreichtum zu entwickeln: klick).

Das erreichst du aber nicht durch ein Zertifikat, sondern durch üben, reflektieren und noch mal üben.

Darüber gibt es einen verdammt guten Ted Talk: Von einer Barfuß-Bewegung lernen Bunker Roy .

Fazit

In vielen Seminaren, Büchern etc. habe ich viel Wissen erworben, was ich bisher eingeschränkt umgesetzt habe. Viel wichtiger ist, auf allen Ebenen Verantwortung für deine Bildung zu übernehmen und schnell ins Tun zu kommen. Perfektionismus und unangenehme Gefühle sind kein Grund, nicht zu starten. Nutze den Drang, gute Arbeit abzuliefern, für die extra Meile. Misserfolge sind wichtig, schieb sie nicht auf.

Live as if you were to die tomorrow. Learn as if you were to live forever. Mahatma Gandhi

Deine Meinung ist gefragt: Welche Annahmen halten dich davon ab, eine Fähigkeit/einen Beruf zu meistern?

Alles Liebe,
Raphael

PS: Die Zitate stammen aus diesem Artikel. Schau rein für mehr Inspirationen. 😉

Über Raphael:

raphael kolicRaphael ist begeisterter Selbstlerner, Anti-Uni Leser der ersten Stunde, Blogger (no-right-no-wrong.com), Trainer, Student und vor allem eins: Mensch. Am liebsten beschäftigt er sich mit Kommunikation, die Menschen hilft, einander zu verstehen – jenseits von Feindbildern und „richtig und falsch“.

[Anmerkung: Heute früh ging eine early Version dieses Beitrags online, das ist jetzt die aktuelle Version. 🙂 Manche Kommentare beziehen sich noch auf die frühere Version.]

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30 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Raphael und Ben,

    ein sehr wichtiger Artikel für alle, die gerade dabei sind ihr Ding zu machen. Als ich vor ca. 20 Jahren diesen weg gegangen bin, war ich mit meiner Ansicht ganz alleine. Ich hatte kein Internet und keine Community, wo ich gleichgesinnten treffen konnte. Für mich war ein sehr schwieriger Weg. Aber ich fühlte, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Heute bin ich sehr froh, den Weg gegangen zu sein. Es war nicht immer leicht, aber ich habe mein Ding durchgezogen. Seit dem mach‘ ich immer das, womit ich spaß habe.

    Eine solche Plattform wie anti-uni.com ist Goldwert. So bekommen viele Menschen auch den Mut, ihren Herzensweg zu gehen. Und irgendwann wird es ganz normal und selbstverständlich sein, sein eigene Ding zu machen und das Leben nach den eigenen regeln zu leben.

    Ich danke euch beiden für diesen Artikel und für die Erwähnung meines Podcasts. Das ist mir eine Ehre hier aufzutauchen.

    Herzliche Grüße
    Afschin

    1. Hey Afschin,

      danke für deinen Kommentar. Gerne! 🙂 Ich bin ganz deiner Meinung, dass die Plattform hier Gold wert ist. Die vielen Beiträge, Inspirationen und Menschen auf anti-uni haben einen wesentlichen Beitrag geleistet, dass ich den Schritt ins „Ungewisse“, abseits von formalen Bildungswegen, gewagt habe.

      LG,
      Raphael

    2. Hi Ben,ich wollte nur ma eben bisschen Liebe da lassen.
      Du hast mir echt geholfen mit deinen Artikel in na Zeit als ich am Boden zerstört war mein Studium abgebrochen zu haben.
      Danke für den Halt den du mir gegeben hast.Wünsch dir das du trotz allen Wiederständen dein Blog weiter erfolgreich ist.
      Peace out 😉

  2. Hallo Raphael,

    toller Artikel!

    Meiner Erfahrung nach hemmt der Ich-kann-das-nicht-Gedanke Menschen häufig, etwas Neues zu lernen. Dazu gehört „Es gibt schon so viele…“ ebenso wie „Die Chance darauf ist so gering…“.

    Alles Liebe,
    Philipp

    1. Vor allem wenn es um das Thema Bewerbungen und Jobsuche geht hört man diesen Satz sehr häufig:“ Die Chance darauf ist so gering…..“
      Manche Menschen sind so negativ eingestellt sind, dass es gar nicht klappen kann. Einfach TUN und dabei positiv denken! Wenn es nicht klappt ist man zumidest eine Erfahrung reicher. Ich habe übrigens hier auch einen guten Artikel zum Thema „Mehr Mut für den Traumjob“ gelesen. ( http://www.bigkarriere.de/karrierewelt/bewerbungstipps/originelle-Bewerbung-mehr-mut-fur-den-traumjob )

  3. Lieber Raphael!
    Ich danke Dir für diesen Artikel.
    Was mich davon abhält, meinen Traum zu leben? Dasselbe, was Du hier beschreibst. Die Angst, es einfach zu tun und sich im sicheren Schoß eines Seminars, Buchs oder was auch immer mich davon abhält es dann auch wirklich zu tun, zu wissen. Und das, obwohl ich bereits sehr sehr oft ins kalte Wasser geworfen wurde. Ich habe viele Dinge gemacht, ohne sie jemals gelernt zu haben. Deshalb verstehe ich mich zur Zeit nicht, warum ich es mir WIEDER so schwer damit mache. Ich konnte es bisher nicht immer gut benennen. Ja, Verantwortung übernehmen, Misserfolge begrüßen und einfach Tun. Das ist das, was mich abhält. Was ich weiß, ich brauche kein Zertifikat, um etwas machen zu können und ich muss nicht perfekt sein.
    Ich werde tatsächlich demnächst Dinge machen, die ich noch nie gemacht habe und für die ich keine Ausbildung habe. Weil sie mir Spaß machen und weil ich Leidenschaft dafür habe. Denn dann bin ich authentisch. Das kann mir kein Zertifikat geben und mir kein Seminar vermitteln. Mir gefällt dein von Albert Einstein gewählter Spruch: Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information. Und jetzt sehe ich mir den TED-talk an.
    Liebe Grüße,
    Christina

    1. Hallo Christina,

      freut mich zu hören, dass du den Entschluss gefasst hast, Dinge zu machen, die du noch nie gemacht hast – weil sie dir Spaß machen! 🙂

      Vielen Dank für dein Kommentar, bin froh wenn etwas Hilfreiches dabei war.

      LG,
      Raphael

  4. Wow, ich bin überwältigt. Ja das stimmt alles. Ich sah mich gerade als ich den Artikel gelesen habe wieder. Mir kommen die Tränen 😛 Du hast Recht damit das man Angst hat neues zu wagen und versucht stattdessen immer nur alles aufzuschieben. Ich für meinen Teil werde es demnächst ändern und werde das auch meinen Bloglesern sehen lassen. Ich danke dir dafür für diesen wundervollen Beitrag 🙂

    Beste Grüße

    Ruben Pasternak

  5. Hallo Raphael,
    toller Artikel, für mich spielte bis jetzt dein Punkt 2 eine wichtige Rolle. Denn als ich nach meine Bachelor ganz motiviert mein Wissen in der „richtigen Welt“ umsetzten wollte, gelangte ich ziemlich schnell an meine Grenzen, was frustrierend war. Mittlerweile weis ich wie wichtig das Tun und Ausprobieren ist und wie viel Spaß es machen kann.

    lg

  6. Hallo Raphael und Ben,

    so wahr!! Danke für diesen tollen Artikel!

    Ich erkenne mich in vielen Punkten wieder.

    Wie heißt es so schön (abgedroschen aber wahr) „Wissen allein ist nichts wert!“.

    Die Wertschöpfung erfolgt erst durch die Verwendung des Wissens beim TUN!
    Das ist ungefähr so wie beim Erdöl! Erdöl ist erst wertvoll, wenn es in Treibstoff verwandelt Autos, Flugzeuge und Schriffe antreibt und dadurch die Welt verändert.

    Ich versuche mich derzeit an „just in time learning“, d.h. nur das Wissen aufzunehmen, welches ich minimal zum TUN brauche (Tim Ferris lässt grüßen). Naja, fluppen tut diese Methode noch nicht, aber ich bleibe dran.

    Punkt 3 und 4 sind definitiv die Endgegner von Punkt 2 die das TUN vernichten wollen. Hier hilft nur die Erkenntnis, dass es den perfekten Zeitpunkt niemals gibt und von Misserfolgen die Welt nicht untergeht.

    Punkt 5 ist (wie du auch andeutest) nicht allgemeingültig! Und NEIN ich rede nicht von Ärzten oder Anwälten sondern z.B. von dem selbständigen Friseur, für den ein Meisterbrief Pflicht ist.

    Viele Grüße
    Kim

    1. Hey Kim,

      spät aber doch – danke für deinen Kommentar und deine Ergänzungen.

      Bin ganz bei dir. Auch als Psychologe brauche ich Zertifikate. Zumindest sind Zertifikate ein Weg Vertrauen und Flexibilität zu gewinnen. 🙂

      Liebe Grüße,
      Raphael

    1. Hey André,

      danke für deinen Kommentar. Finde ich auch – ins Tun kommen bringt unheimlich viel Motivation (zumindest am Anfang).

      Die Motivation ist großartig, solange man sich nicht desillusioniert oder enttäuscht fühlt, wenn die erste Durststrecke kommt. 🙂

      LG,
      Raphael

      1. Ja, da muss ich dir recht geben. Daher ist es wichtig immer mit kleinen Projekten zu Starten und darauf aufzubauen. Dann hat man quasi ständig Mini-Erfolge und trickst sich selbst aus 😀

  7. Hallo,

    ich selbst habe bis zum sechsten Semester studiert und dann abgebrochen. Mir hat das Buch from Zero to One von Peter Thiel die Augen geöffnet. Es macht einfach keinen Sinn etwas zu studieren was 250.000 anderen Menschen jedes Jahr machen. Aber gegen den Strom schwimmen hat auch Konsequenzen. Heute bin ich froh das ich meinen eigenen Weg gegangen bin und mehrere Unternehmen gegründet habe.

    Beste Gründergrüße aus Hamburg
    Erik

  8. Hey Raphael,

    vielen Dank für deinen Guest-Post! Deine Zeile „Übertriff die Standards. Mach mehr, als sich normal anfühlt.“ trifft’s für mich auf den Punkt. Man lernt am Besten, indem man etwas tut, und sich dabei leicht überfordert. Nicht zu viel, denn sonst kommt schnell der Frust; aber eben auch nicht nicht überfordern…denn dann lernt man nicht.

    Und zu der Frage, ob man bei den zu lernenden Fähigkeiten mit dem Strom (BWL an der Uni) oder dagegen (Blogger) schwimmt, möchte ich den Lesern hier das Buch „So Good They Can’t Ignore You“ an’s Herz legen. Ein sehr faszinierendes Plädoyer dafür, die Gegen-Den-Strom-Variante zu wählen.

    Viele Grüße,
    Yannick.

  9. Selbstbestimmung ist doch Grundgesetz.

    Kann ich also selbst bestimmen

    Was ich mache?

    Verstehe ich das richtig?
    Ben. Frag mal Deinen Vater.

  10. Zitat aus dem Artikel: „Du und ich wissen, dass die Uni uns nur mäßig auf unseren Berufsalltag vorbereitet.“

    Diese Vorstellung drückt ziemlich genau das Problem aus, dass anscheinend hinter vielen Frustrationen heute steckt…ein Uni-Studium war eigentlich nie darauf ausgerichtet auf irgendeinen Beruf vorzubereiten, das ist eine Vorstellung der neuen, eher wirtschaftlichen Ausrichtung des BA-Systems, also kein Problem der Uni.
    Bestenfalls sollte man das von Fachhochschulen erwarten, aber niemals von der Uni. Mit solcher Denke bestätigt man das falsche Bewusstsein und System der Verschulung und Ausbildungsäquivalent doch nur.

    1. Hallo Kerstin,

      stimme dir zu, dass es nicht die Uni ist, die einen enttäuscht, sondern die eigenen Erwartungen.

      Ich habe Bock im Leben einen Unterschied zu machen. Dabei hat mich die Uni wenig unterstützt.

      LG,
      Raphael

  11. Cooler Artikel! Sich von diesen gesellschaftlichen Annahmen freizusprechen, ist wirklich essentiell! Sobald man dies einmal geschafft hat, steht einem nichts mehr im Wege. Liebe Grüße, Joh

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