40 Alternativen zum Studium (#11 – #20)

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Die ersten 10 Alternativen zum Studium erfreuten sich großer Beliebtheit. Viele haben kommentiert, sich bedankt oder warten sehnsüchtig auf die nächsten 30 Alternativen…

Ich will dich gar nicht länger warten lassen.

Hier sind sie:

11. Tu all das, was du schon immer mal tun wolltest

Was steht auf deiner Bucket-List? 

Was wolltest du schon immer mal machen?

Jetzt ist die Zeit dafür.

Es gibt absolut NICHTS was du erreichen musst. Null. Nada. Niente.

Du musst nicht Berater werden, kein Arzt, auch kein Blogger oder sonst was. Du musst nichts  machen, von dem andere dir erzählen, dass es entweder sicher oder einfach nur cool ist.

Vielleicht hast du ein Gefühl, was dein Ding sein könnte. Go for it!

Wenn dir alle nur reinreden wollen: Fuck that shit!

Die Erwartungen an dich sind vielleicht da. Was du damit machst, liegt ganz an dir.

Und: Pack verdammt nochmal deinen fuckin‘ Rucksack, wenn du reisen willst.

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Ok, genug f*-Wörter jetzt.

12. Stell‘ dir dein Online-Wunschstudium zusammen

Heute kannst du dir online dein Wunschstudium zusammenstellen.

Bei iversity und Co. kannst du mittlerweile sogar Zertifikate erwerben für deine belegten Kurse.

Es war nie einfacher als heute die Dinge zu lernen, die dich wirklich interessieren.

13. Mache James Altuchers‘ „Daily Practice“

Es handelt sich dabei um täglich ausgeführte Routinen die dein Leben kickstarten:

Deine Gesundheit, deinen Ideenmuskel, deine Kreativität, deine Motivationen und dein spirituelles Leben.

Physisch:

  • Treibe Sport
  • Schlafe 8-9 Stunden
  • Ernähre dich gesund

Mental:

  • Ideen-Liste (Schreibe pro Tag 10 Ideen auf, die du hast)
  • Lesen (Nachrichten zählen nicht – hier sind Buchtipps oder coole Blogs)
  • Schreiben

Emotional:

  • Ignoriere negative Menschen
  • Tausche dich mit positiven Menschen aus
  • Bringe neue positive Menschen in dein Leben

Spirituell:

  • Dankbarkeit (überlege dir täglich, wofür du dankbar bist – und schreib es auf)
  • Spirituelle Übungen (Meditation, Yoga etc.)

Mehr dazu findest du in James‘ Buch Choose Yourself.

14. Mach‘ einen einfachen Angestelltenjob

Es spricht absolut nichts dagegen einfach mal einen Job anzunehmen oder ein bezahltes Praktikum zu machen.

So bekommst du Einblicke in die Praxis. Du lernst, wie Wirtschaft und Business im echten Leben funktionieren. Du lernst, dass es vor allem um die Zufriedenheit deiner Kunden geht. Du lernst mit Menschen umzugehen und mit Hierarchien.

Das sind Skills, die du nicht in der Uni lernst. Viele Menschen lernen diese Fähigkeiten zu spät. Sei keiner von diesen Menschen.

Außerdem: Wenn du arbeitest verdienst du Geld, das du wieder in deine Bildung investieren kannst.

15. Schreibe ein Filmskript

3118408862_7299d90090Warum eigentlich nicht mal ein Skript für einen Film schreiben?

Such dir ein Genre aus, egal was – von mir aus Liebeskomödien. Schaue dir 10 hintereinander an (wenn dir dabei nicht schlecht wird) und schreibe dann ein Skript für deine eigene Liebeskomödie.

Und wenn du fertig bist schreib mir eine Mail.

16. Leite die Regie für einen Dokumentarfilm über ein Thema, das dich interessiert

Du stehst mega auf Fußball?

Suche dir die größten Torjäger raus und beschreibe, wie ein Müller oder ein Schweinsteiger erfolgreich geworden ist.

Zeige den Zuschauern, was sie als Spieler ausmacht und welche Rekorde sie schon erzielt haben.

Oder du zeigst die Geschichte des Fußballs und gehst darauf ein wie er sich über die Jahre als populärster Sport in Deutschland etabliert hat und warum.

(Das soll keine Anleitung sein, ich schreibe gerade einfach was mir in den Kopf kommt.)

Du brauchst mehr Inspiration?

Mein Kumpel Thomas ist mit dem Fahrrad nach Indien gefahren und hat einen Film darüber gemacht. Und das alles für einen guten Zweck – nämlich um Toiletten zu bauen für einige der 600 Millionen Inder, die keine Toilette haben.

Und weil sie solchen Spaß dabei hatten, sind sie vor kurzem wieder nach Indien gefahren.

Dieses Mal haben sie einfach den Daumen rausgehalten und sind den kompletten Weg von Berlin nach Indien getrampt!

Unterstützen kannst du die Jungs hier.

17. Spreche ein Jahr lang an Schauspielschulen vor

Schauspielerei ist ein Skill, den du dir selbst beibringen kannst und der dir später nicht schadet – egal wo dich das Leben hinbringt.

Du lernst unheimlich viel über Aussprache und Körpersprache. Außerdem lernst du wertvolle Freundschaften und Partnerschaften aufzubauen.

Man weiß nie was sich so ergeben kann, vielleicht landest du ja sogar im nächsten Tatort.

Übrigens: Michael Port, heute ein begehrter Key-Note-Speaker und Bestseller-Autor hat die Basis für seine Karriere im Bereich Schauspiel gelegt.

18. Geh‘ auf UnCollege.org

Und hol dir das UnCollege-Manifesto.

19. Werde Immobilienhändler

Hast du das Zeug zum Verkäufer?

Verkaufen zu können ist ein Skill, der jedenfalls in unserem kapitalistischen System unglaublich wertvoll ist.

Der Milliardär und Marketingguru Eben Pagan war zu seinen Anfangszeiten auch eine Zeit lang Immobilienhänder.

Er gibt heute zu, dass es zwar nichts für ihn war, er aber unheimlich viel dabei gelernt hat.

20. Beginne mit Yoga

48193421_d991885fc6Es geht nicht nur um die Übungen.

Yoga ist eine Lebenseinstellung.

Nach einem Jahr voller Yoga könntest du auch Yogalehrer werden und damit dein Geld verdienen. So lernst du auch noch wie man Menschen unterrichtet.

Oder du arbeitest danach an deiner eigenen Yogamatte, deiner Yogaapp oder deinem Yogablog. Die Möglichkeiten sind endlos.

Zwei coole deutsche Yoga-Blogs sind übrigens die hier:

 20a. Gehe regelmäßig auf Anti-Uni.com

Ich versuche dir deinen eigenen Weg so einfach wie möglich zu machen.

Lies die Artikel, like Anti-Uni auf Facebook, kommentiere, erzähle Freunden davon.

Gib mir Feedback und wende Gelerntes direkt an.

Hilf uns die Bewegung voranzutreiben.

 

P.s. Du musst nicht das tun, was andere von dir erwarten.

Hat dir diese Aufzählung gefallen und fallen dir vielleicht noch weitere Alternativen ein? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Wenn du nach mehr Inspiration suchst, dann findest du sie bestimmt hier: 40 Alternativen zum Studium (#1 – #10)

 

 

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21 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Ben,

    Bin heute zum ersten mal auf deinem Blog und ich muss sagen mir gefällt dein Stil 🙂
    In meinem Alltag begegne ich leider unglaublich vielen Menschen, die sich nicht im Geringsten zutrauen ihren Traum zu leben und ihr eigenes Ding durchzuziehen.

    Mach weiter so und leben Deinen Traum und zeigen den armen und unerfahrenen Studenten dass es auch anders gehen kann.

    Liebste Grüße
    Arthur Propp

  2. Diesen Punkt erachte ich als besonders wichtig, weil Menschen wie Spiegel sind. Vielen lieben Dank. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

    „Emotional:

    Ignoriere negative Menschen
    Tausche dich mit positiven Menschen aus
    Bringe neue positive Menschen in dein Leben“

  3. Geniale Ideen, danke Dir mal wieder.Vor allem die mit dem Immobilienhändler hat mir gefallen 😉
    Ergänzend zu den täglichen Routinen kann ich noch das Buch „Daily Rituals“ von Mason Currey empfehlen. Und für’s Verkaufen das Buch „To Sell is Human“, worüber ich gerade vor kurzem eine Übersicht gegeben habe..

    LG

  4. Hallo Ben,

    der Satz : „Pack verdammt nochmal deinen fuckin’ Rucksack, wenn du reisen willst.“ gefällt mir sehr gut. Erst vor ein paar Tagen habe ich mit einem Freund gesprochen, der gerne verreisen möchte, aber nie die Gelegenheit dazu findet. Immer kommt etwas dazwischen. Es wird eben nie den perfekten Zeitpunkt fürs Reisen geben. Zum Reisen muss man sich die Zeit einfach nehmen, egal, ob es gerade passt oder nicht. Rucksack packen und los.

    Am einem Freitag Abend meinte mein Mann zu mir: „Schatz, wie spontan kannst du Urlaub nehmen?“ Ich habe sofort meinen Chef angerufen und bereits am darauffolgenden Montag habe ich meinen Mann nach Paris begleitet. Wir haben 3 Tage in der Stadt der Liebe verbracht. Er hat gearbeitet und ich habe Paris erkundet. Gelegenheiten muss man eben nutzen, wann immer sie sich einem bieten.

    Beste Grüße

    Jana

  5. Hey Ben,

    ich verfolge deinen Blog jetzt schon seit längerem und das muss mal gesagt sein: Einfach geil!

    Von einem Dokumentarfilm träume ich auch ab und zu, mir fehlt nur das Thema …und das know how – aber das kann man lernen am besten by doing 😉

    Nur weiter so, hast offiziell einen Fan mehr da draußen 😉

  6. Lieber Ben,

    die Frage ist doch eigentlich immer zu was man sich selbst hingezogen fühlt und zu welchem Zeitpunkt.

    DIe Idee mit dem Film finde ich übrigens ziemlich stark 😉

    Alles Gute, weiterhin 😉

    LG

  7. Hey Ben,

    tolle Serie. Vor allem beim Yoga-Tipp musste ich als Yoga-Lehrer und -Blogger schmunzeln. Hast du einen Tipp, wie ich den Kreis inspirierendes Menschen um mich vergrößern kann?

    Alles Liebe,
    Marlen von yoma

  8. Lieber Ben!

    Ich finde diese Seite wirklich spannend und Perspektivenerweiternd.
    Von deinem Blog kann ich viele Tipps mitnehmen. Besonders wichtig finde ich vor allem den Gedanken, dass ein „gesunder“ Körper eigentlich eine der Basisvoraussetzungen ist, um sich geistig weiter zu bringen, zumindest fällt es deutlich leichter. Ich bin irgendwie gerade auch in einem Orientierungsprozess… Ich frage mich halt irgendwie wie du dein Leben finanzierst? Ich hoffe, du verstehst meine Frage nicht falsch und du findest sie nicht indiskret oder so, aber ich hätte dafür gerne irgendwie ne Idee oder einen Vorschlag. Ich meine die Frage auch überhaupt nicht negativ. Du schreibst ja du versuchst minimalistisch zu leben, dass man/frau dadurch Geld sparen kann weiß ich eh. Aber von irgendwas musst du ja auch leben oder kannst du von den Workshops und allem leben? Mich interessiert das brennend, weil ich auch auf der Suche nach neuen Möglichkeiten bin. Und eine andere Frage noch: Sein Ding zu machen und sich dem Leistungsdruck zu entziehen finde ich toll und frage mich, ob ich den Mut dazu auch noch finde, aber wie findet man/frau denn überhaupt sein Ding? 🙂
    Bin auf deine Antwort gespannt,
    bunte Grüße, Rosi

    1. Hey Rosi,

      ich glaube dafür „sein Ding“ zu finden gibt es nicht wirklich ein Patentrezept. Ich schreibe gerade an etwas, das dir vielleicht helfen wird. Eine kleine Zusammenstellung an persönlichen Erfahrungen, die mir und anderen geholfen haben „ihr Ding“ zu finden bzw. sich ihm anzunähern.

      Wie ich mein Leben finanziere? Ich habe die letzten 1,5 Jahre eng mit dem IdeaCamp zusammengearbeitet (www.ideacamp.de). Unter anderem habe ich deren Blog aufgebaut und Interviews mit Gründern gemacht. Daneben kommt immer mal wieder über Workshops oder Vorträge was rein – mittlerweile mehr als zu Anfang.

      Jetzt müsstest du eine grobe Vorstellung haben, oder?

      Ben

  9. Hey, ich bin’s nochmal 😉

    Du schreibst bei Nr. 17, dass man ein Jahr lang an Schauspielschulen vorsprechen soll. Nun, ich wollte schon immer an Castings gehen, nur ist es gar nicht so einfach, welche zu finden, vorallem nicht in der Schweiz! Ständig geht alles über Vitamin B 🙁 Wie & wo finde ich Castings?

  10. Hi Ben,

    ich finde den Artikel zwar lustig, aber leider überhaupt nicht hilfreich. Mal abgesehen von der Idee, ein Business zu gründen, sind alle anderen Punkte höchstens dazu geeignet, ein Studium, eine Ausbildung oder was auch immer, aufzuschieben. Wenn man nicht gerade reiche Eltern hat, die einem das Leben finanzieren, kommt man mit den anderen „Alternativen“ jedenfalls nicht besonders weit – und damit meine ich nicht mal karrieretechnisch, aber irgendwie muss ja wenigstens das Dach über’m Kopf und das Essen auf’m Tisch bezahlt werden.

    Viele Grüße,
    Marie

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