7 Gründe zu reisen, solange Du jung bist

reisen, wenn du jung bist

“To travel is to take a journey into yourself.” – Danny Kaye

Wenn ich Menschen treffe, die gerade nicht wissen, wie es für sie weitergehen soll, dann denke und sage ich meist einfach: “Reise!”

Reisen hat mir unglaublich geholfen – ja vielleicht die Tür in ein neues Leben geöffnet.

Mein Jahr in Lateinamerika war das Beste, was mir überhaupt passieren konnte. Ich konnte einfach ich sein, mich ganz neu und viel besser kennenlernen (klingt esoterisch, ist aber so) und vor allem herausfinden, was ich eigentlich wirklich will.

Abseits von gesellschaftlichen Erwartungen hatte ich Zeit einfach mal auf mich selbst zu hören und zu erkunden, was in mir steckt.

Wer von uns hat nicht schon mindestens einmal gesagt, dass er gerne die Welt bereisen würde?

reise solange jung

„Ja, aber…“

“Ja, aber….” – erwische ich viele, die von ihren Reise-Träumen erzählen.

“Ja, aber…” ist ein regelrechter “Dream-killer”, wenn Du so willst.

Uns wird immer eingeredet vernünftig zu sein – den sicheren Weg zu wählen. Planen, vordenken, absichern…

“Du bist verrückt geworden.” – so die (geschönten) Worte meines Vaters als ich ihm eröffnete, dass ich die Uni für ein Jahr Uni sein lasse, um nach Nicaragua zu gehen.

Was hatte ich zu verlieren? – Nichts.

„Du bist doch immer noch blutjung”, sagte noch gestern jemand zu mir.

Stimmt – und trotzdem mache ich mir schon fetten Stress; sprich: Sorgen und Gedanken um meine Zukunft.

Wie gesagt – die Uni für ein Jahr Uni sein zu lassen und meinen Rucksack zu packen war die (bisher) beste Entscheidung meines Lebens.

Mein Freiwilligendienst in Nicaragua hat mir in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet. Meine drei Wochen in einem Bergdorf quasi ohne Strom und fließend Wasser haben mich anfangs komplett überfordert. Alleine durch Südamerika zu ziehen hat mich selbstständiger und offener gemacht.

Ich kann sagen: Reisen hat mein Leben verändert. Und zwar in jeder Hinsicht positiv. 

Wenn Du gerade nicht weißt wie es weitergehen soll. Wenn Du Dich gerade „stuck“ fühlst. Wenn Du zweifelst. Wenn Du gerade Abitur gemacht oder Dein Studium abgeschlossen hast und keinen rechten Plan hast…

Nimm´ Dir Zeit diese wunderbare Welt kennenzulernen.

Nimm´ Dir Zeit persönlich zu wachsen.

Nimm´ Dir Zeit Dich besser kennen zu lernen.

Das Ding ist: Solange Du jung bist hast Du weniger Verantwortlichkeiten. Du bist jung und frei. 

Du hast so viel Zeit “was Richtiges“ zu machen.

Und mach bloß nicht den Fehler etwas anzufangen, wovon Du nicht überzeugt bist.

Nimm´ Dir lieber Zeit zu reisen – und Du wirst neue Klarheit gewinnen.

Nimm´ Dir Zeit zu reisen und die Welt wird Dich mehr lehren als jede Uni…

7 Gründe zu reisen, solange Du jung bist

1. Du kannst ganz Du selbst sein

Wenn Du (alleine) unterwegs bist, kannst Du ganz Du selbst sein. Du musst Dich niemandem aus Deinem Umfeld anpassen oder in bestimmte Muster einordnen, die andere von Dir gewohnt sind.

Manchmal ist es wirklich schwer sich in seinem bekannten Umfeld von seiner Rolle zu emanzipieren. Deine Freunde und Bekannten haben ein gewisses Bild von Dir. Und wenn Du aus diesem Bild ausbrichst, dann ist das für Dein Umfeld erst mal merkwürdig.

Wenn Du das Gefühl hast, dass Du in Deinem jetzigen Umfeld nicht Du selbst sein kannst – dann reise. Am besten alleine.

Wenn Du reist kannst Du ganz Du selbst sein. Denn keiner hat ein vorgefertigtes Bild von Dir. Du kannst Dich theoretisch jeden Tag neu erfinden.

2. Du erweiterst Deine Komfortzone

Wenn Du losziehst diese wunderbare Welt zu erkunden, dann wirst Du immer wieder Deine Komfortzone verlassen müssen.

Egal ob Du ohne Spanischkenntnisse alleine in ein Bergdorf kommst oder keinen Plan hast, was Du nachts stundenlang am einsamen Grenzübergang in Ecuador machen sollst.

Oder wenn Du merkst, dass Du für eine Bergtour in fast 5000m Höhe vielleicht doch besser eine lange Hose angezogen hättest…

Mit jedem neuen Ort und jedem neuen Erlebnis erweiterst Du Deine Komfortzone ein Stückchen mehr.

Mit jedem Schritt aus Deiner Komfortzone heraus wirst Du stärker.

3. Du kannst erkunden wofür Dein Herz schlägt

Wenn Du unterwegs bist, kannst Du Dich ganz auf Dich konzentrieren.

Du kannst am Lagerfeuer über Dein Leben sinnieren…

Oder bei sternenklarem Himmel auf dem Hosteldach tiefgehende Gespräche mit Menschen führen, die Du erst seit wenigen Stunden kennst…

On the road kannst Du einfach mal abschalten und Dich von den Mustern zu Hause befreien. Du kannst Dich inspirieren lassen von den Orten, die Du besuchst –

und von den tollen Menschen, die Du triffst.

Du kannst Dein Chaos in Deinem Kopf aufräumen und vielleicht sogar das finden, was Du wirklich machen willst. Du kannst das Bewusstsein für Deine tiefsten Leidenschaften und Deine Werte entdecken.

Nimm´ Dir Zeit. Lass´ die Gedanken schweifen.

Und reise einfach los.

4. Du wirst selbstbewusster

Wenn Du reist, dann musst Du aktiv werden. Ich rede hier von reisen. Also nicht bloß Tourist sein.

Wenn Du in fremde Kulturen eintauchst, dann lernst Du Dich auch selbst besser kennen.

Du wirst Dir Deiner selbst bewusster.

Gleichzeitig wirst Du lernen proaktiv zu sein – auf andere Menschen zuzugehen. Sprachbarrieren zu überwinden. Nach dem Weg zu fragen.

Und vielleicht wirst Du es sogar irgendwann lieben nicht zu wissen, wo Du die nächste Nacht verbringen wirst.

Reisen gibt mir das Gefühl, dass ich eigentlich alles schaffen kann.

Reisen macht irgendwie…unbesiegbar.

5. Du siehst Dinge relativ

Vielleicht dreht sich gerade alles um Dich. Du machst Dir Sorgen, hast Zweifel. Weißt nicht recht wie es weitergehen soll.

Reisen wird Dich lehren, dass es Dinge gibt, die größer sind als Du.

Wenn Du Straßenkinder siehst oder gar mit ihnen arbeitest, wirst Du merken wie gut es Dir eigentlich geht.

Wenn Du siehst, welche Lebensfreude Menschen haben, die in einfachen Blechhütten leben, wirst Du realisieren, dass Geld nicht alles ist.

6. Du entwickelst Mitgefühl

Nimm´ Dir Zeit die Menschen und ihre Kultur kennenzulernen.

Sie werden Dir von ihren Problemen erzählen und von tollen Dingen, die sie erlebt haben.

Sie werden Dich fragen, wo Du herkommst und wer Du bist.

Nimm´ Dir Zeit für die Geschichten der Menschen.

Nimm´ Dir Zeit für freiwillige Arbeit.

Die Arbeit und der Umgang mit Menschen in schwierigen Situationen und einem anderen kulturellen Hintergrund wird Dich lehren einfühlsam zu sein.

Gib´ Deinem Herz die Chance sich zu öffnen.

Traue Dich, Dein Mitgefühl zu zeigen.

7. Du lernst, dass das Leben ein großes Abenteuer ist

Fuckin´ hey. „Sicherheit“ gibt es nicht.

Jedenfalls nicht in Form eines „sicheren Weges“, den Dir die Gesellschaft unterjubeln will.

Im Leben geht es immer auf und ab.

Wovon willst Du später Deinen Kindern oder Freunden erzählen?

Wie wäre es, mit einer Pfeife in einem Schaukelstuhl zu sitzen und mit leuchtenden Augen davon zu erzählen wie Du:

  • ohne Geld um die Welt gereist bist,
  • trotz Höhenangst Bungee-Jumping und einen Fallschirm-Sprung gemacht hast,
  • unter sternenklarem Himmel Sex in einem Baumhaus hattest (ups…),
  • von dem Feeling der Inka-Kultur in Peru ergriffen warst,
  • zig aktive Vulkane bestiegen und Dich über den Krater gebeugt hast…

 

Vielleicht fragst du dich jetzt: „Und was wenn ich nicht mehr „jung“ bin?“

Ich finde wir sind immer so jung wie wir uns fühlen.

Reisen wird Dich Vieles lehren. Niemand kann Dir sagen, was genau Dich das Reisen lehren wird. In jedem Fall wirst Du wachsen und großartige Erfahrungen sammeln.

 

Worauf wartest Du noch?

 

 

Wie sind Deine Erfahrungen? Was hat Dich das Reisen schon gelehrt? 

Bilder: x1klima und Christiaan Triebert

Zu diesem Artikel hat mich Jeff Goins inspiriert, der in gewisser Weise eines meiner Vorbilder ist.

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91 Kommentare, sei der nächste!

  1. Mir hat vorallem das Reisen geholfen andere Lebensstandards kennen zulernen. Ich bin in Deutschland in einer kleinen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus aufgewachsen, kaum ein Park in der Nähe und das soziale Umfeld war wenig inspirierend. Think small war die Devise, mit der Bierbulle und dem Aldi-Beutel durch die Stadt 😀
    Die Welt zu bereisen hat mir die Augen geöffnet, dass es noch so viele andere Wege gibt, sein Leben zu gestalten. Warum nicht 365 Tage Sonne genießen? Warum nicht mit Meeresrauschen aufwachen? Warum nicht nur Teilzeit arbeiten á la 4 hour work week? Warum nicht seinen Kindern eine individuelle Bildung geben (homeschooling/unschooling)? Warum nicht mit dem Segelboot die Welt umrunden?
    Alles ist möglich 🙂

  2. Hallo 🙂

    Ich mache momentan einen Freiwilligendienst in Thailand. Ich habe noch keinen so wirklichen Plan was ich danach machen will… ich verwerfe die Pläne immer wieder, weil sie nach einigen Wochen „einfach nicht mehr passen“. Ich bin auf deinen Blog durch meine Mum gekommen, die mir eines Tages plötzlich kommentarlos den Link zu deinem Blog geschickt hat….
    Ich habe bis jetzt schon eine ganze Menge hier gelernt. Und lerne jeden Tag dazu. Ich habe gelernt so viele „einfache Dinge“ in Deutschland zu schätzen. Dinge über die ich vorher nie nachgedacht habe. Ich fühle wie ich mich verändere. Es ist ein unglaubliches Gefühl.

    Auch habe ich hier im Oktober an einem 10-tägigen Schweige-Meditationscampin einem buddhistischen Tempel teilgenommen. Auch ein solcher Aufenthalt macht dich in wenigen Tagen einige Jahre „erwachsener“. Ich sehe die Welt seitdem ganz anders, gehe mit Situationen anders um. Das ist dann eine Reise in dir selbst.

    Vielen Dank übrigens für den tollen Blog. Ich lese ihn sehr gern 🙂

    Ganz liebe Grüße aus Thailand.
    Luisa

    1. Hey Luisa!

      Danke für Deinen Kommentar!

      Wow, cool, dass Deine Mum Dir einfach so meinen Blog zukommen lässt. Sag ihr mal ganz lieb Danke von mir. 🙂

      Es freut mich sehr zu hören, dass sich bei Dir vieles verändert und dass Du lernst die einfachen Dinge des Lebens zu schätzen. Ich erinnere mich noch genau daran, wie das bei mir in Nicaragua war… Das ist ein Wahnsinnns-Gefühl.

      Freut mich riesig zu hören, dass Du eine so tolle Entwicklung machst und diese auch spürst!

      Und ich freue mich natürlich auch riesig, dass Dir mein Blog gefällt. Freue mich, wenn Du ihn auch Deinen Freunden empfiehlst – und vielleicht magst Du ja sogar diesen Artikel hier auf Deinem Blog verlinken. 🙂

      Beste Grüße und liebe Grüße aus Marokko nach Thailand!

      Ben

    2. Hey Luisa, deine Erfahrung in Thailand klingt echt sehr inspirierend. Besonders das Schweige-Meditationscamp finde ich sehr interessant, da ich mich mit dem Buddhismus ganz gut identifizieren kann.

      Ich bin zur Zeit auf der Suche nach so einem längeren Auslandsaufenthalt. Hast du das ganze über eine Organisation gemacht oder alles selbstständig organisiert?

      Wär super cool, wenn du mir ne kurze Antwort schreibst 🙂

      Besten Gruß aus Köln
      Max

  3. Ich bin 40 und war letztes Jahr in 17 Ländern 🙂
    ein Grund, auch später im Leben möglichst viel zu reisen: andere Menschen treffen und Geschichten austauschen.
    Viele Grüße
    Nadja

  4. Hey Ben,

    genialer Artikel und wie Recht du damit hast. Ich bin heute nach Wien gereist und hatte endlich mal wieder die Gelegenheit mich besser kennenzulernen. Auf Reisen begegene ich immer wieder neuen Menschen und stehe vor neuen Situationen, die ich meistern muss.

    Einfach ein tolles Gefühl in einer fremden Stadt/Land anzukommen.

    Beste Grüße
    Marc

    1. Hey Marc!

      Danke für Deinen Kommentar!

      Und ja, genau so ist es. Die Situationen, die uns herausfordern machen uns stärker, helfen uns uns besser kennenzulernen und persönlich zu wachsen.

      Beste Grüße!

      Ben

  5. bin auf Reisen. habe in der Security-Warteschlange jemanden getroffen, der mich in der Uni-Zeit inspiriert hat und den ich 17 Jahre nicht gesehen habe 🙂

    Reisen rulez!

  6. „Kurze Reisen bringen viele neue Weltbilder“ stand einst in meinem Glückskeks. Seitdem bin ich viel in der Welt unterwegs. Letztes Jahr war ich in London shoppen, habe das eine oder andere Astra auf der Hamburger Reeperbahn getrunken, Tapas in Palma gegessen und in Las Vegas geheiratet. Zudem sind wir von San Francisco bis nach Miami gefahren und schließlich auf den Bahamas gelandet. Das Ende unseres aufregenden Reisejahres haben wir natürlich in Downtown Las Vegas gebührend gefeiert.

  7. Habe deinen Blog gerade erst entdeckt & muss dir mit deinem Artikel auf jeden Fall zustimmen.
    Ich selbst bin noch so ziemlich jung; hatte schon immer vor, nach der Schule ein Auslandsjahr zu machen und vielleicht sogar dort zu bleiben für einige Zeit.
    Australien wäre schön; oder auch Island. Ich habe mich eigentlich eine lange Zeit rangemacht, um mich für ein Ziel zu entscheiden. Klappte natürlich nicht.
    Dabei ist mir klar geworden – Es war mir völlig egal wo ich in einigen Jahren sein werde; Hauptsache woanders. Ich könnte mir sogar fast schon vorstellen, dass ich spontan, wenn es soweit ist, einfach auf die Landkarte tippe und losziehe.

    Der Artikel hat mich sehr angesprochen und vermutlich schon ein Stück weit motiviert.
    Liebe Grüße

    1. Hey Ilka!

      Das freut mich, dass der Artikel Dich angesprochen und vielleicht sogar motiviert hat.

      Oft ist es recht egal, wo Du im Endeffekt landes – Hauptsache Du ziehst überhaupt los. =)

      Liebe Grüße!

      Ben

  8. Ja, aber…. ein Dreamkiller? Das gefällt mir. Was mir noch gefällt? Verrückte Menschen. Also Menschen, die einfach tun, einfach leben. Du machst dein Ding – das find ich super. Und die Anti-Uni Einstellung auch. Leider unterliegen die österreichischen Unis einem Systemzwang nach dem Motto: Querdenker und Kreative unerwünscht! Viel Erfolg mit deiner großartigen Bewegung lieber Ben!

    1. Hey Anna!

      Lieben Dank für Deinen Kommentar und die ermutigenden Worte!

      Freue mich, wenn Du junge Menschen auf Anti-Uni aufmerksam machst! =)

      Liebe Grüße!

      Ben

  9. Solange Du jung bist? Ich bin 41 und zieh demnächst zu meiner ersten richtig großen/langen Reise mit meinem neu erworbenen VW Bus los (6 Monate durch Europa). Und ih fühle mich genau im richtigen Alter dafür 🙂

  10. Unabhängig vom Alter ist das Reisen vermutlich für jeden „gesund“, der offen für die Erfahrung und für Neues ist. Ich stimme dir voll zu, Reisen erweitert das Bewusstsein (ganz ohne Drogen 😉 und gibt einem einen anderen Blick auf die Dinge / die Welt.

    Ich bin irgendwo in Südamerika mal einem recht jungen Backpacker aus DE über den Weg gelaufen, der 6 Monate unterwegs sein wollte und selbst meinte, dass sei viel zu wenig Zeit. Auf die Frage hin, warum er nicht einfach länger reist – ist ja schließlich noch jung – meinte er, dass das ja dann irgendwann „nicht mehr gut aussieht im Lebenslauf“.

    Da bin ich aus allen Wolken gefallen und hab ihm erst mal den Kopp gewaschen, dass er sich diesen ollen Lebenslauf gefälligst so gestalten soll, wie’s ihm gefällt und nicht so wie’s vielleicht ein HR Typ irgendeiner Firma gern hätte. 😉

    1. Hey Mandy!

      Danke für deinen Kommentar!

      Cool, dass Du ihm erst mal den Kopf gewaschen hast! =) Von denen hab ich auch eine Menge getroffen in Lateinamerika…

      Liebe Grüße!

      Ben

  11. Alles schön und gut. Danke, der Artikel ist wirklich gut und wahr. Vorallem der allererste Abschnitt: „Reise“ (wenn du nicht weißt wohin mit dir) ist eine gute Empfehlung.

    Aber (Jetzt kommt das gefährliche Ja, aber…) wenn du kein Geld hast und/oder krank bist, heißt es… Tööödöö. Aus die Maus. 😉

    Also: Manchmal geht es dann doch nicht so einfach. 😉 Bzw. nicht sofort. Und einige deiner Gründe, erfährt man nicht nur auf Reisen.

    LG

    1. Hey Valeria,

      danke für deinen Kommentar erst mal!

      Naja, Geld ist kein wirkliches Argument finde ich. Du kannst mega günstig reisen, wenn du willst (einfach los hitchhiken zum Beispiel, Couchsurfing machen und in nem Café arbeiten).

      Krank sein ist natürlich doof – da ist dann doch eher auskurieren angesagt. Wobei ich auch noch mit Parasiten-Verdacht aus Nicaragua gen Süden gereist bin 😉

      Liebe Grüße,
      Ben

      1. Hallo! Ja… daher ja das „Aber“. Klar ist alles möglich. Ohne Geld trampen zum Beispiel. Kennst du jemanden der das macht/gemacht hat? Würde mich mal interessieren.

        Krank, kann ja auch körperlich oder geistig behindert bedeuten. … Schön, dass du wohl auf bist nach dem Trip! LG zurück 😉

  12. Danke für diesen tollen Bericht!!

    Ich überlege in letzter Zeit immer wieder was als nächstes kommt. Ich habe schon oft überlegt zu reisen, aber es ist doch immer die Angst vor dem Ungewissen und oft auch der finanzielle Aspekt. Aber du hast das soo toll geschrieben und mein Herz ging auf bei dem Gedanken an eine Reise. Insbesondere eine Reise, bei der ich mich selbst finden kann.

    Danke, danke, danke und weiter so! 🙂

  13. Hey Ben und Leser 🙂

    Unsere Reise beginnt im September. Wir werden gemeinsam mit unserer Hündin Rala nach Belize fliegen und dort mindestens 6 Monate verbringen (wenn noch Geld übrig bleibt auch gerne länger ^^). Die Reaktion deines Vaters kenne ich nur zu gut. Ich denke, dass solche Reaktionen meist von „älteren“ Menschen kommen die bereits seit 10 oder mehr Jahren in ihrem Job sind und festgefahren sind resp. sich mit ihrem Leben abgefunden haben. Ein bisschen Neid und Bedauern, dass sie es selbst nicht gewagt haben schwingt natürlich auch mit.
    Aber nunja ^^ Ich denke wir starten einen Blog für unsere Belize Reise 🙂 Poste dir den Link dann, damit du und alle die es interessieren sich ansehen können was wir so erleben 😀
    Gruß Patrice, Elina und Rala aus Luxemburg.

  14. Hey Ben,

    lustig, anscheinend dreht sich zur Zeit alles ums Reisen (na gut, Ferienzeit, ok). Benedikt Ahlfeld hat erst neulich übers Reisen geschrieben, ich auch gerade und Dein Artikel ist zwar schon ein bisschen her, aber mir heute auf Facebook übern Weg gelaufen (lässig übrigens, dass Du das Bild mit der Huckepack Ziege genommen hast =).

    Obwohl ich bisher nie der Pauschalreiser war und schon bisschen rumgekommen bin, war ich noch nie alleine „richtig“ unterwegs. Aber nachdem ich „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ gesehen hab, hat mich das Reisefieber einfach gepackt. Deswegen geht’s im Dezember mit Rucksack nach Thailand, was zwar noch relativ langweilig sein mag – aber für mich sicher n guter Einstieg ersma. Ich freu mich drauf und nach Deinen Zeilen natürlich doppelt so viel!

    Hier noch ein Zitat, was mich zum Thema Reisen immer wieder inspiriert:
    „Wenn jeder Mensch zwei mal jährlich die Möglichkeit hätte in ein anderes Land zu reisen um dort mit ein paar heimischen Familien Mahlzeiten zu genießen – das Ausmaß an Gewalt und all der Konflikt auf der ganzen Welt würden schrumpfen. Ich denke wir würden anfangen uns gegenseitig zu akzeptieren.“ – David DeAngelo

    Mehr dazu in meinem „Urlaub“sartikel http://ohrgasmic.com/urlaub-im-hier-und-jetzt/

    Hau rein & Liebe Grüße

  15. wat heisst hier „wenn du jung bist…“
    Wir reisen seit wir 10 waren und es hat sich wenig geändert-
    jetzt kommen wir gerade (ohne unseren 8 Cylinder BMW ) vom Naga Parbat zurüch
    ff
    D R

  16. Hey Ben!
    Ich wollte einfach mal danke sagen für deinen Blog, ich dachte immer ich wär mit einigen Gedanken alleine. Ich bin grad an einem Scheideweg, war ein Jahr in den USA. Dieses eine Jahr nach dem Abi wird uns ja in der Gesellschaft grad noch gegönnt/ akzeptiert dann wird Studium und krasse Lebensplanung erwartet. In Amerika war es schön mal eine andere Lebenseinstellung kennen zu lernen als in Deutschland, wo ja eigentlich wenig toleriert wird nen anderen Weg zu gehen. Naja hab mich dann auch einlullen lassen und sogar meinen vermeintlichen Traumstudienplatz bekommem, bin sogar schon eingeschrieben und soll im Oktober anfangen, aber ich hab einfach das krasse Gefühl ich sollte erstmal ein paar Jahre reisen die Welt sehen, bevor ich mich festlege. Wirklich schwierig so eine Entscheidung zu treffen, weil man sich ja doch sehr abgrenzt/ viele Feinde macht, aber eigentlich sollte man ja auch sein Gefühl hören oder. Sorry für das lange Kommentar, vielleicht hast du ja nen Rat. Liebe Grüße und mach weiter so, coole Sache! Maddie

    1. Hey Maddie,

      danke für deinen Kommentar!

      Wenn du das Gefühl hast noch mehr erleben zu wollen oder andere Dinge auszuprobieren, dann würde ich sagen: Go for it!

      Alles Liebe und mach Dein Ding!

      Ben

    2. „vermeintlichen Traumstudienplatz bekommem, bin sogar schon eingeschrieben und soll im Oktober anfangen, aber ich hab einfach das krasse Gefühl ich sollte erstmal ein paar Jahre reisen die Welt sehen, bevor ich mich festlege.“

      Liebe Maddie, (und alle Mitleser)

      der Gedanke, dass man sich durch die Wahl eines Studiengangs, eines Jobs, eines bestimmten Ortes, eines Partners, etc. „festlegt“, ist ein Symptom, dass unsere Ängste begleitet und verstärkt. Dabei haben wir das große Glück, uns ständig neu entscheiden zu können. Jede Erfahrung ist mehr wert, als der ständig quälende Gedanke, etwas nicht ausprobiert zu haben!
      Ein Studium bietet viele Möglichkeiten zum Reisen, man hat trotz scheinbarer „Festlegung“ viele Freiheiten (bei meinem Studium zumindest – auch, wenn ich mich bereits viel zu lange damit aufhalte, es nicht offiziell zu beenden).

      Ein paar Stichworte zu diesem Thema: Erasmus, Semesterferien, Urlaubssemester, Praktikum im Ausland, Praxissemester, etc. 🙂

      Wer reisen liebt, wird Wege finden!

      Liebe Grüße
      Lari

    1. Hey Peter!

      Na ist doch super – dein Blog schaut übrigens gut aus.

      Zu deiner „Kritik“.

      Meine Leser sind nun mal nicht hauptsächlich Ü 60 – und lies mal aufmerksam den Artikel. Da findest du am Ende zwei Zeilen, die wie folgt lauten:

      „Vielleicht fragst du dich jetzt: “Und was wenn ich nicht mehr “jung” bin?”

      Ich finde wir sind immer so jung wie wir uns fühlen.“

      Weiterhin gute Reise und mach dein Ding!

      Ben

  17. Hey Ben,

    ich geb dir in allen Punkten recht, bis auf einen. Der Text suggeriert nämlich ein wenig, dass man irgendwann zu alt dafür ist, auch wenn du das so an keiner Stelle sagst.

    Ja, es stimmt, mit zunehmenden Alter und damit einhergehend zunehmender Verantwortung wird das Ausbrechen aus dem Alltag nicht zwangsweise leichter. Das wichtigste ist jedoch die Einstellung. Man ist so alt wie man sich fühlt oder so ähnlich. Meine Grenzen baue ich mir selbst und es ist an mir sie einzureißen, wenn ich sie zu hoch gebaut habe.

    Ich habe vor 6,5 Jahren meinen Job gekündigt, der mich nicht glücklich machte. Ich habe angefangen zu studieren, habe im zweiten Semester mein erstes Kind bekommen. Ein Jahr später habe ich geheiratet. Mein Mann hat kurz darauf ebenfalls gekündigt und seinen Traum von einem IT-Studium verwirklicht. Unser zweites Kind wurde im ersten Semester meines Masterstudiums geboren.

    All das sind Dinge, die andere verrückt fanden. Dinge, für die wir aufgrund unseres Alters oder unserer Verpflichtungen zu jung oder zu alt oder zu was auch immer waren.

    Mein Studienabschluss droht in absehbarer Zeit. Dann ist mein Studileben endgültig vorbei. Dann hat mich der Ernst des Lebens zurück, aber ich fühle mich noch nicht bereit dafür. Ich kann mir nicht vorstellen 40 Stunden und mehr pro Woche für den Traum eines anderen zu arbeiten. Ich will mich weiter selbst verwirklichen, so wie jetzt, wo ich das Studium und BAföG als mein Sicherheitsnetz habe. Aber das hat dann einfach ein Ende. Daran kann ich nichts ändern.

    Also tue ich wieder etwas, dass andere möglicherweise für verrückt halten. Ich pfeiffe auf meine Verpflichtungen hier, schnappe mir meine Kinder und meinen Mann und fahre mit ihnen ans andere Ende der Welt nach Bali ins Auslandssemester. Den Kopf frei kriegen. Die Welt und unser Leben aus einer anderen Perspektive betrachten.

    Sobald ich zurück bin, werde ich meine Abschlussarbeit schreiben und dann hoffentlich wissen, wie ich meinen Weg weiterführen kann. Ein erster Schritt zu meinem Traum ist bereits getan. Ich habe einen Blog, auf dem ich mein Abenteuer mit meiner Familie dokumentieren werde. Wenn alles gut geht, werde ich das mit meiner Masterthesis irgendwie thematisch vereinbaren und nach dem Studium vielleicht als digitale Nomadin leben können? Noch ist es ein Traum…

    Gruß,
    Luisa

    1. Schau mal am Ende des Artikels:

      „Vielleicht fragst du dich jetzt: “Und was wenn ich nicht mehr “jung” bin?”

      Ich finde wir sind immer so jung wie wir uns fühlen.“

      Lieben Gruß!

      Ben

      P.s. Respekt für den Move mit Bali – you got it!

  18. meine letzte (kurze) Reise in Indien im 2010 hat mich v.a. folgendes gelehrt: meinen empfindungen und gefühlen, sprich: also mir selbst (wieder) zu trauen; ohne gegenseitige sprachkenntnisse einen lustigen abend mit einer einheimischen familie zu erleben; mich auch mal auf jemanden zu verlassen, den ich (noch) nicht gut kenne; ohne helm mofa zu fahren (okay… würde ich nicht empfehlen, eigentlich… ); mit samt meinen kleidern in dem einzigen fliessenden, sauberen gewässer weit und breit zu schwimmen; mich zu wundern und zu staunen über die vielfalt und untetrscheide, die es auf der welt gibt bezügl. menschen, architektur, landschaft, religion etc…..

  19. Mir gefällt dein Blog, vor allem die alternative Denkweise.

    Dennoch gehöre ich eher zu den Zweiflern… alles schön und gut. Ich liebe es zu reisen, meine größte Überwindung war es, meine Flugangst zu besiegen, damit ich die Welt sehen kann. Mein Traum ist es, die ganze Welt zu bereisen, auf jedem Kontinent gewesen zu sein, die Kultur und die Menschen kennen zu lernen. Dennoch sehe ich ein riesen Hindernis bei der ganzen Sache …
    Reisen ist teuer. Wie finanziert man sich das? Ich habe eine Ausbildung angefangen, um Geld zu verdienen, um mir davon welches zurück zu legen und es zu sparen, damit ich in meinem Urlaub dann die Welt entdecken kann. Die Ausbildung ist bei weitem nicht das, was ich mich jemals erträumt habe, aber ein Studium oder nach dem Abi erst mal ein Jahr zu reisen kam für mich nicht in Frage, weil ich kein Geld dafür habe. Um mir das leisten zu können, stecke ich in einem mäßig guten Job fest, bei dem ich unterfordert bin. Aber anders komme ich nicht an die erforderliche Menge Geld die ich brauche, um ins Flugzeug zu steigen. In einem Jahr bin ich fertig, und ich weiß noch nicht was ich dann mache. Einfach nur weiter arbeiten ist mir zu wenig, ich will studieren, aber selbst dann, trotz Rücklagen fehlt mir das Geld, um meine Träume zu verwirklichen. Denn entweder ich fange das Vollzeitstudium an und muss mich mit kleinen Jobs über Wasser halten – dann fällt das Reisen weg. Vielleicht kann ich dann ein Auslandssemester machen, was eine gute Möglichkeit wäre. Aber die freie Zeit die ich hätte, würde ich mit Geld verdienen verbringen müssen, wo bleibt da dann die Zeit fürs Reisen? Und wenn ich mich dafür entscheide, weiter zu arbeiten und ein Abendstudium oder Teilzeitstudium beginne, werde ich zwar das nötige Geld verdienen, aber keine Zeit für Reisen haben.

    Den Ansatz finde ich wirklich gut, nur leider ist es nicht so leicht für alle, das auch umzusetzen. Vielleicht hast du ja eine Idee für mich, wie ich meine Träume verwirklich kann.

    1. Hey Miriam,

      ein weit verbreiteter Glaubenssatz ist, dass Reisen teuer ist. Ist es aber nicht.

      Ich bin mit ca. 1500 € über zwei Monate quer durch Südamerika gereist.

      Für 600 € war ich fast den ganzen Januar 2014 in Marokko unterwegs – inklusive Hin- und Rückflug und einem kleinen privaten Zimmer mit Meerblick. Das ist weniger als ich in Deutschland für Miete und Essen gebraucht hätte.

      Du willst keinen Flug kaufen?

      In Osteuropa kann man prima trampen und auch sonst günstig reisen. Meine Kumpels Thomas und Johann sind sogar bis nach Indien getrampt 😉

      In diesem Sinne: Los geht’s!

      Und übrigens: In Lateinamerika oder Asien kann man prima in Hostels oder Cafés arbeite um sich während dem Reisen noch ein wenig Geld dazu zu verdienen.

  20. Reisen ist wirklich etwas Großartiges – aber das Leben ist dennoch kein Wunschkonzert!
    Selbst wenn es günstiger geht, als aus dem Reisekatalog, heißt es längst noch nicht, dass du ohne ein gewisses Kapital einfach mal von heute auf morgen um den Globus reisen kannst.
    Für mich ist dieser Artikel eine traumhafte Vision, die so schnell nicht realisierbar ist.
    Mal angenommen ich möchte gerne eine USA Rundreise machen – einfach mal für ein halbes Jahr Quer durch die Staaten – das wäre immens teuer.
    Warum: Flug bezahlen, in den Staaten wird dann auch Geld gebraucht zum Essen, trinken, für Unterkünfte und natürlich ein Wagen.
    Zweiter Knackpunkt: Doppelte Kosten. Meinen Hausstand werde ich wohl kaum für die Zeit aufgeben. Konkret bedeutet dies, das die Miete und das ganze Blabla, wie zum Beispiel mein ca. 140€ Jahresticket zur Arbeit (wohne auf dem Land), von meiner Wohnung während der Rundreise auch bezahlt werden muss.
    Mit Reisen + Wohnung bezahlen würde das locker ca. 1000 Euro im Monat ausmachen. Selbst wenn ich Work&Travel machen würde, wäre das eine immense Summe.

    Als so lala Englisch sprechender kann ich dort allerhöchstens einen Supermarkt einräumen oder Tickets verkaufen. Und damit 1000 € verdienen und noch Zeit zum Reisen übrig haben? Klappt nicht. Also leider nichts, als nur eine Vision.

    Wo wir auch beim Thema Bildung wären:
    Ich stimme dem absolut zu, dass akademische Abschlüsse praxisentfernt und überbewertet werden. Aber machen wir uns nichts vor: Wenn ich mit meinem Nerdwissen zu einem Chef gehe und mich vorstelle, interessiert das niemandem! Und selbst wenn ich den Job dennoch bekomme, werde ich um Weiten weniger verdienen, als der Kollege mit dem Bachelor, Master oder sonst was für einen Abschluss. Da ist unsere Gesellschaft eine Statusgesellschaft. Jeder will das neue Smartphone haben und wird nur anerkannt, wenn er dieses gleich bestellt. So ist es auch mit den Abschlüssen. Anerkannt wird nur der, der viel Papier zeigen kann. Viele aus meinem beruflichen Umfeld haben die buntesten Abschlüsse von den tollsten Hochschulen, aber haben keine Ahnung von ihrem Fach und ich erfahre über google mehr, als wenn ich diese Leute frage.
    Für die Selbstständigkeit wiederrum wird es auch alles nichts bringen, da auch hier Kapital fehlt und ich nicht der richtige Typ für sowas bin. Zu verschlossen, wenig kommunikativ und eben nur Nerd!

    Pro: Dein Blog ist inspirativ und bringt Anreize.
    Contra: Umsetzbarkeit, (also realer Nutzen) ist für mich persönlich kaum möglich, da das größte Problem das Geld ist und das Durchsetzungsvermögen, sowie die in der extrovertierten Gesellschaft so essentielle Kommunikation fehlt, um wahrgenommen zu werden.

    1. Hey Nick,

      danke für deinen Kommentar.

      Dass das Leben ein Wunschkonzert ist, schreibe ich auch nicht.

      Aber ich glaube an: „Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.“

      Und das nicht nur, weil ich es selbst erlebt habe, sondern weil ich es noch viel öfter gesehen habe.

      Eine Rundreise durch die USA kann teuer sein. Wenn du fliegst und in Hotels unterkommst. Sie kann deutlich günstiger sein, wenn du couchsurfing nutzt, Busse oder vielleicht sogar mal ein Stück trampst. All das ist möglich und wahrscheinlich ein größeres Abenteuer als zu fliegen und in Hotels abzusteigen.

      Englisch lernen kannst du in 3 Monaten – am besten direkt vor Ort.

      Du schreibst: „Für die Selbstständigkeit wiederrum wird es auch alles nichts bringen, da auch hier Kapital fehlt und ich nicht der richtige Typ für sowas bin. Zu verschlossen, wenig kommunikativ und eben nur Nerd!“

      Kapital ist nicht unbedingt nötig. Lies nur mal „Kopf schlägt Kapital“. Es dauert ein wenig länger, aber kein Geld zu haben macht dich umso kreativer. Siehe nur meine Sidebar. Kommt jeden Tag was kleines rein. (Lies dazu: The Art of asking // oder siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=xMj_P_6H69g )

      Was dich als Nerd angeht kenne ich dich natürlich nicht. Aber auch an deiner Kommunikationsfähigkeit kannst du arbeiten. Ich bin selbst eher introvertiert und hatte lange Zeit echt Angst vor Menschen (habe ich manchmal immer noch). Dennoch habe ich es irgendwie geschafft dieses Jahr auf über 10 Bühnen vor teilweise über 300 Menschen zu stehen.

      Wenn du noch mehr Ausreden brauchst – schau mal hier: http://anti-uni.com/28-ausreden/

      Eine Buchempfehlung zum Schluss: Carol Dweck: Mindset.

      Ich meins nicht böse. Ich schreibe nur etwas im Affekt, da ich die letzten Tage viele Ausreden ertragen musste. (Von meiner Oma, Eltern und Co.). Nichts für ungut.

      Zudem lese ich gerade über 300 Mails von Leuten, bei denen der Blog dieses Jahr wirklich was bewegt hat und dir mir konkret schreiben, was sie umgesetzt haben dieses Jahr. Ausreden finden können wir alle ziemlich gut. Auch ich.

      Was zu machen oder Angst zu akzeptieren und an uns zu arbeiten ist immer der harte Weg. Aber vielleicht einer, der sich lohnt.

      Lg,

      Ben

  21. Einerseits sehr motivierend und doch kommen Zweifel und Ängste auf wie
    – aber mein Englisch ist doch nicht so gut..was, wenn die mich nicht verstehen?
    – wie soll ich mir das finanziell leisten?
    – ganz alleine…muss doch manchmal ziemlich langweilig sein..

    hattest du schon mal solche Gedanken? Wenn ja, was hast du dann gemacht?

    1. Hallo Joachim, ich klinke mich da jetzt einfach mal ein.
      Englischkenntnisse sind natürlich eine sehr große Hilfe, aber ganz zur Not kommst du auch mit Händen und Füßen klar. Schreib dir voerher ein paar wichtige Sätze in der Landessprache auf.
      Finanziell kann es wesentlich weniger kosten, als man glaubt. In den meisten Ländern gibt es Hostels oder Backpackerunterkünfte, die gut und preiswert sind. Dort bekommst du obendrein auch noch günstige Reisetipps und lernst schnell andere Leute kennen.
      „Ganz allein reisen“: mache ich seit Jahren. Hat in den schönen Momenten seine Nachteile, weil man sie gerne teilen würde. Hat aber auch den Vorteil, dass man selbst Ziel alles bestimmen kann.
      Ich weiß nicht wie alt du bist, eventuell bekommst du auch Anregungen bei meinem aktuellen Post über das Reisen http://peterstravel.de/reisen-im-alter/

    2. Hey Joachim,

      – jeder der dich verstehen will, wird dich verstehen. 😉 Zudem hilft dir Reisen dann mit Sicherheit dein Englisch zu verbessern.
      – reisen kann super günstig sein! Einfach mal rum-googlen =) Nur ein paar Ideen: Trampen, couchsurfing usw.
      – die Sache ist, dass du de facto fast nie alleine sein wirst. Außer du willst das. Aus meiner Erfahrung triffst du fast immer coole Leute mit denen du abhängen oder zusammen reisen kannst.

  22. Coole Website.

    Sehr inspirierende Worte, die mir abermals verdeutlichen, worauf es eigentlich im Leben ankommt. Um des Lebens willen.

    Letzten Sommer beschloss ich, den Rucksack zu packen und einfach meinem Daumen zu folgen. Bin komplett per Anhalter gereist. Mit 80 Euro Startkapital. Und kam bis nach Istanbul! Das hätte ich im Vorfeld niemals gedacht. Das zeigt mir nur, dass wirklich alles möglich ist.

    Schon lange schwirrt mir die Idee einer Weltreise per Anhalter im Kopf herum. Doch dafür möchte ich mir diesmal etwas Geld zusammensparen, um gut vorbereitet dieses Abenteuer anzugehen. Daher werd‘ ich wohl erst mal wieder bei meinem damaligen Lehrbetrieb anfangen zu arbeiten und Knete bunkern. 😉

    Dann möchte ich als Nächstes dieses Jahr noch den Fernwanderweg E5 beschreiten, und die Alpen zu Fuß überqueren. Die Vorfreude ist riesig. Micht kitzelt es oftmals bei dem Gedanken daran, dass dieser Traum demnächst Wirklichkeit wird.

    Dir auch weiterhin nur das Beste Ben. Im Übrigen gefällt mir der Name der Website wirklich gut. „Anti-Uni“ 🙂

    Grüße
    Michael

  23. Hallo Michael,
    ich war auch lange im Ausland und kann mich mit deinen Wünschen/Vorstellungen und Träumen identifizieren! Schön geschrieben!

    Es gibt IMMER Gründe zum Reisen! 🙂 🙂 🙂

    LG

  24. Ich finde es sehr gut, daß du diese Site gestaltest hast.
    Als ich vor 20 Jahren 20 Jahre alt gewesen bin,hatte man mir die Jugend kaputtgemacht.
    Ich durfte nichts,es hieß immer,du bist doch noch so jung,warum willst du jetzt schon reisen odert tanzen gehenoder in einem schönen Umfeld wohnen.
    Das kannst du doch haben wenn du älter bist.
    Sogar Psychater sagten mir ich sie verrückt und ungeduldig,mit 20 Jahren soviel zu wollen,das könnte man doch mit 28,30 und 33 Jahren alles haben.

    Ich denke die Menschen waren schwerst gestört,mit denen ich es zu tun hatte.
    Aber ich bekomme die kalte Wut,wenn ich heute sehe,wie einige Eltern immer noch versuchen,ihren Kindern die Jugend abzusprechen,und es bricht mir das Herz,wenn ich Jugendliche sehe,die wollen,und dann mit Psychatern abgehalten werden zu wollen !

    An alle unsicheren Jugendlichen da draußen:Ihr müsst und dürft alles machen wovon ihr träumt und was Euch glücklich macht !
    Denn wenn ihr das nicht tut,werdet ihr rastlose über 40 Jährige,die nie ganz bei ihrer Kindern sind,weil sie im Land der Sehnsucht leben,und nur darauf warten wann sie endlich anfangen dürfen.
    Einige werden dann verrückt vor Kummer-und das ist meistens gefährlich für die Kinder solcher Leute.
    Junge Menschen müssen sich nicht um alte kümmern,dazu sind die Erwachsenen da.
    Junge Menschen haben die Pflicht,sich die Traüme zu erfüllen.
    Das ist kein Egoismus,sondren Pflicht.
    Wir in der Anwaltssprache würden sagen:Wenn ein junger Mensch ab 17 Jahren bis zu senem 35 Lebensjahr sich nicht ein gutes und schönes und freies Leben erkämpft hat,dann könnte man ihn anzeigen,wegen nicht einhalötens seiner Obliegenheitspflicht gegenüber seiner Familie.
    Im Klartext heisst das:Jeder Mensch hat in seiner Familie und in seinem Leben eine Aufgabe,nämlich,die eigenen Familie erfolgreich ohne krakheit und Armut weiterzuführen.
    Deswegen ist alles zu tun,um ,wenn man mit 30 ein richtiger Erwachsener ist,und mit 40 einer der auch Kinder hat,seine geistige und körperliche Gesundheit zu erhalten und zu erlangen.
    Und erlangen tut man seines eigenen gesunden Erwachsenenstand nur,indem man ab 17 Jahren freigelassen wir zu reisen,essen,wohnen sich befreunden mit wem und was man will.
    Natürlich im normalem Rahmen.Koks und sowas dummes ist damit nicht gemeint.
    Zwischen 17 Jahren und 35 Jahren sollte man nur an sich und seine Freunde denken,und viel Glück und Spass erleben.
    Dann kommt man nämlich gesund und zufrieden und glücklich und freiwillig in den Erwachsenenstand,der gar nicht so schlimm ist wie man denkt wenn man jung ist-der aber auch nicht so toll ist,wei wenn man jung ist.
    Denn er beduetet verzicht und dienen.Man selber hat Kinder zu bekommen ,und man sitzt schwanger zuhause während die Tochter schick ausshieht und ausgeht.
    Das erträgt nur ein ausgeglichnerre gesunder Mensch.!!!!!
    Erwachsene sind stark,wenn man sie vorher jung sein ließ !!!!

    Also nehmt Euch selbstbewusst eure Jugend ,denn sie ist eure Pflicht !
    Man geht mit seinem Leben im Grunde einen Vertrag mit allen Menschen ein:
    Du wirst auf die Wlet gesetzt,und darfst spass haben und lernen in schöner Athmosphäre voller Liebe und Geborgenheit. Und, wenn du das alles hattest,bringst du dich ein,und“zahlst“die superschöne Zeit für die nächste Generation.

    Sex m,usst du übrigens nicht haben bevor du 35 Jahre alt bist !
    Wenn dumme Männer dioch drängen,dann sind das Egoistenndie ihren SPass haben wollen auf Kosten deines Lebens.
    Tausende Teenager gehen auf Druck mit ins Bett,weil sie denken sie wären sonst frigide oder seltsam.
    Man ist wundersam und dumm,wen man Sex hat,bevor man Kinder und Familie will.
    Sex macht spass,aber nur wenn man alle Träume und Wünsche schon hatte !!!!

    Aber man muss jetzt nicht vor Angst vor dem Erwachsenen sterben.
    Man hat auch SPass und Freiozeit zu haben-sonst würde man es ja nicht ausshalten.
    Aber Kinder und totkranke Omas gehen dann eben mal vor und das Hobbie bleibt Wochen und Monatelang liegen.Oder man ist eben nicht merh so hübsch wie die Töchter.
    Das ist hart für jeden-nur richtige Erwachsenen können das aushalten.
    So wunderbar ist die Natur eingerichtet.
    Erwachsene können sogar lieben ,was schöner und erfolgreicher als sie selber sind.
    Richtiges Erwachsensein ist nämlich auch richtig gut-es macht stark und dankbar !

    Aber, für Leute die nie sein durften ist es die Hölle auf Erden !!!!!!
    Also lebt !
    Aber geht es nicht hektisch an – gelassen aber zielstrebig !

    Christiane Rieckmann

  25. Hey Ben 🙂
    „Reisen gibt mir das Gefühl, dass ich eigentlich alles schaffen kann.

    Reisen macht irgendwie…unbesiegbar.“

    Diese zwei Zeilen haben mich getroffen und zum Nachdenken gebracht.

    Ich fand deinen Beitrag so inspirierend, dass ich deine 7 Punkte noch um 4 weitere Punkte ergänzt habe und somit auf 11 Gründe komme, warum man in seinen Zwanzigern reisen sollte. Falls du den Artikel lesen willst, dann findest du ihn hier:
    http://pascalkeller.com/11-grunde-zu-reisen-solange-du-noch-in-deinen-zwanzigern-bist/

    Grüße aus Bayern 🙂

  26. Lieber Ben,
    cooler Beitrag! Vor allem dein Punkt 1 und 2 sind die Gründe, wieso ich reise 🙂

    Absolut mutig von dir, einfach ein Jahr die Uni Uni sein zu lassen und nach Nicaragua abzudüsen! Ich habe die Uni jetzt zwar fertig gemacht, hoffe aber, dass mir mein „Ja, aber..“ nicht mehr allzu lange im Weg steht.

    Ich denke es ist auch wichtig, dass man versucht sein „Ja, aber..“ aufzuhalten und nicht davon seinen Traum killen lässt. Wenn ich eben jetzt zu wenig Geld habe, um ein Jahr um die Welt zu reisen, dann versuche ich eben kleinere Reisen zu unternehmen – so tritt man wenigstens nicht auf der Stelle 🙂

    Liebe Grüße,
    Monya

  27. Bin per Zufall über diesen Artikel gestolpert, und muss sagen: Absolut wahr!

    Geht reisen, es wird euch für immer verändern, die Welt und Ihr werdet nie mehr die selben sein und zwar im positiven Sinne!

    Ich bin erst 3 Monate unterwegs (Alaska und Canada), und nun gehts mit dem Velo weiter nach Südostasien für 5 Monate, und dann? aber ich kann jetzt schon sagen, was man alles erlebt, wenn man alles trifft, was man sieht, durchleidet, etc. ja es ist prägend und ich bin heute viel glücklicher als vor drei Monaten.
    Dazumal in meinem gut bezahlten 42Stunden Job war mir nie klar was wirklich leben heisst (höchstens für Augenblicke in den Bergen oder auf kleinen Reisen, vergisst man aber schnell wieder), nun beginge ich es immer mehr zu verstehen und kann einen neuen Weg finden,einen Weg für mich und nicht für die Gesellschaft.

    In dem Sinne gute Reise euch allen!

    Grüsse TeamMoomin

  28. Hey Ben,

    Danke für deinen Blog. Du bist so inspirierend und wegweisend .
    Ich bin 16 Jahre alt und mache gerade mein Abi dennoch habe ich keine konkreten Ideen oder Vorstellungen was ich in der Zukunft mal machen werde.
    Was ich aber weiß ist, dass ich nie ein Teil dieser Gesellschaft sein will.
    Ich will nicht nach Vorstellung Anderer leben, nur um in das Gesellschaftsbild zu passen. Dieser konventionelle Lebensweg der schon längst durchdacht und geplant ist, ist nichts für mich .
    Der tägliche Ablauf von Arbeit und müde nach Hause gehen bringt in mir unendlich negative und unsichere Gefühle auf .
    Wieso sollten wir nicht einfach tun ? Wieso muss alles einem strikten und geregelten Plan entsprechen ?
    Ich bin noch relativ jung, trotzdem mache ich mir jeden Tag darüber Gedanken . Ich lese viel, weil das für mich der einzige Weg ist vom Alltag zu fliehen.
    Ich möchte nicht Teil einer Gesellschaft sein die keine Ziele und Träume hat und nur noch Wert auf Ruhm und Ansehen innerhalb der Sozialen Netzwerke legt. ( bezogen auf meine Generation -.- ).
    Ich möchte frei von aller Kritik und Meinungen anderer Personen leben. Neue Religionen, Nationalitäten und Kulturen kennenlernen und einzigartige Orte bereisen um mich selbst zu finden . Das ist doch der Sinn des Lebens. Sich selbst zu finden und einfach zu sein .
    In meiner Altersgruppe gehöre ich zu den Wenigen die so denken aber es erfreut mich zu sehen dass es so viele Menschen gibt die dem gleichen Motto folgen . Dennoch muss ich sagen dass ich sehr unsicher bin und nicht weiß wo und wie ich anfangen soll.
    Aber Menschen wie dich zu sehen und zu bemerken dass du es mit so wenigen Mitteln geschafft hast, weckt in mir einen inneren Schrei zum Handeln .
    Und dafür bin ich dir unendlich dankbar 😀

  29. Hey,
    durch deine Worte bin ich vollkommen überzeugt, dass ich es wagen möchte um die Welt zu reißen. Doch ich muss zugeben, dass ich mich allein (noch) nicht traue. Ich glaube, dass es mir zumindest am Anfang um einiges leichter fallen würde mit 2-3 weiteren Leuten zu reißen.
    Ich weiß nicht genau, ob du/ihr mir helfen könnt, aber weiß jemand eine Seite wo man sich eventuell mit anderen zusammenschließen kann?
    Danke im Vorraus,
    Doreen 😉

  30. Ahhh ich muss jetzt unbedingt einen Kommentar schreiben. Ich bin grade so glücklich, über das was du schreibst. Eigentlich habe ich alternative Universitäten gegoogelt, weil ich sehen wollte, was es da so gibt. Dein Blog wurde mir vorgeschlagen, aber er hat mich erst nicht angesprochen weil ich dachte, dass ich ja doch irgendwie auf die Uni will… Aber dein Artikel über die 40 Alternativen hat mich dann doch neugierig gemacht. Und ich Sitze grade in Lombok in meiner kleinen, bescheidenen Hütte ohne richtiges Klo und ohne Dusche, aber weißt du, wie sehr ich mich über das fließende Wasser freue und den Strom!!! Ich war so geschockt, als ich das erste mal das Zimmer betreten habe. Überall waren Kakerlaken und ich wusste nicht, wie ich den Monat überleben soll. Ich arbeite einen Monat in einer Grundschule für die Kinder, die sich die Schule nicht leisten können. Jetzt bin ich 10 Tage hier und ich musste einfach selber aktiv werden. Ich bin in diesen 10 Tagen jetzt schon so oft über meinen Schatten gesprungen, habe mich schon 3 mal mit meinem Roller auf die Fresse gelegt, habe gesehen wie glücklich die Kinder sind, die nichts haben, kein Bett, keine Toilette nichts…. Und ich habe mein Leben in Deutschland nie geschätzt… Ich habe in diesen 10 Tagen schon so viel gelernt… Auch wenn vieles wirklich schwierig war und ich mehr als einmal total verzweifelt war… Ich bin so dankbar für alles!

  31. Hallo

    ein Anlass sich einzumischen. Zum ersten mal allein organisierend vereist bin ich im Alter von 18 Jahren. Damals noch in Europa, Deutschland habe ich ausgelassen, dafür gab es Klassenreisen. Dann kamen die ersten Trips in den Nahen Osten, der seinerzeit eher fern war, was die Verbindungen anging, Flüge zum Beispiel in den Irak gabs nur von Ostberlin. Dann war es Zeit für den großen Trip über Land, den Hippie-Trail über mehrere Monate nach Indien. Mit dem Berufsleben wurde Reisen nicht weniger, aber anders. Es war halt die Zeit der Kurzurlaube, mit maximaler Abwesenheit von 6 Wochen. Mit dem Ende des Berufslebens, seit September 2015, bin ich it meiner Frau wieder mehr als Budgetreisender als Backpack etc. unterwegs. Weiter, länger, freier. Es macht mehr Spass den je und wir packen alle Herausforderungen gelassen und haben gute Zeiten. Fazit: Was hat das Alter mit Reisen zu tun? Keine Ahnung, vielleicht wissen wir es, wenn wir so alt sind, dass es nicht mehr geht, also in ungefähr 35 Jahren von heute an. ps: ich bin 66, meine Frau gerade mal 55 Jahre alt.

    Gruss http://www.wegsite.net

  32. Hey Ben,

    du schreibst, dass du ein Freiwilligendienst gemacht hast. Ist dies die beste Option, um eine Reise im Ausland zu machen? Muss man dann nicht täglich mehrere Stunden arbeiten und kann man dann gar nicht weiter reisen, weil man an seine Stelle gebunden ist?

    Liebe Grüße

    Marcel

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