28 Ausreden, die dich davon abhalten dein Ding zu machen

28 Lügen, die dich daran hindern dein Ding zu machen...

Weißt du worin wir richtig gut sind? Im Ausreden finden. Walter hat 28 Ausreden gefunden, die ab sofort nicht mehr als legitime Ausreden gelten. Enter Walter!

Du hast einen Traum.

Er schlummert tief in dir und du weißt, dass du ihn eines Tages wecken wirst.

Eines Tages, (baby)…

Irgendwann wirst du anfangen.

Irgendwann…

Morgen wirst du dein eigenes Ding durchziehen.

Morgen…

Ich habe mir diese Sätze immer wieder gesagt.

Ich habe mich immer wieder selbst belogen und mir selbst etwas vorgemacht.

Ich wusste nicht, dass ich mich selbst belüge. Ich wusste nicht, dass all die Hindernisse, die mich von meinem Traum abhalten, keine Hindernisse sind, sondern Ausreden.

Ausreden, die ich mir selbst erzähle. Lügen, die so verbreitet sind, dass sie niemandem mehr auffallen.

Erst als ich aus dem Hamsterrad raus war, sah ich sie von der Seite und kann sie heute schon vom Weitem erkennen.

Wenn du dein Ding machen möchtest, aber dir ständig etwas „dazwischen kommt“, dann ist dieser Beitrag für dich.

Egal ob du dein eigenes Business aufbauen, ein Buch schreiben, einen Blog starten, deine Freelance-Karriere beginnen oder deinen eigenen Bildungsweg gehen möchtest – dieser Beitrag ist für dich.

Nach diesem Beitrag wirst du alle (jedenfalls 28) Ausreden kennen, die dich noch davon trennen anzufangen und dein Ding zu machen.

Nach diesem Beitrag wirst du die Lügen, die von der Gesellschaft in deinen Kopf gepflanzt wurden, entlarven.

Nach diesem Beitrag wirst du bereit sein anzufangen.

Hier sind 28 geläufige Ausreden, die dich davon abhalten wirklich Dein Ding zu machen:

1) „Ich habe keine Zeit“

„Ich habe keine Zeit“ heißt übersetzt: „Es ist mir nicht wichtig genug“.

Diese Ausrede, oder sagen wir besser dieser Selbstbetrug, ist so weit verbreitet, dass die Widersprüchlichkeit dieses Satzes niemanden mehr stört.

Wenn du den Fernseher anmachst, feiern gehst oder diesen Beitrag liest, dann hast du Zeit.

Zeit bekommt man nicht. Zeit nimmt man sich. Jajaja, den Spruch kennen wir.

Und wir machen jetzt einen Punkt dahinter.

2) „Ich habe Verpflichtungen“

Jeder hat Verpflichtungen.

Doch welche Verpflichtung hast du dir ausgesucht und welche wurde dir aufgehalst?

Wo wurde dir ein Stein ans Bein gebunden, den du nicht haben wolltest?

Finde diesen Stein und werde ihn los.

Habe die richtigen Verpflichtungen – nicht alle Verpflichtungen der Welt.

3) „Ich habe einen harten Job (oder ein hartes Studium)“

Die erwachsene Form des Selbstmitleids sieht so aus: „Du hast einen lässigen Job/ein lässiges Studium, deshalb kannst du noch nebenbei [setze eine kreative Tätigkeit ein] tun.“

Jeder hat genau den Job (oder das Studium), den er sich ausgesucht hat.

Niemand wurde in Ketten an den Schreibtisch gefesselt (hoffe ich jedenfalls).

Wenn du einen Job oder ein Studium hast, das dich voll und ganz einnimmt, dann ist das deine Entscheidung.

Wenn du dein Buch schreiben, dein Business gründen oder deiner Kunst nachgehen möchtest, dann rudere beim Job oder beim Studium zurück.

Beantrage eine 80-Prozent-Stelle, lass dir mehr Zeit beim Studieren, arbeite produktiver oder arbeite in Teilzeit.

Oder stehe früher auf.

Mach am Wochenende ein wenig Zeit.

Noch ein platter Spruch: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

4) „Ich bin noch nicht gut genug“

„Ich muss noch ein bisschen mehr üben. Ich weiß noch nicht genug. Ich muss noch einiges recherchieren und noch ein paar Leute fragen.“

Du kannst ewig lernen und nie anfangen.

Hör auf, das Lernen als Ausrede zu missbrauchen.

Fang an und lerne unterwegs.

So kannst du dich darauf konzentrieren das zu lernen, was du für den nächsten Schritt brauchst.

5) „Ich habe nichts zu sagen“

Ach, wenn jeder Autor/Blogger/Redner/Unternehmer/Politiker etwas zu sagen hätte…

Mal im Ernst: Niemand hat ein Leben gelebt wie du. Niemand hat die Dinge so erlebt wie du. Niemand hat die gleichen Gedanken wie du.

Also: Du hast etwas zu sagen, weil du einzigartig bist.

Du hast eine Geschichte.

Erzähle sie.

(Warum es so kraftvoll ist deine persönliche Geschichte zu erzählen zeigt dir der großartige Bo Eason in diesem Video.)

6) „Alle Bücher sind schon geschrieben, alle Unternehmen sind schon gegründet und alle Lieder sind schon komponiert“

Und trotzdem erscheinen jedes Jahr tausende von Büchern.

Es werden täglich Unternehmen gegründet.

Tendenz: Steigend.

Was die Bücher angeht: 2013 wurden insgesamt 81.919 Titel in Erstauflage herausgebracht – 2,6 Prozent mehr als 2012 (79.860).

Jedes Jahr erscheinen tausende neue Lieder.

Du musst nicht der Erste sein und alles genau so machen, wie es die anderen machen.

Du darfst anders sein.

7) „Ich habe nicht die nötigen „Tools““

„Wenn ich so einen coolen Moleskine oder einen paperblank hätte, dann würde ich auch Notizen machen und tolle Ideen aufschreiben.“

Wenn du wirklich schreiben möchtest, dann schreibst du auch auf Klopapier.

Wenn du Videos machen möchtest, dann reicht zu Beginn die Billigkamera.

Fange klein an und arbeite dich mit der Zeit (und Einkommen) hoch.

8) „Ich habe kein Macbook“

Irgendwie scheint jeder „Kreative“ und Entrepreneur ein Macbook zu besitzen, das er in der Bahn und überall stolz aufklappt .

„Solange ich keins habe, kann ich nicht anfangen mein Kreativprojekt umzusetzen“.

Während du das liest, merkst du schon: Das ist Quatsch.

Ich habe damals meinen 3,4 Kilo schweren Fujitsu-Laptop durch die Gegend geschleppt. Früher musste mein Bruder Videos über Nacht verarbeiten lassen – so langsam war der PC.

Wenn dir dein PC nicht gefällt, dann frag mal Gutenberg, der mehrere Jahre brauchte, um ein Buch zu drucken…

9) „Ich habe kein iPad“

Na, jetzt wird’s aber doll.

Siehe oben.

Werkzeuge sind kein Selbstzweck,  Werkzeuge sind Helfer.

Sie sollen kein Hindernis und keine Ausrede sein.

Fang einfach an und dein Business-Werkzeugkasten wird sich mit der Zeit füllen.

10) „Ich warte bis die Muse und der Flow kommt“

Weißt du, wer auf die Muse wartet?

Menschen, die nie fertig werden.

Menschen, die nie ANFANGEN.

Menschen, die einen Schuldigen suchen, warum sie nicht ihr Ding durchziehen.

Menschen, die glauben, dass das Schreiben ein romantisch-kreativer Prozess ist.

Ich muss euch enttäuschen: Kreativität ist harte Arbeit. Aber diese Arbeit macht Spaß.

Du musst die Muse herbeipeitschen, indem du einfach in die Tasten haust (oder in anderer Form „reinhaust“).

11) „Ich suche nach einer Idee, die noch keiner hatte“

Da kannst du suchen bis die Enter-Taste auf deiner Tastatur abfällt.

Du musst nichts Neues erfinden.

Meist reicht es einfach besser zu sein als die anderen. Oder anders. Persönlicher. Cooler. Hipper.

War das iPhone das erste Smartphone mit Touch-Display? Nein.

Die anderen „Smart“-Phones waren bloß dumm wie Brot und unbequem wie ein Nagelbett.

Du brauchst keine neue Idee.

Du kannst eine bewährte Idee besser ausführen als andere und damit starten.

Und wenn du doch unbedingt etwas Revolutionäres starten willst, dann lies mal Zero to One: Notes on Startups, or How to Build the Future von Peter Thiel.

12) „Mir fehlt die Ausbildung“

Preisfrage: Welchen Abschluss haben Bill Gates, Marc Zuckerberg und Jack Taylor gemeinsam?

Richtig. Gar keinen.

Und trotzdem sind sie alle Milliardäre.

Klar, die hatten auch Glück und sind smarte Köpfe.

Gleichzeitig sind sie keine Übermenschen und haben irgendwann einfach angefangen zu TUN.

Spätestens nachdem du hier Anti-Uni gelesen hast, solltest du wissen: Abschlüsse sind überbewertet.

13) „Ich habe kein Geld“

Das ist ein harter Brocken.

Doch weißt du, was der schnellste Weg zu mehr Geld auf deinem Konto ist: Weniger ausgeben.

Kürze deine Ausgaben, vergiss die Partys, kündige unnötige Handyverträge, verkaufe dein Zeug auf eBay, miete dir eine kleinere Wohnung, fahre mit dem Fahrrad,  jobbe nebenbei.

Wenn du wirklich deine Leidenschaft zum Leben erwecken möchtest, dann musst du gewisse Opfer bringen.

Ben hat sich übrigens in den ersten Monaten mit 500 € in Berlin durchgeschlagen. 8m2-Zimmer inklusive. Einige von euch kennen die Story.

14) „Ich habe Angst“

Jeder hat Angst.

Doch nur, wer sie überwindet, der erntet den Erfolg.

Earl Nightingale sagte:

„Glück kommt durch Freiheit. Und Freiheit kommt durch Mut“.

Wenn du Freiheit möchtest (finanziell oder kreativ), dann musst du aus deiner Komfortzone raus.

Ich kenne leider keinen anderen Weg.

Obwohl: Das hier kannst du mal lesen.

15) „Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll“

Du brauchst keinen Business-Plan oder ein Super-duper-high-end-Konzept.

Manchmal hilft es schon einfach mal den ersten Schritt zu gehen.

Berühmte Autoren sagen es so:

„Ich schreibe nicht, weil ich eine Idee habe. Ich habe Ideen, weil ich schreibe.“

Gleiches gilt für Gründer, Macher, Innovatoren, Querdenker, Youtuber und Co.

16) „Niemand wird mein Produkt/Buch/Business kaufen oder sich für mich interessieren“

Du hast Angst, dass deine Mühe und Arbeit am Ende umsonst war.

Diese Angst ist unbegründet.

Es gibt nämlich zwei Möglichkeiten:

Jemand kauft dein Produkt = Erfolg

Niemand kauft dein Produkt = Du hast etwas gelernt = Erfolg

So oder so: Du verlierst nie, wenn du dein Ding machst.

17) „Mir fehlt die Autorität“

„Ich bin ein kleines Würstchen, wieso sollte jemand auf mich hören oder mein Produkt kaufen?“

Die Zeit der „Gatekeeper“ ist in den meisten Branchen (außer Jura und Medizin) vorbei. Du brauchst keinen Schein, um dein Produkt zu verkaufen.

Du brauchst keine „Erlaubnis“ in Form eines Zeugnisses.

Du brauchst heute nicht mal einen Buchvertrag um einen Bestseller zu schreiben!

Autorität bekommst du durch Handlung. Macher sind die Menschen mit „Autorität“.

Heute zählt, was du tust, nicht was auf deinem Zettel aus der Uni steht.

18) „Mir fehlt das Glück der anderen“

„Glück ist, wenn ein vorbereiteter Mensch auf eine Gelegenheit trifft. Und Gelegenheiten gibt es immer.“

– Earl Nightingale

Heißt für dich: Bereite dich vor, lerne fürs Leben und halte die Augen offen.

Dann wirst du plötzlich „Glück“ haben.

Marilyn Monroe hatte kein Glück. Sie arbeitete härter, kam immer früher als die anderen Mädchen und ging immer später.

Sie sagte es so: „Wenn meine Zeit kommt, möchte ich vorbereitet sein.“

19) „Ich warte auf die richtige Gelegenheit“

Es gibt Menschen, denen fallen einfach keine Gelegenheiten zu. Es fehlt immer am richtigen Augenblick und der richtigen Chance.

Ich möchte dir sagen: Gelegenheiten kannst du schaffen.

Je mehr du tust, desto mehr Gelegenheiten werde sich ergeben.

20) „Was werden meine Kollegen oder Freunde denken?“

Also, wenn du wirklich dein Ding machen willst, dann sollten deine Kollegen deine geringste Sorge sein.

Frage dich lieber: Wer kann mich unterstützen? Wer ist mein bester Fan?

Bei mir ist das meine Frau. Mir ist wichtig, was sie über mich denkt.

Finde Menschen, die dich unterstützen und sorge dich nicht um die, die dich runterziehen.

Tim Ferriss nennt Menschen, die dich demotivieren „Krabben“.

Wenn du oben mitschwimmen willst, dann musst du „Krabben“ meiden.

Lies dazu von Ben: http://anti-uni.com/egal-was-andere-denken/

21) „Meine Message ist nicht wichtig genug“

Vielleicht möchtest du eine soziale Bewegung starten – so wie Ben mit „Anti-Uni“ oder Chris Guillebeau mit „The Art of Non-Conformity“.

Doch dann kommt wieder diese Stimme in deinem Kopf und sagt dir: „Niemand wird auf dich hören. Deine Bewegung ist nicht wichtig genug.“

Glaube mir: Wenn dir etwas wichtig ist, dann findet sich auch jemand, dem das auch wichtig ist.

Wichtig ist, dass du mit Leidenschaft und Mut voran gehst, dann werden dir die richtigen Leute folgen.

22) „Morgen fange ich an“

Gestern ist vorbei.

Was morgen kommt, wissen wir nicht.

Der einzige Tag, den du beeinflussen und nutzen kannst ist heute.

Jeder Tag ist heute.

Du kannst also stets „heute“ deinen Job kündigen oder einfach anfangen einen kleinen Schritt zu gehen.

Dieser Schritt kann so klein sein, dass du eine Domain registrierst oder dir einen Plan mit den nächsten Steps machst.

Wenn du dich in den Action-Modus katapultieren willst, dann probiere doch mal eine kleine Komfortzonen-Challenge aus, so wie Till und Ben in diesem Video.

23) „Mein Körper hindert mich daran“

Es gibt einen Blogger, der verdient mehrere tausend Dollar mit seinem Business. Und das einzige, was er an seinem Körper bewegen kann, ist sein Gesicht.

Er steuert alles nur durch seine Sprache und hat auch einen speziellen Rollstuhl dafür.

Seine Krankheit hinderte ihn nicht daran, seinen Traum zu verwirklichen.

Sein Name ist John Morrow und ich gehöre zu seinen Schülern.

24) „Mein erstes Konzept/erster Entwurf ist scheußlich“

Der erste Entwurf ist immer schlecht. Das sagt jeder ehrliche Autor über seine Arbeit.

Ernest Hemingway vergleicht seine Texte mit einem Diamanten. Er schleift sie und schleift sie und schleift sie – bis sie glänzen.

Der Mitgründer von Pixar und Schöpfer von „Toy Story“ sagte in einem Interview mit Tim Ferriss: „Unser erstes Konzept von einem Trickfilm ist meist scheiße. Und das sage ich nicht aus falscher Bescheidenheit. Es ist wirklich scheiße.“

Mache ein Konzept, teste es, korrigiere es. Teste es wieder, verbessere es wieder.

Irgendwann wird es vielleicht zu einem Diamanten.

25) „Ich werde niemals so gut wie die Großen“

Les Brown sagt: „Ziele auf den Mond – selbst wenn du verfehlst, landest du immer noch bei den Sternen.“

Ja, vielleicht wirst du kein Bestseller-Autor. Vielleicht. Vielleicht aber auch doch.

Du wirst es nie erfahren, wenn du nicht anfängst.

Shades of Grey (ich hab das Buch nicht gelesen) war ursprünglich nur als eBook für ein Nischenpublikum gedacht…

Und: Es gibt einen Haufen Unternehmen mit 2-3 Mitarbeitern, die wirklich großartige Dinge erschaffen und die Welt positiv verändern.

26) „Ich bin zu alt“

Wer schon länger lebt, hat mehr zu erzählen, hat mehr Erfahrung und mehr Menschenkenntnis.

Ich habe von einer Mutter gelesen, die mit 40 Jahren anfangen wollte Klavier zu spielen.

Ihre Kinder waren schon etwas älter und sie hatte endlich mehr Zeit. Doch Verwandte und Kollegen sagten ihr, dass sie nie wirklich gut werden würde – schließlich beginnen Profis oft bereits in sehr jungen Jahren.

Die Mutter ließ sich jedoch nicht abhalten und übte jeden Tag mehrere Stunden. Nach vier Jahren gab sie ihr erstes Konzert.

Es ist nie zu spät sein eigenes Ding anzufangen.

Es ist auch nie zu spät zu reisen.

27) „Ich bin zu jung“

Wenn du jung bist, dann hast du das wunderbare Privileg auf dem Karussell des Unternehmertums zu fahren:

Auf und ab, auf und ab, auf und ab.

Pleite gehen ist nicht schlimm in jungen Jahren. Meist hast du ohnehin nichts oder nicht viel zu verlieren.

Wie Börsianer immer sagen: Ein Anleger kann alles verlieren – nur nicht seine Erfahrung.

Wenn du noch jung bist, dann ist jetzt die Zeit zum anfangen.

Mit den Worten von Gandhi gesprochen:

„Lebe als würdest du morgen sterben. Lerne als würdest du ewig leben.“

28) „Ich habe so viele Fragen und weiß nicht wem ich sie stellen kann“

Du hast Fragen? Du hast eine Idee, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst?

Menschen sind oft viel eher bereit unsere Fragen zu beantworten, als wir denken.

 

Ich mache dir ein Angebot: Poste deine Frage, deine Zweifel oder dein größtes Hindernis unten als Kommentar.

Ben und ich werden alles tun, um deine Frage zu beantworten.

Was sind typische Ausreden, die du kennst? 

 

Bleib großartig,

Walter

 

P.S. Wenn du jemanden kennst, der auch sein Ding durchziehen will, dann schicke ihm doch diesen Beitrag oder teile ihn bei Facebook.

 

 

Über den Autor:

Walter epp

Walter Epp ist Freelance-Autor und Blogger. Er verdient sein Geld mit Schreiben und gibt auf seinem Blog Schreibsuchti wertvolle Tipps für Blogger, Texter und Autoren, damit auch sie ihr Ding durchziehen können.

 

 

 

 

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41 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Walter, danke für die Ausreden.
    Ich habe mir meine „liebste“ herausgesucht und werde an ihr arbeiten.

    Welche das ist?
    Das verrate ich nicht.

    Aber sie liegt zwischen 21 und 23 🙂
    Viele Grüße, David

  2. Eine wichtige „Ausrede“ habt ihr vergessen: „Ich weiß nicht, was mein Ding ist“.
    Ich persönlich weiß nicht, wie ich meine Interessen unter einen Hut bringen soll. Ich weiß nicht, wo ich ansetzen soll oder wer mir dabei helfen könnte, mein Ding zu finden bzw. es als solches zu erkennen.
    Mein Studium beschäftigt sich im Grunde damit, wohin sich die Welt ökologisch, sozial und wirtschaftlich gesehen entwickeln wird. Es ist super spannend und meine Spezialisierung in Klimawandel und Abfallwirtschaft macht mir Spaß. Auch in meiner Freizeit bin ich ein absoluter Tausendsassa: Ich liebe meinen Nebenjob als Fitnesstrainerin, meine Nachmittage im Bauerngarten oder meinen Gesang am Klavier zu begleiten. Ich koche täglich nach TCM und backe mein Brot selbst. Und dazwischen begeistere ich mich für alternative Konsumkonzepte und nachhaltige Innovationen. Aber dennoch habe ich das Gefühl, nicht in meinem Leben weiterzukommen. Ich wäre sofort bereit anzufangen, wenn ich nur wüsste, womit.

    1. Hey Angela,

      stimmt!

      Wie es scheint machst du aber doch ziemlich viele Dinge, die dich begeistern. Hast du dennoch noch das Gefühl, dass du Dein Ding noch nicht gefunden hast?

      Dein Ding zu finden passiert aus meiner Erfahrung vor allem durch zwei Dinge.

      1) Reflexion über das was du tust, wie viel Spaß es dir macht usw.

      2) Durch TUN, Erleben und Erfahrung. Nur so erfährst du wirklich am eigenen Leib, was dir gefällt und was nicht.

      Hilft dir das weiter oder habe ich deinen Kommentar ggf. falsch interpretiert?

      Ben

    2. Dein Ding ist wohl das Folgende: Ein Vielseitiges Leben führen.
      Oder?

      Ich möchte mich auch nicht auf nur eine Sache festlegen (ich tanze und musiziere auch viel).

      Versuch mal dein Ding mit „Allrounder sein“ zu definieren. Fühlst du dich damit wohl?

    3. Hallo Angela,

      ich gehöre zwar eigentlich nicht zum Beratungsteam hier, aber für mich ist bei dir schon ein deutlicher Schwerpunkt erkennbar: Leben ist der Post-Wachstums-Gesellschaft.

      Dein Ding könnte also sein, alternative Lebensmodelle auszuprobieren und anderen Menschen bei ebendiesen weiterzuhelfen.

    4. Diese „Ausrede“ kenne ich sehr gut.

      Ich hatte von 2011 bis Anfang 2013 einen Blog. Anfänglich war es ein reiner Foto-Blog, irgendwann war ich dann er Fotografie einfach „müde“ und habe immer weniger gepostet. Es war einfach ermüdent sich so sehr auf dieses eine Thema einzuschränken. Anfang 2013 habe ich den Blog dann komplett offline genommen, weil einfach nichts neues mehr nachgekommen ist.

      Seit Anfang November habe ich jetzt wieder einen neuen Blog, der auch in viele Richtungen zielt. Die Fotografie werde ich wieder dazu nehme, allerdings genauso auch Dinge wie Kochen/Backen, meine Arbeit als Webmaster an einer Hochschule, Buchreviews usw.

      Ich glaube gerade wenn man sich für vieles Verschiedenes interessiert und viele Dinge tut, sollte man sich nicht auf etwas einschränken. Schreibe über das, was dir Spaß macht, denn nur so hat der Blog eine Chance durchzuhalten.

      Ich finde viele deiner Themen sehr interessant – mir sind beim Lesen der Themen die du so aufgezählt hast gleich viele Post-und Foto-Ideen zu den Themen gekommen – und würde mich freuen etwas darüber lesen zu können 😉

  3. Hey Walter, hey Ben!

    Vielen Dank für die 28 Ausreden, in welchen ich mich überall zumindes ein kleines bisschen wiedererkenne. Besonders bei Punkt 8 musste ich sehr lachen – ja, auch ich hätte gerne ein MacBook 🙂 Ich habe es mir aber nicht als Bedingung zum Starten gesetzt, sondern stelle es mir eher als Belohnung in Aussicht, wenn alles gut läuft. Man kann eine Ausrede also auch einfach in ein Ziel umwandeln und sich so etwas selbst austricksen.

    Bin gerade auf deine Anti-Uni Seite gestoßen Ben und finde die Idee deiner Bewegung echt toll, werde den Blog auf jeden Fall weiter verfolgen und mir Inspiration holen.

    Mein Hindernis momentan ist, dass ich gefühlt zu viele To do’s und Ziele auf meiner Liste habe. Was mir Spaß macht und in welche Richtung ich gehen will weis ich schon relativ genau, aber wie ich strukturiert vorgehen soll und welchen Sachen ich zuerst angehen soll, ist gerade etwas schwierig. Von „wie setze ich einen Blog auf“, „ein bisschen programmieren lernen“, „wie sieht meine Zielgruppe genau aus“ bis „welches Design soll ich wählen“ – ich habe so viele Sachen im Kopf und weis nicht genau wie ich es in eine sinnvolle Struktur bringen kann.
    Habt ihr hier vielleicht einen Tip?

    Danke euch & liebe Grüße
    Teresa

    1. Hey Teresa,

      freut mich, dass dir der Artikel gefällt!

      Das Problem bzw. die Herausforderung, die du beschreibst kenne ich ganz gut.

      Warren Buffet hat einem seiner Angestellten mal die Aufgabe gegeben 25 Dinge aufzulisten, die er in den nächsten Jahren erreichen möchte.

      Dieser kam dann also mit einer Liste von 25 Dingen bzw. „To dos“ wieder. Danach trug ihm Buffet auf die 5 wichtigsten einzukreisen und in eine Reihenfolge nach Wichtigkeit für ihn zu bringen.

      Dann fragte er seinen Angestellten sinngemäß: „Und, was wirst du jetzt mit den anderen 20 Dingen tun?“

      Sein Angestellter antwortete: „Nun gut, sie sind nicht so wichtig wie meine Top5 aber ich werde immer mal wieder zwischendurch an ihnen arbeiten, wenn ich sehe, dass es gut mit meinen Top5 läuft.“

      Buffet antwortete darauf: „Nein, du hast es nicht verstanden. Alles was du nicht eingekreist hat steht ab sofort auf deiner „um-jeden-Preis-vermeiden-Liste.“

      Habe ich bei Cal Newport gefunden und mehr oder weniger sinngemäß übersetzt. ( http://calnewport.com/blog/2014/11/11/warren-buffett-on-goals-if-its-not-the-most-important-thing-avoid-it-at-all-costs/ )

      Mir zeigt es, dass ich einfach nicht alles auf einmal machen kann. Jedenfalls nicht gut. Wenn ich alles auf einmal machen will, dann bringe ich nichts wirklich zu Ende – und das kann ganz schön frustrierend sein. Daher versuche ich gerade mich auf eine, maximal zwei Sachen zu konzentrieren und die zu Ende zu bringen. Und dann geht’s weiter.

      Hoffe das hilft! Mach dein Ding!

      Ben

      P.s. zum Thema Blogging habe ich hier ein paar Ressourcen zusammengetragen: http://anti-uni.com/blog-starten/

      1. Hey Ben,

        vielen Dank für deine echt hilfreiche Antwort!
        Ich hätte genauso geantwortet wie der Angestellte und das learning daraus habe ich gleich versucht umzusetzen. Auf zwei Dinge habe ich es leider noch nicht eingrenzen können, aber es sind einige To do’s wieder zurück auf die Backlog-Liste gewandert.

        Der Austausch mit anderen Bloggern und Gründern ist denke ich ganz wichtig, damit man sich Input holen/geben kann und seine Gedanken und Ideen ordnen kann. Zur Zeit sehe ich es sogar auf gleicher Stufe wie den Blog mit Inhalten zu füttern, denn je mehr Leute durch den Austausch von meinem Vorhaben wissen, desto größer ist die Hürde eine Ausrede zu finden, um nicht weiterzumachen.
        Hab mich deshalb auch für das Coworking in eurer IdeaCamp-Community beworben und bin schon gespannt ob das klappt.

        Liebe Grüße
        Teresa

  4. 29) Ich muss erst noch dies, das und jenes erledigen.
    Oft umgeben uns so viele andere Dinge, die uns unsere volle Aufmerksamkeit abverlangen, sodass wir DAS DING immer wieder in die Warteschleife hängen, wo es dann auch bleibt, wenn wir nicht anfangen, daran zu arbeiten.

    Deshalb halte ich JETZT für den richtigen Augenblick, um anzufangen, wie ich vor Kurzem schon in einem meinem Artikel festgestellt habe: http://woistphilipp.de/ruckblicke/wie-findet-man-den-richtigen-zeitpunkt/

    Darf ich das hier überhaupt verlinken? 🙂

    Philipp

  5. Wow, ich liebe diesen Blogartikel! 🙂
    Habe ihn mir schon öfter durchgelesen und es gibt mir immer wieder einen Motivationsschub endlich mal mein Ding zu machen. Vielen, vielen Dank! 🙂

  6. Sehr guter Artikel! Ich habe mich einige Male wiedererkannt… Macht weiter so 🙂

    Zu 28)
    Ich hätte allerdings eine Frage an euch…
    Seit einiger Zeit beginne ich mehr und mehr „mein eigenes Ding“ zu machen, mich selbstständig weiterzubilden etc. Allerdings fehlt mir dazu noch eine Sache: Die passende Community/ ein oder mehrere Lernpartner. Hättet ihr da vielleicht einen Tipp für mich? Vielleicht eine FB-Gruppe, ein Forum, eine Website oder ähnliches, wo man sich austauschen kann über Fortschritte, Tipp und Tricks etc.? In meiner direkten Umgebung gibt es leider niemanden, der dafür in Frage käme.

    Und noch eine ganz andere Frage: Gibt es demnächst nochmal ein Anti-Uni Treffen? Bis jetzt konnte ich leider nie dabei sein 😉

    Viele Grüße,
    Anne

    1. Hallo Anne,

      in welchen Bereichen willst du dich denn Selbstständig machen? Woher kommst du denn? Bin seit Anfang letzten Jahres selbstständig (wenn auch nur nebenberuflich) und freue mich immer wieder über einen Austausch. 🙂

      Viele Grüße

      Korbinian

      1. Hallo,

        ganz soweit bin ich noch nicht… ich arbeteite erstmal daraufhin. Was genau ich machen werde, weiß ich noch nicht.
        Was machst du denn?

        1. Ich habe mich Anfang 2013 im Bereich Webprogrammierung /-beratung für kleine Unternehmen selbstständig gemacht. Mittlerweile ist noch die Fotografie und Videografie (letzeres noch im Aufbau) dazu gekommen.

          Ich habe der Einfachkeit halber mal einen Post auf meinem Blog veröffentlicht, der allerdings noch nicht ganz fertig ist, aber darin erzähle ich ein bisschen davon, wie ich zur Selbstständigkeit kam. Gerne gehe ich auch noch auf weitere Fragen ein 🙂 Wie gesagt, der Artikel ist eigentlich noch nicht fertig, der wird aber sowieso immer mal wieder geupdated werden 😉

          Viele Grüße und viel Erfolg bei deinem Weg zur Selbstständigkeit 🙂

          Hier die URL zum Post: http://wp.me/p1SR5R-3B

  7. Nabend Ihr Lieben,

    ich habe diesen grossartigen Text über die Ausreden schon einige Male gelesen und darf dazu sagen, das ich mittlerweile kaum noch eine davon anwenden kann, ausser der „Ich fange morgen an“ und einer anderen mit den Tools, denn auch wenn ich iMac, iPad und iPhone mein Eigen nenne, kommt die „Luxusausrede“, das ich mich noch nicht ausreichend mit den Geräten auskenne (nach teilweise 3 Jahren 😉 )
    Ehrlich gesagt -wie oben schon erwähnt- fehlte mir der konkrete Ansatz einfach anzufangen zu schreiben.
    Warum ich überhaupt den Text kommentiere, finde ich persönlich sehr interessant und mag es kurz erzählen.
    Letztes Jahr im Sommer/Herbst, war ich dem schleichenden Selbstmord nicht fern. Das hatte persönliche Gründe, die -auch- mit meinen Kindern zutun hatten.
    Ich für mich lernte im Herbst die Spiritualität kennen und und lieben. Lebte diese einige Monate „radikal“ und meinem Gemüt ging es um längen besser, wenn nicht sehr gut. Parallel zu allem besuchten meine Kinder eben Regelschulen und auch darüber hinaus fühlte ich mich gesellschaftlich sehr eingeschränkt in meiner weiteren „Entfaltung“. Ich fühlte mich innerlich frei, doch schulisch und gesellschaftlich nicht.
    Mein Sohn (11) hatte massive Probleme in der Schule (wollte partout nicht hingehen – Unterricht ging gar nicht – unbeschulbar etc.) und als ich mit mir weitestgehend „durch“ war, machte ich mich parallel auf den Weg um eine Lösung dafür zu finden und stellte immer mehr fest, das es auch „mein Problem“ war, denn ich sah meinen Sohn nicht als Versager, Lusche oder Nichtskönner. Im Gegenteil.
    Interessant an der ganzen Sache ist für mich nun, das mir damals „Anti-Uni“ das erste Mal die Augen zu diesem bornierten Thema geöffnet hatte und mich in meiner Sicht der Dinge bestätigt fühlte. Ich forschte noch ein paar Monate nach (Stern, Hüther, Precht etc.) und irgendwann wurde das ganze ein Gefühl und verharrte nicht mehr nur im Kopf als schöne Idee.
    Mein Sohn besucht mittlerweile eine freie, Privatschule, an der nicht „unterrichtet“ wird und die Kinder eben dadurch lernen, das sie einfach TUN, was sie tun wollen. Es gibt keine Klassen, keinen Unterricht, keine „Lehrer“ morgens kein pünktlich sein. Einfach wunderbar.

    An dieser Stelle möchte ich Ben „Anti-Uni“ nochmals danken, denn eben beim wiederholten Lesen des Textes innerhalb der letzten Wochen, ist soeben der Groschen bei mir gefallen. ich interessiere mich für viele Themen, insbesondere, für das Schul-, Bildungsthema gerade bei Kindern, denn dort beginnt ja Alles und da habe ich oben eben diesen Punkt gelesen, das ich noch nicht „gut genug“ darin bin oder eben noch nicht „genug“ darüber „weiß“, doch weiß ich doch alleine schon unsere Geschichte und natürlich wie „lernen“ funktioniert, was sich für mich weiterführen lässt, auf das Thema „wie man leben sollte“. Da dachte ich eben, ich mache einfach eine „Anti-Schule“ Seite, wobei sie dann „Anti-Regelschule“ heissen müsste (dafür gibt es sicher auch noch nettere Ideen 🙂 )
    Ich fiel einfach darüber, weil ich ja Niemandem mit sachlicher Kompetenz zur Seite stehen wollen würde, das können andere viel besser. Mir würde es einfach darum gehen, andere mit unserer Geschichte zu ermuntern oder zu eröffnen, das es auch andere Wege als die Regelschule, Arbeit und einen „spießigen“ Alltag geben kann. Und da könnten interessante Netzwerke entstehen, so das sich das Thema Schule und deren falscher Ansatz vielleicht auch endlich einfach weiter streut und die Menschen (Eltern) aufmerksamer werden.

    Vielen Dank lieber Ben
    Herzliche Grüße Jules

  8. Hallo Ben,
    mir geht es ähnlich wie Angela „Ich weiß nicht, so recht was mein Ding ist….“. Ich habe einen Blog angefangen mit meinen Fotos. Ich interessiere mich viel für Design, Interieur und bin aber auch gerne in der Natur fotografieren. Auch sonst bin ich sehr naturverbunden. Mir gefallen Sachen im Netz wie http://readcereal.com/ oder http://www.kinfolk.com/. Ich mag diesen Gedanken „Back to Basics“ den diese Seiten vermitteln. Ich denke ich habe einen guten Geschmack für Gestaltung und erkenne schnell Trends.

    Mein Problem ist, ich habe keine stylische Wohnung um sie zu fotografieren, so wie die meisten Blogger in der Szene es machen und für Reisen fehlt mir auch das Geld. Und nur meinen Blog mit Inhalten von fremden Blogs füllen möchte ich auch nicht. Ich würde glaube gerne beides verbinden (Natur & Design) weiß aber noch nicht so recht wie.

    Liebe Grüße
    Nicole

  9. Hallo Ben

    ich „verfolge“ dich schon eine Weile und finde es einfach super was du tust.
    Wir als Eltern sind Schulverweigerer und machen mit unseren Kindern Unschooling.
    Menschen wie Du sind immer ein schönes Vorbild – es funktioniert.

    Daher – tolle Sache – bist ein feiner Mensch mit eigenem Kopf auf dem Hals. Ich wünsch Dir, dass Du das bewahren kannst.

    Vielleicht besuchst Du unseren Blog mal? Würd mich freuen.

    LG Line (mit 7 Kindern die alle unbeschult sind)

    1. Hey Line,

      danke für deinen Kommentar und cool, dass ihr mich „verfolgt“ 😉

      Danke für die Blumen, ich versuche mich reinzuhängen und immer wieder gute Inhalte zu liefern. Eure Seite sieht übrigens echt ganz cool aus. Werde ich mal Rumstöbern. Respekt übrigens, dass ihr das durchzieht (vor allem mit sieben Rackern!).

      Lg und macht weiter euer Ding!

      Ben

  10. Hallo Ben und Walter,

    vielen Dank für diesen Beitrag. So simpel und so einleuchtend… 🙂

    Ben, ich schätze Deine Transparenz und bitte dich um eine ehrliche Antwort zum Thema Selbstständigkeit. Ich bin von Kopf bis Fuß motiviert und alles systematisch am aufbauen. Von diesen 28 Ausreden ist für mich nur noch ein Punkt relevant. Aber dieser Punkt hängt wie eine Klette an mir…Geld!
    Im Internet schreibt jeder seinen Senf zum Thema Selbstständigkeit. Die meisten schreiben aber weniger aus Erfahrung und Recherche. Ich möchte die volle Wahrheit wissen. Hier also meine Frage:

    Welche Kosten erwarten mich als Blogger, abgesehen vom Gewerbeamt, wenn ich nicht mehr als 17.500 € Gewinn im Jahr erziele? Kommt irgend eine weitere Behörde auf mich zu (IHK oder weiß der Teufel was)? Seit Tagen suche und suche ich antworten. Zu diesem Thema habe ich auch viel Müll gelesen. Die einzelnen Behörden möchte ich nicht anrufen, da die mir nur Bullshit erzählen werden. Eine Mitarbeiterin beim Gewerbeamt wusste nicht einmal mit dem Wort bloggen etwas anzufangen…

    Ich hoffe du kannst mir bei diesem Punkt helfen und aus eigener Erfahrung berichten.

    Vielen lieben Dank.

    1. Hey,

      danke für deinen Kommentar und cool, dass du von Kopf bis Fuß motiviert bist. Die Motivation solltest du mitnehmen! 😉

      Ich bin leider kein Experte auf dem Gebiet. Ich weiß, dass es die Kleinunternehmer-Regelung gibt und dass viele Blogger-Frischlinge, die in ihrer Aufbauzeit nutzen.

    2. Hallo NoFear,

      1) Als Blogger bist du Autor. Damit zählst du zu den freien Berufen. Damit musst du kein Gewerbe anmelden. Ich würde mich an deiner Stelle auch als Autor/Texter bezeichnen. Damit können die Menschen in Ämtern etwas anfangen.
      2) Als Autor/Texter musst du dich dann beim Finanzamt anmelden. Wenn du über der 17.500 Euro-Marke pro Jahr liegst (so wie ich), musst du
      a) Umsatzsteuer verlangen und abführen (also 19 Prozent vom Kunden verlangen und dann später wieder 19 Prozent ans Finanzamt zahlen.) Das Amt gibt dir dazu eine Ust.ID
      b) Nach deiner Anmeldung beim Finanzamt bekommst du eine Steuernummer.
      c) Du musst als Autor, also freier Beruf, keine Gewerbesteuer zahlen, weil wie gesagt es kein Gewerbe ist. Sobald du etwas verkaufst aber schon…
      d) Du musst noch EInkommenssteuer zahlen. Hängt von deiner Situation und dem Einkommen ab (Verheiratet usw.). Im Internet gibt es dazu einen Rechner.
      e) Krankenkasse kann sehr teuer werden. Manche gehen in die Künstersozialkasse, wenn sie Autoren sind.

      Fazit: EInkommenssteuer, Umsatzsteuer, etvl. Gewerbesteuer, Krankenkasse und evtl. andere Versicherungen kommen auf dich zu.
      Grobe Faustformel: Du bekommst die Hälfte von dem, was du verdienst auf die Hand.

      LG, Walter

  11. hallo!
    ich würde gerne die welt bereisen, bin aber erst 18 und habe noch 2 jahre schule vor mir. meine eltern würden es mir sowieso nicht erlauben

  12. Mir schwirrt so einiges im Kopf und das von sekunde zu sekunde mehr.. Das was ich jetzt hier lesen durfte war schon immer in mir doch es musste wieder mal durch solch wunderschöne Texte hervorgehoben werden.
    Mein Leben war alles andere als einfach, ich weiss das ohne alllll dem ich nicht so Leben würde wie jetzt. Ich bin dankbar für diese Erkenntnisse aber ich hasse langsam jeder einzellne Gedanke in mir. So vieles wo ich nicht verstehe oder verstehen will? So viele falsche Freunde die mir nur das böse wollen doch sehr wenige gute Freunde wo immer hinter mir stehen. Man weiss es ja aber wieso siegen die bösen Gedanken immer wieder? Ich bin immer ehrlich und immer direkt sowohl bei der Arbeit oder im Privaten Leben. Jeder einzellne Text oder Zitat könnte ich losweinen weil es die pure wahrheit ist und man es ja weiss…

  13. Hey, erstmal fand ich den Artikel ausgesprochen spannend. Kenne mich in den „Ausreden“ ganz gut wieder. Ich habe lange Jahre einfach „mein Ding“ gemacht, aber zur Zeit einfach den Faden verloren und jetzt weiss ich gar nicht mehr, was „mein Ding“ ist. Ich habe seiner Zeit Soziologie studiert und bin nach dem Studium meinem Traum gefolgt und nach Norwegen gezogen. Habe dort in vielen verschiedenen Gebieten gearbeitet und war sehr zufrieden, mit dem was ich tat. Irgendwann vor ca. 6 Jahren habe ich geheiratet, Kind bekommen, Haus gekauft, mich mit anderen Worten verpflichtet. Meine Arbeit wurde umorganisiert und mit verschiedenen anderen „Firmen“ zusammengeschlossen und mir gefaellt es dort ueberhaupt nicht mehr. Bin seit einem Jahr „ausgebrannt“ und zur Zeit unter anderem an einer Autoimmunkrankheit erkrankt. Kann und will nicht in meine alte Arbeit zurueck, habe aufgrund der oekonomischen Verpflichtungen auch zu lange gewartet, mit dem Kuendigen, habe auch andere Stellungen gesucht, aber erfolglos. Tja und jetzt weiss ich nicht weiter….. also, wie finde ich jetzt „mein Ding“ wieder???

  14. Hey Walter,

    du hast mir mit deinen Beitrag alle Ausreden genommen, die ich hatte. Das ist Großartig!

    Wenn ich wieder das stehe und mir sage: „Ich habe nichts zu sagen“. Dann werde ich an deine Text denken und mich vom Gegenteil überzeugen.

    Ich hatte Zweifel, ob mein Weg gut ist, ob meine Idee gut ist, ob ich gut genug bin und ob mein Blog gut genug ist. Aber du hast mir den Mut gegeben, mein Ding durch zu ziehen. Ich lasse mich nicht von irgendwelchen Ausreden abhalten. Ich werde es schaffen. Ich werde mein Unternehmen gründen. Wenn es nicht erfolgreich wird dann habe ich einiges gelernt.

    Natürlich bin ich jung, aber wie wenn ich jetzt pleite gehe, dann ist es so. Was soll passieren?

    Danke, dass du mir wieder neuen Mut gegeben hast.

    Liebe Grüße

    Richard

    1. Hi Richard,
      Gern geschehen.
      Ich bin froh, dass ich dich motivieren konnte.
      Und ja: Die beste Zeit, um pleite zu gehen, ist in jungen Jahren. Dann hast du Zeit, wieder auf die Beine zu kommen 😉

      LG, Walter

  15. Erstmal Abi machen, danach eine Ausbildung und Weiterbildung oder ein Studium? Wann gehe ich ins Ausland? Ich muss ins Ausland! Meine Ausbildung war eine falsche Wahl? Gehe ich ins Ausland und finde mich selbst?
    Da mir sehr viel im Leben passiert ist, was mich total in meiner Persönlichkeit verändert hat, versuche ich schon lange mich selbst wieder zu finden und zu analysieren woran ich überhaupt verloren gegangen bin. Ich rede kaum, ich kann auf viele Fragen über mich keine Antworten geben, weil ich mich einfach nicht mehr kenne. Oft denke ich mir, ey, sei doch einfach wie du bist, aber es geht einfach nicht! Das ist mein Größtes Problem, so zu sein wie ich bin. Wie findest du dich wieder wenn du dich verloren hast, was du eigentlich garnicht wolltest, nicht gedacht hättest. Ich möchte so gerne reisen. Meine Größte Ausrede ist meine Zukunft. Ich stecke gerade in einer Ausbildung, wobei ich nicht einmal weiß ob diese überhaupt gut und richtig für mich ist. Meine Ausbildung abbrechen möchte ich aufkeinenfall, zum einen habe ich gerade erst angefangen, zum anderen klammere ich so fest daran ein berufliches Fundament zu haben. Bildung zu haben. Eine Karriere zu haben. Für die Ausbildung habe ich mich entschieden da ich nicht wusste was und ob ich studieren möchte, zudem war mein NC alles andere als gut. Ich habe mir gedacht, gut, machst du halt erstmal eine vernünftige Ausbildung, ohne alles geht garnicht. Und was wenn ich auf große Reise gehe ( wie auch immer ich das anstellen soll, große Ausrede Nummer 2 ist nämlich das Geld ), wiederkomme und etwas ganz anderes machen möchte? Wie finanziere ich mir dann ein Studium? Wielange will ich mich qualifizieren? Mit 35 erst richtig im Berufsleben ankommen und Geld verdienen?
    – Wow. So viele Gedanken, und keine richtige Ordnung in diesen. Verrückt.
    Ich hoffe diesen Text kann gerade überhaupt jemand nachvollziehen. Schwierig wenn man sich erklären möchte aber nicht weiß wie.
    Übrigens bin ich vor einem Tag auf diesen Blog gestoßen als mich meine Gedanken mal wieder in den Wahnsinn getrieben haben, und beim durchstöbern haben sich diese in meinem Kopf wieder gelegt, beruhigt und sich entspannter angefühlt. Sehr hilfreich und extrem faszinierender Blog. Danke dafür!

    Lg

  16. Toller Artikel,

    motiviert und schafft Ruhe. Viele gute praktische Tipps. Besonders schön:

    Alle Bücher sind schon geschrieben…
    Ich habe kein MacBook 🙂
    Ich suche nach einer Idee, die noch keiner hatte…
    Mein erstes Konzept ist scheußlich…

    Mit Dank und Grüßen aus dem Ruhrgebiet

    Reinhard

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