11 Stolpersteine auf dem Weg „Dein Ding“ zu finden

Unser Ding

Auf all diesen Blogs geistern sie herum: Echt gute Artikel, die prophezeien, dass Du erfolgreicher und glücklicher wirst, wenn Du Deine Leidenschaft bzw. Passion findest.

Auch bei Youtube gibt es sie. Videos, die eine Gänsehaut hervorrufen.

So wie Steve Job´s Stanford Commencement Speech, zum Beispiel.

Videos, die uns motivieren, die uns inspirieren.

Für 5 Minuten.

Dann ist die Inspiration wieder weg.

Weil ich nichts von dem Gelernten direkt umsetze.

Vielleicht ein müdes „like“.

Nicht schlecht – aber davon ändert sich Dein Leben oder Deine Situation ja nicht.

Mir passiert das immer noch ab und zu.

Aber nur manchmal.

Ich versuche, Dinge die ich aus einem Artikel oder Video lerne möglichst direkt umzusetzen. Oder zumindest mit der Umsetzung anzufangen.

Ich schreibe ein neues „Goal“ auf meine „Goalsetting-Liste“. Oder ich schreibe einen Blogbeitrag zu dem Artikel oder dem Video. Ich verfasse einen Tagebucheintrag.

Ich versuche irgendetwas zu tun, das den ersten Schritt für die Umsetzung des gerade Gelernten darstellt. Denn wenn ich nicht direkt handele, dann verpufft der Effekt ganz schnell wieder.

Nun – ich habe mich gefragt:

Warum ist das so?

Warum schaffen wir es nicht Dinge umzusetzen, die uns begeistern, ja die uns sogar eine Gänsehaut bescheren?

Hier 11 Gründe, die ich gefunden habe:

1. Wir sind bequem geworden – Wir geben uns schnell mit etwas zufrieden.

2. Wir haben verlernt, unsere Leidenschaft zu entdecken – die Schule, Gesellschaft, unsere Eltern und die Uni haben sie uns ausgetrieben.

3. Wir denken, dass wir eine Karriere machen werden, die schon „ganz O.K.“ und vor allem „sicher“ ist. Zumindest lassen wir uns das einreden.

4. Wir denken, dass wirklich großartige Karrieren nur durch Glück zustande kommen.Also warten wir einfach auf das Glück. – Und, schon was passiert?

5. Wir denken, dass wir uns nur „die paar Jahre“ durch die harte Uni oder den harten Job und die 70-Stunden-Wochen kämpfen müssen. „Dann wird schon alles besser.“ – Tut es das wirklich?

6. Wir denken: „Ich bin nicht einer von diesen Nerds. Ich bin eben kein Steve Jobs. – Ich bin einer von den „Normalen“, sagst Du. – Ist das nicht langweilig „normal“ zu sein?

7. Wir haben viele Interessen – und geben uns damit zufrieden. Nun gut, wir haben etwas gefunden, das wir „ganz interessant“ finden. Aber begeistert uns dieses Thema? Lässt es uns die Zeit vergessen?

8. Wir sind schlicht zu faul, unsere wirkliche Leidenschaft zu finden. Dieses Suchen ist aber auch echt anstrengend…

9. Es gibt da was, was uns begeistert. – Aber wir machen einfach nichts. No action. *Möp*.

10. Wir formulieren gerne Sätze wie: „Ich würde gerne X tun, ABER….“. Wie wäre es, wenn wir diese Gründe aus dem Weg räumen?

11. Weil wir zu sehr auf andere hören. „Mach was Sicheres, Junge.“ – Also doch BWL…

Möchtest Du irgendwann sagen?

„Hätte ich doch nur Kunst studiert!“

„Hätte ich doch nur meinen eigenen Kopf durchgesetzt und nicht auf meine Eltern gehört!“

„Hätte ich doch nur….“

Es liegt ganz an Dir.

 

Wie ist das bei Dir? Was hält Dich davon ab, das zu tun, was du wirklich tun willst?

 

 

Bild: Camdiluv ♥

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26 Kommentare, sei der nächste!

  1. Gut geschrieben. Vielen Dank für den Tipp des sofortigen Umsetzens und den Anregungen dazu. Genau das ist oft mein Problem. Aaaah, toller Gedanke.. mach ich später… – Bäm. Weg.

  2. Hallo Ben,

    vorab – tolle Seite! Bin erst gestern auf deinen Blog gestoßen. (Leider)

    Bzgl. der 11 Stolpersteine kann ich nur folgendes sagen:

    Mir selbst ging es jetzt über 5 ganze Jahre so – immer alles vorgeschoben, immer wieder „aber dies, aber das, aber jenes“, mir ständig Gedanken über meine Familie gemacht, was Sie denken könnte wenn ich Ihnen erzähle, dass ich aus dem „Hamsterrad“ aussteigen will. Habe versucht meinen Weg durch beruflichen Erfolg zu gehen (war es denn MEIN WEG oder doch eher der meiner Eltern?) – Wohl eher der meiner Eltern. Habe mich also um meine berufliche Karriere gekümmert um meinen Eltern eine ruhige Nacht zu schenken. Leider habe ich dabei nicht an mich gedacht. Jetzt ist der Tag endlich gekommen!!!
    Ich habe letzte Woche meinen gut bezahlten Job gekündigt (zum 31.03.15) und werde mich nun endlich lösen, meinen Rucksack packen und meine „Bestimmung“ sowie meinen Traum ausleben und meine Weltreise (zu Fuß) in Angriff nehmen.
    Das ist ein so berauschendes Gefühl und absolut erleichternd. Auch meine Eltern (deren Meinung und moralische Untersützung mir sehr wichtig ist) haben es nun endlich begriffen und eingesehen. Selbst wenn Sie dafür kein Verständnis aufgebracht hätten, es hätte mich von meinem Vorhaben auch nicht mehr abhalten können.

    Ich kann nur jedem empfehlen seine Leidenschaft, sein Vorhaben etc. in die Tat umzusetzen und nicht auf irgendwas zu warten oder sich durch andere beeinflussen zu lassen.

    Vielen Dank für diesen Blog

    Grüße
    Marc

    1. Hey Marc!

      Danke erstmal für deinen Kommentar! Und: besser du bist jetzt auf den Blog gestoßen als nie 😉

      Geil geil geil!!! Viel Emotionen kommen bei mir hoch, wenn ich lese was du schreibst.

      Wenn du noch Inspiration oder Tipps zum Reisen brauchst schau mal hier rein: http://anti-uni.com/3-gruende-zu-reisen-solange-du-jung-bist/

      Und hier gibt´s einige coole Reiseblogs: http://anti-uni.com/blogs-junge-menschen/

      Alles Liebe dir und schön, dass du hier bist!

      Mach Dein Ding!

      Ben

  3. Hi Ben,

    was hält mich ab?

    Mein Selbstbild.

    Während meiner „Erziehungszeiten“ wurde das Fundament dafür gelegt, während der Folgejahre haben die bestätigenden Erfahrungen dies fest zementiert.

    Dieses Selbstbild zu korrigieren ist … sehr spannend, gleicht aber auch einem Tanz, bei dem es immer wieder Vor- und Rückschritte gibt. Denn – geändertes Selbstbild => geändertes Verhalten => andere Resonanzen – und damit muss man erstmal umgehen lernen 😉

    Ich kann Dich trösten – im Laufe der Jahre wird es einfacher, denn man erwirbt sich etwas, was eben nur die Zeit bringen kann: Lebenserfahrung 🙂

    Und im Rückblick war es an etlichen Stellen ganz gut, dass mich „etwas“ abgehalten hat … denn ich war noch nicht wirklich trainiert für die Aufgabe, die ich mir da vorgenommen hatte.

    Training wiederum erfordert Geduld … auch so etwas, was man in jungen Jahren oft nicht im Übermaß hat …

    Und wenn die Zeit reif ist … dann kann sowieso nichts mehr „abhalten“.

    Lass ich das jetzt so stehen? Hm … ja! 🙂

    Fröhliche Grüße in den Norden!

    Ulrike

    1. …. und die gute Nachricht, Ben – es wird ein bisschen leichter (mit den Jahren) 😉

      Gruß an die Ulrike;
      und all den anderen hier:

      Macht Euer Ding –
      Ihr werdet soviel Ponyhof Spaß haben, wie wir auch bereits hatten. Daran zumindest – denke ich, wird sich nichts ändern.

      Gruß,
      die Kerstin

        1. „Es wird ANDERS.“

          Das war der Kommentar einer Mutter eines 5jährigen, die ich – damals Mutter eines 1jährigen, der noch nicht lief – auf einem Spielplatz traf. Kommentar auf was? Ich hatte gesagt: „Ach, demnächst wird es leichter, wenn er erstmal läuft …“

          Alle Mütter wissen jetzt, was gemeint ist 🙂

          Es bleibt auf alle Fälle immer spannend, das Leben!!!

    2. Hey Ulrike!

      Danke für deinen ehrlichen Kommentar.

      Ich kann was du sagst aus meiner doch geringeren Lebenserfahrung doch auch unterschreiben 😉

      Alles Liebe Dir!

      Und: Mach Dein Ding!

      Ben

  4. Da gebe ich dir vollkommen recht, Ben. Viele nicken mit dem Kopf o.ä. und machen dann nix – obwohl es in innen mehr oder weniger brodelt… Es brodelt… und früher oder später bricht jeder aus…

    Bei mir ist es ähnlich wie bei dir: ich versuche irgendetwas zutun! Finde das ist – also der erste, noch so kleine Schritt, ein guter Anfang bzw. oft sind es die kleinen Dinge…

    Ach und was mich so abhält weiß ich… Ich „arbeite“ daran, aber bei einer Sache weiß ich nicht wie (außer einfach Augen zu und durch). Ich glaube ich habe „Angst“ vor mir selbst – Angst vor „meinem“ eigenen Erfolg…

    Habe eine Idee, wie ich mich davon lösen könnt, aber dazu dann bald sicher mehr… LG

    1. Hey Valeria,

      es ist komisch dass du das sagst. Ich bin erst vor kurzem nach langem in mich Schauen, zu der selben Erkenntniss gekommen.

      Sag mir doch bitte bescheid, wenn etwas hilfreiches herausifnden solltest.

      schönen Gruß
      Milan

      1. Hey Milan – cool und danke, dass du das sagst!

        Wie erreiche ich dich? Vllt. schreibt Ben ja etwas darüber, da er weiß, was ich meine. Oder vllt. schreibe ich darüber.

    2. Hey Valeria,

      danke für deinen Kommentar.

      Ich kann gerade sehr gut mit dir mitfühlen, was die „Angst vor dem Erfolg“ angeht. Bisher war ich nur ein kleiner unbeachteter Rebell. Jetzt wird das ganze immer schneller immer größer.

      Der Reiz war bisher überhaupt beachtet zu werden. Dass jetzt so viele Möglichkeiten da sind ist total überwältigend und eine neue Situation.

      Was mir hilft: Chase the vision. Glaube an deine Vision und arbeite jeden Tag daran. Rede mit Menschen drüber, teile deine Vision und lass dich von deren Euphorie tragen.

      Einfach machen.

      Leichter gesagt als getan natürlich. Auch von mir gibt´s dazu bald einen Artikel wahrscheinlich.

      Freu mich von dir zu hören!

      Ben

      1. Hey Ben – ja, danke auch dir, dass du das verstehst!

        Es ist „komplex“, aber auch einfach. Haha. Ich nehme mal dich als Beispiel (bei mir eh ähnlich). Du hast ja schon Erfolg. Dafür brauchst einfach zurückzublicken… Auch wenn die Interviews und Co zwar toll sind, aber vllt. nicht deine persönlichen (gewünschten) Erfolge – so sind es einfach mal Erfolge. Das ist Fakt. Alles, was du eben tust, sei es schreiben, vorsprechen usw. stärkt dich ja i.wo und dadurch wirst selbstsicherer und erfolgreicher. Darauf kannst du stolz sein! Bzw. ich glaube das passiert automatisch, auch wenn man das nicht so will… bzw. wie du sagst – das einen überwältigt.

        Wovor, wenn, hast du denn noch Angst?

        Bei mir ist es eher so, dass ich mit meiner Story etwas bewegen will und (Leben) verändern. Es ist so, dass wenn ich es durchziehe ich i.wo weiß oder zumindest annehme, dass das erfolgreich sein wird. Alleine für mich, weil ich das eben durchziehe. Und dann kommt vllt. Hype oder sonstwas, aber das will ich garnicht und es reizt mich eher weniger. Ich habe einfach nur etwas zu sagen und das spreche ich aus! Wenn ich damit etwas bewege, ist das hervorragend und ich freue mich!

        Machen ist okay für mich. Jeden Tag ein bisschen mehr. Und ich habe keine andere Wahl, weil das, was ich in die Welt rufe – das habe ich quasi mein Leben lang erfahren… Berufung? Da wird mir i.wie mulmig. Mal sehen…

        Freue mich auf weitere Beiträge von dir.

        Peace! Keep going!

        1. Hey Valeria,

          wie gesagt ich konnte einiges von deinem Empfinden auf meines Übertragen. Meine Motivation ziehe ich auch aus dem Wunsch einen positiven Einfluss auf das Leben anderer zu haben. Dies gelingt mir meistens wenn ich in einem Zustand bin, in dem ich mich frei ausdrücken kann. Damit meine ich nicht nur verbal, jegliche Form der Expression. Sowie Kinder. Sie handeln stets aus ihrem Inneren heraus. Bewegung, Sprache und Geräusche sind immer im Einklang mit ihrer inneren Welt.

          Bei uns ist das anders. Wir erreichen diesen Zustand eher selten. Und ich glaube das kommt aus unserer Angst heraus verurteilt zu werden. Mit dem Alter fangen wir an die Eigenschaften zu verstecken für die wir uns schämen. Und das ist problematisch. Denn wir funktionieren nun mal als ganzes am besten. Mit dem Abwürgen ungewollter Eigenschaften von uns, würgen wir eben auch wünschenswerte Eigenschaften ab.

          Und daher glaube ich resultiert meine Angst vor Erfolg. Denn je mehr Erfolg man hat, desto mehr Leute gibt es, die deine Schattenseite entdecken könnten. Und das macht mir Angst. Daher habe ich mir zur Aufgabe gesetzt mich selbst zu akzeptieren anstelle mich zu verurteilen, als Ganzes. Und das ist nicht leicht in einer Gesellschaft in der die Ansprüche an den Charakter immer größer werden. Aber ich habe bereits die Erfahrung gemacht, dass wenn man wirklich zu sich steht, nach einer gewissen Weile man sich umschaut und bemerkt, dass die richtigen Leute auch da stehen wo du stehst. Die Leute die eben zu dir stehen.

          liebe Grüße

          Milan

  5. Also hier meine Meinung warum uns jeglicher Antrieb so schnell ausgeht.
    Es resultiert aus einem ganz simplen Trugschluss, der uns immer wieder durch unsere Gesellschaft propagiert wird. Es ist der Trugschluss, dass wir etwas erreichen müssen um glücklich zu sein, wir müssen stendig wo ankommen. Sei es in den Besitz von etwas wie Materiellem oder einer Beziehung oder einem Job. All diese „erstrebenswerten“ Dinge haben zwei Charakteristiken gemeinsam. Zum einen liegen sie außerhgalb von uns und zu anderen sind es Zustände. Zum ersten Punkt ist glaube ich schon viel gesagt worden, von wegen das Glück und die Ruhe in sich selber finden und so. Aber zu letzterem scheint mir wenig Diskurs zu bestehen. Denn wenn die Dinge die nach denen wir streben stets Zustände sind, dann bedeutet das, dass sie statisch sind. Und ich glaube hier liegt das Kernproblem. Das Leben an sich hat die entgegengesetzte Eigenschaft, es ist dynamisch. Und das gilt ebenso für Glück. Genauso wie Strom nur durch Bewegung generiert werden kann und auch nie statisch sein kan, so ist das auch bei dem Glück. Es benötigt eben Bewegung, Handlung, Anstrengung und um bei der physikalischen Metapher zu bleiben, es benötigt Arbeit. Doch genauso wenig wie jede physikalische Arbeit Strom erzeugt, ist das der Fall mit dem Glück. Und da kommen diese ganzen tollen Menschen ins Spiel die es schaffen uns zu inspirieren und zu motivieren, sozusagen uns zeigen einen Dynamo zu bauen. Und wie dieser Artikel es sehr gut beschreibt: Wir sind fasziniert wenn wir erst einmal diesen Dynamo dann haben, begeistert dass wenn wir treten auch tatsächlich Licht entsteht. Aber gleichzeitig frustriert es uns, dass das Licht jedes mal ausgeht, sobald wir wieder aufhören zu strampeln. Und so werfen wir den Dynamo entäuscht in die Ecke und suchen nach einem Lichtschalter den man nur einmal umschalten muss und der uns konstant Licht gibt.

    Ich könnte die Metaphorik noch weiter spinnen, von wegen dass wir sogar bereit sind unseren Planeten auszubeuten usw. um dieses Licht ohne treten zu müssen erzeugen zu können, aber ich denke das geht zu weit.

    Unter diesem Aspekt macht für mich auch Buddhas Satz „Der Weg ist das Ziel“ Sinn.

    Von daher herzlichen Dank an Ben für sein anspornendes in die Pedale Treten. Nur weiter so!

    Milan

    1. Voll schönes Bild, Milan.

      Genau das ist es doch, was wir alle suchen. Wir suchen etwas, bei dem es uns unendlich lange Spaß macht in die Pedale zu treten.

      Die ominöse „Leidenschaft“, die alles löst und alles gut macht. Das ist in meinen Augen großer Bullshit. Wir suchen immer nach der Wunderpille. Aber die gibt es nicht.

      Und Leidenschaft kommt immer noch von „Leiden“. Also, lasst uns „leiden“ und gleichzeitig in die Pedale treten. Und wenn dann das Licht angeht und brennt und wir weiterstrampeln, dann können wir feiern. (Und dennoch immer weiterstrampeln).

      Alles Liebe,

      Ben

      P.s. Ich leide gerne für euch und trete kräftig in die Pedale. 😉

    2. Haha, geil. Danke dir, lieber Milan. Hab am Ende ziemlich gelacht und ja mich natürlich in deinen geschriebenen Worten gesehen.

      Bin derzeit wieder bzw. immer noch (wie wild) am Strampeln – haha und zwischendurch „mich“ – also das Licht – in die Ecke schmeissen. Irgendwie so. Haha, danke. #mademyday

      Ansonsten: Genau – bei Bedarf (bitte) immer schön weitergehen, strampeln, kriechen o.ä. und niemals aufgeben, liebe Rebell’s 😉

  6. Hey Ben,

    mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen. 😉

    Warum ich so lange mit dem Umsetzen meiner Träume gewartet habe und meine Leidenschaft ebenso lange nicht fand, weiß ich aktuell gar nicht mehr so genau. Wahrscheinlich irrationales Sicherheitsdenken. Der „sichere“ Job, das „sichere“ Einkommen & ganz sicher falsche Werte (eine tolle, viel zu teurer Wohnung in einem hippen Stadtteil und der fette TV, jaaa, das macht doch glücklich, oder?! Uns geht’s doch gut, guck mal, was wir alles haben! ).

    Und die Tatsache, dass wir den Wald vor lauter Bäumen meist nicht sehen. Es lag doch die ganze Zeit vor mir. Schon als Kind, Teenie. War alles da. Wurde nur vergessen über den Alltag, der uns vermeintlich mit seiner fetten Kohle auf dem Gehaltskonto schmackhaft gemacht wurde und uns vorgaukelte, dass man mit Geld glücklich wird und der Job letztlich doch egal ist. Sind doch nur 8 Stunden, aber es bringt Geld. Lebste halt die restliche Zeit deine Leidenschaft mit der fetten Kohle die Du verdienst aus und gönnst Dir was. (sic!)

    Ich kann nur jedem Wünschen, dass er mal an sich und seinem aktuellen Leben zweifelt und dann zurück erinnert oder sieht, was sein Herz (schon immer?!) zum Hüpfen bringt.

    Herzliche Grüße,
    Bille

    1. Hey Bille,

      danke für deinen Kommentar und das schöne Bild.

      Ich finde es so schön, dass du sagst: „Das Herz zum Hüpfen bringt“.

      Mein Kumpel Georg sagt immer, was deine Augen zum Leuchten bringt. Aber das meint genau das gleiche.

      Bei mir ist es auch Tanz und Musik. Und das Schreiben. Und solche Kommentare zu lesen.

      Es ist wie eine Reise. Manchmal tut es weh die eine Stadt zu verlassen und zur nächsten zu gehen. Manchmal wird es in der nächsten Stadt aber doch viel besser als erwartet.

      Alles Liebe und möge dein Herz hüpfen,

      Ben

  7. Das Beste, was man sein kann ist ,,unnormal“.

    ,,Normal“ würde heißen, sich ,,so wie jeder andere“ zu verhalten und innerhalb des Gewöhnlichen zu bewegen.

    Nur wenn man ver-rückt (also von der Masse weg-rückt), ist man außer-gewöhnlich (außerhalb des Gewöhnlichen) und hervor-ragend, also sonderbar.

    Das beste, was man machen kann ist von der Masse der Menschen ,,wegrücken“:
    Diese Masse interessiert sich zB nicht, wo die Nahrung, die man täglich zu sich nimmt, herkommt, wer (vllt. ein korrupter Großkonzern?) sie erzeugt hat und vorallem wie (welche Giftstoffe?).

    Ernährung hat einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden, aber auch auf die geistige und körperliche Kraft. Man könnte also ganz ketzerisch sagen, dass sich diese ,,Masse“ nicht einmal für das eigene Ich interessiert.

    Da man sich allgemein diese folgenden und ähnliche Fragen nicht stellt, schlussfolgere ich daraus, dass das Interesse an der Umwelt, den Mitmenschen und an sich selbst nicht vorhanden ist:
    ,,Was kann ich zu einer gerechteren Welt beitragen?“, ,,Wie kann ich die Umwelt schonen und ihr unnötige Last ersparen?“, ,,Wie kann ich mich und meine Lebensweise optimieren und weiterentwickeln?“

    Außerdem wichtig zu erwähnen:
    Die große Masse an Menschen kauft Produkte, die unter schrecklichen und (eigentlich) unhaltbaren Bedingungen hergestellt werden.
    Manche Konzerne haben sogar an den Gebäuden Auffangnetze anbringen lassen, warum kann man sich wohl denken.
    Viele Arbeiter besonders in der Textilindustrie müssen mit diversen giftigen Stoffen ohne Schutzmaßnahmen hantieren, die giftigen Überreste werden danach häufig in den nächstgelegenen Fluss gepumpt werden, woraus dann wiederum Wasser für Landwirtschaft usw. bezogen wird.
    Wenn man allerdings die Menschen, die diese Verhältnisse durch den Kauf eines, in diesen Bedingungen, hergestellten Produkts nicht nur legitimieren, sondern auch unterstützen, auf ihre Mitschuld am Leid der betroffenen Menschen und der Umwelt anspricht, zeigt sich oft, dass diese dafür kein Interesse hegen und nicht bereit/fähig sind im Rahmen einer Diskussion ihren Standpunkt zu verändern, demnach handelt es sich um unbelehrbare und unbekehrbare also fanatische Menschen.

    An sich kann man generell zusammenfassen:
    Die Normalität ist der Wahnsinn der Masse.

    Liebe Grüße
    Len

  8. Hey!

    Andere Menschen dazu aufzufordern ihre Träume kennenzulernen und sie umzusetzen ist großartig!
    Unsere Gesellschaft, unser Bildungssystem, unsere Familien tun es einfach viel zu wenig, wenn überhaupt!
    Danke dir Ben für den Input, die Inspiration!

    Mir kam beim lesen des Artikels und den Kommentaren aber ein für mich sehr wichtiger Gedanke. Und das ist der Glaube an einen natürlichen Rhythmus.
    Ich meine zu spüren, dass der Weg den ich bis jetzt gegangen bin, auch wenn ich meinen beruflichen/professionellen Traum noch nicht gefunden habe, Sinn gemacht hat.
    Ich habe das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein und mich (wenn es manchmal langsam wirken mag) weiterentwickle.

    Für mich ist es ein wichtiger Schritt gewesen das Gefühl von Schuld darüber nicht genug gemacht zu haben um mein Ding zu finden abzulegen und anstatt in mich und meinen Weg zu vertrauen . Die Entspannung, die mit dieser Einstellung einhergeht ist so inspirierend, dass ich viel mehr Ideen habe und weiterkomme, wenn ich eben aus dieser Akzeptanz heraus handele.

    Vielleicht ist diese Haltung nur ein Trick meines faulen, bequemen Selbst, dass sich nicht verändern will, aber das Gefühl dass ich in meiner Brust trage ist ein anderes.
    Ein Gefühl von Demut und Dankbarkeit für alles was ich bis hierhin lernen durfte und was mich vorbereitet hat auf all das Wunderbare, das vor mir liegt.

    1. Hey Jasmin, mir geht’s auch so. Jeder hat sein eigenes (über die Lebensspanne hinweg vielfältig variierbares) Entwicklungstempo (eigener natürlicher Rhythmus). Tipp: Vertraue in dein von dir erwähntes Gefühl (aber immer wieder hinspüren, welches Gefühl wirklich grade da ist). Jeder psychische Blockademechanismus hat(te) auch seine berechtigte Funktion; nur manchmal ist es zu viel des (eigentlich sonst nämlich) Guten (… also zur falschen Zeit am falschen Ort sozusagen).
      Zu dem Thema Entwicklung (und nicht nur zu diesem!) ein Buchtipp: „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück: Gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit“ (Originaltitel: „The Continuum Concept“), Jean Liedloff (Ethnologin, Psychotherapeutin)

      Ben, falls du mitliest, das Buch wäre bestimmt auch für dich (deine Arbeit) interessant. Schöne Sache hier, übrigens! 🙂

      Herzliche Grüße
      Joshua

  9. Danke für den Beitrag Ben! Ich bin schon einige Male bisher den Weg des geringsten Widerstandes gegangen. Manchmal ist das ok. Oft entgehen uns durch diesen Weg viele Gelegenheiten. Mit 18 Jahren war der Weg des geringen Widerstandes IBWL zu studieren.

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